Verfasst: Mi, 11. Jan 2006, 16:31
Irgendwie hatten wir schon mal so ein ähnliches Thema, kann mich dunkel erinnern.
@fitim,
stimme dir zu, finde deine Einstellung supi, aber das weist du ja schon.
Und ich glaube auch nicht, dass es eine glückliche Beziehung gibt, wo es keinen Sex gibt. Es spielt nun mal eine wesentliche Rolle und wenn jemand keine körperliche Nähe bekommt, wendet man sich irgendwann von seinem Partner ab. Bei denen einen geht es schnell und bei anderen dauert es länger, weil sie lieben und versuchen noch etwas zu retten bis sie feststellen es funktioniert nicht. Gibt bestimmt Ausnahmen, wo der Sex eine Nebenrolle spielt. Denke jedoch, dass das die Minderheit ist.
@jutta,
dein Statement gefällt mir. Ist schon eine heikle Angelegenheit und jeder sollte mit seinem gegenüber verantwortungsbewusst umgehen und nicht verletztend werden. Ist jedoch leider nicht der Fall bei den meisten. Ich bin zwar der Meinung, dass jeder machen soll was er möchte, solange er ehrlich dabei ist und keine Spielchen treibt. Doch wünscht sich jeder die wahre und einzige Liebe im innersten.
Man sollte viel mehr dem Grund auf die Spur gehen, warum viele so respektlos miteinander umgehen. Es liegt doch an unserer Gesellschaft, jeder ist sich selbst der nächste, leider.
Ich denke nicht, dass sich das Sinnbild von Liebe geändert hat, man sieht ja gott sei dank genug Beispiele, wo die Liebe immer noch das ist, was sich viele vorstellen (natürlich auch eine Definitionsfrage). Doch denke ich haben sich unsere Wertvorstellungen geändert. Es wird nicht mehr Wert so viel Wert auf eine eigene Familie und Kinder gelegt, sondern mehr auf Karriere, Geld, Macht usw. Jeder kann ja gut alleine leben und zu recht kommen. Die Zeit hat sich einfach geändert. Viele gehen den Weg des geringsten Widerstandes oder gar bloss keine Kompromisse eingehen und schon gar nicht für jemanden mit die Verantwortung nehmen, weil man ja noch nicht einmal für sich selber Verantwortung übernehmen kann. Spreche für die Allgemeinheit und möchte betonen, dass es wie bei jedem Thema Ausnahmen gibt. Ich erlebe dieses einfach Tag täglich in meinem Umfeld und ich finde es schrecklich.
Ein zweites für mich nicht unwesentliches Problem besteht darin, dass glaube ich jeder Zweite Angst hat. Ein Risiko einzugehen. Selbst das kann ich gut nachvollziehen. Viele wurden enttäuscht und wollen nicht noch einmal enttäuscht werden und deshalb bauen sie eine Mauer um sich auf und bloss keinen zu nah kommen lassen. Ich könnte mich wohl möglich verlieben und dann werde ich wieder ausgenutzt und stehe am Ende alleine da. Ich habe es erlebt, dieses Argument hat man mir wirklich gebracht. Konnte es auch erst nicht glauben, doch es war so. Die Menschen tun mir eigentlich nur Leid, sie können keine Liebe zu lassen und noch viel weniger Liebe geben. Ich frage mich, was bin ich denn für ein Mensch, wenn ich keine Gefühle mehr ausleben kann, das macht das Leben doch erst lebenswert oder sehe ich die Welt einfach verkehrt und sollte vielleicht ich meine Wertvorstellungen ändern und eher eine Zweckgemeinschaft eingehen, weil es die wirkliche Liebe nicht gibt. Ich hoffe nicht!!!
Ich für mich, stelle immer wieder fest, dass ich gegen Ängste, Vorurteile und schlechte Erfahrungen kämpfen muss. Viele ziehen ihre vergangenen Erlebnisse (negative) mit in die nächste Beziehung und diese Person darf dann ausbaden, was die andere mehr oder weniger versaut hat. Ist doch unfair. Für die, die nicht so sind und ihrer neuen Beziehung auch einen Neuanfang geben, mein Respekt!
Ich könnte das Thema noch mehr zerpflücken und würde bestimmt noch mehrere Gründe und auch Beispiele finden, doch ich glaube die Hauptproblematik habe ich angesprochen. Mich würde interessieren wie ihr es seht? Was sind eure eventuellen Ursachen, bzw. Erklärungen? Und habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen schönen Abend.
