Alket
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Do, 23. Sep 2010, 18:35

Lula hat geschrieben:Jep. Immer wenn es hiess, wir Albaner haben soo gute Tradition und Kultur und Ihr Deutschen habt keine und ich fragte, so, dann zählt doch mal auf, was ist denn so Tradition, Kultur, kam nie eine Antwort.
Natürlich könnte ich sofort eine lange Liste machen mit Traditionen beider Kulturen, allerings, wie Du (glaube ich, Du warst es) schon sagstest, auch diese variieren, je nach Region und auch Religion.
Naja, das glaub ich nicht so recht, aber das sei dahingestellt.

Die Albaner sind trotz ihrer Zahl ein sehr kultureiches "Volk" und waren über jahrtausenden sehr vielen verschiedenen kulturellen und religiösen Einflüsse ausgesetzt, und leben und lebten immer in kontakt mit vielen verschiedenen Kulturen, und heute in 6 verschiedene Staaten.

Was ich damit sagen will ist, das was für einen bewohner aus Mitrovica typisch türkisch sein kann, ist für einen aus shkup typisch albanisch, das kann ewig so weitergehen, was für einen Nordalbaner griechisch sein kann, ist für einen Südalbaner, Camen oder arvaniten typisch "albanisch".

Traditionen- Bräuche und Sitten zu klassifizieren hängt also immer vom Betrachter ab, sofern er keine spezifische Bildung in diesem Bereich verfügt, was die meisten ja nicht haben, da nicht jeder 2te ein Ethnograf ist.

Traditionen können von der Religion abhängen oder kulturell, oder wie im Falle der albanischen Familienstruktur den umständen wegen, ich teile zbsp. die Meinung eines Historikers der der Auffassung ist, dass die albanische familienstruktur von den Umständen abhängt, konkret, ist sie als Folge eines fehlenden eigenen Rechtsstaates zu sehen, da der Staat bis dato nicht in der Lage war die Rechte der menschen zu garantieren weil er auch nicht der Staat der Menschen war, waren die Menschen dazu gezwungen durch die grösse ihrer Familie selbst ihre Rechte und Sicherheit zu garantieren, heute muss man keine grosse Familie haben um Leben, Land und Vieh zu verteidigen, weder noch braucht man eine Waffe.

Was die klassifizierung von Bräuche und Sitten angeht, hüte ich mich davon, aber einiges können wir dennoch klassifizieren, Speisen wie Flija kann man mit sicherheit als typisch albanisch deklarieren, die Hochzeiten auch, sowohl auch die Kleidung, die familienstruktur, denkweise nach dem Kanun.. usw. wobei letzteres auch viel vom Islam berreichert wurde, da der Islam in etwa gleich Konservativ ist wie der Kanun.

Traditionen können aussterben oder sich weiternetwickeln, oder es können neu enstehen, andere wiederum werden vom Staat explizit gepflegt und andere wiederum in den Schulen weitergegeben.

Es ist wirklich schwierig über Traditionen zu sprechen, weil im grunde alles was weitergegeben wurde als Tradition zählt, dazu zählt die Moralvorstellungen und Lebenseinstellungen, Speisezubereitung, Kleidung, Musik, etc. auch der Atheismus ist eine Tradition postkommunistischer Länder, wie du siehst, ist "Tradition" viel mehr als man meint zu wissen.

Und vorallem der Balkan und explizit die Albaner sind ein sehr vielfältiges Volk, was eine klassifizierung von Bräuchen und Sitten extrem erschwärt.

Um zu deiner Aussage zurückzukehren, dass die Albaner mehr traditionen verfügen als Deutsche oder bessere ist insofern falsch, weil eine Tradition grundsätzlich nicht schlecht sein kann, da in dieser Zeit die diese entstand sie wohl notwendig war, ich denke es ist unfair eine Tradition mittels heutiger Moralvorstellungen als gut oder schlecht einzuteilen. Und man müsste ja die gesamten deutschen und albanischen Bräuche und Sitten kennen damit man einen bruchrechnung machen kann. Auch wen man sie kennen würde, kann man keine Rechnung daraus machen und behaupten die haben mehr oder weniger, oder bessere oder schlechtere.

Nochmals zu den Albanern, anders als die Deutschen wurden zbsp die Albaner nicht gänzlich "nationalisiert". Die Natioanlisierung nahm einige Traditionen aus einer Region und deklarierte sie zu Nationalen Bräuchen, obwohl zu dieser Zeit ein Mensch aus einer Region diese kaum pflegte oder kannte.

