arta-wien
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hallo

Fr, 05. Mai 2006, 10:13

Jeton und Vienna die zukünftigen Politiker mazedoniens :D :wink: :wink:

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Shpendi1984
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Re: hallo

Fr, 05. Mai 2006, 15:45

arta-wien hat geschrieben:Jeton und Vienna die zukünftigen Politiker mazedoniens :D :wink: :wink:
Na dann viel spass! Vielleicht können die Beiden ja die Albaner dort einigen, denn es sah lange nicht so gut aus bei denen!

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Orphelia
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Sa, 06. Mai 2006, 0:22

@ jeton und vienna:
Ich bitte doch auch zu beachten, dass es nicht nur an der Investition fehlt sondern auch an Einrichtungen wie eine anständige Gewerkschaft!!!!

Ich habe Verwandte, die bei einem angesehenen Unternehmen arbeiten, die mir von Zuständen berrichten, die man nicht (als in BRD Lebender) fassen kann.
Als ein ehemaliges kommunistisches System hätte ich mehr Schutz der Arbeiter erwartet!!!
Als Firmenpolitik gilt da, Angst und Misstrauen zwischen den Arbeitern zu schüren, damit keiner auf die Idee kommt sich zu organisieren!!!
Schutz am Arbeitsplatz kennen sie nicht, es wird mit Chemikalien ohne Schutz gearbeitet und wer sich beschwert wird vorgeführt und persönlich beleidigt. Geht man zu den Firmenchefs versprechen sie das zu regeln, getan wird jedoch nicht, da die meisten der Vorarbeiter Ihre nahen Verwandten sind. Trotzdem genießen solche Leute einen hervorragenden Ruf in der Gemeinde!!!!

und die Politik (BDI, PDSH etc.) ignoriert es erfolgreich!!!!!

@"Professoren in Tetovo": Bei den sog. Professoren in Tetovo muss man beachten, dass die meisten von ihnen nicht habilitiert haben oder oft nicht mal promoviert haben. Die tatsächlichen Professoren (Prof. Dr.) bekommen die Studenten dort gar nicht zu sehn. Die Vorlesung werden vielmehr von normalen Dozenten, die oft nur das Studium vorweisen können gehalten. (TEST: fragt sie doch mal nach dem Thema ihrer Habilitationsschrift).

Ich habe mich mit einem alb. Richter in Tetovo unterhalten und er meinte, dass es für weibl. alb. Juristen es viel zutun gebe. Denn viele alb. Frauen würden ihre Angelegneheiten (z.B. Scheidung, Gewalt in der Ehe, Vergewaltigung etc.) eher zu einer Frau tragen als zu einem Mann.
Trotzdem entscheidet sich die Mehrheit der Absolventinnen dafür Heim zu bleiben und nicht in die Rechtspflege zu gehen.

Es gibt nicht eine einzige alb. Rechtsanwältin in ganz Tetovo!!!!! Also eine wirkliche Marktlücke!!!!



Meine Eltern haben mich immer unterstütz!
Ich bin jedoch die einzige aus meiner Familie die studiert und in der Uni habe ich bis vor einigen Monaten nicht einen Albaner gekannt. (Hab aber auch nicht wirklich danach gesucht.) Könnte aber auch am Fach und am Studienort liegen.
Ich finde es sollten vielmehr junge Albaner nach dem Abitur studieren!
Jetzt muss man leider auch noch die Studiengebühren bedenken!!!
Aber (wie schon von vielen hier angemerkt) gibt es auch Stipendien (wo meist anständige, nicht ausgezeichnet Noten und soziales Engagement und u.U. Empfehlungsschreiben von den Professoren ausreichen).
Zu bedenken ist auch, dass es auch von eineigen Heimatländern Programme gibt, die junge Akademiker wieder in das Land locken soll.
Zuletzt geändert von Orphelia am Sa, 06. Mai 2006, 1:00, insgesamt 1-mal geändert.
Die Definition der eigenen kulturellen Identität und Zugehörigkeit durch Abgrenzung ist unsinnig, weil diese Abgrenzung unmöglich ist. Denn Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen. (Ilija Trojanow/Ranjit Hoskoté)

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illyrian
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Sa, 06. Mai 2006, 0:44

Bei uns in der Familie ist Bildung auch sehr wichtig.
Mein Vater hat in Albanien früher schon in Universitäten studiert und auch meine Geschwister die hier auch in die Oberstufe gingen haben eine abgeschlossene Ausbildung und ich bin momentan in einer Informatikausbildung.

imo sieht es ohne Ausbildung für die Zukunft schlecht aus, vorallem in der Schweiz, da hier jetzt schon grösstenteils nur qualifizierte Personen eingestellt werden.

