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Verfasst: Do, 05. Okt 2006, 15:14
von Melissa23
hi


bei uns albanern ist es üblich der familie zu helfen da ist es jacke wie hose ob seine eltern jeden tag anrufen oder seine geschwister. Wenn es deinen freund nicht nervt und er damit zu recht kommt dann bist du die wenigste die rummeckern kann.

Verfasst: Do, 05. Okt 2006, 20:37
von selvie
Morganlefay hat geschrieben:
mogli_at hat geschrieben:Das tut mir jetzt aber ehrlich leid für dich, mit sowas hätt ich jetzt echt nicht gerechnet :(
Ich danke Euch für Eure Anteilnahme, das ist sehr lieb :oops:
Ich hätte eigentlich auch gedacht, da er aus freien Stücken zu mir gekommen ist, er wüßte was er will aber offensichtlich ist er ein Mensch, der sich nach allen Seiten immer das Beste für sich heraussuchen will. Das könnte er ja von mir aus auch tun aber dann hätte er alleine bleiben sollen und dann kann er sich eine Albanerin nach der anderen ansehen und austesten. Ich finde es nur so schrecklich von ihm, dass er meine Gefühle dabei ganz außer acht läßt, völlig abgebrüht sozusagen!

Tia, seine angebliche Intrige.. :roll: .......seine Arbeitskollegen, alles Italiener, sind alle solo und reden ständig davon, dass so ein Looser wie mein Freund, "so eine Frau wie mich nicht verdient hätte". Er ist der einzige Albaner dort im Betrieb und sie hacken ständig auf ihm rum. Er macht still und unauffällig seine Arbeit und bietet keinerlei Angriffspunkte. So haben sie etwas gefunden womit sie ihm an die Karre können, sein Privatleben und damit mich. Da die meisten mich schon Jahrelang kennen und sich mir als angeblich "gute" Freunde verkaufen, bin ich schon beeinflussbar. Diese guten Freunde waren aber die ersten (als wir auseinander waren) die ständig an meiner Haustüre kratzten. Natürlich bin ich nicht so blöd und denke, dass ihr Interesse pure Nächstenliebe war :twisted:
Seine Arbeitskollegen führen halt ein Single-Leben, sie gehen jeden Abend gemeinsam saufen und feiern (bis in die Morgenstunden) und mein Freund geht, wenn, dann auf ein Bier mit und kommt dann nach Hause, damit ärgern sie ihn auch ständig. Er wäre ein Waschlappen etc. ......dabei wünschen sich alle eine Frau und ein Zuhause aber durch ihre ständigen Exzesse hält es keine Frau lange bei ihnen aus.
Ich will meinen Noch-Freund jetzt nicht entschuldigen aber es sieht sehr schlecht für ihn aus. Viele Fakten sprechen eben gegen ihn.

Es ist wirklich schlimm, ich weiß nicht, wem ich glauben soll, also verlasse ich mich auf mein Gefühl, nur das ist im Moment auch total verwirrt :shock:

Tia, auf der anderen Seite was könnte ihm jetzt Besseres passieren als das ich ihn "rauswerfe" so hätte er jetzt freie Bahn in Richtung Karlsruhe???? Also, es ist alles total durcheinander........bin mal gespannt, was er nun regelt! Ich mache jetzt erstmal nix mehr und lasse ihn seine Dinge regeln.
Was würdet ihr tun?


Was mir hier zuerst aufgefallen ist, ist das dein Freund an einem Ort arbeiten muss, an dem alle gegen ihn sind? Dauernd wird immer über ihn gelästert, auf ihm rumgehackt. Ich denke dass ist sehr sehr schwierig für ihn. Ich hatte auch mal solche Leute an einem Arbeitsplatz, die machten mich richtig fertig. Sowas nennt man moping. Ich denke darum telefoniert er auch so viel, villeicht muss er das so verarbeiten. Mann kann es auch von dieser Seite sehen. Du hast keinerlei Beweise bis jetzt, oder? Ich will ihn aber auf keinen Fall in Schutz nehmen, aber ich denke, das er es villeicht auch nicht einfach hat im Berufsleben.