Es giebt bei den Albanern und auch bei den Deutschen verschiedene Beispiele, zbsp. gilt die bayerische Tracht heute als allgemein "deutsch", durch die gleichstellung der Menschen sprechen heute die Nordalbaner fast nur noch den toskischen Dialekt obwohl sie traditionell Gegen waren.


Was die pflege angeht, einige werden individuel gepflegt, andere wiederum modernisiert, andere gehen verloren weil sie schlicht und einfach überholt sind, bestes Bsp. sind die Familienstruktur.

Dieses Thema ist so gross, dass auch ich nicht weis wo anfangen und wo aufhören.
Zuletzt geändert von Alket am Do, 23. Sep 2010, 18:53, insgesamt 2-mal geändert.

Lula
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Do, 23. Sep 2010, 18:42

Alket, dass Du mir nicht glaubst, nehm ich Dir zwar krumm ;),

aber ein WIRKLICH KLASSE BEITRAG, dem wohl nichts mehr zuzufügen ist, obwohl ich ihn gerne als neue Diskussionsgrundlage nehmen würde. Leider hab ich jetzt keine Zeit, denn ich muss zu DA MARIO, lecker Mampf (typisch italienisch ;)??).

Danke auf jeden Fall für den langen, gut durchdachten und sehr wahren Beitrag

Lula
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Do, 23. Sep 2010, 18:43

Koby Phoenix hat geschrieben:Kulturen sterben nicht aus.. sie verteilen sich, umwandeln sich oder verändern sich. Die Phönizier aßen gerne kürbisbrot.. tun die Europäer auch..
Die Perser hatten Feuerkunst entwickelt, das wir heute als Silvester kennen..

Man sollte kulturen zwar wahren aber nicht andere als minderwertiger abstempeln, vielmehr das gegenseitige Lernen und austauschen wertschätzen ,
gegenseitige Moralwerte entwickeln und austauschen. Es gibt einiges was den EU Staaten fehlen, was die Albaner haben und es gibt einiges was die Albaner
nicht haben, aber die EU Staaten. Aber das ist nun relativ..
Auch sehr schön Koby. Gut oder schlecht, schön oder nicht, liegt ja im Prinzip auch alles im Auge des Betrachters, denke ich, aber Du hast Recht, austauschen und wertschätzen ist alle Male besser als abstempeln.

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traurig077
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Do, 23. Sep 2010, 18:45

Ich finde schon das man manche Traditionen in Relation zur heutigen Moralvorstellung, rechtsprechung usw. und unabhängig von ihrer Enstehungsgeschichte als gut oder falsch einstufen kann.

Gewisse Traditionen müssen damals entstanden sein weil sie nötig waren, aber wir leben im 20. Jahrhundert und nur weil es zu Kriegszeiten gut und nötig war, dass ein Mann mehrere Frauen heiratet und ernährt, muss das heut nichts mehr gut sein (das ist wider eine Vermischung mit der Religion...). Dennoch kann man das auch auf die Kultur allein münzen.

Sachen wie Gerichte, Speisenzubereitung usw. finde ich gut und wichtig.a kann und sollte man auch mal ganz traditionell Teig herstellen usw. Oder auch Rituale/Traditionen, die die Gemeinschaft fördern...

Aber es ist aus meiner Sicht nichts unfair daran gewisse Traditionen/Bräuche als schlecht zu empfinden und benennen.
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Do, 23. Sep 2010, 18:56

Ich denke die Wertevermittlung macht es aus, was jemand als schlecht empfindet. Während in einigen Orten in Afrika so ist, das eine Frau 4 Männer haben darf und sie die Sippe zu führen hat, weil die Gottheit Shawunabo
weiblich ist und deswegen die Frau als heilig eingestuft wird so ist es
in anderen Teilen der Welt anders. Man kann diesen Menschen nicht vorwerfen das sie böse sind oder gar versuchen unsere Werte aufzudringen.

Die Ehe als solches wie wir sie kennen ist zurückzuführen auf eine Möglichkeit des zusammenlebens.. Es gab/gibt auch Kulturen wo die Ehe nicht galt und wo Mann und Frau oft wanderten..

Für uns scheint sowas schlecht, aber für die Menschen die anders denken als wir scheint dies nunmal optimal und die verstehen es nicht, wenn wir jetzt kommen würden und sagen würden "Dududu das ist gar nicht gut , was deine Kultur da macht"... Wäre das gleiche wie als würde hier einer aus einer fremden Kultur kommen und würde sehen, das eine 16 jährige unehelich einen Kinderwagen schiebt.. Für uns fast normale Bilder aber für die unvorstellbar.

