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Magnet
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Mo, 27. Nov 2006, 16:21

Das sagt die SVP dazu, ich zitiere:

Die Folgen der verfehlten Ausländerpolitik

(SVP) Bei den Vergewaltigern von Steffisburg, Rhäzüns und Zürich, wie auch den Vandalen in der Muttenzer Kirche, handelt es sich ausnahmslos um junge oder frisch eingebürgerte Ausländer. Seit Jahren macht die SVP auf die wachsende Ausländerkriminalität aufmerksam. Bundesrat Blocher sprach die Probleme in der letzten Albisgüetli-Rede an, wofür ihn links-grüne Kreise noch heute kritisieren. Währenddessen leiden unsere Schüler körperlich und seelisch unter den Folgen der verfehlten Ausländerpolitik.

Die massive Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen stellt unser Land, unsere Einrichtungen und Schulen vor immer grössere Probleme. Messerstechereien, Schlägereien, Vergewaltigungen, Raserunfälle und eine allgemeine Verrohung des Klimas gehören mittlerweile zum Alltag. Darunter leiden die öffentliche Sicherheit, das Klima an den Schulen und alle einheimischen Jugendlichen sowie deren Eltern.

Linke und grüne Kreise versuchen, die Probleme schön zu reden: Bei den Vergewaltigern von Zürich handle es sich um sechs Ausländer und sieben Schweizer, hiess es. Aus politischen Gründen wurde tagelang verschwiegen, dass es sich bei den „Schweizern“ um frisch eingebürgerte Ausländer handelt. So soll vertuscht werden, dass bei Einbürgerungen grosse Fehler gemacht werden. Die Gesuchsteller werden gar nicht mehr richtig geprüft. Die Verhältnisse in Zürich, wo die Einbürgerungsquote rasant in die Höhe schnellt, sind bezeichnend für die Entwicklung in der ganzen Schweiz.

Die SVP fordert:

1. Unsere Regeln gelten für alle.
2. Wer sich nicht an unsere Regeln halten will, hat unser Land zu verlassen.
3. Die geltenden Gesetze und Regeln sind mit Nachdruck durchzusetzen. Nötigenfalls ist, auch an den Schulen, die Polizei einzuschalten.
4. Unverbesserliche junge kriminelle Ausländer sind zusammen mit ihren Familien des Landes zu verweisen.
5. Der Einbürgerungsentscheid muss ein demokratischer Entscheid bleiben. Vor jeder Einbürgerung ist kritisch zu überprüfen, ob der betreffende Gesuchsteller auch tatsächlich integriert ist. Ein Nein des Stimmvolks zu einer Einbürgerung ist zu akzeptieren und ist abschliessend.
6. Kriminellen Eingebürgerten ist die CH-Staatsbürgerschaft abzuerkennen.
7. Das Jugendstrafrecht ist zu verschärfen und konsequent anzuwenden.

s. Positionspapier der SVP vom März 2006: „Unsere Regeln gelten für alle“ (Internet: http://www.svp.ch/index.html?page_id=2235&l=2).


Es braucht mehr SVP in allen Parlamenten und Exekutiven, um die gescheiterte Kuschelpolitik von Mitte-Links zu beenden und zu verhindern. Diese bringt unsere Jugend auf Abwege und ist letztlich dafür verantwortlich, dass Ausländer ohne Skrupel Schweizer Mädchen vergewaltigen und Schweizer Burschen zusammen schlagen.

Quelle: http://www.svp.ch/index.html?page_id=2725&l=2

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Miss Kosovarja
Danke für die vielen Übersetzungen
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Mo, 27. Nov 2006, 18:40

piti07 hat geschrieben:
hi
dann musst du aber bei dir selber anfangen und lies mal den titel.
(Zürich-Seebach,was ist bloss mit unseren jugendlichen los)
bei deinem beitrag handelt sichs aber über deutschland.
ich denke jeder kann sich seine eigene gedanken machen und schreiben darüber, denn wir sind hier in einem forum.
das ich beschimpfungen und verleumdungen auch daneben finde, ist klar und man kann auch sachlich diskutieren, aber das heisst noch lange nicht das alle die selbe meinung haben müssen.

