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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mi, 22. Aug 2012, 13:01

Kasiunia hat geschrieben: VIELLEICHT WIRD ES JA AUCH WIEDER MIT DEN BEIDEN. WOBEI ICH DER MEINUNG BIN, WER EINMAL SCHLÄGT, SCHLÄGT IMMER WIEDER.
Die Hoffnung beibehalten aber sich auf das schlimmste vorbereiten. Täte gut darana deine Freundin.

In über 80% wird deine Aussage wohl eintreffen in den restlichen 20% zum Glück auch nicht.

Natürlich geht mich nichts an was dein Bruder verbrochen hat bzw. angestellt hat. Wollte nur damit zum Ausdruck bringen das die Taten sich von Situation zu Situatio unterscheiden und das was dagegen unternommen wird genau gleich sich unterscheiden muss.

Liebe Grüsse Strellc i vertet
I pasun esht ai i cili din se per qka ka jetu. Pytja osht: per qka jeton ti?

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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mi, 22. Aug 2012, 13:14

Kasiunia hat geschrieben:DA FEHLT KEINE LOGIK SONDERN LIEBE ODER WAS AUCH IMMER. EGAL WAS DAS KIND TUT, DIE ELTERN HABEN ES AUFZUFANGEN WENN ES FÄLLT. MEINE MEINUNG.
Diese Meinung teile ich nicht. Tut mir Leid. Wer eigene Entscheidungen treffen will und dies auch tut muss selber grad stehen.

Beispiel. Ich mach Schulden in Spielcasinos und verfalle der Spielsucht. Meine Eltern helfen mir aus der Schuldenfalle mit meinem Versprächen es nie wieder zu betreten. Ich mach es aber wieder und komme wieder in die Schuldenfalle.........wer soll die Konsequenzen tragen? Meine Frau? Meine kleinen Kinder?
Wenn die Eltern mir aber wieder aus dieser Situation helfen, was habe ich dann gelernt? Nichts.

Anderes Beispiel.

meine Eltern wollen nicht, dass ich mit der oder der Verkehre weil sie sehen dass diese nicht aufrichtig ist und ich mach es denoch. Im Glücksrausch nehme ich eine Spur K.ok.a.in und fühle mich super dabei. Es war so toll und die war ja so toll und ich will mehr und mehr.......und ich verschulde mich und verlier den Job und fange an die Eltern zu beklauen damit ich mir meine Sucht leiste. Was sollen die Eltern tun? Wer soll die Konsequenz tragen?

Erst wenn der Mensch bereit ist die Konsequenz zu tragen, erst dann wird er bereit sein sich von der Sucht oder egal welch Situation raus zu kommen. Einen Alkoholiker oder Drogensüchtigen kannst nicht aus der Sucht holen wenn der diejenige nicht selber bereit ist das Maximum dafür zu geben.

Jedes Handeln oder Entscheid den man fallen wird, fällt man für sich also soll man auch die Konsequenzen doch dafür ertragen oder eben die Situation verändern und dazu gehört das Maximum aus sich zu holen um das eigene Umfeld zu überzeugen, dass man den Willen und die Kraft dazu aufbringen wird, sonst hat es nichts gebracht. Sorry aber dies ist meine Einfältige Meinung.

Liebe Grüsse Strellc i vertet
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liberté
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mi, 22. Aug 2012, 18:28

strellci, ich deute das, was kasiuna meint anders.

für mich ist es so: jeder mensch muss aus seinen eigenen fehlern lernen. auch wenn ich meine kinder noch so gern vor unheil bewahren möchte, so wird dies doch nicht möglich sein, denn nur die eigenen erfahrungen machen den menschen aus. fragen sie mich um rat, werde ich ihnen von mir erzählen. danach obliegt es ihnen zu tun und zu lassen, was sie für richtig halten. eltern (wie freunde oder partner) haben dann die aufgabe daneben zu stehen und sie zu unterstützen, egal wie ihre meinung ist. und zu trösten und aufzufangen, wenn sie am boden liegen. aufrichten werden sie sich alleine, lernen durch diese erfahrung auch. aber eines weiß ich gewiß - und bin mir auch sicher, daß auch du als liebender vater so handeln wirst - wir lassen unsere kinder NIE im stich. eher sterbe ich .... hugh:-)
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Do, 23. Aug 2012, 10:34

liberté hat geschrieben:strellci, ich deute das, was kasiuna meint anders.

