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Re: Vorteile und Nachteile der Einbürgerung
Verfasst: Mi, 20. Dez 2006, 9:48
von selvie
vale hat geschrieben:claudia69 hat geschrieben:Hallo an alle,ich habe mal eine Frage:
Was habt ihr für Vor und Nachteile bei der Einbürgerung in den deutschen Staatsverband?
as ist besser für euch,und warum?
Gruss Claudia
allso ich rede mal von der Schweiz aus.. oder lieber Zürich!
Hier ist es ein grosser vorteil wenn man schweizerisch Eingebürgert ist, ich sag mal als erstes wenn man in der Schweiz einreist wird man am anfang ein Aussenseitler/in :S nur weil man keine rote Dokumente hatt und die Sprache nicht sprechen kann, an zweiter stelle kommt dann nach der 9.Klasse( 3.Oberstuffe) das suchen einer Lehrstelle(Ausbilundungsstelle), wo ich so schnuppern war (1woche probezeit) wurden die Bewerbungen gar nicht angeschaut falls ein ausländischer Name hintendrauf stand! In der Schweiz ist es sowiso so das die Albaner am meisten die so zusagenen "Problemkinder" sind! naja was will man machen, ich denke mann sollte sich einfach entsprechend verhalten dann läuft das auch bei der Lehrstellensuche Perfekt:P
Der nachteil ist, bei uns fragt man dann nicht was bist du für eine Natzion in deinem Blut!? Man fragt wegen deiner Einbürgerung:,,Was bist du für ein Lanzman:S!''...hmm... dann kommt man sich irgendwie vor heey ich bin ja ein/e Albaner/in! aber na gut entweder will man oder will man sich nicht Einbürgern! Das entscheidet jeder selber! tschüüüü
Vale,
Also ich schreib Dir auch mal aus zürich: Also dann musst Du ja nicht fragen, warum Albaner hier verhasst sind.Eben, weil sie sich nur das beste raussuchen! Mein Mann ist letzte Woche Schweizer geworden, Sie haben ihm ganz klar gesagt: Entweder akzeptiert er alles hier oder es gibt keinen Pass.Das haben sie Dir sicher auch gesagt. Und man ist hier nicht aussenseiter, weil man keinen Pass hat, sondern wenn man ein schlechtes verhalten an den Tag legt.Übrigens, ich habe den Schweizerpass schon seit dem 6 lebensjahr, ich benehme mich ausserhalb meiner 4 Wänden als Schweizer, zuhause bin ich dann Türkin. Man muss den mittelweg finden.Die Albaner aber wollen überall Albaner sein, so habe ich den Eindruck. Und Du kannst froh sein mit dem Militär: In keinem Land ist es von so kurzer Dauer und so Leger.Ausserdem kannst Du viele Leute kennenlernen, dass ist das, was man braucht, um sich zu integrieren.
Schönen Gruss aus Zürich.
Verfasst: Mi, 20. Dez 2006, 10:00
von selvie
(AL)OVE hat geschrieben:also, da du mich ja als weichei bezeichnest, sag ich dir mal was ich denke, ich sehe keinen sinn darin in das schweizer militär zu gehen! klar, ich habe schweizer pass, aber das muss nicht heissen, dass ich dieses land mehr liebe als mein eigenes. ich mag die schweiz, aber ich würde nicht in den krieg ziehen für die schweiz. ich würde auch nicht von einem anderen verlangen, dass er sich für albanien einsetzt, da man das gar nicht kann. und ich sag dir was geschehen würde wenn jeder denken würde wie ich, es müssten keine menschen mehr sterben. und wenn du ja ein hartei bist als frau, kannst du ja trotzdem in die armee gehen, ich mein in deutschland brauchen die ja noch leute. ist einfach darüber zu reden, aber kannst ja leute fragen die im libanon oder im kongo waren wie das ist dort… mein cousin war in der uck und hat mir vom krieg erzählt, glaub mir, militär ist einfach nur sch***! das es so was gibt zeigt nur wieder wie dumm der mensch ist. im krieg kann es dumm laufen und man kriegt schon nach paar minuten ne kugel ab und stirbt, wow, echt super! dann ist man fürs vaterland gestorben! kann man ja dann der frau oder den kindern erzählen, ach so geht ja gar nicht weil man dann tot ist! also kann ich nur eins sagen, militär ist dumm!
Alove,
Und zu Dir die gleiche Antwort wie oben,Du würdest nicht für die Schweiz dienen? Aha, aber Du würdest Dich dann von den Schweizern beschützen lassen, clever.
Die Schweiz würde sowiso jeden Krieg verlieren, wir hätten keine Chance. Hier geht es doch gar nicht um den Krieg, sondern eher darum, sich Grundkenntnisse anzueignen, wenn was wäre. Oder würdest Du nicht zur Waffe greifen wollen, wenn jemand vor Dir Deine Familie abschlachtet, mal krass ausgedrückt?Also ich würds auch ohne Militärdienst tun!
Es geht auch darum, dass Du dein Jugendliches dasein ablegst und Farbe bekennen musst und zum Mann wirst.Machs doch einfach, obs Dir passt oder nicht,entweder Schweizer oder nicht.
Verfasst: Mi, 20. Dez 2006, 18:55
von Ara
also ein riesen vorteil, den schweizer pass zu besitzen, ist sicher mal, dass man "offiziell" dazugehört. und zweitens zahlt man viel weniger als schweizer für die autoversicherung. kannst dich sogar bei der mobiliar versichern lassen.