gruss piti
Okay, anscheinend haben immernoch nicht alle verstanden worum es mir geht.
Jawohl, der Titel heißt "Zürich-Seebach,was ist bloss mit unseren jugendlichen los", aber nicht "10 Gründe warum man einen Albaner abschieben sollte"! Und in solches ist die Diskussion ausgeartet, nämlich gefüllt von rassistischen und ausländerfeindlichen Sätzen, welche sie mit dem Verhalten der Albaner begründen und berufen sich auf die eigenen Vorurteile gegenüber den Albanern.
Mein Beispiel mit Deutschland sollte zum Ausdruck bringen, dass Vergewaltigungen keineswegs ein typisch albanisches Problem sind, weil sie überall auf der Welt vorkommen, wie man in Deutschland sieht. Wobei einige der an dieser Diskussion Beteiligten wiederholt ausriefen, dass Albaner Vergewaltiger und Kriminelle jeglicher Art sind, stellte ich den Vergleich zu Deutschland auf und dass die Deutschen auch vergewaltigen und morden, ich mir aber niemals das Recht herausnehmen würde das gesamte deutsche Volk dafür anzuklagen.
Meinungen sind hier erwünscht und umso mehr, desto besser. Meinungen sollen akzeptiert und respektiert werden, die einzige Bedingung ist, dass man sich an ein bestimmtes Niveau hält, wenn man diese Meinung preis gibt, nämlich sollten weder User, noch eine ganze Nation beleidigt und in den Dreck gezogen werden.
Ich habe in diesem Forum schon mal erwähnt, dass sicher auch die Albaner ihren Beitrag zur Entstehung solcher Vorurteile geleistet haben, aber es ist eine Unverschämtheit diese Vorurteile so heftig zu pauschalisieren. Und darum ging es mir.
Es liegt an uns Albanern gegen diese Vorurteile anzukämpfen und durch unsere Leistung zu demonstrieren, was ein wirklicher Albaner ist. Aber allein in diesem Forum trifft man auf überaus intelligente junge albanische Männer und Frauen und dass man diese bei der Bewertung und Beurteilung der Albaner außer Acht lässt, ist beleidigend.
Menschen glauben nun mal, was Menschen glauben zu wissen, ohne wirklich Wissen darüber zu besitzen. Und das nennt man Vorurteil.
Mein Beitrag sollte als Abschluss und Erklärung und vielleicht auch Hinweis und Verwarnung für all die entfernten Beiträge davor dienen. Er weist darauf hin, dass von nun an alle Beiträge dem eigentlichen Thema gelten sollen, nämlich "Zürich-Seebach,was ist bloss mit unseren jugendlichen los", also bitte ich euch nochmals darum dieser Warnung folge zu leisten.
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Zuckermaus
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Mo, 04. Dez 2006, 8:09

Magnet hat geschrieben:Das sagt die SVP dazu, ich zitiere:

Die Folgen der verfehlten Ausländerpolitik

(SVP) Bei den Vergewaltigern von Steffisburg, Rhäzüns und Zürich, wie auch den Vandalen in der Muttenzer Kirche, handelt es sich ausnahmslos um junge oder frisch eingebürgerte Ausländer. Seit Jahren macht die SVP auf die wachsende Ausländerkriminalität aufmerksam. Bundesrat Blocher sprach die Probleme in der letzten Albisgüetli-Rede an, wofür ihn links-grüne Kreise noch heute kritisieren. Währenddessen leiden unsere Schüler körperlich und seelisch unter den Folgen der verfehlten Ausländerpolitik.

Die massive Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen stellt unser Land, unsere Einrichtungen und Schulen vor immer grössere Probleme. Messerstechereien, Schlägereien, Vergewaltigungen, Raserunfälle und eine allgemeine Verrohung des Klimas gehören mittlerweile zum Alltag. Darunter leiden die öffentliche Sicherheit, das Klima an den Schulen und alle einheimischen Jugendlichen sowie deren Eltern.

