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Lars
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Presseberichte über Wirtschaft in Albanien

Mi, 08. Jun 2005, 8:46

Heute in der Presse mit Fokus auf Tourismus (Club Med Projekt)

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?c ... &id=487089
(recht kurz und alles andere als fundiert) :?

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Illyrian^Prince
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Mi, 08. Jun 2005, 18:58

Hehe ok ;)

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lupo-de-mare
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Re: Presseberichte über Wirtschaft in Albanien

Sa, 25. Jun 2005, 22:54

Lars hat geschrieben:Heute in der Presse mit Fokus auf Tourismus (Club Med Projekt)

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?c ... &id=487089
(recht kurz und alles andere als fundiert) :?
1995 wurden alle Probleme, mit dem Direktor von Rogner und Weltbank Leuten besprochen. Es gibt Reports von 1992 und von 2001 über die Entwicklung des Tourimus in Albanien.

Das Projekt Club Med, kann nicht funktionieren, weil die Griechen keine Touristen nach Albanien lassen werden (Ausnahme: Tages Touristen).


siehe Vorgänge zwischen der Türkei und Griechenland.

Dies schreiben die IATA Abkommen vor, für Charter Flüge.

Aus genannten Grunde, investierte schon damals in 1995 Rogner nicht in ein zweites Projekt in Süd Albanien.

Ausserdem hat sich Fatos Nano, alle Grundstücke um die Club Med Anlage angeeignet. Fatos Nano ist auch der wirkliche Besitzer des Luxus Hotels Nr. 1 in Albanien, dem Hotel Sarande in Sarande.

Diese Vorgänge sind nicht besonders Tourismus fördernd. Zeitgleich baut der Vize-Bau und Tourismus Minister Artan Lame, 2 neue Appartment Häuser illegal in Golem.

Salih Berisha versprach im Wahlkampf, das er alle illegal gebauten Politiker Hotels und Appartment Häuser, speziell in Golem südlich Durres enteignen und abreissen lässt.
Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
Jean-Jacques Rousseau, Schweizer Philosoph, 1712-1778

Gruss lupo

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harabeli
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Re: Presseberichte über Wirtschaft in Albanien

Di, 05. Jul 2005, 23:06

lupo-de-mare hat geschrieben:
Lars hat geschrieben:Heute in der Presse mit Fokus auf Tourismus (Club Med Projekt)

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?c ... &id=487089
(recht kurz und alles andere als fundiert) :?
1995 wurden alle Probleme, mit dem Direktor von Rogner und Weltbank Leuten besprochen. Es gibt Reports von 1992 und von 2001 über die Entwicklung des Tourimus in Albanien.

Das Projekt Club Med, kann nicht funktionieren, weil die Griechen keine Touristen nach Albanien lassen werden (Ausnahme: Tages Touristen).


siehe Vorgänge zwischen der Türkei und Griechenland.

Dies schreiben die IATA Abkommen vor, für Charter Flüge.

Aus genannten Grunde, investierte schon damals in 1995 Rogner nicht in ein zweites Projekt in Süd Albanien.

Ausserdem hat sich Fatos Nano, alle Grundstücke um die Club Med Anlage angeeignet. Fatos Nano ist auch der wirkliche Besitzer des Luxus Hotels Nr. 1 in Albanien, dem Hotel Sarande in Sarande.

Diese Vorgänge sind nicht besonders Tourismus fördernd. Zeitgleich baut der Vize-Bau und Tourismus Minister Artan Lame, 2 neue Appartment Häuser illegal in Golem.

Salih Berisha versprach im Wahlkampf, das er alle illegal gebauten Politiker Hotels und Appartment Häuser, speziell in Golem südlich Durres enteignen und abreissen lässt.
Gesmäss ersten Hochrechungen wird wohl Berisha die Wahlen gewinnen :|
-
"Never regret. If it's good, it's wonderful. If it's bad, it's experience"
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Kusho1983
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Do, 07. Jul 2005, 17:42

In der Zeitung "Biznesi" habe ich heute gelesen, dass die Umsätze von albanischen und ausländischen Kleiderfirmen um 71 Mio. dieses Jahr auf 831 Mio. USD gestiegen sind.

