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Verfasst: So, 27. Mai 2007, 19:16
von Shpendi1984
Es ist Seltsam Falcos Vienna, dass obwohl ich diesen Artikel nicht gelesen haben, aber genau das wiedergegeben wird. Warum? Weil ich besser und objektiver urteilen kann, als du! Du bist für mich ein ignoranter, altkluger und egozentrischer Typ, der weniger Ahnung hat, als er denkt. Ich gebe dir ein Tip in deinen nächsten Diskussionen nicht so persönlich zu werden, denn das kommt nicht gut an. Ich habe dir gesagt, dass Afrika sehrwoll unterdrückt worden ist, aber der Westen nicht schuld ist für die wirtschaftliche Misere und der Artikel(übrigens von einer afrikanischen Prof., was sehr bemerkenswerts ist) bestätigt das. Wenn ich Infos sammle, dann nicht um sie wiederzugeben, sondern um sie aufzenehmen und zu bewerten um dann sich selber eine eigene Meinung zu bilden. Das du mich als schlecht informiert dargestellt hast, habe ich dir sehr übel genommen, aber im Grunde versteh ich nicht warum ich mich aufregen, denn ich kenne dich ja nicht und es sollte mich auch kaum interessieren!
Verfasst: So, 27. Mai 2007, 21:51
von Magnet
Ich habe einmal aus einem Buch, dessen Namen mir nicht mehr einfällt, etwas gelesen, das mich sehr zum Nachdenken brachte. Ich werde kurz zusammenfassen, worum es in diesem Abschnitt des Buches ging...
Es ging grundsätzlich darum, dass in der Welt ein ständiger Kampf um Macht herrscht. Dabei gibt es auf der einen Seite, diejenigen die Macht haben und sie ausüben, und auf der Anderen, diejenigen, die von den Mächtigen ausgenützt werden. Diese fallen unter die sogenannte 3. Welt Länder. Die Mächtigen, in diesem Fall, die westlichen Industrienationen und immer mehr auch China oder Russland nützen die anderen aus, um sich in der Machtposition behaupten zu können und sich in ihr zu verfestigen, in der Begründung, dass wenn sie es nicht tun werden, dann würden die anderen das gleiche mit ihnen tun.
So gibt es zum Beispiel bewusste Strategien, wie man einem Staat die Macht entzieht, in dem man ihnen zum Beispiel Kredite mit überhöhten Zinzen ausstellt. Oder indem man die mächtigsten Industrien des Landes an ausländische Investoren verkauft oder in der man die Kriminalität und Korruption BEWUSST nicht bekämpft, um die Bevölkerung, die von korrupten Diktatoren zu kontrollieren, zu manipulieren und zu unterdrücken..., Diese Diktatoren auch genannt Marionetten, arbeiten mit eben diesen Mächtigen zusammen, sie können bei ihnen günstig Waffen einkaufen oder bekommen sie sogar geschenkt, mit denen nicht zuletzt Bürgerkriege angezettelt werden, mit denen dann die Nation in völliger Chaos gerät.
Wenn diese Nationen einmal in diesem Chaos stecken, ist es für sie sogut wie fast unmöglich sich aus den Klauen der versteckten Unterdrückung zu befreien. Die Unterdrückung der Armut, die Unterdrückung durch die Kontrolle vom Staat, die Unterdrückung durch Korruption. Kosova gehört übrigens auch zu diesen 3. Weltländern... Albanien auch...
Verfasst: So, 27. Mai 2007, 22:06
von Magnet
Es gibt übrigens viele Indizen für Kosova, die auf eben das oben gesagte zutrifft.
1. In Kosova gibt es viel Korruption (Korrrupte albanische Politker, auch genannt Marionetten und korrupte EU- oder UN-Mitarbeiter, die diese Marionetten für ihre Zwecke ausnützen)
2. In Kosova gibt es viel Kriminalität (Drogen, Waffenschmuggel, Menschenhandel)
3. Kosova wird von der UN kontrolliert, (kolonialisiert?) . Die höchsten Positionen mit Machtausübung besetzt die UN (Zufall?)
4. Kosovas Industrien waren schon immer auf die übrigen Regionen Jugsolaviens zugeschnitten, so dass die Bevölkerung arm blieb, obwohl wir reich an Bodenschätezn sind. Heute gibt es schon Verhandlungsangebote oder Verhandlungsabschlüsse vieler wichtiger kosovarischen Firmen, die an Ausländer verkauft werden/wurden.