Verfasst: Fr, 06. Okt 2006, 10:15
von Morganlefay
Hallo Selvie,
das stimmt natürlich, wenn man ständig gemoppt wird, dann kommt es irgendwann zu einem Burnout. Im Allgemeinen ist er kein Sensibelchen aber auf die Dauer ständige Angriffe und Beleidigungen machen jeden krank. Gott sei Dank ist der Chef nett und hält zu ihm, sonst wäre es ja gar nicht zu ertragen.
Er möchte ja auch gerne etwas anderes machen aber die Arbeitssituation ist allein schlecht und er kann seinen Job nicht hinschmeißen ohne etwas Neues zu haben. Wir haben schon viele Bewerbungen geschrieben aber leider hatte er bisher noch keinen ERfolg. Jetzt haben sich noch 2 Möglichkeiten auf einen anderen Job ergeben und die werden wir natürlich nutzen. Ich weiß, dass alleine seine Arbeitszeiten unmenschlich sind und eine Beziehung zu führen mit jemandem der in der Gastronomie arbeitet ist wohl doppelt so schwer. Ich mache das nun schon 4 Jahre mit und wenn ich nicht mit diesem Mann zusammen sein wollte, wären mir all seine Rahmenbedingungen zu schwierig und ich würde ihn verlassen aber ich habe ihn so kennengelernt und wußte worauf ich mich einlasse.

Zu Melissa,
ihn nerven seine Geschwister, nicht mich. Mich betrifft es nur zweitrangig aber ich muss mir sein Gemecker anhören und das nervt mich mehr, als wenn ständig seine Geschwister anrufen.
Unterstützung in allen Ehren aber für mich grenzt das an Ausnutzen. Denn seiner Familie geht es in Mazedonien nicht wirklich schlecht.
Aber das ist meine Wahrnehmung.

Verfasst: Fr, 06. Okt 2006, 10:53
von Rudina
Morganlefay hat geschrieben:,


Zu Melissa,
ihn nerven seine Geschwister, nicht mich. Mich betrifft es nur zweitrangig aber ich muss mir sein Gemecker anhören und das nervt mich mehr, als wenn ständig seine Geschwister anrufen.
Unterstützung in allen Ehren aber für mich grenzt das an Ausnutzen. Denn seiner Familie geht es in Mazedonien nicht wirklich schlecht.
Aber das ist meine Wahrnehmung.


Das ist ein Thema, was mich auch auf die Palme bringt.
Gekleidet immer nach der neuesten Mode, die trendigsten Frisuren auf dem Kopf, jeden Sommer ans Meer fahren, immer ausgehen bis zum umfallen, natürlich tagtäglich mehr Zeit in den Cafes verbringen als zu Hause, aber immer nur jammern: Wir haben kein Geld, uns gehts dreckig.
Wir können den Kindern nichts kaufen.

Bei mir wirkt dieses Gejammer nicht mehr, aber mein Mann hat dann immer ein schlechtes Gewissen, vor allen Dingen, wenn die Kinder mit ins Spiel gebracht werden. Wenn es ihnen wirklich schlecht gehen würde, wäre ich die letzte, die nicht helfen würde. Aber alle arbeiten und verdienen wirklich nicht schlecht, aber sparen ist nicht, warum auch. Man hat ja Verwandte in Deutschland, die Geld scheissen.(Sorry)

Verfasst: Fr, 06. Okt 2006, 12:57
von selvie
hi,

Habt Ihr denn schonmal daran gedacht, irgendwo anders hinzugehen? Z.b. in eine andere Stadt / Region oder sogar Land? sozusagen ein neues Leben anzufangen,weg vom alten, wo man immer im geichen Boot sitzt? Villeicht liegt ja eben alles am gleichen Trott, den Ihr habt.
Falls ihr Euch für das Land entscheiden solltet: Ich lade Euch dann ein zu uns...ihr meldet euch dann , gell? :lol:

