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Shqipetare
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Do, 26. Jun 2008, 20:58

Mag schon sein,dass seine Realität allein schon aus religiöser Sicht eine völlig andere ist als unsere!!!

Aber wenn wir von der Realität und dem Individuum beginnen, finden wir kein Ende:
(Ist mein Bewusstes meine Realität, oder sagt mir dies nur mein Unbewusstes?Lebe ich umhüllt von Illusionen? Gleicht das, was ich Realtiät nenne auch der Realität anderer?Schaffe ich mir meine Realität selbst, oder spielt mir diese einfach das Leben zu und ich existiere in ihr ohne es zu bemerken?Kann es sein das die (meine)Realität nicht so wäre, wenn ich anfangen würde zu analysieren, wenn ich anfangen würde die Wahrheit zu akzpetieren, wenn nicht nur mein Körper sondern auch meine Seele anfangen würde aktiv zu leben? [ich könnte stundenlang so weiter machen]!

Wer weiß schon so genau, in was für einer Realität der Autor lebt.

Wenn wir es vom Standpunkt des Individualismus aus betrachten, so ist zu bemerken,dass ein Kind sich schon in frühen Jahren unter normalen Umständen seiner Individualiät bewusst wird.Jedoch ist seine Auffassung wiederum stark mit der Religion verbunden. Ich verstehe, dass er unter diesen Umständen solche Texte verfasst. Dass, er das Gefühl hat, dass die Religion(oder REligionen) die Entfaltung des Individualismus behindert. Jedoch haben nicht viele dieses Gefühl, da viele Menschen in verschiedenen Gesellschaftsstrukturen aufwachsen.
Er sehnt sich wahrscheinlich nach dieser freien Entfaltung der menschlichen Indiviualität,da diese für den Menschen von höchster Bedeutung ist.(Erlebt habe ich dies glücklicherweise nicht, jedoch vorstellen kann ich es mir,weshalb ich auch seinen Text mehr als ansatzweise nachvollziehen kann)!
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shaker
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Do, 26. Jun 2008, 21:26

mir kommt oft dieser satz in denn sinn...

der mensch ist meistens das produkt von drei dingen...

1. wo er hineingeboren wurde...

2. was seine umgebung aus ihm gemacht hat...

3. was er aus freiem willen daraus gemacht hat...

meistens triffts auch zu und vielen menschen sieht man das "produkt" förmlich an...

aber wie frei sind wir wirklich in unserem denken und handeln!?

denn wenn man auch die mittel hat (aufklärung,bücher etc) verhalten sich die meisten trotzdem wie ein produkt...

und nicht wirklich dass was man unter einem freien geist versteht...

der tiefgang eurer beiträge lässt hoffen dass es noch user gibt die sich die mühe machen das ganze zu lesen und etwas sinnvolles zum thema beizutragen....

ich möchte nicht andere menschen ändern, aber wenn man es schaft sie zum nachdenken zu bringen dann hat man schon ein ziel erreicht...

trotzdem brechen nur die wenigsten aus ihrem gefängniss(geistig) heraus um was neus zu sehen...

Viktor
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Do, 26. Jun 2008, 21:47

Shqipetare hat geschrieben:Mag schon sein,dass seine Realität allein schon aus religiöser Sicht eine völlig andere ist als unsere!!!

Aber wenn wir von der Realität und dem Individuum beginnen, finden wir kein Ende:
(Ist mein Bewusstes meine Realität, oder sagt mir dies nur mein Unbewusstes?Lebe ich umhüllt von Illusionen? Gleicht das, was ich Realtiät nenne auch der Realität anderer?Schaffe ich mir meine Realität selbst, oder spielt mir diese einfach das Leben zu und ich existiere in ihr ohne es zu bemerken?Kann es sein das die (meine)Realität nicht so wäre, wenn ich anfangen würde zu analysieren, wenn ich anfangen würde die Wahrheit zu akzpetieren, wenn nicht nur mein Körper sondern auch meine Seele anfangen würde aktiv zu leben? [ich könnte stundenlang so weiter machen]!

Wer weiß schon so genau, in was für einer Realität der Autor lebt.

Wenn wir es vom Standpunkt des Individualismus aus betrachten, so ist zu bemerken,dass ein Kind sich schon in frühen Jahren unter normalen Umständen seiner Individualiät bewusst wird.Jedoch ist seine Auffassung wiederum stark mit der Religion verbunden. Ich verstehe, dass er unter diesen Umständen solche Texte verfasst. Dass, er das Gefühl hat, dass die Religion(oder REligionen) die Entfaltung des Individualismus behindert. Jedoch haben nicht viele dieses Gefühl, da viele Menschen in verschiedenen Gesellschaftsstrukturen aufwachsen.
Er sehnt sich wahrscheinlich nach dieser freien Entfaltung der menschlichen Indiviualität,da diese für den Menschen von höchster Bedeutung ist.(Erlebt habe ich dies glücklicherweise nicht, jedoch vorstellen kann ich es mir,weshalb ich auch seinen Text mehr als ansatzweise nachvollziehen kann)!
Unrecht hat er ja nicht, nur du und andere kennen das und leben das auch, du glaubst was du für gut hälst, und damit wir Individualisten nicht zu dem werden was er bekämpfen will, dürfen wir auch nicht die Religion ausschliessen sondern die guten Aspekte daraus ziehen, die 10 Gebote waren wohl prägend für die Gesetzteslage und die Moralvorstellungen.