Jeton
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Sa, 06. Mai 2006, 11:30

ja aber gewerkschaften, arbeitsrecht usw sind nur sinnvoll wenn eine relativ stabile wirtschaftslage herrscht.selbst die arbeitnehmer in deutschland spüren immer mehr den druck und der willkür der arbeitgeber, weil die angst vor verlust des arbeitsplatzes genau wie in mk als druckmittel genutzt wird,trotz der gut organisierten arbeitnehmerbewegungen. oder man hintergeht gewerkschaften und betriebsräte indem man zeitarbeiter einstellt. es herrscht hochkonjuktur an zeitarbeitsfirmen in deutschland. ich gebe dir zwar recht das der arbeitplatz teilweise lebensgefährlich in mk ist. mein onkel ist mit 34 jahren an den folgen seiner arbeit in einer chemiefabrik gestorben durch lungenkrebs. aber man muss beachten, dass wir von einem entwicklungsland reden. bestes beispiel man muss sich mal die hygiene in restaurants sich mal anschauen, dann weiss man wo man ist. deshalb gut ding will weile haben. jedoch für so eine kurze zeit hat sich gerade die immer diskrimierte und unterdrückte albanische gesellschaft gut entwickelt.

Vienna
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Sa, 06. Mai 2006, 11:51

Naja, natürlich sind Gewerkschaften wichtig, nur lassen die sich, wie Jeton schon erwähnt hat, bei solch einer Wirtschaftslage nicht durchführen. Ich weis leider nicht genau wie hoch die Jugendarbeitslosigkeit in Tetovo und Umgebung ist, aber so aus dem Bauch heraus würd ich sagen 40-60% sicherlich.

Wenn ein ArbeiterIN sich über die Arbeitsverhältniss beschwert, noch dazu wenn er/sie nicht einmal eine qualifizierte Arbeitskraft ist, dann wird er/sie sofort entlassen, es gibt eh Massenweise Ersatz.
Also ich persönlich sehe Gewerkschaften als nachrangig, zuerst einmal sollte die Arbeitslosiglkeit auf ca. 5% gesenkt werden. Und selbst dafür wird man meinem EMpfinden nach (ohne genaue Wirtschaftsdaten zu kennen wie Wachstum, BIP, etc) noch mindestens ein Jahrzehnt dauern.
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Jeton
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Sa, 06. Mai 2006, 15:21

vienna gebe dir in allen punkten recht ausser bei deinem bauchgefühl, denn mein bauchgefühl sagt, dass wir deine besagten ziele erst in 2 oder 3 jahrzenten erreichen werden.

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Shpendi1984
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Sa, 06. Mai 2006, 19:01

Vienna hat geschrieben:Naja, natürlich sind Gewerkschaften wichtig, nur lassen die sich, wie Jeton schon erwähnt hat, bei solch einer Wirtschaftslage nicht durchführen. Ich weis leider nicht genau wie hoch die Jugendarbeitslosigkeit in Tetovo und Umgebung ist, aber so aus dem Bauch heraus würd ich sagen 40-60% sicherlich.

Wenn ein ArbeiterIN sich über die Arbeitsverhältniss beschwert, noch dazu wenn er/sie nicht einmal eine qualifizierte Arbeitskraft ist, dann wird er/sie sofort entlassen, es gibt eh Massenweise Ersatz.
Also ich persönlich sehe Gewerkschaften als nachrangig, zuerst einmal sollte die Arbeitslosiglkeit auf ca. 5% gesenkt werden. Und selbst dafür wird man meinem EMpfinden nach (ohne genaue Wirtschaftsdaten zu kennen wie Wachstum, BIP, etc) noch mindestens ein Jahrzehnt dauern.

So ein Geschwätz! Die Gewerkschaften sind gerade dann sinnvoll, wenn die Wirtschaft nicht stark ist und nicht anersrum!

