Do, 16. Dez 2010, 15:04
Ich habe nie das von euch "erwähnte Gejammer" auf mich bezogen, niemals habe ich nur ein Gedanken verschwendet, mich hier in Forum auf die Opferrolle einzulassen.. Ich habe mein Leben und ihr habt euers, jeder muss sein Teil mit beitragen.
ABER:
Ich sehe Albaner, die machen unbezahlte überstunden, ihre Mitarbeiter diskriminieren sie, beleidigen sie und wenn sie denen eins über die Rübe braten, dann heißt es der Albaner war schuld. Mir ging es darum, mich für meine ausländischen Mitmenschen einzusetzen, die sich nicht verteidigen können, weil sie vielleicht nicht die gleichen sprachlichen Diskussionsvorraussetzung haben wie einige Deutsche oder weil sie denken, sie wären alleine.
Ich sehe Mord, ich sehe Hass, ich sehe und sehe und spreche dagegen.. doch nein hier wird von irgendwelchem Grillen und was weiß ich erzählt. Klar gibt es auch schönes, so solls auch sein. Aber ich meinte doch gerade die Negative Seite und die will ich doch gerade ansprechen.
Aber das seht ihr als Gejammer wenn ich diese Dinge in Kritik bringe.
Integration wird von vielen Deutschen einfach falsch einbegriffen..
Für mich ist das einzig Sinnvolle sein Leben nach den eigenen Maßen zu gestalten ohne das es andere stört. Wenn eine Frau Kopftuch trägt, stört dich das? Es ist ihre Kultur, klar sollte auch die Möglichkeit bestehen hilfe anzubieten, falls es irgendwelche Schwierigkeiten geben sollte, aber die meisten Frauen tragen es weil es einfach ihre Kultur ist.
Stört euch das was und wie Ausländer zu Hause sprechen ? Was für ein Sender sie gucken? Was sie lesen?
Ja den Chickenburger, Döner und die Chinanudel wollt ihr ja haben(einige), das schmeckt auch gut, aber blos keine Glaubensgemeinschaftshäuser.
Ich beobachte, das gerade Südländer davon betroffen sind. Ich sehe das Amerikanische Bürger ihre Mormonen-Glaubenshäuser haben und das es viele
Gemeinschaften gibt. Das stört keinen aber eine Moschee oder ein muslimisches Glaubenshaus steht dann wieder plötzlich in der Kritik. Die Gesetze sind doch so das gerade die Religion persönliches Entfaltungsrecht sind. Der Muezzin ruft nicht, keine Töne kann man daraus hören und schon redet man von Störung.
Die Moslems gehen nicht wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür morgens, um von der Religion zu predigen.
Wisst ihr ich habe einen sehr guten atheistischen Freund , er lebt neben der Kirche. Er beschwert sich auch nicht, obwohl er die Kirche nicht mag.
Aber eine Moschee.. das passt ja gar nicht ins Bild. Das Christentum ist doch aus Europa nicht wahr? Oder moment .. war da nicht etwas mit Nazaret und so? *schweig*
Und deswegen setze ich mich ein, obwohl ich nicht der größte Gläubige bin.
Ich setze mich ein, das alle Kulturen hier herzlich willkommen sind und das
es friedlich beisammen läuft und das funktioniert durch Aufklärung. Es ist
viel Energie und Nervenzerren, wie Alket schon sagt, man wird auch schnell
als Opferprediger gebranntmarkt, nur damit die Person schweigt.. Ja manchmal happerts bei einigen mit den Argumenten.. aber schon gut ich bin nicht nachtragend.
Ich bin dafür, das Menschen nicht in einem Raster kommen wo sie eingeteilt werden was für ein Nutzen sie haben, ob sie böse oder gut sind und was einige dürfen und andere nicht.
Wir reden doch von Globalisierung und Weltoffenheit? Wieso also nicht einfach die Dinge auch von der anderen Seite sehen? Klar gibt es hier und dort einiges
was man bereden kann aber weg von diesen Raster!
Falls ihr also noch interesse an einer sinnvollen Diskussion habt, gerne aber ich habe keine Lust mehr auf diese privaten Hin und Her Gerede, das können wir gerne per PN ausdiskutieren, falls noch dazu bedarf ist.