Genci85 hat geschrieben:Wenn man sich zu etwas entschliesst das sehr viele Leute provoziert, dann hat man mit den Folgen zu leben.
Das ist der Hauptpunkt, wieso ich Frauen, die im Westen den Mut finden ein Kopftuch zu tragen, am meisten bewundere. Du siehst das vielleicht als einen negativen Aspekt, vermutlich denkst du dir, wie dumm ein Mensch sein kann sich selber Steine in den Weg zu legen, aber in dieser Welt hier zeugt es von einer enormen Charakterstärke deine Prinzipien und Wertvorstellungen zu vertreten und nach diesen zu leben.
Ladyflorijana stellte die Frage, wieso jemand in einem Land lebt, dessen Lebensansichten man nicht teilt. Anpassung heißt nicht gleich Mutation oder so. Eine kopftuchtragende Frau, ein Jude "mit seinen lustigen Zotteln" (

) kann genauso gut integriert sein, wie eine Muslimin ohne Kopftuch oder wie der andere Jude aus der Firma. Der einzige Unterschied liegt lediglich darin, und
nur darin, dass diese Menschen von der Gesellschaft nicht genauso aufgenommen werden. Und das ist ein Fehler oder ein Problem, das nicht bei den jeweiligen Personen selber liegt, sondern es liegt in der Engstirrnigkeit der Gesellschaft hier, die nur in der Lage ist Fremdes dann zu akzeptieren, wenn es zu ihresgleichen wird. Wenn es für sie fremd bleibt, dann wird man auch dementsprechend als Fremde/r behandelt, und das in Form von Diskriminierung und Ungleichberechtigung. Und solchen rassistischen Parolen, wie sie hier manchmal zu hören sind ...
... Jeder Gewinn, der Ehre kostet, ist ein Verlust ...
... Eine handvoll Heimaterde ist mehr wert als zehntausend Pfund fremden Goldes ...
... Nicht wo du die Bäume kennst, sondern wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat ...