soni
Danke für die vielen Übersetzungen!
Danke für die vielen Übersetzungen!
Beiträge: 591
Registriert: Di, 08. Jan 2008, 13:33

Re: Religion in binat. Beziehungen

Di, 17. Nov 2009, 12:15

Mystery hat geschrieben:Hallo, also ich denke gerade in einer binat. Beziehung muss man auch tolerant gegenüber dem Glauben des anderen sein.
Ja, ich weiss der Islam ist später entstanden u. ja, Schweinefleisch ist ungesund wie jeder weiss u. der Islam steht ja über dem Christentum u. nur durch die völlige Hingabe an Gott kann man das Paradies erreichen...
aber ich bin als Christin aufgewachsen u. auch wenn ich nicht besonders bibelfest bin ich liebe meinen Glauben. Ich mag die Geschichten von Jesus, ich mag die Gleichnisse aus der Bibel. Ich finde es schön, sehr friedlich, sehr hoffnungsvoll... immer wenn es mir schlecht ging hab ich mit Gott gesprochen u. mir war friedlich dabei... als Kind war ich sehr gern in der Kirche. Ich liebe das Weihnachtsfest !
Und mein Partner respektiert diesen Glauben nicht im mindesten.
Das finde ich traurig!
Ich hab für meine Tochter Bücher gekauft mit Geschichten aus der Bibel für Kinder. Die wollte ich ihr später vorlesen. Was ist denn sooo falsch daran?
Und was ist so falsch daran, dass ich mir wünsche, sie könnte an den Krippenspielen teilnehmen? Oder an den Adventssonntagen mit den anderen Kindern in der Kirche singen? Oder bei den Sternsingern mitmachen? Das habe ich doch alles auch gemacht u. ich habe immer Frieden darin gefunden!!
Ich hab sie nicht taufen lassen, obwohl ich das gerne gehabt hätte... ihm zuliebe! Er hat gesagt, sie soll beide Religionen kennenlernen... aber wie kann sie das, wenn ich noch nicht mal mit ihr beten darf?
Ich meine meinetwegen kann sie an den Sonntagen auch das islamische Zentrum besuchen u. sich dort weiterbilden, das eine schliesst das andere ja nicht aus. Aber sie soll auch am Religionsunterricht in der Schule teilnehmen dürfen u. alles so machen dürfen wie die anderen Kinder auch!
Was ist das denn für eine Liebe bei der komplett mein Wille gebrochen werden soll?
ich kann dazu nur sagen du bist selber schuld! auch eine therapie oder ein gespräch mit einem imam oder wem auch immer nützt hier aslout nichts! der mann hat ja wies scheint das kind mit dir nur aus einem grund gezeugt.. von liebe kann hier keine rede sein.. du solltest einfach so schnell wie möglich einen schlussstrich unter die ganze sache ziehen...!!

Lula
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 2880
Registriert: Fr, 11. Mär 2005, 16:30

Di, 17. Nov 2009, 12:23

Mystery, Deinen Partner hätt ich längst sonstwo hingetreten, Du fragst immer wieder, was ist falsch dran... Nur weil er es sagt.

Ich habe meiner Tochter auch eine Kinderbibel gekauft, es IST NICHT FALSCH, sie wird mit beiden Glauben erzogen und entscheidet später selbst. Was falsch ist und was nicht, entscheidest Du.
ALLERDINGS hätte ich mit einem intoleranten Partner bzw. selbst streng gläubigem kein Kind gezeugt, da es nicht klappen würde im Alltag, mit Erziehung, etc.

soni
Danke für die vielen Übersetzungen!
Danke für die vielen Übersetzungen!
Beiträge: 591
Registriert: Di, 08. Jan 2008, 13:33

Di, 17. Nov 2009, 12:25

das thema allgemein finde ich sehr interessant, aber in diesem fall kann man meiner meinung nach nicht von einer beziehung sprechen, was ich sehr schade finde.. wobei es mir aber nur um das gemeinsame kind geht.. denn das kind ist absolut unschuldig an dieser situation und wird, sollte sie nicht eien schlussstrich unter das ganze ziehen nur noch mehr darunter leiden! wie gesgat finde ich das thema ansonsten sehr interessant und mich nimmt es immer wunder wie andere pärchen (vor allem mit kindern) das so handhaben. meiner meinung nach kann es nur funktionieren wenn beide partner nicht wirklich strenggläubig sind oder wenn sich einer der beiden für die religion des anderen entscheidet oder aber einfach alles akzeptiert (unter anderem, dass der religiösere der beiden dies auch an die kinder weitergibt usw.) wäre ich religiös eingestellt und wüsste dass auch mein partner strenggläubig ist hätte ich ihn nicht geheiratet weil es nie funktioniert hätte/würde.. dehalb es gibt so viele dinge zu beachten und zu besprechen/abzumachen bevor man sich auf jemanden einlässt...