für mich ist es so: jeder mensch muss aus seinen eigenen fehlern lernen. auch wenn ich meine kinder noch so gern vor unheil bewahren möchte, so wird dies doch nicht möglich sein, denn nur die eigenen erfahrungen machen den menschen aus. fragen sie mich um rat, werde ich ihnen von mir erzählen. danach obliegt es ihnen zu tun und zu lassen, was sie für richtig halten. eltern (wie freunde oder partner) haben dann die aufgabe daneben zu stehen und sie zu unterstützen, egal wie ihre meinung ist. und zu trösten und aufzufangen, wenn sie am boden liegen. aufrichten werden sie sich alleine, lernen durch diese erfahrung auch. aber eines weiß ich gewiß - und bin mir auch sicher, daß auch du als liebender vater so handeln wirst - wir lassen unsere kinder NIE im stich. eher sterbe ich .... hugh:-)
Die Grenzen sollten eingehalten werden und das hin oder wieder mal die Grenzen gesteckt werden ist klar, aber ich sehe mich nicht als Vater sondern eher als Familienoberhaupt und als solcher bin ich darauf aus, dass mir meine Frau und Kinder ohne Widerworte meinen Befehlen und Anweisungen folge leisten. :wink:

Ne im ernst. Wenn du nicht hören willst, so mache halt die Erfahrung aber die Konsequenz dieser trage doch bitte selbst. Auch bei den eigenen Kindern sollte man nicht den Fehler machen nur einseitig Liebe zu schenken wenn aus welchen Gründen auch immer die Gegenliebe fehlt. Mit 16.17,18 kann doch kein Kind bzw. junger Erwachsener wissen wo sie oder er sich bewegen will und wie sie er das Leben gestalten will und vor allem wird von diesen der Aspekt der Lebenserfahrung und damit verbunden Menscheneinschätzung die halt Eltern oder ältere Menschen haben im Normal Fall und eben diesen Jungen Erwachsenen fehlt.

Sicher ist niemand vor Fehlern gefeilt und ich spräche auch nicht denjenigen das Recht auf Fehler zu machen ab aber bitte bei solch Ernsten Sachen wie Lebenspartner bitte bitte nicht nur aus Sturheit handeln und aus der sicht der Rosaroten Brille.

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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Do, 23. Aug 2012, 12:06

Ich verstehe nicht warum "ungehorsam" mit fehlender liebe gleichgesetzt wird...
Weiter wusste ich lange bevor man es mir zugetraut hat, was gut für mich ist. Nichts desto trotz hat meine mutter ihren willen durchgestzt und ich hab mich gefügt...

Immer wieder wird gesagt die eltern hätten mehr durchblick bei der partnerwahl... In den wenigsten fällen die ich hier lese hat aber ein wirkliches kennenlernen stattgefunden. Weder zwischen den eheleuten noch den eltern. Das ist für mich glücksspiel.

Ich wurde auch als schwiegertochter abgelehnt obwohl man mich gar nicht kennengelernt hat. Es reichte zu wissen, dass ich deutsche und keine albanerin bin. Die albanische schwiegertochter wurde der mutter zuliebe geheiratet und das ende vom lied kennen ja die meisten. Bezahlt dafür hat aber nicht die mutter.
te jetosh do te thote te luftosh

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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Do, 23. Aug 2012, 15:13

.........................
Zuletzt geändert von Kasiunia am Mi, 13. Mär 2013, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Do, 23. Aug 2012, 19:21

Die Ehe ist kompliziert, wer sich damit nicht abfinden kann, sollte erst gar nicht heiraten.
Schau mal den, der ist höchst zufrieden :D
http://www.youtube.com/watch?v=4z1Clp81TfI

Nein aber wenn man in einer Beziehung die verschiedenheiten nicht akzeptiert und damit meine ich
nicht nur Nationalität sondern auch charakterliche Unterschiede, sollte man echt überlegen, ob
man so in einer ehe reingeht. Viele Menschen unter anderem auch viele Frauen(aber auch Männer) versuchen den
Partner/in zu verändern, wie es denen passt und da gehen die meisten Ehen daran kaputt.