5. Die Armut ist und war ein ständiges Problem Kosovas.
6. Die Bildung in Kosova ist sehr schwach. Mit dem Geld für Wiederaufbau und Entwicklung ist nie eine richtige Schulungsreform durchgebracht worden. (Bildung ist Macht)
7. im Bezug zu sechs muss man noch anfügen, dass viele der guten Studenten aus Kosova unbdingt ins Ausland möchten und dies auch machen. (nicht nur Studenten, sondern jeder zweite junge Albaner und Albanerinn)
8. Die Wirtschaft Kosovas überlebt nur durch Auslandstransfers der Gelder aus der Diaspora-Albaner.
und es gibt noch dutzend andere Beispiele... Fakten, die beweisen, dass in Kosva nie eine richtige Wiederaufbau und Entwicklung stattgefunden hat, obwohl die benötigten Gelder dafür, vorhanden waren...
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 6:11
von Vienna
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat auch Serbien von jeglicher Schuld am Massaker von Srebrenica freigesprochen. Die Entscheidungen dort sind mit großer Vorsicht zu genießen, oder bist du auch der Meinung das Serbien keine Schuld am Massaker von Srebrenice trägt.
Das Motiv ist eigent. ähnlich und simpel. Wenn man Serbien im Fall von Srebrenice schuldig gesprochen hätte, wären Schadensersatzforderungen seitens Bosniens & der Opfer in zweistelliger Milliardenhöhe fällig gewesen, die Serbien wirtschaftlich in die Insolvenz getrieben hätte was zu einer destabilisierung der ganzen Region geführt hätte, was Den Haag natürlich nicht verantworten will.
Dabei hat Serbien in Srebrenice nicht annähernd soviele Menschen massakriert wie die Kolonialländer in Afrika. Wenn Bosnien das Recht auf eine zweistellige Millardensumme gehabt hätte, kann man sich allzuleicht vorstellen welch immense Summe die Kolonialländer Afrika entschädigen müssten, wenn die generelle Schuldfrage zu ungunsten Europas ausgefallen wäre... das hätte selbst mächtige Länder wie Frankreich, Holland, etc in die Insovenz getrieben. Das liegt natürlich nicht im Interesse Den Haags.
Manchmal ist es auch nützlich hinter die Fassade zu schauen und Motive & die Interessen einer Instanz oder Entscheidung zu hinterfragen.
Zum restl. Nonsense nehm ich nach dem aufstehn Stellung, bin jetzt zu fertig dafür...
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 14:37
von Shpendi1984
Magnet hat geschrieben:Ich habe einmal aus einem Buch, dessen Namen mir nicht mehr einfällt, etwas gelesen, das mich sehr zum Nachdenken brachte. Ich werde kurz zusammenfassen, worum es in diesem Abschnitt des Buches ging...
Es ging grundsätzlich darum, dass in der Welt ein ständiger Kampf um Macht herrscht. Dabei gibt es auf der einen Seite, diejenigen die Macht haben und sie ausüben, und auf der Anderen, diejenigen, die von den Mächtigen ausgenützt werden. Diese fallen unter die sogenannte 3. Welt Länder. Die Mächtigen, in diesem Fall, die westlichen Industrienationen und immer mehr auch China oder Russland nützen die anderen aus, um sich in der Machtposition behaupten zu können und sich in ihr zu verfestigen, in der Begründung, dass wenn sie es nicht tun werden, dann würden die anderen das gleiche mit ihnen tun.
So gibt es zum Beispiel bewusste Strategien, wie man einem Staat die Macht entzieht, in dem man ihnen zum Beispiel Kredite mit überhöhten Zinzen ausstellt. Oder indem man die mächtigsten Industrien des Landes an ausländische Investoren verkauft oder in der man die Kriminalität und Korruption BEWUSST nicht bekämpft, um die Bevölkerung, die von korrupten Diktatoren zu kontrollieren, zu manipulieren und zu unterdrücken..., Diese Diktatoren auch genannt Marionetten, arbeiten mit eben diesen Mächtigen zusammen, sie können bei ihnen günstig Waffen einkaufen oder bekommen sie sogar geschenkt, mit denen nicht zuletzt Bürgerkriege angezettelt werden, mit denen dann die Nation in völliger Chaos gerät.
Wenn diese Nationen einmal in diesem Chaos stecken, ist es für sie sogut wie fast unmöglich sich aus den Klauen der versteckten Unterdrückung zu befreien. Die Unterdrückung der Armut, die Unterdrückung durch die Kontrolle vom Staat, die Unterdrückung durch Korruption. Kosova gehört übrigens auch zu diesen 3. Weltländern... Albanien auch...