Linke und grüne Kreise versuchen, die Probleme schön zu reden: Bei den Vergewaltigern von Zürich handle es sich um sechs Ausländer und sieben Schweizer, hiess es. Aus politischen Gründen wurde tagelang verschwiegen, dass es sich bei den „Schweizern“ um frisch eingebürgerte Ausländer handelt. So soll vertuscht werden, dass bei Einbürgerungen grosse Fehler gemacht werden. Die Gesuchsteller werden gar nicht mehr richtig geprüft. Die Verhältnisse in Zürich, wo die Einbürgerungsquote rasant in die Höhe schnellt, sind bezeichnend für die Entwicklung in der ganzen Schweiz.

Die SVP fordert:

1. Unsere Regeln gelten für alle.
2. Wer sich nicht an unsere Regeln halten will, hat unser Land zu verlassen.
3. Die geltenden Gesetze und Regeln sind mit Nachdruck durchzusetzen. Nötigenfalls ist, auch an den Schulen, die Polizei einzuschalten.
4. Unverbesserliche junge kriminelle Ausländer sind zusammen mit ihren Familien des Landes zu verweisen.
5. Der Einbürgerungsentscheid muss ein demokratischer Entscheid bleiben. Vor jeder Einbürgerung ist kritisch zu überprüfen, ob der betreffende Gesuchsteller auch tatsächlich integriert ist. Ein Nein des Stimmvolks zu einer Einbürgerung ist zu akzeptieren und ist abschliessend.
6. Kriminellen Eingebürgerten ist die CH-Staatsbürgerschaft abzuerkennen.
7. Das Jugendstrafrecht ist zu verschärfen und konsequent anzuwenden.

s. Positionspapier der SVP vom März 2006: „Unsere Regeln gelten für alle“ (Internet: http://www.svp.ch/index.html?page_id=2235&l=2).


Es braucht mehr SVP in allen Parlamenten und Exekutiven, um die gescheiterte Kuschelpolitik von Mitte-Links zu beenden und zu verhindern. Diese bringt unsere Jugend auf Abwege und ist letztlich dafür verantwortlich, dass Ausländer ohne Skrupel Schweizer Mädchen vergewaltigen und Schweizer Burschen zusammen schlagen.

Quelle: http://www.svp.ch/index.html?page_id=2725&l=2

Ist dies ein neues Gesetz :?:
Wenn ja finde ich diese Regeln in Ordnung.
Wer sich nichts zu schulden kommen lässt, der hat ja auch nichts zu befürchten.
Meine Meinung:
Vergewaltiger werden in vielen Fällen nicht hart genug bestraft, daher auch soviele Wiederholungstäter :evil:

willidonttellme
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Seebach - warum ein Bach zum See gemacht wird

Mo, 04. Dez 2006, 22:55

Ich möchte zum Seeebach-Fall ein paar Sachen sagen:

1. Alle Artikel- und Leserbrief-SchreiberInnen waren bei diesem Vorfall nicht dabei. Wie kommt jemand dazu, Personen vorzuverurteilen, bevor ein gerichtliches Urteil vorliegt? In einem Rechtsstaat gilt doch die Unschuldsvermutung, habe ich gelernt.

2. Ein Teil der angeschuldigten Jugendlichen sind Schweizer. Wenn sie eingebürgert wurden, haben sie einen Integrationsprozess erfolgreich abgeschlossen. Nur Rassisten kommen in einem solchen Fall auf die Idee, von „nicht richtigen Schweizern“ zu sprechen. Es gibt keine halbe, viertel oder achtel-SchweizerInnen. Es gibt nur Menschen mit oder ohne Schweizer Pass.

3. Die Konstruktion von „unechten Schweizern“ unterstellt, dass Schweizer Männer nicht vergewaltigen, ausländische hingegen schon. Die Tatsache ist, dass die meisten sexuellen Übergriffe im Kreis von Verwandten und Bekannten passieren und da sind die Schweizer Männer sehr gut vertreten. Warum wird im vorliegenden Fall nicht die Männer-Gewalt thematisiert?

4. Kommen Vergewaltigungen in patriarchalen Gesellschaften tatsächlich häufiger vor als in emanzipierten? Sind Schweizer Frauen tatsächlich gleichberechtigt oder existiert die Gleichberechtigung vor allem auf dem Papier? (Ich denke da z.B. auf die grossen Lohnunterschiede für gleiche Arbeit oder die Vertretung der Frauen in Kaderpositionen).