Verfasst: Fr, 06. Okt 2006, 13:55
von Morganlefay
selvie hat geschrieben:hi,

Habt Ihr denn schonmal daran gedacht, irgendwo anders hinzugehen? Z.b. in eine andere Stadt / Region oder sogar Land? sozusagen ein neues Leben anzufangen,weg vom alten, wo man immer im geichen Boot sitzt? Villeicht liegt ja eben alles am gleichen Trott, den Ihr habt.
Falls ihr Euch für das Land entscheiden solltet: Ich lade Euch dann ein zu uns...ihr meldet euch dann , gell? :lol:
Hihi, danke das ist sehr lieb von Dir, die Schweiz ist ein sehr schönes Land. Ich kenne es leider nur von Durchreisen nach Italia.
Wir versuchen es zunächst mal mit einer "kleinen Abwechslung" und besuchen im November seine Tante für 3 Tage in Hamburg.
So kann er nicht sagen wir hängen immer mit meiner "Bande" rum.
Wahrscheinlich werde ich dann nächstes Jahr doch mal mitfahren nach Mazedonien, vielleicht kann ich danach so manches besser verstehen :idea:

Verfasst: Fr, 06. Okt 2006, 15:54
von Morganlefay
Rudina hat geschrieben:
Morganlefay hat geschrieben:,


Zu Melissa,
ihn nerven seine Geschwister, nicht mich. Mich betrifft es nur zweitrangig aber ich muss mir sein Gemecker anhören und das nervt mich mehr, als wenn ständig seine Geschwister anrufen.
Unterstützung in allen Ehren aber für mich grenzt das an Ausnutzen. Denn seiner Familie geht es in Mazedonien nicht wirklich schlecht.
Aber das ist meine Wahrnehmung.


Das ist ein Thema, was mich auch auf die Palme bringt.
Gekleidet immer nach der neuesten Mode, die trendigsten Frisuren auf dem Kopf, jeden Sommer ans Meer fahren, immer ausgehen bis zum umfallen, natürlich tagtäglich mehr Zeit in den Cafes verbringen als zu Hause, aber immer nur jammern: Wir haben kein Geld, uns gehts dreckig.
Wir können den Kindern nichts kaufen.

Bei mir wirkt dieses Gejammer nicht mehr, aber mein Mann hat dann immer ein schlechtes Gewissen, vor allen Dingen, wenn die Kinder mit ins Spiel gebracht werden. Wenn es ihnen wirklich schlecht gehen würde, wäre ich die letzte, die nicht helfen würde. Aber alle arbeiten und verdienen wirklich nicht schlecht, aber sparen ist nicht, warum auch. Man hat ja Verwandte in Deutschland, die Geld scheissen.(Sorry)
Dieses Problem haben wohl viele, die Angehörige haben die in ehemaligen kommunistischen oder sozialistischen Ländern wohnen.
Früher sorgte der Staat für jeden einzelnen, der Mensch war keinem Wettbewerb ausgesetzt und der Leistungsdruck war nicht so hoch.
Wir aus Ländern, die im "angeblichen Überfluss" leben sind somit zum big brother geworden der für die Menschen aus Mangelgesellschaften zu sorgen habt. DAs wir aber für das, was wir uns erwirtschaftet haben hart arbeiten mußten und müssen vergessen oft viele.
Ich glaube mein Freund hat oft ein schlechtes Gewissen seiner Familie gegenüber, weil er als ältester Sohn als einziger ins Ausland gegangen ist.
Ihm wurde in Deutschland aber auch nichts geschenkt und das vergessen halt einige Verwandte. Seine Schwestern kann ich noch verstehen, sie haben kaum Möglichkeiten ihnen bleibt nur die Heirat.
Naja um den Kommunismus verstehen zu können muss man ihn wohl gelebt haben :idea: Menschen aus der ehemaligen DDR denken ähnlich!
Da haben auch die Großen für einen zu sorgen :evil:

Verfasst: Fr, 06. Okt 2006, 19:26
von mamamiamilan
Hallo alle zusammen,

seid gegrüßt.