Jeton
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Sa, 06. Mai 2006, 19:56

Shpendi1984 hat geschrieben:
Vienna hat geschrieben:Naja, natürlich sind Gewerkschaften wichtig, nur lassen die sich, wie Jeton schon erwähnt hat, bei solch einer Wirtschaftslage nicht durchführen. Ich weis leider nicht genau wie hoch die Jugendarbeitslosigkeit in Tetovo und Umgebung ist, aber so aus dem Bauch heraus würd ich sagen 40-60% sicherlich.

Wenn ein ArbeiterIN sich über die Arbeitsverhältniss beschwert, noch dazu wenn er/sie nicht einmal eine qualifizierte Arbeitskraft ist, dann wird er/sie sofort entlassen, es gibt eh Massenweise Ersatz.
Also ich persönlich sehe Gewerkschaften als nachrangig, zuerst einmal sollte die Arbeitslosiglkeit auf ca. 5% gesenkt werden. Und selbst dafür wird man meinem EMpfinden nach (ohne genaue Wirtschaftsdaten zu kennen wie Wachstum, BIP, etc) noch mindestens ein Jahrzehnt dauern.

So ein Geschwätz! Die Gewerkschaften sind gerade dann sinnvoll, wenn die Wirtschaft nicht stark ist und nicht anersrum!
gewerkschaften sind ein bündniss von arbeitnehmern wie du sicherlich weisst. arbeitnehmer sind die menschen die arbeit haben. ist keine arbeit vorhanden, folglich keine arbeitnehmer, folglich keine gewerkschaften.
bei einer arbeitslosenquote von ca 40% ist die macht der arbeitgeber einfach zu gross. jeder arbeitnehmer ist folglich sofort ersetzbar. kündigungsschutz gibt es nicht oder besser gesagt ist mir nicht bekannt.
also kannst du keinen aufstand der arbeitnehmer fodern wenn sie alle sowieso am existenzminimum leben und das wenige was sie haben auch noch riskieren müssten. müsste dir doch einleuchten.

arta-wien
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Re: hallo

Sa, 06. Mai 2006, 20:56

Shpendi1984 hat geschrieben:
arta-wien hat geschrieben:Jeton und Vienna die zukünftigen Politiker mazedoniens :D :wink: :wink:
Na dann viel spass! Vielleicht können die Beiden ja die Albaner dort einigen, denn es sah lange nicht so gut aus bei denen!
in viele ländern können sich die leute nicht immer einigen und vor allem wenn es um POLITIK geht

und was die arbetislosigkeit angeht in mazedonien gibt es immer leute die sehr darunter leiden, wir müssen noch sehr hart daran arbeiten damit wir den platz den wir auch verdienen erreichen können

kommt es mir so vor oder redet ihr hier die meisten zeit nur über tetovo???

tung :wink: :wink:

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Shpendi1984
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Sa, 06. Mai 2006, 21:02

Jeton hat geschrieben:
Shpendi1984 hat geschrieben:
Vienna hat geschrieben:Naja, natürlich sind Gewerkschaften wichtig, nur lassen die sich, wie Jeton schon erwähnt hat, bei solch einer Wirtschaftslage nicht durchführen. Ich weis leider nicht genau wie hoch die Jugendarbeitslosigkeit in Tetovo und Umgebung ist, aber so aus dem Bauch heraus würd ich sagen 40-60% sicherlich.

Wenn ein ArbeiterIN sich über die Arbeitsverhältniss beschwert, noch dazu wenn er/sie nicht einmal eine qualifizierte Arbeitskraft ist, dann wird er/sie sofort entlassen, es gibt eh Massenweise Ersatz.
Also ich persönlich sehe Gewerkschaften als nachrangig, zuerst einmal sollte die Arbeitslosiglkeit auf ca. 5% gesenkt werden. Und selbst dafür wird man meinem EMpfinden nach (ohne genaue Wirtschaftsdaten zu kennen wie Wachstum, BIP, etc) noch mindestens ein Jahrzehnt dauern.