5. Ist es völlig undenkbar, dass es heute auch junge Mädchen geben kann, die ihren Status in einer Gruppe durch viele Sexualkontakte mit verschiedenen Jungs aufwerten wollen. Bei den Männern ist die Anzahl der „erfolgreichen Eroberungen“ nicht erst seit Casanovas wichtig für das Prestige. In der Gangster-Rapper-Szene wird die Promiskuität in den höchsten Tönen besungen. Könnte solches Gedankengut auch bei Mädchen Einzug gehalten haben?

6. Es wird Menschen aus andern Kulturen schnell vorgeworfen, dass dort die Menschenrechte nicht so respektiert würden bei uns. Stimmt das? Haben wir nicht vor wenigen Wochen ein neues Ausländergesetz gutgeheissen, welches die Inhaftierung von ausländischen 15-Jährigen bis zu einem Jahr erlaubt, obschon sie strafrechtlich nichts verbrochen haben? Ist das nicht eine massive Verletzung von Menschenrechten?

7. Viele der Leserbriefschreiber stammen aus einem bürgerlich-reaktionären Milieu, wie ihrem Sprachduktus und der Argumentation zu entnehmen ist. Es sind somit die Gleichen, welche für Menschenrechtsverletzungen aller Art (Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, Kürzungen bei der Invalidenversicherung und in der Entwicklungshilfe, etc.)plädieren, sofern sie „Andere“ betreffen. Es sind die gleichen Herren, welche nackte Frauen in der Autowerbung als „normal“ finden, die AusländerInnen dann schätzen, wenn sie fast gratis für sie arbeiten und gleich den ganzen Lohn für den vermieteten Kaninchenstall wieder abliefern. Die Gleichen, welche nichts dagegen einzuwenden haben, wenn im Rotlichtbezirk immer wieder frische, blutjunge Ware für sie angeliefert wird, etc. Diese bürgerlichen Schleimscheisser und Heuchler, diese verkappten Rassisten habe ich doch zum Kotzen satt!

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daylight
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Mo, 04. Dez 2006, 23:32

huch... Willi ????

und um uns das zu sagen hast du dich hier extra angemeldet und einen so langen bericht verfaßt?????

oder hast du evtl.schon vorher zu diesem thema unter einem anderen pseudonym geschrieben ?????ist ja nur ne frage....... :roll:
oder sind die täter dir vielleicht persönlich bekannt :roll:
hört sich sehr nach verteidigung an :shock:

willidonttellme
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Di, 05. Dez 2006, 0:21

daylight hat geschrieben:huch... Willi ????

und um uns das zu sagen hast du dich hier extra angemeldet und einen so langen bericht verfaßt?????

oder hast du evtl.schon vorher zu diesem thema unter einem anderen pseudonym geschrieben ?????ist ja nur ne frage....... :roll:
oder sind die täter dir vielleicht persönlich bekannt :roll:
hört sich sehr nach verteidigung an :shock:
Hello Daylight

Deine Fragen klingen irgendwie merkwürdig, so nach Generalverdacht. Aber ich kann sie mit 3 x Nein beantworten.

Bei dem Vorfall in Seebach war ich auch nicht dabei und weiss deshalb nicht, was passiert ist. Grundsätzlich glaube ich nicht alles, was in der Zeitung steht oder was die Polizei behauptet. Solange kein Gerichtsurteil existiert, gibt es auch keine Täter, sondern nur Vermutungen.

Ich glaube, dass aus meinem Beitrag hervorgeht, dass Vergewaltigungen Menschenrechtsverletzungen sind und bestraft werden müssen.

Der Einleitung zu deiner Antwort entnehme ich, dass Dir mein Beitrag gar nicht gefällt. Aber Du müsstest etwas konkreter werden, mit was du nicht einverstanden bist.