Morganlefay, warum ist der Kommunismus für dich so schwer nachvollziehbar?? Was genau ist es, wenn ich fragen darf?

Sorry, hab nicht alle Beiträge gelesen, einige auch nur überflogen.

Ich gebe dir Recht, wenn du sagst, das ein Mensch aus der ehemaligen DDR vielleicht ein besseres Verständnis hat, aber man sollte auch nicht vergessen, das es wie überall Unterschiede gibt. Ich selbst bin aus der ehemaligen DDR und jetzt im Westen gelandet. Ich bin zwar in der Zeit des Umbruches groß geworden, aber mich haben die Werte und Umstände der damaligen Zeit geprägt und ich sehe auch heute noch die Unterschiede, obwohl ich es nicht toll finde, das leider immer noch Unterschiede gemacht werden.

Fakt ist aber, das alles so seine Vorteile und auch seine Nachteile hat!! Sollte man nicht vergessen und sich zu arangieren ist immer schwer, wenn man Jahre lang etwas anderes kennt und mit mal soll aufeinmal alles anders sein und das was vorher wahr war, soll aufeinmal nicht mehr der Wahrheit entsprechen. ich würde mir manchmal wünschen, dass die Menschen ab und zu aus ihrem eigenen Blickwinkel heraustreten, da nur so das Veständnis möglich ist, wenn man nicht von sich aus geht und seinem Denken. Ist nicht einfach, aber ich denke, wenn der Wille dazu da ist, dann kann das jeder schaffen.

So, wollte ich irgendwie nur mal los werden und sorry, wegen Off-Topic! :lol:

LG
eure mamamiamilan

Verfasst: Mo, 09. Okt 2006, 11:03
von Morganlefay
Hallo,
gestern z. B. habe ich auf arte den Film "die Mauer" gesehen, dort kam gut die unterschiedliche Mentalität von Ossi und Wessi durch (von damals). Wobei die Weltanschauung eines Ossi mir sehr antrainiert und gekünstelt vorkam. Es wurde geredet von Volkseigentum und "staatsfeinlichem Individualismus" :?: :?:
Alleine diese 2 Aussagen haben mich wieder aufgebracht, jeder Mensch ist ein Individuum und es ist das natürliche Bedürfnis eines jeden Menschen diesen Individualismus zu leben. Im Sozialismus und im Kommunismus ist jeder Mensch Teil eines Ganzen, die BEdürfnisse eines Einzelnen zählen nicht sonderlich, sondern nur das Wohl der Gemeinschaft. Für einen Menschen wie z. B. mich, der in einer individualistischen Ellenbogengesellschaft aufgewachsen ist :wink: , ist die Denkweise natürlich total kontra meiner Lebenseinstellung. Mir ist natürlich klar, dass Menschen aus komm. oder sozialistischen Ländern meistens nicht freiweillig dort gelebt haben. Die ehem. DDR hatte ja schön einen "Zaun" um das Land gebaut, so dass keiner abhauen konnte. :evil: Alleine diese Tatsache, dass die Menschen nicht frei ihre Meinung äußern konnten und nicht hingehen konnten wohin sie wollten, ist für mich schrecklich, wenn ich damals in der DDR hätte leben müssen, hätte ich ALLES versucht, um dort abzuhauen. Lieber tod als in einem Land der meine Persönlichkeit beschneidet. So ist aber halt jeder MEsnch anders, viele entwickeln ihre Überlebensstrategie und tragen ihr Herz nicht auf der Zunge, sondern haben gelernt ihre Bedürfnisse zurückzustellen und auf den passenenden Moment zu hoffen und zu warten.
Im Westen leben wir eine infantile Bedürfnissbefriedigung "ich will alles jetzt und gleich"........da haben uns die Menschen aus Kommunismus und Sozialismus einiges voraus. Also, es GIBT Vor- und Nachteile aber der Kommunismus und der Sozialismus hat für mich überwiegend menschliche Nachteile, die Vorteile wurde den Menschen vom Staat ins Gehirn impliziiert. Viele ältere Menschen, denken ja heute noch A. Hitler war gar nicht so böse :twisted: Sie blenden die dunkle Seite weg und sehen die schönen Abende am Lagerfeuer der H. Jugend.
Bevor wir jetzt total abdriften, was ich damit samit will, um auf das Thema zu kommen, jeder Mensch hat eine andere Denk- und Sichtweise aber keine ist besser oder schlechter, es kommt halt auf den Focus jedes Einzelnen an.
Wahrscheinlich kommen deshalb auch Albaner besser mit Frauen klar, die selber aus einer ähnlichen - entweder Familien- oder Staatsstruktur - kommen. Die Bedürfnisse eines einzelnen stehen NICHT im Vordergrund, sondern das Wohlergehen des Ganzen in diesem Fall - der Familie -.
Ich bin natürlich kein Soziologe, dass sind meine persönlichen Erfahrungwerte und Eindrücke.

