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Verfasst: Di, 16. Mai 2006, 14:26
von Vienna
@shpendi
deswegen steckt man auch eine Menge in die Forschung. Ich bin mir sicher das die heutigen Ölmultis noch bevor das Öl versiegt zu Solar-, Hydro- WIndkraft- und Wasserkraftmultis mutieren werden. Mit den Milliarden kann man eine Menge Unternehmen schlucken. Und da die Shareholder weiter an Gewnnen interessiert sind und die Energieversorger diesem Wunsch folgen werden müssen, wird auch soziale Verantwortung getragen indem man uns alternative Energie anbietet( wobei die dann nicht mehr alternativ sonder Standard sein wird). In erster Linie aber nicht aus sozialen Gründen sondern weil sie zur Steigerung der Gewinne ein funktionierendes Geschäftsmodell brauchen.
@Funky
siehe oben, die Energieversorgen werden und schon auch nach dem Ölende mit Energie versorgen. Aus Profitgründen, auch wenn nicht aus sozialer Verantwortung
@Viktor
einverstanden. Mach dich selbstständig, und wenn du ein funktionierendes Geschägtsmodell hast werden wir mal schaun ob du weitere Marktchancen nutzen wollen wirst und expandierst oder ob du lieber auf "stabil, mit guten sozialleistungen, stabilem Aktienkurs" Wert legen wirst. Natürlich wollen wir alle mehr verdiene, und wenn sich die Chance anbietet, wieso sollte man darauf verzichten?.
Außerdem: Wenn Unternehmen X die Marktchancen nicht nutzt sondern lieber stabil bleibt, wird Unternehmen Y kommen und sie für sich nützen. Und weil Gleichstand Rückschritt bedeutet, wird der Vorstand von Unternehmen X bei der der nächsten Hauptversammlung entlassen...
Außerdem: Der größte Fehler in der Wirtschaft ist es nur in absoluten Zahlen zu denken. Der Unterschied zwischren 5 Mio Gewinn und 10 Mio Gewinn sind stolze 100%. Eine ganze Menge... WIe schon gesagt, wieso immer größer? Weil wenn man VERSUCHT gleich groß zu werden, wird man langsam aber sicher immer kleiner...
Verfasst: Di, 16. Mai 2006, 16:09
von Shpendi1984
Ich finde reiner Kapitalismus, denn es momentan nirgendwo auf der Welt gibt, vielleicht nur in China, der sollte nicht existieren. Der Wirtschaft, vorallem der Börse, sollten Grenzen gezeigt werden. Vorallem erscheint mir der Aktienhandel ein wenig zu sarkastisch, vor allem wenn Arbeiter entlassen werden und die Aktien just steigen. Sowas erscheint mir ein wenig zu übertrieben und es sollte eine Wirtschaftsethik eingeführt werden, die die Wirtschaftsmenschen dazu bringt ohne staatliche Einflüsse gerecht zu handeln.
Verfasst: Di, 16. Mai 2006, 16:34
von Funky
Shpendi1984 hat geschrieben:. Sowas erscheint mir ein wenig zu übertrieben und es sollte eine Wirtschaftsethik eingeführt werden, die die Wirtschaftsmenschen dazu bringt ohne staatliche Einflüsse gerecht zu handeln.
naja Ethik wird heutzutage an jeder Universität und Fachhochschule
unterrichtet, aber tatsach ist dass der mensch vom gier gesteuert wird.
naja zum glück ist dies aber so, sonst hätten wir keinen fortschitt in
den entwicklung gemacht. der gier nach erfolg und mehr comfort.
Verfasst: Di, 16. Mai 2006, 18:28
von Shpendi1984
Funky hat geschrieben:Shpendi1984 hat geschrieben:. Sowas erscheint mir ein wenig zu übertrieben und es sollte eine Wirtschaftsethik eingeführt werden, die die Wirtschaftsmenschen dazu bringt ohne staatliche Einflüsse gerecht zu handeln.
naja Ethik wird heutzutage an jeder Universität und Fachhochschule
unterrichtet, aber tatsach ist dass der mensch vom gier gesteuert wird.
naja zum glück ist dies aber so, sonst hätten wir keinen fortschitt in
den entwicklung gemacht. der gier nach erfolg und mehr comfort.