Ich persönlich richte dieses Thema der serbischen Gesellschaft, nicht sehen, nicht hören, sondern selber denken!!! Denn auch die hat sich durch die Kirche als ausgewähltes Volk Gottes dargestellt und in Namen von göttlichen Mythen für Verbrechen gerechtfertigt.

Bezüglich des Individuums, er benutzt die Macht eines Individuums als Argument für die Individualität.

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Shqipetare
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Do, 26. Jun 2008, 22:06

Ob wir in unserem Denken, in unserem Verhalten, in unseren Handlungen frei sind...?

All diese Dinge hängen von unserer Meinung ab...
Dann wiederum stellt sich die Frage wie diese zu Stande gekommen ist,sprich, ob sie manipuliert ist, ob sie vom Elternhaus, vom Gesellschaftssystem,dem STaat der Religion etc. beinflusst worden ist.

Man muss deshalb hinterfragen und bedenken,dass eine Meinung nichts FESTES ist, nichts was man nicht ändern kann, denn je nach Umständen und Bedinungen entsteht oder ändert sich diese. Sie ist nicht in unserm Chakakter verwurzelt,anders die menschliche Überszeugung, bei der wir die Wurzeln tief im menschlichen Charakter und Persönlichkeit verankert finden.
Diese geht Hand in Hand mit der menschlichen Vernuft/Moral und bildet oder zu mindest sollte die Meinungs und- Handlungsbasis eines Menschen bilden.

Ob der heutige Mensch jemals frei sein kann(?) ist zu bewzweifeln, denn der Medienien(über)fluss ist imens. Der Mensch, der Konsument, sieht weder den Reiz des eingenständigen Denkens noch die Nützlichkeit.
Der Mensch hat ein Stadium erreicht, in dem die Menschlichkeit und v.a. das Denken an Wert verloren hat und völlig unterbewertet wird.

Ob der Mensch jemals frei war...?

Dies beweisen viele Menschen, die zur Weisheit und zur Erkenntnis gelangt sind, welches nur durch eigenständiges Denken möglich ist.

Ob der Mensch jemals frei sein wird...?

Vielleicht, kommt auf die Intensität der Sehnsucht, des Wunschs, der Hoffnung nach dieeser Freiheit an.
Ich bin aber überzeugt, dass einige Menschen zwischen den Zeilen schauen werden,dass sie die Welt nicht auf Illusionen reduzieren, nicht auf Träume, sondern die Wahrheit fordern und dieser alles(ihr Leben) widmen.
Die Denker werden erst aussterben, wenn die Menschheit ausstirbt, denk ich mal....


Bezüglich den Büchern etc.: Wenn man mit diesen Medien oder allgemein mit allen Medien umzugehen lernt,dann stellt die Medienwelt einem viel Sinnvolles zur Verfügung. Denn es gibt Schriften von Denkern, die fast schon Gold wert sind, weil sie so viel WAHRES, so viel WEISES, so viel MENSCHLICHES und v.a. so viel WAHRHEIT beinhalten.
Man kann auch so weit gehen und behaupten,dass man von einigen Schreiftstellern einfach begeistert und zum eigenständigen Denken inspiriert wird. Es gibt Menschen,deren Meinungen und Einfluss,(es müssen keinesfalls zwingend Schriftsteller sein, es sind Menschen wie du und ich) das einge Leben bereichern und einem die Welt und die Menschen mit ihrer Komplexität erklären und zum Nachdenken, zum Reflektieren und zum Verändern auffordern.(bei mir jedenfalls ist es so.)

Jeder Mensch ist ein Psycholog, ein Analytiker, denn jeder Mensch muss im Alltagsleben (psycho)analysieren, interpretieren etc.
Z.B Gesagtes nicht als Wahrheit sondern nur als Worlaute sehen, den Menschen nach seinem Charakter beurteilen, indem man hinter der Fassade schaut, der Stimme der inneren Vernunft mehr Beachtung schenken, sonst wird diese irgendwann unhörbar, den Illusionen für die Wahrheit Platz machen etc.
Zu all dem sind die normalen(nicht kranken) Menschen fähig, die einen mehr die anderen weniger, jedoch erfordert dies das eigenständige Denken!!!

Das, was uns vom Tier unterscheidet ist nicht unser Intellekt oder unser Aussehen, sondern unser (Selbst)bewusstsein: in dem Sinne,dass wir uns unser selbst als Mensch und unserer Existenz bewusst sind. Wir sind oder sollten zumindest unserer Vergangenheit, unserer Gegenwart und der Zukunft bewusst sein.(Tiere sind sich auch bewusst,dass dies und jenes das ist,aber Untersuchungen beweisen,dass sie nicht dieses Bewusstsein ihrer eigenen Existenz wie der Mensch aufweisen)...