So ein Geschwätz! Die Gewerkschaften sind gerade dann sinnvoll, wenn die Wirtschaft nicht stark ist und nicht anersrum!
gewerkschaften sind ein bündniss von arbeitnehmern wie du sicherlich weisst. arbeitnehmer sind die menschen die arbeit haben. ist keine arbeit vorhanden, folglich keine arbeitnehmer, folglich keine gewerkschaften.
bei einer arbeitslosenquote von ca 40% ist die macht der arbeitgeber einfach zu gross. jeder arbeitnehmer ist folglich sofort ersetzbar. kündigungsschutz gibt es nicht oder besser gesagt ist mir nicht bekannt.
also kannst du keinen aufstand der arbeitnehmer fodern wenn sie alle sowieso am existenzminimum leben und das wenige was sie haben auch noch riskieren müssten. müsste dir doch einleuchten.
So hoch hätte ich die maz. Arbeitslosen zahlen nicht eingeschätzt. Natürlich ist es so wenn es keine Arbeit gibt, dann braucht man auch keine Gesellschaften, aber sollte die maz. Industrie die Arbeiter schlecht bezahlen damit man bessere Bedingungen im Weltmarkt schafft, dann sollten die Arbeiter in der Lage sein dies zu verhindern und das kann nur durch eine Gewerkschaft zustande kommen.

Viktor
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Sa, 06. Mai 2006, 21:02

ich peil gar nicht über welche region die reden, habe mehrmals versucht zu deuten, aber keine chance.. :roll:

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Orphelia
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Di, 09. Mai 2006, 1:00

Natürlich nutzt eine Gewerkschaft einen nichts, wenn man keine Arbeit hat!
Jedoch läuft doch in Maz. zur Zeit alles NUR den wirtschaftlichen Aufschwung hinterher.
In dieser Phase der Entwicklung unseres Landes müsste meiner Meinung jedoch auch darauf geachtet werden, dass solche Sozialen anliegen nicht untergehen.
Die Entwicklung müsste viel mehr wohlproportioniert und koordiniert ablaufen.
Damit späteren Generationen nicht vermeidbare Kämpfe aufgebürdet werden, die wir mit weniger Verlusten ausfechten könnten.
Die Verhandlungsmach hätte man in bestimmten Betrieben schon jetzt.
Denn im besagten Unternehmen aus Tetovo arbeiten verteilt über Maz. Kosovo und Albanien mehrere 100 Arbeiter. Würde beispielsweise der Betrieb in Tetovo bestreikt werden, der sowohl die Tochtergesellschaft als auch fremde Firmen mit Produkten beliefert, wäre das ein schmerzhafter Gewinnverlust in nur 1 Tag. Dem Unternehmen wäre es nicht möglich alle Arbeiter zu entlassen, da er so schnell nicht neue Arbeiter ausbilden kann, so dass es für das Unternehmen günstiger wäre an den Arbeitsbedingungen den Arbeiter zu verändern. Ein solches Vorgehen würde jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an der Angst der Arbeiter scheitern.
Ich verlange also, dass neben der "Wirtschaftsanbetung" auch Aufklärung geleistet wird!

Ob es in Mazedonien einen Kündigungsschutz vergleichbar mit dem deutschen gib weiß ich leider auch nicht.
Jedoch wird das Recht auf frei Berufswahl etc. und das Recht auf eine sicheren Arbeitsplatz in Art. 32 der '92er Verfassung garantiert und das Recht auf Gründung von Parteien, Vereinen etc. und der Beitritt zu solchen Organisationen ist ebenfalls verfassungsrechtlich garantiert, sodass den Arbeitern aus der alleinigen Organisation keine Konsequenzen drohen würden. Da die Arbeiter solche Konsequenzen rechtlich angreifen könnten!
Aber wahrscheinlich würde die Praxis anders aussehen.
Wie gesagt die wirtschaftliche Entwicklung muss natürlich gefördert werden, dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die gegenwärtigen Arbeitnehmer, die in dieser Phase der Entwicklung beschäftigt werden, nicht die Leidtragenden einer solchen Politik sein dürfen.
Und meiner Ansicht nach muss sich die lokale Politik mehr damit beschäftigen als sie es gegenwärtig tut; nämlich GAR NICHT!!!
Die Definition der eigenen kulturellen Identität und Zugehörigkeit durch Abgrenzung ist unsinnig, weil diese Abgrenzung unmöglich ist. Denn Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen. (Ilija Trojanow/Ranjit Hoskoté)

Jeton
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Mi, 10. Mai 2006, 12:47

orphelia,
eine schöner beitrag und natürlich hast du recht.