Klar und Gier hat uns immer weiter gebracht? Es war die Not und nicht die Gier!
Verfasst: Di, 16. Mai 2006, 18:49
von Jeton
also.
funky
jetzt verstehe ich deine argumentation. du hast recht das wenn man im reinen geschätsleben über share-,stakeholder spricht dann meint man in der tat die aktionäre und andere interessengruppen. wenn man jedoch über unternehmensführung spricht, meint man die dahinter stehenden konzepte wie man ein unternehmen führen kann. im letzteren sinne sind share und stakeholder value nicht miteinander vereinbar deshalb habe ich dir unwissen unterstellt weil du gesagt hast das von shareholder die stakeholder profitieren. spricht man über die konzepte der unternehmensführung ist dieser satz völliger blödsinn. im allgemeinen geschäftsleben macht dieser satz jedoch sinn.
zur freiburger schule. nochmal dies ist eine denkrichtung von ökonomen. damit meint man nicht nur die freiburger dozenten aus denen diese denkrichtung zwar entstammt sondern auch die die diese richtung auch für sinnvoll halten(zb armack). genauso ist es wenn du zb kung fu erlernen würdest und du den stil der shaolin mönche erlenst. dann bist du ein anhänger der shaolin schule ohne jemals aber ein mönch gewesen zu sein usw (dummes beispiel aber mir fiel kein anderes auf die schnelle ein)
übrigens wird auch st. gallen diese anhänger haben weil das die meisten volkswirte denken aber eben nicht die betriebswirte.
zu den löhnen.gerade in deutschland haben wir im vergleich zu anderen industriestaaten viel zu niedrige löhne teilweise bis zu 25% unterschied. deshalb haben wir mitunter probleme beim wirtschaftswachstum weil die kaufkraft fehlt.
ausserdem ist das ein fehler zu glauben den unternehmen geht es schlecht. nahezu alle global player haben gewinne erwirtschaftet. den unternehmen geht es ziemlich gut aber nicht dem mittelstand. da ist schon ein enormer unterschied zwischen diesen beiden gruppierungen.
zum erfolg. du setzt eine falsche bemessungsgrundlage wenn du erfolg definieren möchtest. der aktienkurs oder das wirtschaftswachstum eines staates setzt nicht erfolg gleich.sondern vielmehr wohlstand einer gesellschaft und eine wirtschafstpolitik die einen pareto optimalen punkt anstrebt. die firma HUGO BOSS hat wirtschaftlichen erfolg die shareholder freuen sich. jedoch frag mal die arbeiterinnen in tetovo und umgebung die für 1,2 euro täglich arbeiten müssen. denn HUGO BOSS lässt ein großen teil seiner produktion in mazedonien herstellen ohne jegliche rechte den arbeitnehmern einzuräumen (versicherungsschutz usw) das ist eintypisches konzept der shareholder value und wäre mit dem konzept des stakeholder value nicht vereinbar. und jetzt wende mal den satz an erfolg gibt einem recht wenn dein vater dort arbeiten würde und zb unter diesen umständen ausgebeutet wird. wo ist da gesellschaftliche verantwort??
gier
nicht gier um profite zu machen hat uns weiterentwickelt sondern eher der kampf dagegen. thema industrialisierung. denn hätte man dort nicht so gegen diese gier gekämpft wäre man heut immer noch unterteilt in eine zweiklassengesellschaft. drüber hinaus war der antrieb bei den größten menschlischen entwicklungen nicht die profitgier sondern die NEUgier.
vienna
ich konnte entnehmen das du gerne an der börse spekulierst. deshalb wahrscheinlich auch dieser spruch das ein unternehmen kein karitiver verein ist. doch ich behaupte das ein unternehmen ein existenzgeber ist für die meisten familien deshalb hat es auch eine enorme verantwortung. oder würdest du in china arbeiten wollen als bergmann wo jede woche 100te sterben weil man an der sicherheit spart um größere gewinne zu erzielen. ein bisschen übergeordnet denken sollte man schon finde ich.
auch ist es nicht nachzuvollziehen das gerade diese energiegeber die preise nach belieben erhöhen weil sie monopolisten sind oder es herscht ein weites oligopol ohne vollständiger konkurrenz wie zb in deutschland bei den energieversorgern. die haben sich den markt aufgeteilt erhöhen ohne relevanz die preise obwohl sie immer mit milliardenNETTOgewinnen abschließen. deshalb wird seit jahren versucht den markt zu öffnen damit dort konkurrenz herrscht und die preise dann sinken. und genau dort ist verantwort eines unternehmens gefragt und nicht gewinnmaximierung.