Weiter habe ich gelesen, dass die Japaner in einem Projekt daran sind 13 Gewächshäuser in Albanien (Durrës, Tiranë, Malësi e Madhe, Fier, Lushnjë, Krujë) zu bauen (finanziert durch ein japanisches Projekt "2KR" mit über 3 Mio. Euro).
Damit sind die Japaner an erster Stelle, was Investitionen in der Landwirtschaft betrifft, gefolgt von den Holländern, welche in der nächsten Zeit 50 neue Gewächshäuser bauen wollen.
An dritter Stelle sind die israelischen Investitionen im Bereich der Gewächshäuser.

Meiner Meinung nach soll die Landwirtschaft als primärer Entwicklungssektor betrachtet werden, da der grösste Teil (fast über 50 %) der Albaner im ersten Sektor (Agrarsektor) tätig sind.
Ausserdem müsste die Treibstoff- und die Mehrwertsteuer (TVSH=Tatimi mbi Vleren e Shtuar) für Bauern aufgehoben werden, da diese ohne Treibstoff gar nicht produzieren können.

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Kusho1983
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Mo, 15. Aug 2005, 18:33

Die Vergabe von Mikrokrediten ist eine der bessten Formen, um die rurale Wirtschaft und die Agrarwirtschaft zu subventionieren.
Aus diesem Grund wurden in Albanien nach der Wende in den 1990er Jahren viele Banken in diesem Bereich aktiv (von der Weltbank, "ProCreditBank", zur "Banka Tregtare" bis zu den kleinsten Vereinen, welche Kredite verschrieben und immer noch verschreiben)!

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Kusho1983
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Do, 13. Okt 2005, 17:24

Was haltet ihr von der Meinung des IMF ueber die Erhoehung der Mehrwertsteuern auf Wohnungen (20% auf Bau und Verkauf/Miete)?

Also ich persoenlich wuerde dieses Vorhaben sehr unterstuetzen, da die grosse "Volkswanderung" von den periphaeren Distrikten Richtung Tirana dadurch gestoppt werden wuerde (denn Tirana hat nach Schaetzungen fast 750'000 Einwohner erreicht).
Ausserdem wuerde dadurch die Staatskasse ein bisschen aufgestockt, denn mit der Senkung der Steuer fuer KMUs und mit der Senkung der MwSt auf Lebensmittel, wird das Staatsbudged einen Knick in den Einnahmen erleben.

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lupo-de-mare
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Sa, 22. Okt 2005, 13:17

Kusho1983 hat geschrieben:
Meiner Meinung nach soll die Landwirtschaft als primärer Entwicklungssektor betrachtet werden, da der grösste Teil (fast über 50 %) der Albaner im ersten Sektor (Agrarsektor) tätig sind.
Ausserdem müsste die Treibstoff- und die Mehrwertsteuer (TVSH=Tatimi mbi Vleren e Shtuar) für Bauern aufgehoben werden, da diese ohne Treibstoff gar nicht produzieren können.
Die MWST will Salih Berisha und Ridvan Bode halbieren. Das heisst nur noch 10% und es würde einen Wirtschaftsboom auslösen.

Neben den Bauern, müssen auch die Fischer endlich billigen Treibstoff erhalten. Deshalb wird in Albanien praktisch nicht gefischt, weil niemand den teuren Sprit zahlen kann.

In Albanien wird praktisch nur alter Fisch aus Griechenland verkauft, welcher am selben Morgen in den Griechischen Fisch Märkten übrig blieb.
Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
Jean-Jacques Rousseau, Schweizer Philosoph, 1712-1778

Gruss lupo

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ReBeL
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Mo, 31. Okt 2005, 16:57

lupo-de-mare hat geschrieben:
Kusho1983 hat geschrieben:
Meiner Meinung nach soll die Landwirtschaft als primärer Entwicklungssektor betrachtet werden, da der grösste Teil (fast über 50 %) der Albaner im ersten Sektor (Agrarsektor) tätig sind.
Ausserdem müsste die Treibstoff- und die Mehrwertsteuer (TVSH=Tatimi mbi Vleren e Shtuar) für Bauern aufgehoben werden, da diese ohne Treibstoff gar nicht produzieren können.
Die MWST will Salih Berisha und Ridvan Bode halbieren. Das heisst nur noch 10% und es würde einen Wirtschaftsboom auslösen.