Lieben Gruß,
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Estra
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Do, 26. Jun 2008, 22:11

Weder die Religionen noch Atheisten noch Freidenker können den Menschen der jeder für sich ein Individium ist, einschränken im Denken und Glauben. Man wird unter Umständen im Handeln eingeschränkt und beschnitten aber nie im Denken und Glauben des eigenen Geistes und dessen Entfaltung. Warum sich nicht alle Menschen des Luxuses bedienen und ihre geistige Entfaltung in den Vordergrund stellen, hat meiner Meinung auch damit zu tun, dass man zwar als Individium denkt, aber in einer Gemeinschaft lebt mit vielen Individen zusammen und da zu einem Konsens finden muss, also handeln und leben eingeschränkt. Ausser man versichtet auf die Gemeinschaft, dann kann man so egoistisch sein und seinen Geist auch frei ausleben

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Shqipetare
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Do, 26. Jun 2008, 22:22

Estra hat geschrieben:Weder die Religionen noch Atheisten noch Freidenker können den Menschen der jeder für sich ein Individium ist, einschränken im Denken und Glauben. Man wird unter Umständen im Handeln eingeschränkt und beschnitten aber nie im Denken und Glauben des eigenen Geistes und dessen Entfaltung. Warum sich nicht alle Menschen des Luxuses bedienen und ihre geistige Entfaltung in den Vordergrund stellen, hat meiner Meinung auch damit zu tun, dass man zwar als Individium denkt, aber in einer Gemeinschaft lebt mit vielen Individen zusammen und da zu einem Konsens finden muss, also handeln und leben eingeschränkt. Ausser man versichtet auf die Gemeinschaft, dann kann man so egoistisch sein und seinen Geist auch frei ausleben
Wenn die Religion missbraucht wird, wie es in vielen Ländern der Fall ist,dann kann diese die individuelle Entfaltung des Menschen behindern.
Wenn der Glauben erwzungen ist,dann ebenfalls.

Keine Frage,dass jeder Mensch, ab dem Zeitpunkt seiner Gebrut ein Indiviuum ist,denn keine Mensch gleicht dem anderen weder in seiner Anatomie, noch in seinem Verhalten, Gewohnheiten etc. Jedoch kann die psychische Indiviualität in einem gewissen Maße eingeschränkt werden, wie zum Beipiel druch erwzungne Dinge, Missbrach etc.

Das mit der Gesellschaft ist kein Argument,denn ein Mensch hat noch nie alleine auf Erden existiert bzw. existieren können, wenn es keine Gesellschaft war dann Gruppen etc.D.h.,dass sich der Mensch und sein Denken sich nie entfalten können bzw. hätte können.

Nur der Punkt ist, dass man so nachdenkt, dass man sein Denken eigenständig lenken kann, in welche Richtiung einem beliebt.
Man muss Mut zur Rebellion des "Massendenkens" haben. Denn nicht was die Masse oder Gesellschaft sagt ist richtig oder falsch, gut oder böse,sondern das was einem die eigene menschliche Vernunft/Moral sagt.

Lieben Gruß,
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Viktor
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Do, 26. Jun 2008, 22:34

Shqipetare hat geschrieben:Ob wir in unserem Denken, in unserem Verhalten, in unseren Handlungen frei sind...?

All diese Dinge hängen von unserer Meinung ab...
Dann wiederum stellt sich die Frage wie diese zu Stande gekommen ist,sprich, ob sie manipuliert ist, ob sie vom Elternhaus, vom Gesellschaftssystem,dem STaat der Religion etc. beinflusst worden ist.

Man muss deshalb hinterfragen und bedenken,dass eine Meinung nichts FESTES ist, nichts was man nicht ändern kann, denn je nach Umständen und Bedinungen entsteht oder ändert sich diese. Sie ist nicht in unserm Chakakter verwurzelt,anders die menschliche Überszeugung, bei der wir die Wurzeln tief im menschlichen Charakter und Persönlichkeit verankert finden.
Diese geht Hand in Hand mit der menschlichen Vernuft/Moral und bildet oder zu mindest sollte die Meinungs und- Handlungsbasis eines Menschen bilden.

Ob der heutige Mensch jemals frei sein kann(?) ist zu bewzweifeln, denn der Medienien(über)fluss ist imens. Der Mensch, der Konsument, sieht weder den Reiz des eingenständigen Denkens noch die Nützlichkeit.
Der Mensch hat ein Stadium erreicht, in dem die Menschlichkeit und v.a. das Denken an Wert verloren hat und völlig unterbewertet wird.

Ob der Mensch jemals frei war...?

Dies beweisen viele Menschen, die zur Weisheit und zur Erkenntnis gelangt sind, welches nur durch eigenständiges Denken möglich ist.

Ob der Mensch jemals frei sein wird...?

Vielleicht, kommt auf die Intensität der Sehnsucht, des Wunschs, der Hoffnung nach dieeser Freiheit an.
Ich bin aber überzeugt, dass einige Menschen zwischen den Zeilen schauen werden,dass sie die Welt nicht auf Illusionen reduzieren, nicht auf Träume, sondern die Wahrheit fordern und dieser alles(ihr Leben) widmen.
Die Denker werden erst aussterben, wenn die Menschheit ausstirbt, denk ich mal....