an dritter stelle kommt das freie reisen, keine visen mehr für die ferien!
als ausländer hat man in der schweiz die gleichen pflichten wie ein schweizer, aber nicht die gleichen rechte. mit einer einbürgerung ist dieses problem auch behoben.
nachteile? man kann sich nicht im heimatland beerdigen lassen.
Verfasst: Do, 21. Dez 2006, 12:44
von selvie
Hi,
Was, man kann sich nicht im Heimatland beerdigen lassen,wiso nicht? natürlich geht das, mein Mann und ich haben die Doppelstaatsbürgerschaft wie viele andere auch.
Verfasst: Fr, 22. Dez 2006, 12:53
von Ara
Wenn du dich einbürgern lässt, bist du ein Schweizer Bürger. Die Schweiz ist somit deine Heimat. Dann musst du dich auch in der Schweiz beerdigen lassen. Du kannst ja auch nicht sagen, ich möchte mich in Hawaii begraben lassen,weil es mir dort so gefällt....
Wie es abläuft, wenn man Doppelbürger ist, weiss ich nicht. Aber ich glaube in der Schweiz kann man nicht für ewig Doppelbürger bleiben.
Verfasst: Fr, 22. Dez 2006, 20:33
von selvie
Da bin ich anderer meinung. Also hier gibt es jeden Tag Todesanzeigen von Ausländern, worin steht, dass sie im Heimatland beerdigt werden. Natürlich kann man das. Mein Onkel ist 60 Jahre hier und hat die Doppelstaatsbürgerschaft immer noch. Du kannst Dich entweder hier oder im Heimatland beerdigen lassen.
Verfasst: Fr, 22. Dez 2006, 20:41
von Ara
selvie hat geschrieben:Da bin ich anderer meinung. Also hier gibt es jeden Tag Todesanzeigen von Ausländern, worin steht, dass sie im Heimatland beerdigt werden. Natürlich kann man das. Mein Onkel ist 60 Jahre hier und hat die Doppelstaatsbürgerschaft immer noch. Du kannst Dich entweder hier oder im Heimatland beerdigen lassen.
Ja, von Ausländern. Wenn du dich einbürgern lässt, bist du aber kein Ausländer mehr.
Kann sein, dass man entscheiden kann, wenn man Doppelbürger ist. Jedoch wenn du deinen alten Pass hergibst, wirst du bestimmt NICHT in der "alten Heimat" begraben.
vor und nachteile der einbürgerung
Verfasst: Di, 26. Dez 2006, 23:43
von claudia69
Ara hat geschrieben:also ein riesen vorteil, den schweizer pass zu besitzen, ist sicher mal, dass man "offiziell" dazugehört. und zweitens zahlt man viel weniger als schweizer für die autoversicherung. kannst dich sogar bei der mobiliar versichern lassen.