das mit der selbstständigkeit ist hier nicht angebracht denn dann hat das nichts mit shareholder value zu tun sondern mit unterem mittelstand und wenns gut läuft bist du normaler mittelständer. wir reden hier über global player und den größeren unternehmen und die haben eine soziale verantwortung wie oben schon erwähnt. die selbstständigkeit ist ein ganz anderes thema ausserdem wenn ich mich morgen selbstständig mache bin ich nicht übermorgen an der börse.und schon gar nicht im dax.
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 7:13
von Funky
Hallo jeton
Man o man, das nimmt ja keine ende. ich probiere mich dieses mal etwas
kurz zu fassen.
das mit der freiburgerschule ist mir schon längst klar was du gemeint hast,
und ich kenne ihre ideologie. ich hoffe jetzt ist mal abgeschlossen dieses
thema!
Ihr in deutschland habt keine niedrigen löhne sondern viel zu hohe lohn-
nebenkosten, dank dem sozialstaat. (ich weiss du hast ne ander meinung,
dies ist aber meins. Merkel und Gysi werden sich auch nie einig sein
obwohl beide ahnung von der sache haben)
Betr. dem Antrieb für die Entwicklung, da hast du recht es war die
Neugier ausschlagebender als die Profitgier. aber tatsache ist, es handelt
sich bei beiden um eine art von Gier. Ich würde mal sagen, bei einigen
Forschern war auch der Gier nach Profilierung und Profit auch
massgebend. Fang jetzt bitte nicht an mir zu erählen dass nur der Gier
nach Profit und Profilierung ohne die Neugier nicht hätten zum erfolg
kommen können usw.! das ist mir auch bewusst
so jetzt mal einen wunderschönen tag und suchen wir uns ein neues thema
zum austoben!!
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 7:15
von Funky
Shpendi1984 hat geschrieben:
Klar und Gier hat uns immer weiter gebracht? Es war die Not und nicht die Gier!
Das die Not erfenderisch macht, ist definitiv richtig. sonst siehe den text
betr gier usw. den ich jeton geschrieben habe.
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 10:27
von Jeton
funky.
endlich konnte ich dich überzeugen.
du hast nämlich genau einen "fast" richtigen satz gesagt. nämlich das die lohnNEBENkosten zu hoch sind und nicht die löhne der arbeitnehmer wie du das vorher propagiert hast, dass arbeitnehmer in deutschland zuviel verdienen. denn das ist völliger quatsch. siehe modell schweiz dort verdient man viel mehr aber die lohnnebenkosten sind für den arbeitgeber eher tragbar.
aber dann der satz das der sozialstaat daran schuld wäre wegen hohen lohnNEBENkosten ist schon wieder falsch. nicht der sozialstaat sondern über jahrzente verfehlte wirtschaftspolitik unter kohl und die blauäuige vereinigung deutschland wo man nicht erkannt hat was man zu tun hat und man komplett fehlinvestiert hat. deiner argumentation zufolge ist ein sozialstaat nicht zu tragen wegen den zu hohen kosten. ich möchte dich erinnern das auch die schweiz sich als sozialstaat sieht und über die skandinavischen länder müssen wir nicht diskutieren. also ist nicht der sozialstaat der schuldige sondern die politik die geführt wird. beispiel australien die durch eine "vernünftige" wirtschaftspolitik eine nahezu vollbeschäftigung haben (abeitslosenquoten: 1995-ca 11%, 2005- ca 5%).
du siehst nicht das soziale was besonders wir ökonomen so gerne behaupten ist schuld an der staatsverschuldung und an der witschaftsblockade sondern verfehlte politik.