Natürlich wird ein Kampf, zum Beispiel um die Rohstoffe, ausgetragen, aber ich würde bei solchen Büchern aufpassen, weil solche Bücher meistens ideologisch ausgerichtet sind und zwar hören sie sich gut an, aber meistens verbreiten sie eine Untergangstimmung, als wäre alles schlecht. Dabei vergisst man schnell, dass früher nicht alles besser war. Und man darf nicht vergessen, dass die UNO im AUfbauprozess ist, was heißt, dass in vielleicht 100 Jahren die Welt gerechter sein wird.
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 14:40
von Shpendi1984
Magnet hat geschrieben:Es gibt übrigens viele Indizen für Kosova, die auf eben das oben gesagte zutrifft.
1. In Kosova gibt es viel Korruption (Korrrupte albanische Politker, auch genannt Marionetten und korrupte EU- oder UN-Mitarbeiter, die diese Marionetten für ihre Zwecke ausnützen)
2. In Kosova gibt es viel Kriminalität (Drogen, Waffenschmuggel, Menschenhandel)
3. Kosova wird von der UN kontrolliert, (kolonialisiert?) . Die höchsten Positionen mit Machtausübung besetzt die UN (Zufall?)
4. Kosovas Industrien waren schon immer auf die übrigen Regionen Jugsolaviens zugeschnitten, so dass die Bevölkerung arm blieb, obwohl wir reich an Bodenschätezn sind. Heute gibt es schon Verhandlungsangebote oder Verhandlungsabschlüsse vieler wichtiger kosovarischen Firmen, die an Ausländer verkauft werden/wurden.
5. Die Armut ist und war ein ständiges Problem Kosovas.
6. Die Bildung in Kosova ist sehr schwach. Mit dem Geld für Wiederaufbau und Entwicklung ist nie eine richtige Schulungsreform durchgebracht worden. (Bildung ist Macht)
7. im Bezug zu sechs muss man noch anfügen, dass viele der guten Studenten aus Kosova unbdingt ins Ausland möchten und dies auch machen. (nicht nur Studenten, sondern jeder zweite junge Albaner und Albanerinn)
8. Die Wirtschaft Kosovas überlebt nur durch Auslandstransfers der Gelder aus der Diaspora-Albaner.
und es gibt noch dutzend andere Beispiele... Fakten, die beweisen, dass in Kosva nie eine richtige Wiederaufbau und Entwicklung stattgefunden hat, obwohl die benötigten Gelder dafür, vorhanden waren...
Man kanns es auch übertreiben! Genau deswegen sollte man aufpassen, wenn solche Bücher einem in die Hände fallen, dann ist es so, wie von Dan Brown ein Roman zu lesen, der immer irgendwelche Verschwörungstheorien parat hat. Europa hat doch ein klares Ziel und zwar Frieden und Sicherheit, weil man gemerkt hat, dass nur so ein Leben möglich ist.
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 14:50
von Magnet
Shpendi1984 hat geschrieben:
Man kanns es auch übertreiben! Genau deswegen sollte man aufpassen, wenn solche Bücher einem in die Hände fallen, dann ist es so, wie von Dan Brown ein Roman zu lesen, der immer irgendwelche Verschwörungstheorien parat hat. Europa hat doch ein klares Ziel und zwar Frieden und Sicherheit, weil man gemerkt hat, dass nur so ein Leben möglich ist.
Ich übertreibe hier nicht, ich habe sogar untertrieben um die User hier nicht zu stark abzuschrecken, aber sag mir Bitte, welche der oben genannten Punkten nicht zuftreffen?

Ausserdem habe ich mein Wissen nicht nur aus Büchern, und von Dan Brown halte ich sowieso nichts, sondern spreche auch aus einiger Erfahrung, also ich spreche nicht nur von der Theorie... Aber du verstehst glaube ich, den Sinn dieses Threads hier nicht. Hier geht es um Kritik an manchen westlichen Regierungen und ausnahmsweise nicht um den bösen Islam und die Schurkenstaaten Iran und Arabien. Es hat Niemand behauptet, dass Europa, Amerika oder sonstwer alles Bösartige Teufel sind, zumindest ich nicht, natürlich gibt es auch sehr viele positive Beispiele, aber bis jetzt konntest du keine einzige meiner Kritikpunkte ernsthaft widerlegen, sondern versuchst es ständig mit den "Argumenten" zu untermauern, dass es gar nicht so schlimm sei und man soll es nicht übertreiben... Eine Frage an dich, wie siehst du die momentane Lage in Kosova?