Verfasst: Mo, 09. Okt 2006, 11:24
von shpirt81
Wie viele ja wissen, lebe ich in Dresden, der Haupstadt von Sachsen und somit in der ehemaligen DDR, ich möcht jetzt wirklich keinen Streit anfangen, aber wer nicht zu der Zeit hier gelebt kann es nur vom Hörensagen etc. beurteilen.

Ich war als die Mauer gefallen war, erst 7 Jahre alt und wie jeder weiß, bekommt da politisch noch nichts mit und wenn man es nicht kennt, so zu leben bzw. man etwas nicht kennt, dann kann man es auch nicht vermissen.

Ich bin jetzt froh, das es so ist, aber ich denke viel schlimmer ist es, das die Mauer noch in vielen Köpfen der Leute existiert und das ist noch schlimmer.

Wollte nur meine Meinung sagen!!

LG
Shpirt81

Verfasst: Mo, 09. Okt 2006, 12:05
von Morganlefay
shpirt81 hat geschrieben:Wie viele ja wissen, lebe ich in Dresden, der Haupstadt von Sachsen und somit in der ehemaligen DDR, ich möcht jetzt wirklich keinen Streit anfangen, aber wer nicht zu der Zeit hier gelebt kann es nur vom Hörensagen etc. beurteilen.

Ich war als die Mauer gefallen war, erst 7 Jahre alt und wie jeder weiß, bekommt da politisch noch nichts mit und wenn man es nicht kennt, so zu leben bzw. man etwas nicht kennt, dann kann man es auch nicht vermissen.

Ich bin jetzt froh, das es so ist, aber ich denke viel schlimmer ist es, das die Mauer noch in vielen Köpfen der Leute existiert und das ist noch schlimmer.

Wollte nur meine Meinung sagen!!

LG
Shpirt81
Klar gibt es die Mauer noch in vielen Köpfen allerdings in Köpfen von beiden Seiten der "Mauer". Klar werden ehem. DDR-Kinder das System nicht so kritisch durchleuchten. Meine Eltern waren in der Hitler-Jugend und ich bin deswegen ja auch kein Nazi geworden. Ich kenne Menschen, die in der DDR als Erwachsene gelebt haben und ich kenne Menschen, die als Erwachsene z. B. in Mazedonien gelebt haben. Alle haben meine "Theorien" bestätigt. Für Dich als junger Mensch ist das dunkle Geschichte aber diese "Geschichte" hat Dich und Deine Familie und Dein Verhaltensmuster geprägt, mehr nicht! Das ist kein Angriff oder eine Abwertung lediglich eine Feststellung.