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Orphelia
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Do, 11. Mai 2006, 15:40

Dankeschön :)
Die Definition der eigenen kulturellen Identität und Zugehörigkeit durch Abgrenzung ist unsinnig, weil diese Abgrenzung unmöglich ist. Denn Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen. (Ilija Trojanow/Ranjit Hoskoté)

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daymn
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Do, 11. Mai 2006, 21:24

Vienna hat geschrieben:Naja, natürlich sind Gewerkschaften wichtig, nur lassen die sich, wie Jeton schon erwähnt hat, bei solch einer Wirtschaftslage nicht durchführen. Ich weis leider nicht genau wie hoch die Jugendarbeitslosigkeit in Tetovo und Umgebung ist, aber so aus dem Bauch heraus würd ich sagen 40-60% sicherlich.

Wenn ein ArbeiterIN sich über die Arbeitsverhältniss beschwert, noch dazu wenn er/sie nicht einmal eine qualifizierte Arbeitskraft ist, dann wird er/sie sofort entlassen, es gibt eh Massenweise Ersatz.
Also ich persönlich sehe Gewerkschaften als nachrangig, zuerst einmal sollte die Arbeitslosiglkeit auf ca. 5% gesenkt werden. Und selbst dafür wird man meinem EMpfinden nach (ohne genaue Wirtschaftsdaten zu kennen wie Wachstum, BIP, etc) noch mindestens ein Jahrzehnt dauern.
baoh du mit deine prozente man ohj man has tdu nix besseres zu tun als du mit deine fakten dich anzugeben hehhehh e:wink:
Das Leben kann so schön so sein!
Wenn man es auch richtig lebt!
Also genießt es solang ihr jung seits!
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daymn
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Do, 11. Mai 2006, 21:30

Orphelia hat geschrieben:Natürlich nutzt eine Gewerkschaft einen nichts, wenn man keine Arbeit hat!
Jedoch läuft doch in Maz. zur Zeit alles NUR den wirtschaftlichen Aufschwung hinterher.
In dieser Phase der Entwicklung unseres Landes müsste meiner Meinung jedoch auch darauf geachtet werden, dass solche Sozialen anliegen nicht untergehen.
Die Entwicklung müsste viel mehr wohlproportioniert und koordiniert ablaufen.
Damit späteren Generationen nicht vermeidbare Kämpfe aufgebürdet werden, die wir mit weniger Verlusten ausfechten könnten.
Die Verhandlungsmach hätte man in bestimmten Betrieben schon jetzt.
Denn im besagten Unternehmen aus Tetovo arbeiten verteilt über Maz. Kosovo und Albanien mehrere 100 Arbeiter. Würde beispielsweise der Betrieb in Tetovo bestreikt werden, der sowohl die Tochtergesellschaft als auch fremde Firmen mit Produkten beliefert, wäre das ein schmerzhafter Gewinnverlust in nur 1 Tag. Dem Unternehmen wäre es nicht möglich alle Arbeiter zu entlassen, da er so schnell nicht neue Arbeiter ausbilden kann, so dass es für das Unternehmen günstiger wäre an den Arbeitsbedingungen den Arbeiter zu verändern. Ein solches Vorgehen würde jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an der Angst der Arbeiter scheitern.
Ich verlange also, dass neben der "Wirtschaftsanbetung" auch Aufklärung geleistet wird!

Ob es in Mazedonien einen Kündigungsschutz vergleichbar mit dem deutschen gib weiß ich leider auch nicht.
Jedoch wird das Recht auf frei Berufswahl etc. und das Recht auf eine sicheren Arbeitsplatz in Art. 32 der '92er Verfassung garantiert und das Recht auf Gründung von Parteien, Vereinen etc. und der Beitritt zu solchen Organisationen ist ebenfalls verfassungsrechtlich garantiert, sodass den Arbeitern aus der alleinigen Organisation keine Konsequenzen drohen würden. Da die Arbeiter solche Konsequenzen rechtlich angreifen könnten!
Aber wahrscheinlich würde die Praxis anders aussehen.
Wie gesagt die wirtschaftliche Entwicklung muss natürlich gefördert werden, dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die gegenwärtigen Arbeitnehmer, die in dieser Phase der Entwicklung beschäftigt werden, nicht die Leidtragenden einer solchen Politik sein dürfen.
Und meiner Ansicht nach muss sich die lokale Politik mehr damit beschäftigen als sie es gegenwärtig tut; nämlich GAR NICHT!!!