Neben den Bauern, müssen auch die Fischer endlich billigen Treibstoff erhalten. Deshalb wird in Albanien praktisch nicht gefischt, weil niemand den teuren Sprit zahlen kann.

In Albanien wird praktisch nur alter Fisch aus Griechenland verkauft, welcher am selben Morgen in den Griechischen Fisch Märkten übrig blieb.
Das mit den Treibstoff ohne Mehrwertsteuer stimmt nicht ganz. Zur Zeit, als die Sozialisten an der Regierung waren, wurde der Treibstoff an die Bauern ohne MwSt verkauft. Doch jetzt hat Emin Gjana und die Regierung der Demokraten diese Bestimmung aufgehoben...
Und was die Fischen betrifft, so stimmt das auch nicht ganz: Es gibt zwar grössere Unternehmen (wie "Rozafa", etc.) welche in grossem Stil an der Küste fischen, aber die kleinen Fischer fischen nicht mehr, weil ihnen das zu teuer ist... und ausserdem stimmt es auch nicht, dass in Albanien alte Fische aus Griechenland konsumiert werden, denn es gibt neben diesen grossen Fischfangunternehmen auch noch Bauern, die Fische in ihrem Teich züchten...

Und was die MwSt im Allgemeinen betrifft, ist dies eine gute Idee. Aber in die MwSt für das Bauen und Verkaufen von Häusern sollte gleich bleiben (wo hingegen die MwSt für den Bau von Strassen und für den Bau von Fabriken drastisch reduziert werden sollte, um die Wirtschaft in eine andere Richtung zu lenken, da in Albanien ein Kilometer Strasse/Autobahn viel teuerer ist als in Deutschland oder der Schweiz)...
SEXO, LIBERTAD!!!
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lupo-de-mare
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So, 06. Nov 2005, 22:17

ReBeL hat geschrieben:
Und was die Fischen betrifft, so stimmt das auch nicht ganz: Es gibt zwar grössere Unternehmen (wie "Rozafa", etc.) welche in grossem Stil an der Küste fischen, aber die kleinen Fischer fischen nicht mehr, weil ihnen das zu teuer ist... und ausserdem stimmt es auch nicht, dass in Albanien alte Fische aus Griechenland konsumiert werden, denn es gibt neben diesen grossen Fischfangunternehmen auch noch Bauern, die Fische in ihrem Teich züchten...
.
Die grösste Fischerei Flotte von Albanien ist in Durres und die fährt praktisch nicht mehr. Und die Fische, welche in den Teichen gezüchtet werden, sind bedeutungslos. Ich habe selbst Verhandlungen mit der Durres Fischerei Genossenschaft geführt und mit einer anderen grossen Firma 2005, um evenutell eine Fisch Farm aufzubauen. Die Albaner können, wegen den Sicherheits Problemen und wegen den Küsten Gesetzen, nur praktisch keine solche Genehmigung in den nächsten Jahren erhalten. An einer Lösung arbeite ich gerade und vielleicht klappt es ja!
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Gruss lupo

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Rasputin8383
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Mo, 12. Dez 2005, 16:14

In der Zeitung "Biznesi" war heute zu lesen:
- 80 Mio. Euro wurden von KESH (alb. Stromversorgungsgesellschaft) für den Kauf von Energie bereitgestellt.
- Die Alb. Nationalbank verleiht dem Staat 20 Mio. Euro Kredit für das staatliche Budget (das alb. Budget liegt in diesem Jahr bei knapp 3 Mia. Euro, 20 % höher als letztes Jahr).
- Die Löhne für die staatlichen Angestellten (Lehrer, Ärzte, Polizisten, etc.) sollen im kommenden Jahr um 20 % erhöht werden.
- In Patos-Marinze (diese Region wird auch als "Erdölplantage" genannt)soll von der "Bankers Petroleum Ltd" eine gigantische Investition getätigt werden, um mehr Erdöl zu befördern.
- Die Arbeiten für die Ausweitung und Modernisierung des Passagier-Terminals im Seehafen von Durres sollen im Juni nächsten Jahres beginnen. Das Projekt kostet 22 Mio. Euro und wird von der Europäische Kommission finanziert.
- Eine neue Fähre wurde gestern im Hafen von Durres eingeweiht, welche die Linie Durres-Ancona ansteuern wird. Die Fähre heisst "Riviera Adriatica".
- Die ausländischen Investitionen betrugen dieses Jahr 85 Mio. weniger als letztes Jahr.