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Magnet
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Re: Seebach - warum ein Bach zum See gemacht wird

Di, 05. Dez 2006, 10:34

willidonttellme hat geschrieben: 1. Alle Artikel- und Leserbrief-SchreiberInnen waren bei diesem Vorfall nicht dabei. Wie kommt jemand dazu, Personen vorzuverurteilen, bevor ein gerichtliches Urteil vorliegt? In einem Rechtsstaat gilt doch die Unschuldsvermutung, habe ich gelernt.
Genau, die Unschuldsvermutung habe ich in diesem Thread auch schon erwähnt, aber wurde irgendwie von einigen Blicklesern nicht so richtig ernst genommen!
willidonttellme hat geschrieben: 2. Ein Teil der angeschuldigten Jugendlichen sind Schweizer. Wenn sie eingebürgert wurden, haben sie einen Integrationsprozess erfolgreich abgeschlossen. Nur Rassisten kommen in einem solchen Fall auf die Idee, von „nicht richtigen Schweizern“ zu sprechen. Es gibt keine halbe, viertel oder achtel-SchweizerInnen. Es gibt nur Menschen mit oder ohne Schweizer Pass.
Das habe ich auch schon erwähnt, das wenn nämlich die eingebürgerten Schweizer Kriminell werden, sind sie keine Schweizer mehr, sobald sie aber in der Fussbald Nati oder bei Popstars sind, rühmt man sich mit diese Leute, sofern sie natürlich erfolgreich sind. Absoluter Schwachsinn!
willidonttellme hat geschrieben: 3. Die Konstruktion von „unechten Schweizern“ unterstellt, dass Schweizer Männer nicht vergewaltigen, ausländische hingegen schon. Die Tatsache ist, dass die meisten sexuellen Übergriffe im Kreis von Verwandten und Bekannten passieren und da sind die Schweizer Männer sehr gut vertreten. Warum wird im vorliegenden Fall nicht die Männer-Gewalt thematisiert?

4. Kommen Vergewaltigungen in patriarchalen Gesellschaften tatsächlich häufiger vor als in emanzipierten? Sind Schweizer Frauen tatsächlich gleichberechtigt oder existiert die Gleichberechtigung vor allem auf dem Papier? (Ich denke da z.B. auf die grossen Lohnunterschiede für gleiche Arbeit oder die Vertretung der Frauen in Kaderpositionen).
Das mit der Gleichberechtigung in "emanzipierten" Ländern hast du richtig festgestellt. Im Westen hat eine aufgeklärte Emanzipation der Frau stattgefunden, was wir aber nicht den Männern zu verdanken haben, sondern den Frauen und ausserdem werden Frauen in manchen Situationen immer noch "unterdrückt", aber dass sieht man häufig nicht, denn all das spielt sich meistens hinter der Fassade ab...
willidonttellme hat geschrieben: 5. Ist es völlig undenkbar, dass es heute auch junge Mädchen geben kann, die ihren Status in einer Gruppe durch viele Sexualkontakte mit verschiedenen Jungs aufwerten wollen. Bei den Männern ist die Anzahl der „erfolgreichen Eroberungen“ nicht erst seit Casanovas wichtig für das Prestige. In der Gangster-Rapper-Szene wird die Promiskuität in den höchsten Tönen besungen. Könnte solches Gedankengut auch bei Mädchen Einzug gehalten haben?
Das brauchst du nicht schön reden, das sind Bitches! Und ja, die gibt es zugenüge, habe auch genügend davon kennengelernt! Und jede Frau oder Mädchen braucht mir hier nicht erzählen, dass es die nicht gibt, die gibt es nämlich genau so sehr, wie es gewalttätige Albaner gibt!
willidonttellme hat geschrieben: 6. Es wird Menschen aus andern Kulturen schnell vorgeworfen, dass dort die Menschenrechte nicht so respektiert würden bei uns. Stimmt das? Haben wir nicht vor wenigen Wochen ein neues Ausländergesetz gutgeheissen, welches die Inhaftierung von ausländischen 15-Jährigen bis zu einem Jahr erlaubt, obschon sie strafrechtlich nichts verbrochen haben? Ist das nicht eine massive Verletzung von Menschenrechten?