Wer den Grundsatz eines Menschen nicht akzeptiert oder zumindest so annimmt wie es ist, der kann auch nicht mit
diesen Menschen zusammen leben. Andererseits sollte man sich auch nicht immer nach dem Perfektionen gehen,
sondern auch ruhig unterschiede zulassen.
Zuletzt geändert von Koby Phoenix am Do, 23. Aug 2012, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Do, 23. Aug 2012, 19:26

Keine Ahnung wie eure persönlichen Erfahrungen mit Teenis sind, aber es muss ja nicht sein, dass man das Kind erst wenn es ganz unten ist, sei es durch eine verfrühte schlimme Heirat, Drogen, psychische Probleme, erfahrene oder ausübende Gewalt usw. wieder aufrichten muss, sondern dass man als Eltern doch auch die Möglichkeit haben sollte vorher einzugreifen.
Und das Argument von wegen ich hoffe doch dass ich ihm was anderes vorlebe und meine Erziehung gefruchtet hat, zählt nicht, denn es ist bewiesen dass Jugendliche jeder Herkunft, Erziehung, Schule abstürzen können.
Also wenn es schon im Sumpf ist, aber von dir gar keine Hilfe annehmen will, auch keinen Trost oder Aufrichtung, was macht man dann als Eltern, so wie diese Frauen, die sich selber, gegen den Willen der Eltern in diese Situation gebracht haben und auch nicht wollten dass sich die Eltern direkt einmischen oder was unternehmen? Zusehen bis es zu spät ist?

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liberté
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Do, 23. Aug 2012, 20:27

Strellci:

Ne im ernst. Wenn du nicht hören willst, so mache halt die Erfahrung aber die Konsequenz dieser trage doch bitte selbst.

--->ja sicher tragen erwachsene "kinder" die verantwortung für ihr tun. was aber doch nciht ausschliesst, daß sie meinen trost bekommen, meinen zuspruch. ich erinnere mich noch gut wie wunderbar tröstend es war den trost meiner mutter zu bekommen, auch schon als große in ihren armen zu liegen und sie sagen zu hören "was auch passiert ist mein schatz, gemeinsam werden wir einen weg da raus finden". und nicht anderes werde ich auch für meine kinder sein.

Auch bei den eigenen Kindern sollte man nicht den Fehler machen nur einseitig Liebe zu schenken wenn aus welchen Gründen auch immer die Gegenliebe fehlt.

-->die liebe für meine kinder ist. sie ist fakt - von der ersten minute in meinem bauch, als ich wußte, daß es sie gibt...sie könnten alles sein - es sind für immer meine jungs und meine liebe ist ihnen sicher. fehlt die gegenliebe, so sollte ich mir gedanken machen. denn eltern müssen schon etwas sehr sehr schlimmes getan haben. das ist doch die faszination einer familie, das was uns von daher gelaufenen menschen unterscheidet. hier muss man nichts sein, nichts darstellen oder tun - hier wird man einfach geliebt, weil man ist.

Mit 16.17,18 kann doch kein Kind bzw. junger Erwachsener wissen wo sie oder er sich bewegen will und wie sie er das Leben gestalten will und vor allem wird von diesen der Aspekt der Lebenserfahrung und damit verbunden Menscheneinschätzung die halt Eltern oder ältere Menschen haben im Normal Fall und eben diesen Jungen Erwachsenen fehlt.

--->und genau hier ist der ansatz. natürlich kann ich mit meiner heutigen lebenserfahrung sagen, was man flasch oder richtig machen kann. aber sie müssen ihre ureigenen erfahrungen sammeln. das, was für mich falsch und unschön ist, kann doch fü reinen anderen menschen richtig und schön sein. sicher kann man von weisen menschen profitieren, aber erfahrungen sind im leben unabdingbar. was wäre ich ohne meine schlechtern erfahrungen? die machen mich heute gerade aus!! ich werde meine kinder begleiten, mich mit ihnen an ihren erfolgen und ihrenm glück freuen, mit ihnen leiden und da sein, wenn sie mich brauchen. weil genau das für mich die aufgabe von eltern ist.