BAOH MÄDCHEN BIST DU SO EINE MINISTERIN VON MAZ: ODER DIE KLUGE ALBANERIN VON ?????????? NAJA DU HAST IMMER RECHT ICH GEB DIR AUCH RECHT HAB KEINE ANDERE WAHL

LOL IHC HAB NET MAL DURCHGELESEN WAS DU DA GELABERT HAST ABER NUR WEIL DU SO EINEN SCHÖNEN AUFSATZ DA STEHN HAST :wink:
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Blerimi1981
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Fr, 12. Mai 2006, 0:48

daymn hat geschrieben:
Orphelia hat geschrieben:Natürlich nutzt eine Gewerkschaft einen nichts, wenn man keine Arbeit hat!
Jedoch läuft doch in Maz. zur Zeit alles NUR den wirtschaftlichen Aufschwung hinterher.
In dieser Phase der Entwicklung unseres Landes müsste meiner Meinung jedoch auch darauf geachtet werden, dass solche Sozialen anliegen nicht untergehen.
Die Entwicklung müsste viel mehr wohlproportioniert und koordiniert ablaufen.
Damit späteren Generationen nicht vermeidbare Kämpfe aufgebürdet werden, die wir mit weniger Verlusten ausfechten könnten.
Die Verhandlungsmach hätte man in bestimmten Betrieben schon jetzt.
Denn im besagten Unternehmen aus Tetovo arbeiten verteilt über Maz. Kosovo und Albanien mehrere 100 Arbeiter. Würde beispielsweise der Betrieb in Tetovo bestreikt werden, der sowohl die Tochtergesellschaft als auch fremde Firmen mit Produkten beliefert, wäre das ein schmerzhafter Gewinnverlust in nur 1 Tag. Dem Unternehmen wäre es nicht möglich alle Arbeiter zu entlassen, da er so schnell nicht neue Arbeiter ausbilden kann, so dass es für das Unternehmen günstiger wäre an den Arbeitsbedingungen den Arbeiter zu verändern. Ein solches Vorgehen würde jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an der Angst der Arbeiter scheitern.
Ich verlange also, dass neben der "Wirtschaftsanbetung" auch Aufklärung geleistet wird!

Ob es in Mazedonien einen Kündigungsschutz vergleichbar mit dem deutschen gib weiß ich leider auch nicht.
Jedoch wird das Recht auf frei Berufswahl etc. und das Recht auf eine sicheren Arbeitsplatz in Art. 32 der '92er Verfassung garantiert und das Recht auf Gründung von Parteien, Vereinen etc. und der Beitritt zu solchen Organisationen ist ebenfalls verfassungsrechtlich garantiert, sodass den Arbeitern aus der alleinigen Organisation keine Konsequenzen drohen würden. Da die Arbeiter solche Konsequenzen rechtlich angreifen könnten!
Aber wahrscheinlich würde die Praxis anders aussehen.
Wie gesagt die wirtschaftliche Entwicklung muss natürlich gefördert werden, dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die gegenwärtigen Arbeitnehmer, die in dieser Phase der Entwicklung beschäftigt werden, nicht die Leidtragenden einer solchen Politik sein dürfen.
Und meiner Ansicht nach muss sich die lokale Politik mehr damit beschäftigen als sie es gegenwärtig tut; nämlich GAR NICHT!!!

BAOH MÄDCHEN BIST DU SO EINE MINISTERIN VON MAZ: ODER DIE KLUGE ALBANERIN VON ?????????? NAJA DU HAST IMMER RECHT ICH GEB DIR AUCH RECHT HAB KEINE ANDERE WAHL

LOL IHC HAB NET MAL DURCHGELESEN WAS DU DA GELABERT HAST ABER NUR WEIL DU SO EINEN SCHÖNEN AUFSATZ DA STEHN HAST :wink:
Primitive Aussage

Mein Gott wie kannst du jemandem recht geben wen du nicht mal den Text gelesen hast?