Ich hoffe ihr versteht wo ich hinaus will. Es kommt auf die gesellschaftliche Gewichtung der vielen Werte an.

Aber in unserer Kultur gibt es sowas nicht zumindest kenn ich das nicht, es gab
früher vor 60 jahren einen der hatte 2 frauen , da die erste keine kinder zeugen konnte.. Aber das prägt nicht unsere momentane kultur und ist ein einzelfall.

Alket
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Do, 23. Sep 2010, 19:12

traurig077 hat geschrieben:Ich finde schon das man manche Traditionen in Relation zur heutigen Moralvorstellung, rechtsprechung usw. und unabhängig von ihrer Enstehungsgeschichte als gut oder falsch einstufen kann.

Gewisse Traditionen müssen damals entstanden sein weil sie nötig waren, aber wir leben im 20. Jahrhundert und nur weil es zu Kriegszeiten gut und nötig war, dass ein Mann mehrere Frauen heiratet und ernährt, muss das heut nichts mehr gut sein (das ist wider eine Vermischung mit der Religion...). Dennoch kann man das auch auf die Kultur allein münzen.

Sachen wie Gerichte, Speisenzubereitung usw. finde ich gut und wichtig.a kann und sollte man auch mal ganz traditionell Teig herstellen usw. Oder auch Rituale/Traditionen, die die Gemeinschaft fördern...

Aber es ist aus meiner Sicht nichts unfair daran gewisse Traditionen/Bräuche als schlecht zu empfinden und benennen.
Naja, Polygamie gab es bei den Albanern auch nie, von daher ist es auch der rede nicht wert.

Es ist insofern unfair, weil einige Traditionen das überleben einer Familie oder gesellschaft sicherten, von daher kann man es nicht als schlecht betrachten nur weil man heute andere Moralvorstellungen hat und irgendwie zur heutigen Zeit mode ist alles aus der alten zeit als "minderwertig und primitiv" abzustempeln.

Nehmen wir zbsp. die Zeit Slobodan Milosevic (1990-1999), allein die patriarchaischen grossfamilien haben es zu verantworten dass die albanische Gesellschaft in kosovo nicht in Anarchie und Chaos stürtzte, die Entlassung von 90% aller Albaner dämpften die Grossfamilien, und die einhaltung von Rechten garantierte eben diese Kanunmentalität.

Man kann mit grosser Sicherheit sagen, dass jede andere Gesellschaft in Chaos und Anarchie gestürtzt wäre, vorallem die westeuropäischen. Wer hätte denn deinen Nachbarn abhalten sollen vor deinem Haus mit gelandener Waffe zu stehen und all dein Hab und Gut zu stehlen wenn es gar keine Polizei gab? Niemand, weil deine Familie nicht über 20 Angehörige verfügt wedernoch ein gesprochenes Gesetz existiert dass trotz fehlender Rechtsstaatlichkeit eingehalten wird.

Es wäre auch nicht zu erwarten dass die Grossväter in einem Dorf die Kontrolle übernehmen und in einer Versammlung über recht und unrecht entscheiden wie das in Kosovo der Fall war. Du weist genau so gut wie ich, dass wenn Deutschland in diesen Umständen gesteckt hätte, die älteren nichts zu sagen hätten. Wer würde dich von kriminellen Banden schützen? Du könntest nicht mal durch die Stadt laufen ohne dass dich jemand ausraubt oder vergewaltigt. Das ist eine Tatsache.

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Do, 23. Sep 2010, 19:41

Also erstens frage ich mich woher deine info stammt, dass es polygamie bei den albanern nicht gibt????????? Du möchtest behaupten, dass es keinen albaner gibt, der mit 2 frauen verheiratet ist?
Da muss ich dich eines besseren belehren!