"Bezüglich den Büchern etc.: Wenn man mit diesen Medien oder allgemein mit allen Medien umzugehen lernt,dann stellt die Medienwelt einem viel Sinnvolles zur Verfügung. Denn es gibt Schriften von Denkern, die fast schon Gold wert sind, weil sie so viel WAHRES, so viel WEISES, so viel MENSCHLICHES und v.a. so viel WAHRHEIT beinhalten.
Man kann auch so weit gehen und behaupten,dass man von einigen Schreiftstellern einfach begeistert und zum eigenständigen Denken inspiriert wird. Es gibt Menschen,deren Meinungen und Einfluss,(es müssen keinesfalls zwingend Schriftsteller sein, es sind Menschen wie du und ich) das einge Leben bereichern und einem die Welt und die Menschen mit ihrer Komplexität erklären und zum Nachdenken, zum Reflektieren und zum Verändern auffordern.(bei mir jedenfalls ist es so.)

Jeder Mensch ist ein Psycholog, ein Analytiker, denn jeder Mensch muss im Alltagsleben (psycho)analysieren, interpretieren etc.
Z.B Gesagtes nicht als Wahrheit sondern nur als Worlaute sehen, den Menschen nach seinem Charakter beurteilen, indem man hinter der Fassade schaut, der Stimme der inneren Vernunft mehr Beachtung schenken, sonst wird diese irgendwann unhörbar, den Illusionen für die Wahrheit Platz machen etc.
Zu all dem sind die normalen(nicht kranken) Menschen fähig, die einen mehr die anderen weniger, jedoch erfordert dies das eigenständige Denken!!!

Das, was uns vom Tier unterscheidet ist nicht unser Intellekt oder unser Aussehen, sondern unser (Selbst)bewusstsein: in dem Sinne,dass wir uns unser selbst als Mensch und unserer Existenz bewusst sind. Wir sind oder sollten zumindest unserer Vergangenheit, unserer Gegenwart und der Zukunft bewusst sein.(Tiere sind sich auch bewusst,dass dies und jenes das ist,aber Untersuchungen beweisen,dass sie nicht dieses Bewusstsein ihrer eigenen Existenz wie der Mensch aufweisen)...


Lieben Gruß,
Shqipetare
lies dir das mal durch..

"Dawkins geht von der Überlegung aus, dass in der Evolutionsforschung eine Zeit lang Arten als Einheit der Selektion angesehen wurden. (Wie es in älteren Dokumentationen immer noch heißt: Tiere "opfern sich zum Wohl der Art"). Inzwischen geht die allgemeine Tendenz jedoch eher in die Richtung, einzelne Individuen und ihre Konkurrenz um Ressourcen in den Vordergrund zu stellen. Dawkins denkt diesen Ansatz radikal weiter: warum sollten nicht die Genabschnitte einzelner Chromosomen selbst mit den gleichen Genabschnitten anderer Chromosomen miteinander "im Wettstreit stehen"? Denn zumindest bei Lebewesen, die sich sexuell vermehren, können ja nicht ganze Individuen in die nächste Generation weitergegeben werden, sondern nur eine mehr oder weniger willkürliche Auswahl ihrer Gene. Insofern besteht eine Konkurrenz der Gene um ihre Verteilung in der nächsten Generation an den jeweils entsprechenden Stellen im Chromosomensatz. Besonders allele Gene stehen in direkter Konkurrenz, also solche, die an der gleichen Stelle im Genom sitzen können und die gleiche Aufgabe erfüllen, sich aber darin voneinander unterscheiden können, wie sie diese Aufgabe erfüllen. Gene müssen deshalb immer "egoistisch" sein, d.h. in diesem Zusammenhang ihre Verbreitung auf Kosten von anderen Genen vergrößern (wobei der "Egoismus" der Gene sich freilich nur als anschauliches Bild versteht – Gene haben weder Gefühle noch Absichten). Es lässt sich nur auf die Vergangenheit schauend erklären: ist ein Allel heute noch vorhanden, folgt daraus, dass er sich egoistisch (hier i.S.v. darwinistisch evolutionär) gegen andere durchgesetzt hat. Andere Allele, mögen sie noch so funktionell gewesen sein für ihre Träger, sind unterlegen und verschwunden - entweder auf Grund ihrer eigene evolutionären Unterlegenheit oder jener, der sie begleitetenden Allele."