7. Viele der Leserbriefschreiber stammen aus einem bürgerlich-reaktionären Milieu, wie ihrem Sprachduktus und der Argumentation zu entnehmen ist. Es sind somit die Gleichen, welche für Menschenrechtsverletzungen aller Art (Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, Kürzungen bei der Invalidenversicherung und in der Entwicklungshilfe, etc.)plädieren, sofern sie „Andere“ betreffen. Es sind die gleichen Herren, welche nackte Frauen in der Autowerbung als „normal“ finden, die AusländerInnen dann schätzen, wenn sie fast gratis für sie arbeiten und gleich den ganzen Lohn für den vermieteten Kaninchenstall wieder abliefern. Die Gleichen, welche nichts dagegen einzuwenden haben, wenn im Rotlichtbezirk immer wieder frische, blutjunge Ware für sie angeliefert wird, etc. Diese bürgerlichen Schleimscheisser und Heuchler, diese verkappten Rassisten habe ich doch zum Kotzen satt!
Im Grossen und Ganzen! Eines der besten Beiträge die ich bis jetzt gelesen habe. Das meiste habe ich zwar schon einmal erwähnt, aber egal! :wink:Beim letzten Abschnitt hast du dich zwar ein wenig von persönlichen Gefühlen leiten lassen, aber das finde ich nicht weiter schlimm, denn ich kann dich absolut verstehen und kann dein Geschriebenes nachvollziehen!

Lass dir hier nicht vorwerfen, von wegen du würdest die Vergewaltiger in Schutz nehmen und blablabla, mit manchen Usern kann man nicht sachlich über dieses Thema diskutieren und wenn sie nicht mehr weiter wissen, fangen sie mal schnell an zu beleidigen. Aber nimm das mit Humor, das zeigt nur, wie lächerlich sie sind!

PS: Ich muss hier keine Namen nennen, ich meine genau die User, die sich von meinem jetzigen Beitrag betroffen fühlen!

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Re: Seebach - warum ein Bach zum See gemacht wird

Di, 05. Dez 2006, 19:47

Magnet hat geschrieben: Im Grossen und Ganzen! Eines der besten Beiträge die ich bis jetzt gelesen habe.

JA genau....... könnte glatt von dir sein !!!

bin ich hier eigentlich die einzige der sowas auffällt :shock: :shock: :shock:

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Di, 05. Dez 2006, 19:56

Ich wusste, dass Genau du dich von meinem Beitrag betroffen fühlst :lol: :lol: :lol:

PS:Wie war das nochmal? Du hast doch geschrieben, ich sei ab sofort unsichtbar für dich, aber du kannst es natürlich nicht lassen, musst immer und überall deine sarkastischen Bemerkungen ablassen, aber für konstruktive und sachliche Argumente bist du wohl nicht im Stande!

Ausserdem geht es nur mich etwas an, welchen Beitrag ich gut finde und welchen nicht, also rede bitte gegen die Wand und lass deine dummen und nervigen Comments bei anderen Usern aus!

Naja, egal, so langsam kenne ich dich ja...

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daylight
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Di, 05. Dez 2006, 20:01

kein kommentar :lol: :lol: :lol:

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Di, 05. Dez 2006, 20:03

OH, wie schade!

Jetzt habe ich mich schon so gefreut, mir wieder deine Zickereien anzuhören.

Naja, ein anders mal wieder, du meldest dich bestimmt wieder einmal zu meinen Beiträgen :lol:

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Di, 05. Dez 2006, 20:34

Na ich nehm an du bist jetzt zufrieden, wo du ja jetzt hier Monologe führst :D
Ich find das gut :lol:, Monologe fördern ungemein den Diaolog :lol:

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Lars
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Mo, 11. Dez 2006, 0:27

Zürich-Seebach,was ist bloss mit unseren jugendlichen los?
Diese Frage scheinen sich auch andere zu stellen. Tetovos Bürgermeister schämt sich im SonntagsBlick

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mel_ody
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Mo, 11. Dez 2006, 0:49