Funky
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Registriert: So, 18. Jul 2004, 12:09

Fr, 12. Mai 2006, 9:26

Orphelia hat geschrieben:Natürlich nutzt eine Gewerkschaft einen nichts, wenn man keine Arbeit hat!
Jedoch läuft doch in Maz. zur Zeit alles NUR den wirtschaftlichen Aufschwung hinterher.
In dieser Phase der Entwicklung unseres Landes müsste meiner Meinung jedoch auch darauf geachtet werden, dass solche Sozialen anliegen nicht untergehen.
Die Entwicklung müsste viel mehr wohlproportioniert und koordiniert ablaufen.
Damit späteren Generationen nicht vermeidbare Kämpfe aufgebürdet werden, die wir mit weniger Verlusten ausfechten könnten.
Die Verhandlungsmach hätte man in bestimmten Betrieben schon jetzt.
Denn im besagten Unternehmen aus Tetovo arbeiten verteilt über Maz. Kosovo und Albanien mehrere 100 Arbeiter. Würde beispielsweise der Betrieb in Tetovo bestreikt werden, der sowohl die Tochtergesellschaft als auch fremde Firmen mit Produkten beliefert, wäre das ein schmerzhafter Gewinnverlust in nur 1 Tag. Dem Unternehmen wäre es nicht möglich alle Arbeiter zu entlassen, da er so schnell nicht neue Arbeiter ausbilden kann, so dass es für das Unternehmen günstiger wäre an den Arbeitsbedingungen den Arbeiter zu verändern. Ein solches Vorgehen würde jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an der Angst der Arbeiter scheitern.
Ich verlange also, dass neben der "Wirtschaftsanbetung" auch Aufklärung geleistet wird!

Ob es in Mazedonien einen Kündigungsschutz vergleichbar mit dem deutschen gib weiß ich leider auch nicht.
Hallo Orphelia

Man kann über Gewerkschaften so und so denken. Ich bin jedoch der
Meinungen dass Gewerkschaften mehr kaputt machen als sie bewirken
können. Ich bin der ansicht dass ihre ganze wirtschaftsideologie einfach
nicht realisierbar ist. angefangen beim keynesianischen Ansazt bis zu
der mindestlohnregelung. entweder ist es nicht politisch durchsetzbar
oder zieht mehr schaden mit sich als nutzen.

Ich kenne mich mit den Kündigungsschutz in Mazedonien und Kosovo
nicht aus, Ich hoffe nur dass sie nicht etwas nach deutschem Muster
übernehmen. Kündigunsschutz lähmt die Unternehmen, und macht sie
unflexibel. Das führt dann dazu, dass sie nicht mal leute einstellen, wenn
die Auftragsbücher voll sind, da sie angst haben in schlechteren Zeit
nicht mehr los werden zu können. Es hört sich gut, man will die
ja die Arbeitnehmen schützen vor den übermächtigen Unternehmen. Nur
wenn man diesen mächtigen Unternehmen schadet, dann leiden die
Arbeitnehmer am meisten. Das ist nichts anderes als ein Boomerang!


Eine Wirtschaftsentwicklung kann auch nicht koordniert und
wohlproportioniert ablaufen. Durch ihre komplexität und denn sehr
vielen Faktoren, gewinnt an einer nicht kontrollierbaren eigendynamik.
mit solchen aktionen dämpft man nur die entwicklung, und schlussendlich
kommt es dann keinem zu gute. Lieber profitieren alle, einige halt mehr und
einige halt weniger als niemand. Gerechtigkeit gabs nie und wird es nie
geben!

Die stärkere wird immer über den Schwächeren regieren. Nur die Frage
Ist geht es dem Starken so gut, dass er dem Schwächeren auch genügend
zu überleben lässt!
Zuletzt geändert von Funky am Fr, 12. Mai 2006, 9:38, insgesamt 1-mal geändert.

Funky
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Fr, 12. Mai 2006, 9:33

Blerimi1981 hat geschrieben:[
Primitive Aussage

Mein Gott wie kannst du jemandem recht geben wen du nicht mal den Text gelesen hast?
Blerimi, die hatt den text sicher angefangen zu lesen, aber wohl nicht
verstanden.

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