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_egoistische_Gen

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Toni_KS
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Fr, 27. Jun 2008, 10:21

Es wird hier auf ein sehr hohes Niveau und auf einen sehr weiten Horizont diskutiert, freut mich irgendwo und ich hoffe ich kann da Einbisschen mithalten.. :? . Jedenfalls vergesse ich manchmal (durch verschiedene Gegebenheiten), dass man auch den Albanern das zu trauen kann (Ironie, keine Minderwertigkeitskomplexe). Hiermit bestätigt sich auch die Theorie, dass nur die Albaner- Rapsoden den Homer erschaffen haben könnten. Denn nur ein Albaner schafft es zu hinterfragen ob die Erde nun jetzt wirklich eine Kugel ist… :lol: :lol: :lol:

@Shqipëtare
Du hast etwas sehr wichtiges angeschnitten und genau dort würde ich gerne ansetzten. Nämlich das Hinterfragen/ Relativieren! Wie weit kann man damit gehen, damit es auch in den „gesunden menschlichen Moralvorstellungen“ bleibt? Andererseits stellt sich die Fragen, wie bestimmt sich freies Denken? Ich meine ohne Informationen, kann man sich keine Meinung bilden, daher hängt ja das freie Denken von diesen Informationen ab. Wie kann man von der Wahrheit reden, wenn Niemand diese kennt. Somit muss man irgendwo ja glauben, dass es so ist, wie es ist!

@Estra
Das was du erwähnst finde ich auch interessant, nämlich das Trennen von freien Denken und freiem Handeln! Die Gedanken sind frei, aber nicht das Handeln, sehr viele Leute scheinen das falsch zu verstehen, wenn sie sagen: „leb wie du bist, oder wie du denkst.“ Ich glaube (denke) nicht, dass wir uns nur auf dem menschlichen Verstand verlassen können!

@Viktor
Das mit den Genen hab ich auch nicht so ganz begriffen, worauf du hinaus willst? Ich muss zugeben, ich kenn mich jetzt in diesem Bereich in Detail nicht aus, aber soweit ich verstanden habe, willst du damit sagen: ALLES IST RELATIV!
Man könnte damit soweit gehen und sagen, das ganze Universum besteht nur aus Atomen (vorkurzem hat man sogar entdeckt, dass man auch Atome teilen kann) und daher sind wir alle Gleich! Aber soweit möchte ich persönlich nicht denken. Vielleicht mag das ja für einige Boniertheit sein, aber bin der Meinung dass unser Gehirn/ Verstand leider noch nicht in der Lage ist denn „Sinn des Leben“ zu verstehen!

Mit den Worten von Shqipëtare:
Eine Meinung ist nichts FESTES!

GURSS
TONi
-aty ku ka frikë, aty ka anarki-

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Die Tinte des Schülers ist heiliger, als das Blut eines Märtyrers.
(Mohammed saws.)

Viktor
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Fr, 27. Jun 2008, 13:11

Der Wettstreit der Gene ist insofern wichtig weil es dass ganze in etwa erklärt, die Sprache ist auch nur ein Konstrukt unseres egoistisches Genes, damit wir unsere "geistlichen Gene" besser verteilen können, sie besser in Wettkampf stellen, die Bibel, der Quran und alle Religionen sind teil dieses Wettstreites, sowohl auch alle anderen Schriften.

kurzgesagt "sich propagandieren"

Wie, dass der stärkste Löwe immer von den Weibchen bevorzugt wird, so wird auch dein stärkster Gedanke/Idee bevorzugt.

Was ich pers. damit sagen will, alles ist "relativ" und du bist die Welt, ein einziges Individuum hat die Macht die Welt zu verändern. Und es waren alles Individuen die es auch getan haben.

Und wenn man jetzt Herrn Rushdies Text in betracht zieht, so versteht man warum die Religion bzw. eine fanatische Glaube nur die Entwicklung stört, warum er den menschlichen Verstand einschränkt, weil es ihm nicht erlaubt ein Individuum zu sein.

Ergo. Ein unglaublicher Bremser der geistlichen Möglichkeiten. Wen einem all das bewusst wird, kann man sich ja denken wie viel verschwendet wird. wieviele Menschen es gibt, und doch, so wenig daraus entspringt.

Es ist falsch und entgegen unserer Natur, uns nur nach einer Idee zu richten.

Ich meine, dass ist ja gleich wie mit der Slaverei, nur hier versklavst du den VErstand und nicht den Körper, aber genau gleich.


Jedoch, er geht nicht so weit wie ich jetzt, liegt wohl daran dass seine Gesellschaft auch in einer anderen Situation steckt.


edit, hier:

"
Als Entsprechung zu seiner Sicht des Gens führt Dawkins in seinem Buch auch die Idee des Mems ein: eine Art Gedankenbaustein, der weitestgehend unverändert weitergegeben werden kann, aber auch ähnlich wie Gene mutieren kann und durch die "Eingängigkeit", seine Speicherfähigkeit im Gehirn, unter Selektion steht. Dazu zählt Dawkins Ideen, Melodien, Theorien, Phrasen (sowie auch wissenschaftliche Theorien); im Grunde jegliches Gedankengut kann demnach in Meme zerlegt werden.

Angelehnt an die Tatsache, dass Gene über Chromosomen weitergegeben werden und es so zu Kopplungen kommen kann, gibt es, laut Dawkins, auch Meme die gemeinsam weitergegeben werden. Beispiele für diese so genannten "Memplexe" wären Religionen und politische Einstellungen."
Zuletzt geändert von Viktor am Fr, 27. Jun 2008, 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

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shaker
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Fr, 27. Jun 2008, 13:40

was spannendes was die "realität" betrifft:

http://www.freenet.de/freenet/wissensch ... index.html

was spannendes was "denken" und hirn betrifft

http://www.freenet.de/freenet/wissensch ... index.html

und etwas zum "ego" dem "ich"

http://www.freenet.de/freenet/wissensch ... index.html

und etwas spannendes was das universum/ kosmisches prinzip betrifft...

http://www.freenet.de/freenet/wissensch ... index.html


und wenns intressiert hat sich sicher auch mal mit der "chaos theorie" butterfly effect beschäftigt...