Lars hat geschrieben:
Zürich-Seebach,was ist bloss mit unseren jugendlichen los?
Diese Frage scheinen sich auch andere zu stellen. Tetovos Bürgermeister schämt sich im SonntagsBlick
Grüss dich Lars..
DAnke für die Infos...
Den Blick sollte man aber auch nicht zu ernst nehmen..
Vorallem frag ich mich wieso der Sonntagsblick erst jetzt albaner interviewt?wieso nicht als Ari von Popstar ins Bandhaus kam?Oder als Valon Behrami ein Tor schoss? ..
Es wird sich auch in nächster Zeit noch einiges Zeigen..Hoffe nur dass es gut kommt.
"illuminatus ist nur ein Roman, Graffiti nur Kunst und Rap nur Musik..
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Mo, 11. Dez 2006, 13:18

Den Blick würde ich nicht unterschätzen. Er ist zwar nicht mehr auflagenstärkste Zeitung in der Schweiz, aber immer noch wichtiger Meinungsmacher.

Insofern ist es wichtig und gut, dass er auch andere Stimmen zu Wort kommen lässt, die nicht nur für das böse Albanien stehen. Es wird im Blick nicht nur gegen Ausländer geschossen, sondern sie versuchen sehrwohl - wie gerade mit diesem Interview - ein differenzierteres Bild der Albaner aufzuzeigen. Welches andere Medium hat in dieser Sache bis jetzt "anständige Albaner" zu Wort kommen lassen? Ein um Worte verlegener Albaner ohne Strategie im Zischtigsclub - nat toll.

Der Blick hat Ari gepusht auch ausführliche Portraits von Behrami gebracht. Ich denke, dass der Blick Albanern gegenüber Albanern aufgeschlossener ist als manche Zeitung, die nicht aus dem Boulvard-Bereich kommt.

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Mo, 11. Dez 2006, 13:55

Meines Erachtens interessiert sich Blick in erster Linie nicht für Fakten, sondern für Schlagzeilen. Während andere Zeitungsverlage wie zum Beispiel die NZZ sachlicher und distanzierter vorgehen, haut Blick meistens den Nagel direkt auf den Kopf und trifft dabei nicht selten auf den falschen...

Der Fall Seebach ist und bleibt für Blick nur eine Schlagzeile. Auf die schwierigsten Fragen suchen sie die einfachsten Antworten...

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Mo, 11. Dez 2006, 14:13

[quote="Lars"]Den Blick würde ich nicht unterschätzen. Er ist zwar nicht mehr auflagenstärkste Zeitung in der Schweiz, aber immer noch wichtiger Meinungsmacher.

Insofern ist es wichtig und gut, dass er auch andere Stimmen zu Wort kommen lässt, die nicht nur für das böse Albanien stehen. Es wird im Blick nicht nur gegen Ausländer geschossen, sondern sie versuchen sehrwohl - wie gerade mit diesem Interview - ein differenzierteres Bild der Albaner aufzuzeigen. Welches andere Medium hat in dieser Sache bis jetzt "anständige Albaner" zu Wort kommen lassen? Ein um Worte verlegener Albaner ohne Strategie im Zischtigsclub - nat toll.

Klar ist es insofern gut, dass er auch andere Stimmen zu Wort lässt,aber ich glaube mehr dass sie noch einbisschen über den Fall Zürich Seebach unterhalten wollten und sich warscheinlich gedacht hatten,dass dieser Albaner keine Strategie gegen so etwas hätte. Meiner Meinung nach hat dieser Albaner sehr gut argumentiert ( Was die vom Blick warscheinlich nicht erwartet hätten).
Blick ist die meistgekaufte Tages-Zeitung der Schweiz. Sie hebt sich ganz klar von allen anderen Zeitungen ab , da sie "tonangebend"und meinungsmachend ist...
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So, 30. Sep 2007, 15:22

Eine gute oder schlechte Nachricht?

Wie die Staatsanwaltschaft vorgestern bekannt gab, müssen im Vergewaltigungsfall Seebach die meisten Verfahren gegen die 13 Jugendlichen eingestellt werden. Höchstens 3 Verfahren könnten möglicherweise weiter gezogen werden. Eine gute oder schlechte Nachricht? Sofern es bei den Einstellungen – und dies erscheint als wahrscheinlich – um Einstellungen mangels an Beweisen handelt, ist dies bedauerlich. Die Jugendlichen werden dann nicht auf den Weg der Besserung geführt, im Gegenteil. Wird es dann noch ruchbar, dass die Einstellung „mangels Beweisen“ erfolgt, steigert dies den Fremdenhass. Also ebenfalls nicht gut.