an dritter stelle kommt das freie reisen, keine visen mehr für die ferien!
als ausländer hat man in der schweiz die gleichen pflichten wie ein schweizer, aber nicht die gleichen rechte. mit einer einbürgerung ist dieses problem auch behoben.
nachteile? man kann sich nicht im heimatland beerdigen lassen.
Das mit der beerdigung intressiert mich noch mal kurz.
Also mein Mann ist jetzt deutscher staatsbürger,hat sich aber nicht aus seinem Land ausgebürgert,also hat er 2 Staatsangehörigkeiten.Jetzt meine Frage:Kann er in seiner Heimat jetzt nicht beerdigt werden,oder doch?
Verfasst: Di, 26. Dez 2006, 23:53
von Darleen17
Bist du dir da ganz sicher, das er seine andere Staatsbürgerschaft noch hat? Welche hatte er denn vorher? Kommt dein Mann aus Kosova oder Albanien?
Um seine vorherige Staatsangehörigkeit aufzugeben, muss man sich nicht extra ausbürgern lassen.
Soweit ich weiss, kann niemand, der sich Einbürgern lässt, seine Staatsangehörigkeit behalten, es sei denn, es besteht ein Abkommen zwischen Herrkunftsland und Deutschland.
Verfasst: Mi, 27. Dez 2006, 0:23
von kosovar
(AL)OVE hat geschrieben:ins CH-militär muss ich

aber ich glaube, ich mache zivildienst oder so, hab keinen bock mich von irgendjemanden namens hans oder ueli anschreien zu lassen und ich denke mal im militär sind die sehr sehr rechts eingestellt, da ist es glaube ich für einen albaner nicht sehr bequem und so... naja, dann geh ich halt in den wald und mach irgendwelche arbeiten, ist zwar auch nicht das gelbe vom ei, aber besser als in die armee!
ich hatte damals auch die wahl zwischen zivildienst und militär , ich hatte mich fürs militär entschieden ( deutschland ).ok ,rechte gibs überall , habe auch paar gesehen , waren aber auch coole deutsche da die in ordnung waren , aber auch paar andere ausländer waren da , leider keine albaner dabei. dumm angemacht wurde ich nicht von irgendwelchen rechten , einmal hatte ich nur eine unterhaltung mitbekommen wie einer zu anderen sagte , was wollen diese [Schimpfwörter werden hier nicht geduldet] kanaken in der bundeswehr und paar sprüche gerissen haben , waren 3. hat mich aber nicht gestört , die mehrheit war in ordnung. ich meine was erwartest du von der armee ? das die ausbilder mit dir nett reden wie z.b könntest du mal bitte schneller laufen , würdest du bitte mal hier rüberspringen oder hallo zeit zum aufstehen

wenn du von rechten ständig dumm angemacht wirst oder sonstwas kannst du dich bestimmt irgendwo beschweren.
Verfasst: Mi, 27. Dez 2006, 3:24
von Bukuroshi_mamit
es wäre doch gut wenn ich deutschen pass habe
warum?
besser deutschen als serbischen
besser in D-Militär als "serbischer"(obwohl ich sowieso nicht gegangen wäre)
zb.Mein Kumpel hat auch D-pass bekommen,und musste auch zur
Militär,der war froh darüber,die haben den in Kosovo geschickt(nicht gleich..normal)
um aufzupassen und so,der hat c.a 5.000 euro im monat bekommen
der durfte seine familie in kosovo besuchen....
aber ich versteh hier wirklich nicht
du willst ch pass,aber in ch-militär nicht

Verfasst: Do, 28. Dez 2006, 17:41
von selvie
Also ich denke, wenn man nur eine Staatsbürgerschaft behalten könnte und eine verlieren würde, dann würde einem dass sicher gesagt.Und die Schweiz hat dieses Abkommen mit gewissen Ländern. Wie es in Deutschland ist, weiss ich nicht.Ich glaub, dass Problem mit dem beerdigen ist eher umgekehrt, wir sind hier ja nicht der Kirche beigertreten.Also ich hab schon mal gelesen, dass es in gewissen Katholischen Kantonen probleme gibt, wenn man nicht der Kirche beigetreten ist.
Aber sicher kann man sich im Heimatland beerdigen lassen,ich kenne hier 2 Kosoalbanische Familien, die nahmen den Leichnahm und überführten ihn mit dem Flugzeug in die Heimat. Also in der Schweiz kein Problem.