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shaker
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Fr, 27. Jun 2008, 14:56

würde mich freuen wenn die links gelesen werden...sehr vieles wurde schon von usern erwähnt oder angeschnitten was auch einen zusammenhang hat

der grund wieso ich den thread eröffnet hab war dass viele menschen sehr vieles einfach "glauben" ohne es zu hinterfragen...

doch darf ich fragen was ihr persönlich aus eurem (meiner meinung nach überdurchnittlicherem) "wissen" macht?

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shaker
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Fr, 27. Jun 2008, 16:56

ein paar zitate von dawkin...

Ich bin gegen Religion, weil sie uns lehrt, damit zufrieden zu sein, die Welt nicht zu verstehen.

Bush und bin Laden sind wirklich auf derselben Seite: die Seite des Glaubens und der Gewalt gegen die Seite der Vernunft und der Diskussion. Beide haben den unerbittlichen Glauben, dass sie recht haben und der andere das Übel ist.

"Der Gott des Alten Testaments ist wahrscheinlich der unangenehmste Charakter, den man sich vorstellen kann: eifersüchtig und stolz darauf, ein engstirniger, ungerechter, nachtragender Kontrollbesessener, ein rachsüchtiger, blutrünstiger Ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, kindermordender, völkermordender, söhnemordender, pestartiger, größenwahnsinniger, sado-masochistischer, launenhaft böswilliger Tyrann."

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Fr, 27. Jun 2008, 17:09

Zu seiner Theorie

Kompliziert und sehr interessant.(zusammenfassen könnte ich seine Theorie wohl eher nicht,jedenfalls nicht präzise und ausführlich)

Nur ist für mich persönlich kalr, dass die Gene sowas wie Ethik und Moral nicht erklären oder begründen.
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Fr, 27. Jun 2008, 17:37

shaker hat geschrieben:
doch darf ich fragen was ihr persönlich aus eurem (meiner meinung nach überdurchnittlicherem) "wissen" macht?

Weißt du ich kenne in meinem Umkreis nur eine(höchstens 2) Person/en die ich als überdurchschnittlich wissend bezeichne.Und nicht weil diese Personen weise sind(denn sonst würde ich statt wissend weise schreiben), sondern einfach aus dem Grunde, weil sie sehr sehr viel mehr über die Welt und ihre Phänomene wissen als alle anderen,die ich kenne.Sie wissen es einfach. Sie haben sich so sehr gebildet,dass sie zu fast jedem Thema eine plausible Antwort parat haben und falls dies nicht der Fall sein sollte, ihre Logik benutzen.Ihr Intellekt ist überaus hoch!!!Was sie damit machen?Sie teilen es in jeder ihnen gebotenen Möglichkeit der Welt bzw. ihren Mitmenschen mit und ernten je nach dem(Situation, Umstand, Person etc.)Bewunderung, Spott, Begeisterung, Neid etc.

Ich persönlich muss zugeben, dass ich mich in letzer Zeit sehr tiefgehend mit der Philosophie und der ( z.T.Tiefen)Psychologie beschäftigt habe. Nicht schulisch sondern privat(einfach aus Neugierde und Interesse). Ich habe ein bisschen meines neu erworbenen Wissens auch je nach Sitation angewandt. Ich habe gemerkt,dass der gelesene Stoff mein persönliches Leben und meinen Horizont unbewusst bereichert und mich verändert hat.Ich habe bemerkt,dass es viel mehr als nur Bücher mit einem X-beliebeigen Inhalt sind,denn davor haben Bücher für mich nur der Unterhaltung gedient.
V.a ist mein Denken sehr beeinflusst worden.Ich wurde aufgefordert darüber nachzudenken,weil ich sonst keine innerliche Ruhe fand.
Jedoch muss ich zugeben,dass viele Dinge einen Angst machen, einen verwirren, beunruhigen,aber auch faszinieren und inspirieren,weil man von der Existenz einiger Dinge auf der Welt keinen balssen Schimmer hatte.Deshalb gibt es Phasen,da willst du nicht mehr weiter lesen,da willst du nicht mehr weiter erfahren,da willst du die Wahrheit nicht wahr haben,da ist das Bequeme,das Unwissen viel angenehmer und erträglicher und erdrückt dich innerlich nicht.Dann wiederum gibt es Phasen,da könntest du stundenlang weitlesen,was dein Nachdenken erfordert,was dich mit Wissen belebt und dich unbewusst verändert.Jedoch muss man nachdenken und man gelangt zu einem Entschluss....wie dieser aussieht hat jeder persönlich in der Hand.


Was mich brennend interessieren würde wäre, ob ihr persönlich auch von Autoren/Denkern in eurem Denken bzw.Leben inspiriert wurdet?Wenn ja, von welchen?