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 11:02
von Funky
Jeton hat geschrieben:funky.
endlich konnte ich dich überzeugen.
du hast nämlich genau einen "fast" richtigen satz gesagt. nämlich das die lohnNEBENkosten zu hoch sind und nicht die löhne der arbeitnehmer wie du das vorher propagiert hast, dass arbeitnehmer in deutschland zuviel verdienen. denn das ist völliger quatsch. siehe modell schweiz dort verdient man viel mehr aber die lohnnebenkosten sind für den arbeitgeber eher tragbar.
aber dann der satz das der sozialstaat daran schuld wäre wegen hohen lohnNEBENkosten ist schon wieder falsch. nicht der sozialstaat sondern über jahrzente verfehlte wirtschaftspolitik unter kohl und die blauäuige vereinigung deutschland wo man nicht erkannt hat was man zu tun hat und man komplett fehlinvestiert hat. deiner argumentation zufolge ist ein sozialstaat nicht zu tragen wegen den zu hohen kosten. ich möchte dich erinnern das auch die schweiz sich als sozialstaat sieht und über die skandinavischen länder müssen wir nicht diskutieren. also ist nicht der sozialstaat der schuldige sondern die politik die geführt wird. beispiel australien die durch eine "vernünftige" wirtschaftspolitik eine nahezu vollbeschäftigung haben (abeitslosenquoten: 1995-ca 11%, 2005- ca 5%).
du siehst nicht das soziale was besonders wir ökonomen so gerne behaupten ist schuld an der staatsverschuldung und an der witschaftsblockade sondern verfehlte politik.
Jeton, deine aussage war in einem posting zuvor die löhne seien zu tief.
und ich habe danach gesagt nicht die löhne zu tief sonder die
lohnnebenkosten zu hoch. ich habe das nie vorher propagiert. wenn ja
dann zeig mir mal wo ich das genau erwähnt habe. bin echt gespannt.
ein sozialstaat der einen auffangsnetzt bietet, wie es in der CH vorhanden
ist, ist absolut notwenig und einen gewissen sozialen frieden zu
gewährleisten, was sich ja positiv auf die wirtschaft auswirkt. aber
deutschland wurde einfach übertrieben mit den sozialleistungen. aber
das wichtigste ist. man kann ein sozialstaat nur dann sein wenn man geld
hat, und das ist bei euch nicht der fall.
sag mir bitte wie willst du das ganze finanzieren? noch mehr steuern?
dass was du sagst ergibt schon sinn, und jeder hätte das gerne für sein
land gehabt nur wie realistisch ist das ganze???
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 12:05
von Laureta19
Einfach weiter die steuern erheben...was denn sonst
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 12:40
von Funky
Laureta19 hat geschrieben:Einfach weiter die steuern erheben...was denn sonst
ich hoffe mal du meinst das ironisch!
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 12:45
von carla
Ach Quatsch, wir schwimmen doch alle im Geld, da können wir ruhig noch ein bisserl mehr Steuern zahlen, s'ka problem!

Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 13:19
von Laureta19
nein ich meine das nicht ironisch,ich mein das ist doch kein problem für die deutschen so viel steuern zu bezahlen wir haben ja echt viel geld,mal drüber nachzudenken in anderen ecken zu sparen oder zu fördern ist doch schwachsinn...immer wieder die steuern zu erheben ist doch viel leichter!!!
guckt euch doch mal amerika an die erheben jedes jahr die steuern guckt doch mal wie gut es denen geht!!!
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 14:18
von Laureta19
klar wars ironisch gemeint
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 15:32
von Jeton
Funky hat geschrieben:
Unsere position werden wohl immer konträr bleiben. du bist ein
halt ein spdler und ich halt ein liberaler. und in diesem punkt werden wir
uns wohl auch nie nähern. vielleicht in ein paar punkten werden wir uns
schon einig sein, wie zum beispiel die extrem hohen löhne, vorallem in
zeiten wo die unternehmen keine rosigen zahlen herausbringen. und
gegen goldene fallschrime bin ich auch. in diesem punkt hat jo ackermann
auch meiner meinung nach falsch gehandelt.
aber bei einer aussage, werde ich definitv bleiben. erfolg bestätigt alles,
schlussendlich ist es die summe aller richtigen entscheide.
gruss
funky
servus funky
hier dein beitrag zu den löhnen.
ich hoffe ich konnte dir deine spannung nehmen.
zum sozialstaat. nicht der sozialstaat hat versagt sondern die politk wie ich das schon vorher erwähnt habe und die demographische entwicklung hat auch einen erheblichen beitrag zu den leeren kassen geleistet und dann noch die vereinigung, das habe ich aber schon erwähnt. also nicht der sozialstaat denn auch zb die schweiz ist ein sozialstaat und dort funktioniert der sozialstaat durch die gemachte politik. ich bitte drum diesen unterschied doch wahrzunehmen.
zu den sozialleistungen. das ist schlicht und einfach falsch das die in deutschland übertrieben sind.
sozialbeiträge der arbeitgeber(zahlen von 2003): DE 36,3% europäischer DURSCHNITT 39%. frankreich italien schweden und andere kommen bis auf 46%.
auch die ausgaben sind nicht viel höher als man so animmt.