In der Zeitung "Gazeta Ballkan" war heute zu lesen:
- Der Zoll für ausländische Güter soll ab nächsten Jahr ein bisschen erhöht werden, um die inländischen Produzenten somit besser zu schützen. Die Erhöhung soll jedoch immer noch den Standards der WTO entsprechen, um so den Vertrag mit der WTO und das Frei-Handels-Abkommen nicht zu verletzen.
- Der Fond für die öffentlichen Investitionen wurde für das nächste Jahr auf 50 Mia. Leke (410 Mio. Euro) angesetzt.

In der Zeitung "Gazeta Sot" war heute zu lesen:
- Der WErt des albanischen Telefonmarktes (Festnetz) beträgt nach nach Berechnung der Ausgaben pro Kopf 286 Mio. Euro. Und wenn wir in Betracht ziehen, für wieviel die sozialistische Regierung Albtelekom verkaufen wollte (15 Mio. Euro) ist das ein beträchtlicher Unterschied.
- Ein Wettbewerb für die Schaffung von Arbeitsplätzen soll in Tirana organisiert werden, in welchem das beste Projekt ausgewählt wird und die Weltbank dieses Projekt mit 35'000 Euro finanziert.
- KESH berichtet, dass es in der kommenden Zeit mehr Energie zur Verfügung sein wird (weil erstens im Ausland eingekauft werden soll und zweitens die innere Produktion erhöht werden soll).
- Die Weltbank gewährt Albanien einen Kredit (ohne Zinsen) von 42.06 Mio. Euro für Investitionen in Bildung und Infrastruktur (Strassen).
- Die Kreditierung von privaten Kleinunternehmen hat in diesem Jahr einen Anstieg von 135% erlebt.

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Baton84
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Mo, 12. Dez 2005, 18:37

Danke Rasputin8383

Gute Nachrichten ;)

Vor allem, dass das Budget nun schon bei 3 Mia. Euro liegen soll, das ist schon ein beträchtlicher Wert, wenn man bedenkt, dass der Wert vor 3 Jahren noch bei 1.8 Mia. Euro lag.

Und das Schützen der inländischen Produzenten finde ich auch wichtig...

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Kusho1983
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Di, 13. Dez 2005, 19:47

lupo-de-mare hat geschrieben:
ReBeL hat geschrieben:
Und was die Fischen betrifft, so stimmt das auch nicht ganz: Es gibt zwar grössere Unternehmen (wie "Rozafa", etc.) welche in grossem Stil an der Küste fischen, aber die kleinen Fischer fischen nicht mehr, weil ihnen das zu teuer ist... und ausserdem stimmt es auch nicht, dass in Albanien alte Fische aus Griechenland konsumiert werden, denn es gibt neben diesen grossen Fischfangunternehmen auch noch Bauern, die Fische in ihrem Teich züchten...
.
Die grösste Fischerei Flotte von Albanien ist in Durres und die fährt praktisch nicht mehr. Und die Fische, welche in den Teichen gezüchtet werden, sind bedeutungslos. Ich habe selbst Verhandlungen mit der Durres Fischerei Genossenschaft geführt und mit einer anderen grossen Firma 2005, um evenutell eine Fisch Farm aufzubauen. Die Albaner können, wegen den Sicherheits Problemen und wegen den Küsten Gesetzen, nur praktisch keine solche Genehmigung in den nächsten Jahren erhalten. An einer Lösung arbeite ich gerade und vielleicht klappt es ja!


Du sprichst hier aber von der "staatlichen" Fischerei-Flotte (oder besser gesagt von der "öffentlichen" Fischerei-Flotte) und meinst damit nicht die privaten Flotten. Wie es weiter oben schon erwähnt wurde, gibt es inzwischen privaten grössere Unternehmen, welche an der Adriaküste fischen. Ausserdem ist die Zahl der künstlichen Fischzucht nicht so marginal, wie du das meinst, da das alb. Direktorium für Fischerei (Drejtoria e Peshkimit) berichtet, dass in Lagune von Butrint, am Shkodra-See, am Ohrid-See, in der Lagune von Narta (Laguna e Nartës), etc. aber vor allem in der Lagune von Butrint, im Butrint-See und im Ohrid-See in grösserem Stil Fische gezüchtet werden.