Lieben Gruß,
Shqipetare
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Fr, 27. Jun 2008, 18:50

Shqipetare hat geschrieben:
shaker hat geschrieben:
doch darf ich fragen was ihr persönlich aus eurem (meiner meinung nach überdurchnittlicherem) "wissen" macht?

Weißt du ich kenne in meinem Umkreis nur eine(höchstens 2) Person/en die ich als überdurchschnittlich wissend bezeichne.Und nicht weil diese Personen weise sind(denn sonst würde ich statt wissend weise schreiben), sondern einfach aus dem Grunde, weil sie sehr sehr viel mehr über die Welt und ihre Phänomene wissen als alle anderen,die ich kenne.Sie wissen es einfach. Sie haben sich so sehr gebildet,dass sie zu fast jedem Thema eine plausible Antwort parat haben und falls dies nicht der Fall sein sollte, ihre Logik benutzen.Ihr Intellekt ist überaus hoch!!!Was sie damit machen?Sie teilen es in jeder ihnen gebotenen Möglichkeit der Welt bzw. ihren Mitmenschen mit und ernten je nach dem(Situation, Umstand, Person etc.)Bewunderung, Spott, Begeisterung, Neid etc. in jeder gelegenheit ist etwas riskant, es gibt zu viele engstirnige/neidische/besserwisserische menschen bei denen es schlicht keinen wert hat... ansonsten wären sie nonstop damit beschäftigt andere zu kritisieren :-)

Ich persönlich muss zugeben, dass ich mich in letzer Zeit sehr tiefgehend mit der Philosophie und der ( z.T.Tiefen)Psychologie beschäftigt habe. Nicht schulisch sondern privat(einfach aus Neugierde und Interesse). Ich habe ein bisschen meines neu erworbenen Wissens auch je nach Sitation angewandt. Ich habe gemerkt,dass der gelesene Stoff mein persönliches Leben und meinen Horizont unbewusst bereichert und mich verändert hat.Ich habe bemerkt,dass es viel mehr als nur Bücher mit einem X-beliebeigen Inhalt sind,denn davor haben Bücher für mich nur der Unterhaltung gedient.
V.a ist mein Denken sehr beeinflusst worden.Ich wurde aufgefordert darüber nachzudenken,weil ich sonst keine innerliche Ruhe fand.
Jedoch muss ich zugeben,dass viele Dinge einen Angst machen, einen verwirren, beunruhigen,aber auch faszinieren und inspirieren,weil man von der Existenz einiger Dinge auf der Welt keinen balssen Schimmer hatte.Deshalb gibt es Phasen,da willst du nicht mehr weiter lesen,da willst du nicht mehr weiter erfahren,da willst du die Wahrheit nicht wahr haben,da ist das Bequeme,das Unwissen viel angenehmer und erträglicher und erdrückt dich innerlich nicht.Dann wiederum gibt es Phasen,da könntest du stundenlang weitlesen,was dein Nachdenken erfordert,was dich mit Wissen belebt und dich unbewusst verändert.Jedoch muss man nachdenken und man gelangt zu einem Entschluss....wie dieser aussieht hat jeder persönlich in der Hand.


Was mich brennend interessieren würde wäre, ob ihr persönlich auch von Autoren/Denkern in eurem Denken bzw.Leben inspiriert wurdet?Wenn ja, von welchen?

Lieben Gruß,
Shqipetare
danke für deinen beitrag!

ich sehe verschiedene gründe wieso sich einige personen so viel wissen aneignen, meistens liegt der ursprung bei sich selbst was ihm keine ruhe lässt, oder da ihm die standart antworten nicht genug sind...

also beginnt er sich in diese themen zu vertiefen um bei sich selbst wieder eine ruhe herzustellen...

du hast recht dass viele im umgang mit neuem lieber alten überschaubaren bekanntem treu bleiben...

ich denke trotzdem egal wie schwer es ist, wird man nur davon profitieren...

ehrlich gesagt hat es in meinem umfeld sehr an überdurchschnittlichen "weisen" oder "wissenden" menschen gefehlt...

mit kleinen ausnahmen...

eine ausnahme hat mir das buch "siddhartha" von hermann hesse geschenkt...

ich glaub das war das erste buch welches ich ganz freiwillig gelesen habe...

ich konnte vom buch sehr vieles für mich "herauspflücken"

von albert camus hab ich auch eins bekommen welches ich dann auch freiwillig gelesen hab...

diese bücher haben sicher geholfen den horizont zu erweitern und das wesen des menschen besser zu verstehen...

aber im grunde genohmmen wars die unruhe/neugierde vom geist dass mich dazu getrieben hat vielen themen vertieft nachzugehen...

ich sag mal so:

die besten weisheiten/erkenntnise sind schon irgendwo notiert oder schriftlich festgehalten...

das geheimniss sehe ich im eigenen verständniss...und in der fähigkeit das bei sich selbst umsetzen zu können.. sich selbst begreifen sich ändern/wachsen zu können...

wenn man ein eigenes wesen kennenglernt hat und es auch versteht ist man fähig beobachten zu können...

da aber jeder mensch anderst heranreift/versteht/verinnerlicht gehen sie verschiedene wege...