LG
mamamiamilan
@fitim,
stimme dir zu, finde deine Einstellung supi, aber das weist du ja schon.
Und ich glaube auch nicht, dass es eine glückliche Beziehung gibt, wo es keinen Sex gibt. Es spielt nun mal eine wesentliche Rolle und wenn jemand keine körperliche Nähe bekommt, wendet man sich irgendwann von seinem Partner ab. Bei denen einen geht es schnell und bei anderen dauert es länger, weil sie lieben und versuchen noch etwas zu retten bis sie feststellen es funktioniert nicht. Gibt bestimmt Ausnahmen, wo der Sex eine Nebenrolle spielt. Denke jedoch, dass das die Minderheit ist.
@jutta,
dein Statement gefällt mir. Ist schon eine heikle Angelegenheit und jeder sollte mit seinem gegenüber verantwortungsbewusst umgehen und nicht verletztend werden. Ist jedoch leider nicht der Fall bei den meisten. Ich bin zwar der Meinung, dass jeder machen soll was er möchte, solange er ehrlich dabei ist und keine Spielchen treibt. Doch wünscht sich jeder die wahre und einzige Liebe im innersten.
Man sollte viel mehr dem Grund auf die Spur gehen, warum viele so respektlos miteinander umgehen. Es liegt doch an unserer Gesellschaft, jeder ist sich selbst der nächste, leider.
Ich denke nicht, dass sich das Sinnbild von Liebe geändert hat, man sieht ja gott sei dank genug Beispiele, wo die Liebe immer noch das ist, was sich viele vorstellen (natürlich auch eine Definitionsfrage). Doch denke ich haben sich unsere Wertvorstellungen geändert. Es wird nicht mehr Wert so viel Wert auf eine eigene Familie und Kinder gelegt, sondern mehr auf Karriere, Geld, Macht usw. Jeder kann ja gut alleine leben und zu recht kommen. Die Zeit hat sich einfach geändert. Viele gehen den Weg des geringsten Widerstandes oder gar bloss keine Kompromisse eingehen und schon gar nicht für jemanden mit die Verantwortung nehmen, weil man ja noch nicht einmal für sich selber Verantwortung übernehmen kann. Spreche für die Allgemeinheit und möchte betonen, dass es wie bei jedem Thema Ausnahmen gibt. Ich erlebe dieses einfach Tag täglich in meinem Umfeld und ich finde es schrecklich.
Ein zweites für mich nicht unwesentliches Problem besteht darin, dass glaube ich jeder Zweite Angst hat. Ein Risiko einzugehen. Selbst das kann ich gut nachvollziehen. Viele wurden enttäuscht und wollen nicht noch einmal enttäuscht werden und deshalb bauen sie eine Mauer um sich auf und bloss keinen zu nah kommen lassen. Ich könnte mich wohl möglich verlieben und dann werde ich wieder ausgenutzt und stehe am Ende alleine da. Ich habe es erlebt, dieses Argument hat man mir wirklich gebracht. Konnte es auch erst nicht glauben, doch es war so. Die Menschen tun mir eigentlich nur Leid, sie können keine Liebe zu lassen und noch viel weniger Liebe geben. Ich frage mich, was bin ich denn für ein Mensch, wenn ich keine Gefühle mehr ausleben kann, das macht das Leben doch erst lebenswert oder sehe ich die Welt einfach verkehrt und sollte vielleicht ich meine Wertvorstellungen ändern und eher eine Zweckgemeinschaft eingehen, weil es die wirkliche Liebe nicht gibt. Ich hoffe nicht!!!
Ich für mich, stelle immer wieder fest, dass ich gegen Ängste, Vorurteile und schlechte Erfahrungen kämpfen muss. Viele ziehen ihre vergangenen Erlebnisse (negative) mit in die nächste Beziehung und diese Person darf dann ausbaden, was die andere mehr oder weniger versaut hat. Ist doch unfair. Für die, die nicht so sind und ihrer neuen Beziehung auch einen Neuanfang geben, mein Respekt!
Ich könnte das Thema noch mehr zerpflücken und würde bestimmt noch mehrere Gründe und auch Beispiele finden, doch ich glaube die Hauptproblematik habe ich angesprochen. Mich würde interessieren wie ihr es seht? Was sind eure eventuellen Ursachen, bzw. Erklärungen? Und habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen schönen Abend.
LG
mamamiamilan