DE ca 30% und deine schweiz liegt bei ca 29%. du siehst in deutschland gibt es andere gründe weshalb der haushalt saniert werden muss. ein paar habe ich dir oben genannt. also nix da mit sozialstaat hat versagt usw. das funktioniert hevorragend andere baustellen existieren.
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 22:52
von Funky
das war auf die millionen saläre der CEO's gemeint und nicht die der
arbeiterklasse. andernfalls hätte ich nicht zuvor geschrieben das wäre ein
punkt wo wir uns wahrscheinlich einigen könnten. Ich hätte es wohl etwas
mehr betonen sollen, damit da keine missverständnisse entstehen.dass deiner anischt nach
die arbeiter zu wenig verdienen, und ist auch meine ansicht. solange
man eine produktivitätssteigerung erbringt bin ich für höhere löhne, falls
nicht sollte nur die teuerung asugeglichen werden.
Wie schon erwähnt die Schweiz ist ein Sozialstaat, da Sie für menschen
in notleidenden situationen einen Auffangsnetz bietet. Nur der unterschied
zu der Deutschland, in der Schweiz werden sie gepeitscht damit sie
ne Arbeit finden auch zu viel tieferen Bezügen 20 - 30 %! Und die Schweiz
kann sich das auch heute leisten. Ich will nicht diskutieren wer versagt
hat. Nur soviel zu dem Thema, die deutsche Bevölkerung gibt die Schuld
der Politik. Tatsache ist, dass Sie diese Politiker gewählt hat. Somit trägt
die Bevölkerung genau soviel Schuld bei.
Bitte mach keine vergleiche was die Ausgaben angeht mit Frankreich und
Italien. Denen geht es ja noch schlechter als den Deutschen. Schweden
ist ein anderes Thema, da sie einen anderen Aufbau haben. Durch den
Vaterschaftsurlaub, haben sie tiefere Arbeitslosenquote was dazu führt,
dass die Arbeitslosenkasse, und Sozialhilfe nicht so extrem beansprucht
wird. Dieses Model funktioniert. Ich persönlich hätte mir nicht vorstellen
können, dass sowas funktioniert, aber da bin ich belehrt worden. In
Norwegen ist die Sache wieder komplett anderst, die haben durch die
Erdölexporte eine ganz andere Ausgangslage, die sich jeder Staat nur
wünschen kann. Aber ihr Wohlstand kommt nicht von der so guten
Produktivität.
Das andere Baustellen existieren, ist zweifelslos und die genau so
angepackt werden müssen.
hallo
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 23:03
von arta-wien
Wow leute eure einträge wundern mich immer wieder,
also wie ichs jetzt verstanden habe gehts nie mehr umd die gewerkschaften sondern um die löhne und nebenkosten
"Die Wirtschaft ist die einzige Wissenschaft, in der jedes Jahr auf die gleichen Fragen andere Antworten möglich sind"
wer antwortet auf diese fragen??? politiker
ich glaube,dass wenn die politiker schlecht sind dann ist auch wirtschaft schlecht
Soweit ich mich auskenne deutschland auch österreich haben in der vergangenheit mehr leiden müssen, schweiz ging es anders, außerdem deutschland und österreich sind in EU ich glaub da hat man bissl mehr ausgaben als die schweiz
@ jeton und funky wenn schweiz in EU kommt dann redets lieber wieder über dieses thema
tung
Re: hallo
Verfasst: Mi, 17. Mai 2006, 23:56
von Funky
arta-wien hat geschrieben:@ jeton und funky wenn schweiz in EU kommt dann redets lieber wieder über dieses thema
tung
die schweiz wird nicht der eu beitreten. die bevölkerung würde nicht mit
JA stimmen.