Viktor
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Fr, 27. Jun 2008, 21:51

Shqipetare hat geschrieben:
Estra hat geschrieben:Weder die Religionen noch Atheisten noch Freidenker können den Menschen der jeder für sich ein Individium ist, einschränken im Denken und Glauben. Man wird unter Umständen im Handeln eingeschränkt und beschnitten aber nie im Denken und Glauben des eigenen Geistes und dessen Entfaltung. Warum sich nicht alle Menschen des Luxuses bedienen und ihre geistige Entfaltung in den Vordergrund stellen, hat meiner Meinung auch damit zu tun, dass man zwar als Individium denkt, aber in einer Gemeinschaft lebt mit vielen Individen zusammen und da zu einem Konsens finden muss, also handeln und leben eingeschränkt. Ausser man versichtet auf die Gemeinschaft, dann kann man so egoistisch sein und seinen Geist auch frei ausleben
Wenn die Religion missbraucht wird, wie es in vielen Ländern der Fall ist,dann kann diese die individuelle Entfaltung des Menschen behindern.
Wenn der Glauben erwzungen ist,dann ebenfalls.
Ich denke alles kann man missbrauchen, ob Religion der glaube zur nation oder sonst was, und Estra hat eben recht, jedoch nur, wenn alle Menschen die gleiche Basis hätten.
Mann muss nun mal verstehen, dass es die(gewisse) Menschen nicht anders kennen, nicht wie wir.

Ich will hier Ansätzen, und die Kommunikation sprich Kulturaustausch mehr ansprechen, Salman Rushie ist das Ergebnis davon, wuchs in Indien auf und studierte in England,ermöglichte sich einen tiefen Einblick am existierenden Wissen und einer anderen "Welt", so wie Naim Frasheri, allgemein sind es Menschen die eine andere Welt studiert/gesehen haben.

das sind jedoch alles Menschen der "Vergangenheit", was mich interessiert, wie wirkt sich das auf jetzt aus? Wo wir so eine grosse Plattform wie das Internet haben, und der Kapitalismus nicht halt macht es alle haben, was zu einem Unmengen Sortiment führt, und der Technologiestand sich fortlaufend entwickelt...

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Mo, 30. Jun 2008, 21:52

shaker hat geschrieben:

von albert camus hab ich auch eins bekommen welches ich dann auch freiwillig gelesen hab...

...
Habe vor paar Tagen ein Buch von Camus "Der Mythos des Sisyphos" ausgeliehen und muss ehrlich sagen,dass ich sehr sehr langsam und mühsam vorankomme,da seine Philosophie nicht meinem "philosophischen Geschmack" entspricht und ich seinen Standpunkt kaum nachvollziehen aber durchaus ein bisschen verstehen kann.Er ist von der Absurdität der "gemeinsamen Präsenz von Mensch und Welt" überzeugt und begründet seine Philosophie auf diesen "Fakt" bzw. dieser einzigen Tatsache!!! :roll: Naja wie gesagt, nicht so mein Geschmack und ich tue mich wirklich richtig schwer sein Werk zu lesen und es ansatzweise zu verstehen,aber naja es gibt verwirrendere Werke.



P.S.Noch etwas bezüglich der Wahrnehmung der REalität(und den Medien):

Ich habe in einem Werk eines Psychologen neulich etwas sehr komisches und zugleich Erschreckendes gelesen:

Ein männlicher Patient erzählte seinem Psycholgen ein Ereigniss von ihm und seinem Sohn:Vater und Sohn(noch ein Kind) fuhren raus und plötzlich hatte das Auto einen Platten und der Vater und sein Sohn stiegen aus, um den Reifen auszuwechseln.Da sagte der Sohn plötzlich:Vater,können wir nich umschlaten.(weil ihm die Situation ganz und gar nicht gefiel)
Der Sohn konnte nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden!!!
Dem kann man echt nichts mehr hinzufügen!!!ERSCHRECKEND!!!


Lieben Gruß,
Shqipetare
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Mo, 30. Jun 2008, 22:08

Viktor hat geschrieben:
das sind jedoch alles Menschen der "Vergangenheit", was mich interessiert, wie wirkt sich das auf jetzt aus? Wo wir so eine grosse Plattform wie das Internet haben, und der Kapitalismus nicht halt macht es alle haben, was zu einem Unmengen Sortiment führt, und der Technologiestand sich fortlaufend entwickelt...
Mag schon sein,dass solch eine Plattform und Technologie damals nicht existierte,aber d.h. noch lange nicht,dass das Interesse der Menschen sich auf das Wesentliche bzw. auf das Sinnvolle fokusiert. Ich habe das Gefühl,dass das Gegenteil eintrifft und die Menschen,je mehr Auswahl an Infos und Zugang zur Außenwelt besteht,desto zerstreuter und verwirrter sind sie. Von ihrem Unterhaltungsbedrüfniss geleitet, sollen die neuen Techonologien und Plattformen eher dieses und andere Bedrüfnisse stillen, als dem Streben nach Wissen, Wahrheit, Sinnvollem, Menschlichem etc.
[persönliche Ansicht]
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