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So, 30. Sep 2007, 15:26

Blocher hat eine weitere Präzisierung zum Familiennachzug angebracht. Mit dem neuen AuG wird nur noch Kindern bis 12 Jahren der Familiennachzug gewährt. In mehreren Kantone ist dies allerdings seit längerer Zeit Praxis. Mit dieser Massnahme soll der Integration vermehrt Nachachtung verliehen werden. Hiermit wird der Tatsache entgegengewirkt, dass vor allem jüngere Ausländer straffällig werden.

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Do, 04. Okt 2007, 20:28

Hallo, ich möchte euch gerne etwas in Erinnerung rufen, für die die es interessiert, bitte lesen...
Magnet hat geschrieben:Ich weiss nicht, was wahr und was falsch ist. Auf jeden Fall haben die mutmasslichen Täter Anspruch auf die Unschuldsvermutung, solange ihnen ihre Schuld nicht nachgewiesen werden kann.
Irgendwie ist es nämlich schon komisch. Sie soll von mehreren 15-18 Jährigen über Wochen hinweg vergewaltigt worden sein. Ich bin ja kein Kriminalexperte, aber Vergewaltigung geschieht unter Zwang und passiert meistens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wie konnten also mehrere Jungs dieses Mädchen über Wochen hinweg unter Zwang vergewaltigen, ohne dass entweder sie oder jemand anders sich zur Wehr setzt und das der Polizei oder sonstjemandem meldet?
willidonttellme hat geschrieben:Ich möchte zum Seeebach-Fall ein paar Sachen sagen:

1. Alle Artikel- und Leserbrief-SchreiberInnen waren bei diesem Vorfall nicht dabei. Wie kommt jemand dazu, Personen vorzuverurteilen, bevor ein gerichtliches Urteil vorliegt? In einem Rechtsstaat gilt doch die Unschuldsvermutung, habe ich gelernt.
willidonttellme hat geschrieben:
daylight hat geschrieben:huch... Willi ????

und um uns das zu sagen hast du dich hier extra angemeldet und einen so langen bericht verfaßt?????

oder hast du evtl.schon vorher zu diesem thema unter einem anderen pseudonym geschrieben ?????ist ja nur ne frage....... :roll:
oder sind die täter dir vielleicht persönlich bekannt :roll:
hört sich sehr nach verteidigung an :shock:
Hello Daylight

Deine Fragen klingen irgendwie merkwürdig, so nach Generalverdacht. Aber ich kann sie mit 3 x Nein beantworten.

Bei dem Vorfall in Seebach war ich auch nicht dabei und weiss deshalb nicht, was passiert ist. Grundsätzlich glaube ich nicht alles, was in der Zeitung steht oder was die Polizei behauptet. Solange kein Gerichtsurteil existiert, gibt es auch keine Täter, sondern nur Vermutungen.

Ich glaube, dass aus meinem Beitrag hervorgeht, dass Vergewaltigungen Menschenrechtsverletzungen sind und bestraft werden müssen.

Der Einleitung zu deiner Antwort entnehme ich, dass Dir mein Beitrag gar nicht gefällt. Aber Du müsstest etwas konkreter werden, mit was du nicht einverstanden bist.
Magnet hat geschrieben:
willidonttellme hat geschrieben: 1. Alle Artikel- und Leserbrief-SchreiberInnen waren bei diesem Vorfall nicht dabei. Wie kommt jemand dazu, Personen vorzuverurteilen, bevor ein gerichtliches Urteil vorliegt? In einem Rechtsstaat gilt doch die Unschuldsvermutung, habe ich gelernt.
Genau, die Unschuldsvermutung habe ich in diesem Thread auch schon erwähnt, aber wurde irgendwie von einigen Blicklesern nicht so richtig ernst genommen!
Das Problem der albanischen Emigration ist nicht, dass viele Albaner ihre Heimat verlassen haben, dass Problem der albanischen Emigration ist, dass viele von ihnen ihre Heimat vergessen haben.

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