Mo, 19. Apr 2010, 20:19
Rassismus ist nicht zu entschuldigen.. erwähnte ich bereits.
Aber wo fängt Rassismus an? Bei der Kritik? Bei der Hetze
oder bei Ausgrenzung?
In welcher Sichtweise ist dir dieses Forum rassistisch?
Ich meine, speziell gegen Türken habe ich hier noch nichts
gelesen, vielleicht hab ich einpaar Beiträge noch nicht
entdeckt, aber ich kann sagen, das ich seit 3 Jahren
hier bin und gegen Türken speziell nichts abwertendes gelesen habe,
aber gegen den Islam schon, da wurde das eine oder andere
Wort in den Raum geschmissen, das von unnöten war.
Gegen die Serben sicherlich auch, aber das hält sich hier sehr zum
Rahmen... schau mal in den Serbischen Forums rein, da werden
sogar Pläne geschmiedet wie man Südserbien "Albanerfrei" kriegt..
von heimlichen Exekutionen bis zu KZ ist alles dabei.. da denkt
man wirklich wie reif doch die Menschheit heutzutage ist
und was sie nicht lernt.
Ich finde die Einstellung, die du trägst gut und wenn das mehr Türken tragen, finde ich das noch besser. Aber die politischen Geschehnissen
zeigen mir ein anderes Bild, zudem die Geschichte Armeniens noch
immer als Tabu Thema und als antitürkisches Propaganda gilt..
genauso auch die anderen historischen Geschehnissen, die sich
sowohl auch im Balkan als auch in der Osttürkei und Anreinerstaaten
vorgekommen sind. Klar trägst du keine Schuld und erst recht
nicht Menschen die so eingestellt sind wie du, nur ärgert es mich
sehr das dies immernoch als falsch und als tabu in der Türkei gilt.
Die Multiethnik in der Türkei halte ich für fragwürdig, zumeist
Kurden und andere ethnische Gruppen immer noch nicht die vollkommene Freiheit genießen. Seit kurzem ist die Kurdische
Sprache erlaubt worden, schon ein Schritt in die Multiethnik
aber es bedarf noch weitere Schritte, bis die Türkei wirklich
als multiethnisch funktionierend betrachtet werden kann.
Wer die Auswanderungen der Albaner in die Türkei miterlebt
hat oder Nachfahre von den Auswanderern ist, kann sagen,
das den Albanern auch im mittleren 20sten Jahrhundert
vieles nicht erlaubt war. Aber man sollte sich nicht an
die Geschichte halten und sturr gegen die Zukunft kämpfen,
aber es anzusprechen halte ich für richtig, da sonst vieles
den Menschen in Vergessenheit bleibt und wiederholt wird.
Albanischer Nationalismus ist natürlich ein Thema, das
nicht zu vergleichen ist, aber man kann sagen das
jeglicher Nationalismus auf Schwäche und Angst beruht
und auf die Tatsache, das man sich an etwas festhalten
kann, wenn man selbst nichts packt.
Natürlich für die heutige Zeit fehl am Platz, doch
Nationalismus gibt es in jeder Nation leider auch oft
mit Rassismus verbunden.