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Kusho1983
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Di, 20. Dez 2005, 17:43

aus dem jetz laufenden legalisierungsprozess der gebäuden und bauten(welche ein bestimmten architektonischen standard entsprechen,und welche den städtebaulichen plan nicht stören)sollen nach hochrechnungen der experten des alb.finanzministeriums rund 400mio.euro gewinn gemacht werden(da in gesamt albanien 200'000 illegale bauten existieren,welche zu je 2000euro legalisiert werden können)...

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Kusho1983
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Di, 20. Dez 2005, 17:48

die alb.regierung hat eine antikorruptions.task.force aufgestellt,welche sich mit den finanzielle transaktionen der öffentlichen und staatlichen institutionen befassen wird...
ausserdem wurde in einer bestimmung des alb.parlaments festgehalten,dass im falle dass jemand einen korruptionsdelikt aufgedekt hat,eine summe zwischen 1-10'000euro belohnung für den denunzianten...

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Für Lupo

Mi, 21. Dez 2005, 14:47

20. Dezember 2005 14:10

Reporter ohne Grenzen über Anschlag auf albanische Zeitung schockiert
Journalistenorganisation fordert Aufklärung


Anschlag auf größte albanische Zeitung in Tirana

Die internationale Journalistenorganisation "Reporter ohne Grenzen" hat sich über den Anschlag auf die Redaktion der größten albanischen Tageszeitung "Shekulli" (Das Jahrhundert) am Sonntagabend schockiert gezeigt und fordert Aufklärung. Bei dem Attentat wurde nach Angaben von RSF eine mit 220 Gramm Sprengstoff gefüllte Bombe in das Sitzungszimmer der "Shekulli"-Räumlichkeiten in Tirana geworfen, sodass mehrere Fenster zerbarsten. Verletzt wurde niemand.

RSF sei besonders entsetzt über den Anschlag, da dieser "nicht nur die wichtigste albanische Tageszeitung zum Ziel hatte", sondern auch "eine der unabhängigsten" Zeitungen des Landes, schrieb Rubina Möhring, Präsidentin von RSF Österreich, in einer Aussendung am Dienstag. "Wir hoffen, dass die Polizei die Verantwortlichen für diesen schwerwiegenden Angriff findet, der offenbar dazu dienen sollte, unabhängige JournalistInnen einzuschüchtern." Die Polizei habe sofort mit Untersuchungen begonnen; Bisher seien derartige gewaltsame Angriffe auf Medien in Albanien nicht vorgekommen. (APA)

http://derstandard.at/?url=/?id=2281447

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Kusho1983
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Fr, 13. Jan 2006, 0:42

neue wirtschaftsmeldungen aus der alb.wirtschafszeitung"biznesi"(quelle:www.biznesi.com.al):

1.)die weltbank gewährt albanien einen grundkredit von knapp 200mio.euro(genauer 196mio.euro)für die peridoe 2006-2009.dieser kredit soll hauptsächlich in die infrastruktur investitiert werden.

2.)die alb.regierung hat mit dem internationalen währungsfond(international monetary fund->imf)einen neuen zusammenarbeitsvertrag unterschrieben.

3.)die deutsche regierung investiert 2mio.euro für die wasserinfrastruktur in golem.

4.)das neue arbeitsgesetz(welches überarbeitet wurde)gewährt den arbeitern mehr schutz und verpflichtet die unternehmen zur entrichtung der sozialabgaben.

5.)im jahr 2005 wurden 2000ton sardellen exportiert.

6.)die alb.überwachungskommision für urbanistische angelegenheiten wird den entscheid über das projekt am boulevard"zogu i zi"noch einmal"überdenken".

7.)die fischer können den treibstoff ab ende januar ohne mwst.beziehen.

8.)die sanierungsarbeiten am hafen von durres haben wieder begonnen,nachdem diese im dezember kurzzeitig abgebrochen wurden(aus mir nicht bekannten gründen).

9.)die deutsche regierung hat der stadtverwaltung einen kredit von 7.7mio.euro vergeben,um die infrastruktur der stadt zu verbessern.

10.)die weltbank gibt der strasse durres-morine grosse prioritäten,und ist bereit bestimmte abschnitte davon mitzufinanzieren(mittel stehen für den segment milot-morine schone zur verfügung).

