Verfasst: So, 15. Jun 2008, 14:21
Mir ist dieser Übereifer an Rücksichtsnahme des serbischen Volkes im Kosova ein Dorn im Auge. Es kann nicht sein, dass eine 5% Minderheit den Staat so durcheinanderwirft, besondere Aufmerksamkeit für sich beansprucht und einzigartige Rechte geniesst, die andere Minderheiten im Kosova nicht haben. Und dann noch werden sie mit Samthandschuhen angefasst, wenn sie anarchistische Zustände in Teilen von Kosova schaffen.
Ein Staat, dass 90% Staatsbürger albanischer Herkunft beinhaltet, kann kein multiethnischer Staat sein, egal wie sehr man auch versucht diesen Begriff hochzupushen und dehnbar für Kosova zu machen. Man zielt in die falsche Richtung wenn man diesen bockigen, mürrischen Neuzeitrambos ein Wunschkonzert bereitlegt. Kompromisse - Ja, aber keine Überbevorteilung oder Spezialbehandlung gegenüber den anderen Minderheiten schaffen. Einer der den Staat und seine Landesgrenzen nicht akzeptiert und gegen dessen Staatsmacht ankämpft hat meiner Meinung nach nichts im Kosova verloren. Derjenige kann ja gerne in die eh schon überfüllten Kosova-Serben Flüchtlingscamps nach Serbien gehen. Mal sehen wie laut die nationalistischen Stimmbänder dann noch die "Rückeroberung" des Kosova hinausschreien.
Diese identitäts- und textlose Hymne ist ein weiterer Grund dafür, dass man schrittweise versucht die albanische Dominanz in Kosova abzuschwächen und klein zu halten, nur weil gewisse Geister meinen müssten, sie hätten eine ungeschriebene Pflicht gegenüber den Serben im Kosova. Finde es ein wenig widersprüchlich, wenn man auf der einen Seite auf RTK Uçk-Dokus und Feierlichkeiten der Befreiungen ausstrahlt und auf der anderen Seite die Hymne ohne Text lässt, um serbische Nationalisten, die sich eh nie zu einem unabhängigen Kosova bekennen werden, nicht zu verärgern.
Ein Staat, dass 90% Staatsbürger albanischer Herkunft beinhaltet, kann kein multiethnischer Staat sein, egal wie sehr man auch versucht diesen Begriff hochzupushen und dehnbar für Kosova zu machen. Man zielt in die falsche Richtung wenn man diesen bockigen, mürrischen Neuzeitrambos ein Wunschkonzert bereitlegt. Kompromisse - Ja, aber keine Überbevorteilung oder Spezialbehandlung gegenüber den anderen Minderheiten schaffen. Einer der den Staat und seine Landesgrenzen nicht akzeptiert und gegen dessen Staatsmacht ankämpft hat meiner Meinung nach nichts im Kosova verloren. Derjenige kann ja gerne in die eh schon überfüllten Kosova-Serben Flüchtlingscamps nach Serbien gehen. Mal sehen wie laut die nationalistischen Stimmbänder dann noch die "Rückeroberung" des Kosova hinausschreien.
Diese identitäts- und textlose Hymne ist ein weiterer Grund dafür, dass man schrittweise versucht die albanische Dominanz in Kosova abzuschwächen und klein zu halten, nur weil gewisse Geister meinen müssten, sie hätten eine ungeschriebene Pflicht gegenüber den Serben im Kosova. Finde es ein wenig widersprüchlich, wenn man auf der einen Seite auf RTK Uçk-Dokus und Feierlichkeiten der Befreiungen ausstrahlt und auf der anderen Seite die Hymne ohne Text lässt, um serbische Nationalisten, die sich eh nie zu einem unabhängigen Kosova bekennen werden, nicht zu verärgern.