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 14:58
von Magnet
Und sorry, ich glaube einfach nicht, dass ein "demokratisches" Land wie Amerika Irak oder Afghanistan aus angeblich moralischen Gründen angreift und gleichzeitig von Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit auf der Welt und das im Namen Gottes spricht.
Ach übrigens, ich glaube, das Buch war von Machiavelli, der Fürst, kann ich jedem empfehlen, ist sehr interessant...
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 15:10
von Shpendi1984
Magnet hat geschrieben:Und sorry, ich glaube einfach nicht, dass ein "demokratisches" Land wie Amerika Irak oder Afghanistan aus angeblich moralischen Gründen angreift und gleichzeitig von Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit auf der Welt und das im Namen Gottes spricht.
Ach übrigens, ich glaube, das Buch war von Machiavelli, der Fürst, kann ich jedem empfehlen, ist sehr interessant...
Das Machiavelli interessant sein kann, dass kann ich mir vorstellen. Aber seine Theorien sind vor einigen Jahrhunderten entstanden und damals hätte er im geringsten unsere heutige Ordnung sich vorstellen können. Machiavelli übrigens war ein absoluter Monarchist. Und das Amerika Afghanistan angegriffen hat, war ja mehr als verständlich, damals unter B.Clinton, denn Afghanistan war ein Paradies für Kriminelle Ismalisten. Klar der Angriff auf Irak war mehr oder weniger unverständlich, aber immer noch besser als Saddam Hussein. Und man darf nicht vergessen, dass Amerika in zwei Lager geteilt sind; in konservativ und demokratisch/liberal.
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 15:15
von Magnet
Shpendi1984 hat geschrieben:
Das Machiavelli interessant sein kann, dass kann ich mir vorstellen. Aber seine Theorien sind vor einigen Jahrhunderten entstanden und damals hätte er im geringsten unsere heutige Ordnung sich vorstellen können. Machiavelli übrigens war ein absoluter Monarchist. Und das Amerika Afghanistan angegriffen hat, war ja mehr als verständlich, damals unter B.Clinton, denn Afghanistan war ein Paradies für Kriminelle Ismalisten. Klar der Angriff auf Irak war mehr oder weniger unverständlich, aber immer noch besser als Saddam Hussein. Und man darf nicht vergessen, dass Amerika in zwei Lager geteilt sind; in konservativ und demokratisch/liberal.
Ja, das Machiavellis Buch, der Fürst, im 16. Jahrhundert entstanden ist, stimmt schon, aber spielt eigentlich keine Rolle, denn es ging um eine grundsätzliche, philosophische Einstellung in der Politik der Menschen. Natürlich stimmen nicht alle seine Thesen, aber dieses Buch gilt immer noch als Pflichlektüre in den heutigen Politikwissenschaften...
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 15:22
von Shpendi1984
Magnet hat geschrieben:Shpendi1984 hat geschrieben:
Man kanns es auch übertreiben! Genau deswegen sollte man aufpassen, wenn solche Bücher einem in die Hände fallen, dann ist es so, wie von Dan Brown ein Roman zu lesen, der immer irgendwelche Verschwörungstheorien parat hat. Europa hat doch ein klares Ziel und zwar Frieden und Sicherheit, weil man gemerkt hat, dass nur so ein Leben möglich ist.
Ich übertreibe hier nicht, ich habe sogar untertrieben um die User hier nicht zu stark abzuschrecken, aber sag mir Bitte, welche der oben genannten Punkten nicht zuftreffen?

Ausserdem habe ich mein Wissen nicht nur aus Büchern, und von Dan Brown halte ich sowieso nichts, sondern spreche auch aus einiger Erfahrung, also ich spreche nicht nur von der Theorie... Aber du verstehst glaube ich, den Sinn dieses Threads hier nicht. Hier geht es um Kritik an manchen westlichen Regierungen und ausnahmsweise nicht um den bösen Islam und die Schurkenstaaten Iran und Arabien. Es hat Niemand behauptet, dass Europa, Amerika oder sonstwer alles Bösartige Teufel sind, zumindest ich nicht, natürlich gibt es auch sehr viele positive Beispiele, aber bis jetzt konntest du keine einzige meiner Kritikpunkte ernsthaft widerlegen, sondern versuchst es ständig mit den "Argumenten" zu untermauern, dass es gar nicht so schlimm sei und man soll es nicht übertreiben... Eine Frage an dich, wie siehst du die momentane Lage in Kosova?
Die Lage in Kosovo ist keinesfalls posivit, aber sie rührt nicht aus Misstständen des Westens. Die Lage im Kosovo ist auch sehr schwierig, weil es keinen Status gibt. Und das liegt nicht am Westen , sondenr an schwierigen Verhandlungspartnern, wie Serben und Russen, die diesen Prozess mehr oder weniger verlangsamen. Und die Korruption ist auch nicht schuld der westlichen Ländern, sondern liegt ganz klar bei uns, an unsere fehlenden moralischen Ansprüche, denn die meisten verübeln es nicht der Regierung, wenn sie die Staatskassen plündern. Ich habe nicht selten in Kosovo gehört, wenn jemand gesagt hat, dass er es genauso machen würde. Und wir haben sogar kriminelle gewählt, obwohl wir gewusst haben, dass sie kriminell sind, wie zum Beispiel Ramush Haradinaj, der 4 Villen in Kosovo hat. Da hätte jede normaler Mensch sich gefragt, wie das ein mittelmäßiger Politiker, der nicht mal das Abitur hatte, es so hoch gebracht hat, aber den meisten hat es nicht interessiert. Der Spiegelartikel hat es doch vortrefflich getroffen. Bevor man den Westen verantwortlich macht, dann sollte man sich an die eigene Nase fassen. Wir kommen mehr oder weniger aus armen verhältnissen und die meisten wollen schnell reich werden, wenn sie es sehen, dass es nicht legal geht, dann gehen sie auf illegalen Wegen. Es ist das selbe mit vielen Albanern in der Diaspora, die schnell reich werden wollen. In den Gefängnissen in Deutschland sollen nach Einschätzungen etwa 20% der Albaner sein.
Ich bin ein sehr kritischer Mensch und deswegen bin ich seit einigen Jahren in einer Partei in Deutschland, aber ich man sollte aufpassen, wann Kritik aufhört, und wann Ressentiments entstehen, denn die Grenzen bei vielen Kritikern verschwimmen.
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 15:26
von Shpendi1984
Magnet hat geschrieben:Shpendi1984 hat geschrieben:
Das Machiavelli interessant sein kann, dass kann ich mir vorstellen. Aber seine Theorien sind vor einigen Jahrhunderten entstanden und damals hätte er im geringsten unsere heutige Ordnung sich vorstellen können. Machiavelli übrigens war ein absoluter Monarchist. Und das Amerika Afghanistan angegriffen hat, war ja mehr als verständlich, damals unter B.Clinton, denn Afghanistan war ein Paradies für Kriminelle Ismalisten. Klar der Angriff auf Irak war mehr oder weniger unverständlich, aber immer noch besser als Saddam Hussein. Und man darf nicht vergessen, dass Amerika in zwei Lager geteilt sind; in konservativ und demokratisch/liberal.
Ja, das Machiavellis Buch, der Fürst, im 16. Jahrhundert entstanden ist, stimmt schon, aber spielt eigentlich keine Rolle, denn es ging um eine grundsätzliche, philosophische Einstellung in der Politik der Menschen. Natürlich stimmen nicht alle seine Thesen, aber dieses Buch gilt immer noch als Pflichlektüre in den heutigen Politikwissenschaften...
Ich habe es leider nicht gelesen und kenne nur einige Abschnitte aus dem Schulunterricht. Ich werde es mir aber bestimmt ausleihen.
Verfasst: Mo, 28. Mai 2007, 15:27
von Magnet
Und dass es dem Irak unter den Amis besser geht als unter Saddam bezweifle ich schon sehr stark und wie sieht es Heute in Afghansistan aus, habe gerade kürzlich einen Bericht auf SF gesehen. Die Amis sind immer noch nicht im Stande die Lage unter Kontrolle zu kriegen und durch die angeblichen Terrobekämpfung ist noch mehr Terror entstanden, aber ich sehe schon, wir zwei kommen nicht auf den gleichen Nenner, da du von vornherein, nicht wirklich sachlich an die Diskussion vorangegangen bist und auf meine Kritikpunkte bist du auch nicht wirklich eingegangen, daher höre ich hier jetzt auf weiter zu diskturien, da mich das Thema bzw. die Diskussion anfängt zu nerven....