Verfasst: Mo, 09. Okt 2006, 12:25
von shpirt81
Habe auch nicht behauptet, das du negativ gesprochen hast.

Verfasst: Mo, 09. Okt 2006, 12:55
von Morganlefay
shpirt81 hat geschrieben:Habe auch nicht behauptet, das du negativ gesprochen hast.
Habe ich auch nicht so empfunden aber das Thema "ost" und "west" wird ja leicht missverstanden, da reagieren einige immer noch sehr empfindlich.

Verfasst: Mo, 09. Okt 2006, 12:58
von shpirt81
Ich bin da eigentlich nicht so empfindlich, aber ich wollte nicht, das du es falsch verstehst.

Ich bin Deutsche und nicht Ossi oder Wessi.

Lieben Gruß

Verfasst: Mo, 09. Okt 2006, 13:13
von Lule
Morganlefay hat geschrieben:Wir versuchen es zunächst mal mit einer "kleinen Abwechslung" und besuchen im November seine Tante für 3 Tage in Hamburg.
Wahrscheinlich werde ich dann nächstes Jahr doch mal mitfahren nach Mazedonien, vielleicht kann ich danach so manches besser verstehen
Mirëdita Morganlefay!

:roll:
Seid ihr nun auf Abstand, oder ist alles wieder bestens?

Dachte, ich hab eine Seite im Thread ausgelassen, aber bei näherem Lesen viel mir auf, dass du innerhalb von 2 posts nun doch wieder planst, nach MK zu fahren und erstmal im Nov. mit ihm nach HH fährst.

:arrow: Mich freuts, wenn sie Liebende wieder zusammenraufen!

Viele Grüße,
Lule

Verfasst: Mo, 09. Okt 2006, 14:07
von Morganlefay
Lule hat geschrieben:
Morganlefay hat geschrieben:Wir versuchen es zunächst mal mit einer "kleinen Abwechslung" und besuchen im November seine Tante für 3 Tage in Hamburg.
Wahrscheinlich werde ich dann nächstes Jahr doch mal mitfahren nach Mazedonien, vielleicht kann ich danach so manches besser verstehen
Mirëdita Morganlefay!

:roll:
Seid ihr nun auf Abstand, oder ist alles wieder bestens?

Dachte, ich hab eine Seite im Thread ausgelassen, aber bei näherem Lesen viel mir auf, dass du innerhalb von 2 posts nun doch wieder planst, nach MK zu fahren und erstmal im Nov. mit ihm nach HH fährst.

:arrow: Mich freuts, wenn sie Liebende wieder zusammenraufen!