Weiter frage ich mich wie du sagen kannst, dass andere Völker in eurer situation untergegangen wären???

ich verstehe nicht woher der hang kommt sich besonders zu fühlen, das erkenne ich allerdings in solchen diskussionen sehr häufig und finde, dass dadurch andere kulturen herabgesetzt werden.

wie koby schon sagt, jede kultur hat gutes und schlechtes und man kann sich austauschen.
viele albaner haben jedoch den hang ihre kultur als die einzig wahre anzusehen, daher auch immer wieder die problematik wie weit passt man oder besser frau sich an...

auch andere leuten haben ein kulturempfinden wie lula schon sagte.
te jetosh do te thote te luftosh

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Do, 23. Sep 2010, 20:06

...
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Alket
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Do, 23. Sep 2010, 20:37

traurig077 hat geschrieben:Also erstens frage ich mich woher deine info stammt, dass es polygamie bei den albanern nicht gibt????????? Du möchtest behaupten, dass es keinen albaner gibt, der mit 2 frauen verheiratet ist?
Da muss ich dich eines besseren belehren!

Weiter frage ich mich wie du sagen kannst, dass andere Völker in eurer situation untergegangen wären???

ich verstehe nicht woher der hang kommt sich besonders zu fühlen, das erkenne ich allerdings in solchen diskussionen sehr häufig und finde, dass dadurch andere kulturen herabgesetzt werden.

wie koby schon sagt, jede kultur hat gutes und schlechtes und man kann sich austauschen.
viele albaner haben jedoch den hang ihre kultur als die einzig wahre anzusehen, daher auch immer wieder die problematik wie weit passt man oder besser frau sich an...

auch andere leuten haben ein kulturempfinden wie lula schon sagte.
Polygamie gab und gibt es bei den Albanern nicht, eher du solltest erklären woher du diese Behauptung hast, dass es sie gäbe.

Weil es eine Tatsache ist, um dir aufzuzeigen dass gewisse Traditionen obwohl heute als überholt und minderwertig gelten, in früherer Zeit ihren Sinn hatten, und in diesem fall das überleben einer gesellschaft sicherten.

Nun, du kannst das sehen wie du willst, ein Mensch der nur in der Natur lebt gilt heute sicher als ein wenig "verrückt", aber sollte alles mal zusammenbrechen, dann wird dieser mensch am besten klar kommen.

Das hat nichts mit sich besonders fühlen oder andere abwerten zu tun, sondern das gegenteil. Schade dass du das nicht verstanden hast.
Zuletzt geändert von Alket am Do, 23. Sep 2010, 20:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Do, 23. Sep 2010, 20:39

dass es polygamie bei den albanern nicht gibt, sagtest du bereits. Aber das stimmt nicht!!!

und den rest empfinde ich so aus deinen worten. wenn ich damit unrecht tue und du es nicht so empfindest, nehme ich es gern zurück.
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Do, 23. Sep 2010, 20:43

traurig077 hat geschrieben:dass es polygamie bei den albanern nicht gibt, sagtest du bereits. Aber das stimmt nicht!!!

und den rest empfinde ich so aus deinen worten. wenn ich damit unrecht tue und du es nicht so empfindest, nehme ich es gern zurück.
Es gab und gibt keine Polygami bei den Albanern, ich verstehe dass für einige die Albaner, Türken, Araber, Afrikaner, Muslime alles gleich sind, aber da gibt es doch noch einige Unterschiede.

Du solltest ernsthaft besser lesen, denn meine Erklärung entstand durch deine Aussage dass Traditionen schlecht sein können, und ich dir das gegenteil mit diesem Beispiel bewiesen habe.

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Do, 23. Sep 2010, 20:43

und woher ich das habe? der nachbar meines freundes (albaner) ist mit 2 frauen verheiratet. Auch eine freundin,die mit einem albaner verheiratet ist und albaner beschäftigt weiß von 2 albanern zu berichten, die mit 2 frauen verheiratet sind und auch mein freund (albaner) weiß von der möglichkeit 2 frauen zu heiraten.

das gilt nur für die Muslime unter den Albanern, aber Albaner bleiben sie.
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Do, 23. Sep 2010, 20:48

und ich finde nicht, dass du mir das gegenteil BEWIESEN hast. Ich stehe dazu, dass es für mich schlechte Traditionen gibt auch wenn sie auf Grund der Geschichte irgendwann mal eine Entstehungsberechtigung hatten.
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Do, 23. Sep 2010, 20:50

und albaner, türken, araber sind für mich nicht das gleiche. jedoch können all diese nationalitäten gleichzeitig muslime sein oder seh ich da was falsch?
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Do, 23. Sep 2010, 20:51

traurig077 hat geschrieben:und woher ich das habe? der nachbar meines freundes (albaner) ist mit 2 frauen verheiratet. Auch eine freundin,die mit einem albaner verheiratet ist und albaner beschäftigt weiß von 2 albanern zu berichten, die mit 2 frauen verheiratet sind und auch mein freund (albaner) weiß von der möglichkeit 2 frauen zu heiraten.

das gilt nur für die Muslime unter den Albanern, aber Albaner bleiben sie.
Natürlich gibt es diese Klausel im Koran, aber traditionell muslimisch wird das nicht so hangehabt.