Lula
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 2880
Registriert: Fr, 11. Mär 2005, 16:30

Di, 17. Nov 2009, 12:28

soni hat geschrieben:das thema allgemein finde ich sehr interessant, aber in diesem fall kann man meiner meinung nach nicht von einer beziehung sprechen, was ich sehr schade finde.. wobei es mir aber nur um das gemeinsame kind geht.. denn das kind ist absolut unschuldig an dieser situation und wird, sollte sie nicht eien schlussstrich unter das ganze ziehen nur noch mehr darunter leiden! wie gesgat finde ich das thema ansonsten sehr interessant und mich nimmt es immer wunder wie andere pärchen (vor allem mit kindern) das so handhaben. meiner meinung nach kann es nur funktionieren wenn beide partner nicht wirklich strenggläubig sind oder wenn sich einer der beiden für die religion des anderen entscheidet oder aber einfach alles akzeptiert (unter anderem, dass der religiösere der beiden dies auch an die kinder weitergibt usw.) wäre ich religiös eingestellt und wüsste dass auch mein partner strenggläubig ist hätte ich ihn nicht geheiratet weil es nie funktioniert hätte/würde.. dehalb es gibt so viele dinge zu beachten und zu besprechen/abzumachen bevor man sich auf jemanden einlässt...
Amen :D

Benutzeravatar
Lilli
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1817
Registriert: Di, 02. Jun 2009, 15:31

Di, 17. Nov 2009, 13:44

Vielleicht spürt auch Dein Partner Deine Unsicherheit und das alles und weiß nicht, wie reagieren. Vielleicht ist er schlichtweg überfordert. Wär ja auch kein Wunder bei diesem Krankheitsbild. Also das ist jetzt nicht bös gemeint, aber ich denke, das ist schon krank. Er versucht evtl. mir dem Strengsein Dir Stütze und Halt zu geben und ist gar nicht rein prinzipiell gegen das alles. Ich will ihn jetzt nicht in Schutz nehmen, aber vielleicht will er Dir ja wirklich helfen, auch wenn er Dich evtl. nicht liebt, hat er doch evtl. sowas wie Verantwortungsgefühl für Dich oder denkt, wenn er Dich jetzt allein läßt, tust Dir was an oder so. Ich weiß auch nicht, ganz verfahren das Ganze :(

Schatzilein
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 143
Registriert: Di, 15. Jun 2010, 15:55

Sa, 07. Aug 2010, 12:46

Also es ist schon schwierig..ich habe da weniger Probleme in Bezug auf Religion,wir haben aber auch noch keine gemeinsamen Kinder.Ich bin evangelisch,aber gegen Kirche..das heißt,ich habe meinen Glauben und habe einen direkten Draht zu Gott..bitte nicht falsch verstehen..aber ich brauche eben keine Instution um zu Beten.
Mein Zukünftiger ist Muslemane,aber er lebt nicht danach.Er sagt,um 100% den Koran zu befolgen dürfte er viele Dinge nicht tun so wie er sie jetzt tut.
Er hat mir aber trotzdem nie das muslemische aufgezwungen,weil er sagt,im Koran steht dass man niemanden zwingen darf zu seinem Glaube.Er läßt mir das frei und erwartet es ebenso von mir.
Natürlich hält er sich an Regeln,wie Duschen nach dem Sex,obwohl das ja auch verständlich ist...es kommt auch viel auf die Familie drauf an wie er aufgewachsen ist,das Umfeld prägt eben und bei den Kosovaren noch mehr wie vielleicht bei uns.Auch steht die Familie immer an erster Stelle.

ramona75
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 157
Registriert: Do, 01. Mär 2007, 13:05

Di, 10. Aug 2010, 23:03

unser sohn wurde getauft und ist auch beschnitten , aber ohne grossen Streit ging das nicht.

Und mein Mann hat bevor das Kind gezeugt wurde gesagt er, wäre damit einverstanden.für die taufe, trozdem gabs dann wieder stress.

Zurück zu „Liebe & Kontakte“