Viele Grüße,
Lule
Hi, im Moment läuft es bestens, wir haben beide mal so richtig ausgepackt und dabei sind mir einige seiner Ängste bewußt geworden und nun verstehe ich auch wenigstens ansatzweise seine Denkweise. Es ist glaube ich das größte Übel in einer Beziehung - mangelnde Kommunikation - nur offenes Reden kann Klarheit bringen.
So offenbarte er mir mittlerweile, er hat seine Affäre mehr oder weniger als "Auffangnetz" benutzt, da er monatelang dachte ICH hätte eine Affäre und da war ich ganz platt. Er beschrieb mir genau seinen Verdacht und ich mußte fast lachen, ich hatte ihn etwas auf "Sparflamme" gehalten, ja das stimmt aber in erster Linie doch um ihn wieder auf mich zu ziehen eine spezielle Rückhaltetaktik. Tia und da sieht man wieder die unterschiedliche Wahrnehmung, er bekam Panik und dachte "wenn die mich wirklich verlässt" na dann habe ich wenigstens meine "Auffang-Affäre" (was natürlich feige ist, keine Frage). Leider handeln aber viele Männer so, die meisten suchen sich eine "NEue" bevor sie die "Alte" verlassen, da sie den Zustand der "Leere" nicht ertragen können und sich dann als VErsager und Verlierer vorkommen und das GEfühl MUSS ein Mann vermeiden. Frauen sind da meistens anders, sie brauchen nach einer gescheiterten Beziehung zunächst Zeit für sich.
So hat sich die Lage zuhause entspannt :lol:
"Da wo gelacht wird hat die Angst keinen Nährboden"!
Wir wollen nun Anfang Nov. nach Hamburg zu seiner Tante.
Ich habe festgestellt seitdem ich ihn "loslasse" ist er viel entspannter und macht ganz von alleine Dinge, die ich früher unter Druck erreichen wollte.
Also, es stimmt immer wieder:
Lasse los, so kommt alles freiwillig auf dich wieder zurück!
Aber wir beide wissen, wir sind beides Menschen mit intensivem Gefühlsleben und es wird immer Berg- und Talfahrten bei uns geben.
Während meiner Ehe (mit einem Deutschen) gab es so etwas nie, wir waren immer lieb :wink: alles plätscherte so dahin ohne viel böse Worte und nach außen waren wir das Traumpaar schlechthin. In mir wuchs eine Unzufriedenheit, nie bewältigten wir Konflikte, alles war immer Friede/Freude/Eierkuchen, das kam mir spanisch vor.
Tia und dann kam es zu einem großen Knall nach 11 Jahren und alles war vorbei. Über einen evtl. 2. Versuch wurde gar nicht diskutiert, mir war klar meine Ehe war schon lange innerlich abgestorben. Wir hatten es verpasst eine Intensität zu leben, dadurch will der "Esel irgendwann mal aufs Eis" :wink:

Verfasst: Mi, 11. Okt 2006, 13:45
von Lule
Ich finde es persönlich immer wunderbar, wenn sich Menschen auseinandersetzen können!
Sei es in einer Familie - in einer Partnerschaft - in einer Freundschaft.

Das zeigt den Tiefgang der Verbindung an und auch die Bereitschaft der Parteien, aufeinander zuzugehen und auszupacken, was an Ängsten und Träumen in ihnen lebt.

Freut mich für euch, dass ihr kommuniziert!
Ein Plus für jede Beziehung!!!

Shumë të fala,
Lule

Verfasst: Fr, 13. Okt 2006, 21:01
von Baby_Gurl
ALso ich muss zustimmen "Familienbande" ist wohl echt nicht das passende Wort!
Das ist eben Familie und ich bin zwar auch keine Albanerin aber ich würd nie sowas denken..... es ist schließlich sein Blut

Verfasst: Mo, 16. Okt 2006, 10:07
von Morganlefay
Baby_Gurl hat geschrieben:ALso ich muss zustimmen "Familienbande" ist wohl echt nicht das passende Wort!
Das ist eben Familie und ich bin zwar auch keine Albanerin aber ich würd nie sowas denken..... es ist schließlich sein Blut
Also nochmal .....wer lesen kann ist klar im Vorteil.... :!:
Familienbande :arrow: = ist keine Bande, die andere Menschen überfällt :wink: ,
sondern Familienbande, ist ein Band sprich eine Verknüpfung, das die einzelnen Mitglieder miteinander "verbindet"!

Ich hoffe, dass hat nun jeder verstanden!

Verfasst: Mo, 16. Okt 2006, 12:16
von Baby_Gurl
Da geb ich dir auch schon vollkommen Recht aber as erste was man denkt bei diesem Wort vtl. wirklich oh eine "Bande". Das ist auch Anschichtssache irgendwie aber ich ddenke du weist schonw ie ich es es gemeint habe.......

Ich beneide manchmal sogar diese FamilienBAND weil das leider nicht jeder Familie so ist!