Was Salafiten (die übrigens bis vor 10 jahren niemand kannte) und Verirrte tun, spielt keine grosse Rolle und ist auch nicht representativ für die Albaner, oder Albaner die eine Deutsche Frau und eine Frau in Kosovo haben ist auch eine andere Sache.

So wenig wie Pädofelie und Inzucht represenetativ für die Deutschen steht.


Und vom "hören sagen"... sollte man keine Schlüsse ziehen.

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Do, 23. Sep 2010, 20:58

traurig077 hat geschrieben:dass es polygamie bei den albanern nicht gibt, sagtest du bereits. Aber das stimmt nicht!!!

und den rest empfinde ich so aus deinen worten. wenn ich damit unrecht tue und du es nicht so empfindest, nehme ich es gern zurück.
Das gibt es nicht, von 1000 Albaner ist vielleicht ein verirrter darunter, wie es unter 1000 Deutschen einen Pädofiler gibt.

Ja von mir aus kannst du denken was du willst, aber aus tratsch-geschichten sollte man gründsätzlich keine Schlüsse ziehen.

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Do, 23. Sep 2010, 21:01

aber deine stimme ist repräsentativ für die albaner??? mein freund ist genauso albaner wie du. du bestätigst grad, dass es polygamie gibt. ob du diese albaner nun repräsentativ findest oder nicht, interessiert mich nicht.

du sagtest zunächst gibt es nicht, fakt ist, gibt es doch. ich habe in keinem satz von der häufigkeit gesprochen oder den gründen oder umständen, sondern lediglich davon, dass es das auch heut noch gibt.

also bitte eigene hinweise beherzigen, genau lesen und nicht pauschal sagen, bei UNS Albanern gibt es sowas nicht.
Du bist nicht das Sprachrohr aller Albaner (ohne das böse zu meinen)
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Do, 23. Sep 2010, 21:24

traurig077 hat geschrieben:aber deine stimme ist repräsentativ für die albaner??? mein freund ist genauso albaner wie du. du bestätigst grad, dass es polygamie gibt. ob du diese albaner nun repräsentativ findest oder nicht, interessiert mich nicht.

du sagtest zunächst gibt es nicht, fakt ist, gibt es doch. ich habe in keinem satz von der häufigkeit gesprochen oder den gründen oder umständen, sondern lediglich davon, dass es das auch heut noch gibt.

also bitte eigene hinweise beherzigen, genau lesen und nicht pauschal sagen, bei UNS Albanern gibt es sowas nicht.
Du bist nicht das Sprachrohr aller Albaner (ohne das böse zu meinen)

grundsätzlich kannst du denken was du willst, und auch allen tratsch-geschichten von denen du nicht weist wie sie gemeint sind glauben schenken und deine schlüsse ziehen, das ist dir überlassen.

Aber ein Albaner der eine deutsche Frau hat und eine Frau in Kosovo, zählt nicht als Polygamie im eigentlichem sinne, weder noch gehört es zur muslimischen polygamie.

Dass es unter Salafiten solche Ehen gäben könnte ist möglich, da sie auch sonst sehr fundamental sind.Kenne ich aber nicht, und habe auch nie was davon gehört.

Aber Grundsätzlich wird und wurde die polygamie weder von Muslimen noch sonst von einer Gruppe praktiziert und akzeptiert.

Du stellst das ganze so dar als wäre es gesellschaftliche und religiös akzeptable und verbreitet, was es aber nicht Fall ist.

Polygamie ist keine Tradition. Sondern eine besonderheit wie bei den Deutschen.
Zuletzt geändert von Alket am Do, 23. Sep 2010, 21:25, insgesamt 1-mal geändert.

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saloni
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Do, 23. Sep 2010, 21:25

...
Zuletzt geändert von saloni am Fr, 12. Nov 2010, 11:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Do, 23. Sep 2010, 21:27

:lol: Ihr seid lustige Personen

Die eine kommt mit tratsch geschichten und die andere mit lächerlichen forumszitaten und aus den haaren gezogenen Geschichten wo eigentlich niemand wirklich versteht was sie sagen will.

Naja, ihr "Albanienkenner" müsst es ja wissen :lol:

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