Viktor
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Fr, 13. Jan 2006, 16:03

Kusho1983 hat geschrieben:aus dem jetz laufenden legalisierungsprozess der gebäuden und bauten(welche ein bestimmten architektonischen standard entsprechen,und welche den städtebaulichen plan nicht stören)sollen nach hochrechnungen der experten des alb.finanzministeriums rund 400mio.euro gewinn gemacht werden(da in gesamt albanien 200'000 illegale bauten existieren,welche zu je 2000euro legalisiert werden können)...
Sollte sich Kosovo ein beispiel an Albanien nehmen, bei uns fängt ja wie bekantlich auch die privatisierung an, dass man in Albanien die bauten zu je 2000Euro verkauft find ich sehr gut, da die INvestitionen der Käufer hoch sein wird, so können sichs die Käufer leisten auch zu Investieren.
In Kosovo, meiner Meinung sollts man gleich gratis abgeben, der verkauf der staatlichen Bauten sollte nicht zur aufstockung der Staatskasse dienen sondern dem Wachstum, den bringt nichts wenn sich die Kosovaren etwas kaufen und dan die Finanzen nicht reichen um zu investieren, dass würde die Wirtschaft nur lähmen.

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Kusho1983
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Fr, 13. Jan 2006, 17:55

Viktor hat geschrieben:
Kusho1983 hat geschrieben:aus dem jetz laufenden legalisierungsprozess der gebäuden und bauten(welche ein bestimmten architektonischen standard entsprechen,und welche den städtebaulichen plan nicht stören)sollen nach hochrechnungen der experten des alb.finanzministeriums rund 400mio.euro gewinn gemacht werden(da in gesamt albanien 200'000 illegale bauten existieren,welche zu je 2000euro legalisiert werden können)...
Sollte sich Kosovo ein beispiel an Albanien nehmen, bei uns fängt ja wie bekantlich auch die privatisierung an, dass man in Albanien die bauten zu je 2000Euro verkauft find ich sehr gut, da die INvestitionen der Käufer hoch sein wird, so können sichs die Käufer leisten auch zu Investieren.
In Kosovo, meiner Meinung sollts man gleich gratis abgeben, der verkauf der staatlichen Bauten sollte nicht zur aufstockung der Staatskasse dienen sondern dem Wachstum, den bringt nichts wenn sich die Kosovaren etwas kaufen und dan die Finanzen nicht reichen um zu investieren, dass würde die Wirtschaft nur lähmen.


ich hab die privatisierung im kosovo in der letzten zeit eher per zufall mitverfolgt(halt im tv)und stelle ein gravierendes problem fest:
anstatt dass die regierung die unternehmen zu einem günstigeren preis privatisiert,verlangen die verhältnismässig hohe summen.diese hohen privatisierungskosten (für die unternehmen) spielen zwar kurzfristig gewinne in die staatskasse ein,aber langfristig gesehen,macht das kosovo verluste,da die investoren erstens zögern,die fabrik zu kaufen,weil sie sich nicht sicher sind und weil der preis zu hoch angesetzt ist.so stockt die privatisierung und folglich auch die investitionen(was ja bislang der fall ist),ergo können keine arbeitsplätze geschaffen,und die regierung treibt für die nächsten jahre tiefere steuern ein...
wenn ein unternehmen zu einem billigeren preis angeboten wird,kauft ein investor diese auf,investiert und modernisiert dieses unternehmen...die regierung macht durch diese privatisierung zwar weniger einnahmen,dafür kann sie aber das nächste jahr,dadurch dass leute bei diesem privatisierten unternehmen eingestellt wurden,mehr steuern eintreiben...wie schon erwähnt:kurzfristig macht die regierung"verluste",aber langfristig gesehen fährt sie mit einer solchen strategie einen viel besseren kurs...
so haben es die meisten staaten des ehemaligen ostblocks gemacht(öffentliche unternehmen zu billigen preisen privatisiert,was für investoren ein sehr lukratives geschäft ist)und erleben in der letzten zeit rasante wirtschafwachstüme,doch beim fall kosovo ist hier eindeutig ein mangel an erfahrung festzustellen...

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Lars
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Artikel in "Neues Deutschland"

Di, 31. Jan 2006, 21:43

man könnte schon fast meinen, dieser Text stamme von Lupo ;-)

http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=84946&IDC=2

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