Verfasst: Do, 18. Mai 2006, 0:21
von Jeton
also das mit dem missverstehen das fälltt mir jetzt aber häufiger auf. ich bitte dich deshalb klar und deutlich auszudrücken bei deiner begriffswahl. schließlich gebe ich mir auch mühe dir alles relativ deutlich darzustellen damit unützige fragen nicht gestellt werden und um nicht sinnlos ernergie zuverschwenden.
löhne. auch in deutschland wird man teilweise gezwungen arbeit anzunehmen auch zu deutlichen geringeren bezügen. aber in deutschland ist das organisatorisch schwieriger zu realisieren. in der schweiz hat man die möglichkeit wenn man in zürich keine arbeit findet dann wird man ein paar kilometer weiter geschickt nach basel. in DE ist das schon schwieriger wenn man von hamburg nach münchen müsste ist das schon ein problem.auch die überregionale kommunikation in DE ist nicht vergelichbar mit der CH.hier ist das schon komplexer und durch die enorme bürokratisierung in DE wird die mobilität der arbeitnehmer hier gehemmt. und um die schuldfrage der bevölkerung geht es nicht sondern um verfehlte politik ob die bevölkerung nun schuld hat das Kohl das oder das gemacht hat ist nun wirklich belanglos. obwohl ich dir da auch widerspreche das die bevölkerung schuld ist.aber hier und jetzt nicht diskussionswürdig.
die ausgaben habe ich gar nicht dargestellt von frankreich und italien sondern die sozialleistungen der arbeitgeber, also EINNAHMEN.
zu schweden auch das ist falsch was du da so sagst. um dir jetzt nicht alles erklären zu müssen habe ich mir die mühe gemacht im internet zu suchen wo die wahre arbeitslosenquote zu tage kommt.
www.wams.de/data/2005/06/12/730968.html?s=1
dieser artikel gibt in "ETWA"(ein bissle komplexer ist das schon) das wieder was man in der ökonomischen fachliteratur und den universitäten lehrt.
zu norwegen gebe ich dir nur teilweise recht. auch da könnte ich dir einiges erzählen aber habe keine lust mehr.
Verfasst: Do, 18. Mai 2006, 2:58
von Vienna
Funky hat geschrieben:das war auf die millionen saläre der CEO's gemeint und nicht die der
arbeiterklasse.
Also im Vergleich zu den US und UK-CEOs sind die deutschen eh arme Mäuse. In Deutschland gehört Zetsche von Daimler mit einem Salär von 4 € Mio p.a. zu den Topverdienern. Speziell in den USA würden selbst CEOs von MidCaps über solche Zahlen lachen. Dort verdient der Goldman Sachs CEO stolze 26 Mio $ p.a. (ohne Pensionsansprüche!) oder zB beläuft sich das Jahresgehalt des Pfizer-CEOs auf rund 17 Mio $ p.a. (und das obwohl er nicht erfolgreich ist)
Also im internationalen Vergleich sind die deutschen CEOs glatt unterbezahlt.
arta-wien hat geschrieben:"Die Wirtschaft ist die einzige Wissenschaft, in der jedes Jahr auf die gleichen Fragen andere Antworten möglich sind"
wer antwortet auf diese fragen??? politiker
ich glaube,dass wenn die politiker schlecht sind dann ist auch wirtschaft schlecht
Da bin ich anderer Meinung. Nicht die Politiker geben die Antworten sondern die Wirtschaft selber. Mr. Berlusconi hat die italienische Wirtschaft seeehr schön geredet, das täuscht trotzdem nicht darüber hinweg das sich Italien in einer großen Wirtschaftskrise befindet, da können die Politiker wie Berlusconi sagen was sie wollen.
Politiker können die Rahmenbedinungen fördern oder verschlechtern, aber eben auch nur zu einem gewißen Ausmaß. Wenn ich ein riesen Budgetdefizit habe und NACHHALTIG wirtschaften will, dann kann man nicht die Steuern senken oder groß fördern. Die Frage ist natürlich ob ich die Wahlen gewinnen will (Politik à la Bush od. Berlusconi mit einem Milliardendefizit) oder ob man wie Perus Präsident Toledo nachhaltig (und sehr erfolgreich!) wirtschaftet sich aber unbeliebt macht.
Wie schon gesagt, die Wirtschaft beantwortet die Frage, nicht die Politiker.