Sicher ist niemand vor Fehlern gefeilt und ich spräche auch nicht denjenigen das Recht auf Fehler zu machen ab aber bitte bei solch Ernsten Sachen wie Lebenspartner bitte bitte nicht nur aus Sturheit handeln und aus der sicht der Rosaroten Brille.

-->Adu weisst doch eben so gut wie ich, wie man sich den parner wählt. man schaut die eltern an. man hat eigene vorlieben. und wenn die eltern glücklich waren, so wird man versuchen es ihnen gleich zu tun. waren sie unglücklich, wird man das meiden oder wohlmöglich wiederholen. GERADE bei der partnerwahl muss jeder für sich rausfinden, was gut ist, was falsch ist. gerne können eltern ihre meinung sagen, von mir aus auch warnen. aber schluß endlich werde ich i-wann sterben und meine söhne leben weiter. sie leben ihr leben. nicht meines. und nur sie wissen was gut für sie ist.

ich denke diese einstellung und auch deine ist ein kultureller unterschied. mein mann wurde auch andcers erzogen und es wird später sicher noch probleme geben, da ich liberaler empfinde als er. und er mich und meine Aansichten nicht verstehen kann. im kleinen hatten wir das schon z.b. bei der freundeswahl der jungs. ich lasse da freilauf und er versucht zu interagieren, wenn er merkt, daß jemand es nicht gut meint mit ihnen.
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mo, 27. Aug 2012, 10:17

Hallo Liberte

Sicher hast du in einigen Punkten der die du aufgeführt hast recht. Auch damit dass halt Deutschland und Schweiz andere kulturelle Anspekte wohl haben und nochmals anders die KS-Albaos.

Die Gefühle kann man als Eltern nicht ein und ausschalten, aber es ist nun mal so, dass die Eltern alles versuchen um ihre Kinder glücklich zu sehen.

Es ist vielleicht ein blödes Beispiel aber ich werde es dennoch bringen. Wenn wir ein Haus oder Wohnung kaufen möchten, schauen wir mehrere Objekte an und holen uns Fachkundige Meinungen ein. Oder wenn wir eins bauen möchten, sowieso.
Wenn wir ein Auto kaufen möchten schauen wir uns doch auch verschiedene Modelle an und holen uns Meinungen ein von anderen die schon Erfahrungen haben mit diesem Modell oder anderem Modellen.

Warum tut man dies nicht bei der Partnerwahl? :?:

Wenn doch jemand ein gesundes und intaktes Familen Leben hat, was ich auch jedem wünsche, so stellt sich doch die Frage erst gar nicht ob ich meine Eltern oder sonst wen noch zu rate ziehe. Was ist daran so falsch?

Ich war damals ein Kind aber heute noch treffe ich auf Situationen, die von meinem Urgrossvater oder Grosseltern und ihren Ratschlägen für andere profitieren kann.

Dennoch ist bei der Partnerwahl der Faktor Glück nicht gerade irrelevant.

Auch bei vilen Meinungen kann dennoch ins Klo gegriffen haben, beim Hauskauf oder beim Autokauf.

Das selbe ist auchmit der Partnerwahl. Man hat Glück gehabt und die oder den richtigen getroffen zu haben oder aber man hat ins Klo gegriffen.

Aber wenn sich eben auch die anderen sich dermassen getäuscht wurden, so macht man sich selber weniger Vorwürfe auf ein a.rsch reingefallen zu sein. Anders sagen dann alle: wir haben es dir gesagt und du wolltest nicht hören. Lebe damit.


Kasiunia

welche Einstellung von mir?

Liebe Grüsse Strellc i vertet
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mo, 27. Aug 2012, 10:49

guten morgen strellci,

aber natürlich wollen wir alle unsere kinder glücklich sehen. nur denke ich z.b., daß ich viele jahre lang zeit habe mein kind so zu fördern, daß es mensch mit selbstwert und vor allem selbstvertrauen wird. und ich werde meinen söhnen einfach vertrauen, daß sie in der lage sind einzuschätzen was sie von einem partner wollen und ob der partner an ihrer seite sie zufrieden macht. ich denke eltern sind nicht bei der partnerwahl gefragt, sondern vorher!
auch ich profitiere von der lebenserfahrung meiner urgroß- groß und eltern. aber das war im vorherein. als ich meinen mann kennenlernte, hat meine mutter schon lange nicht mehr gelebt. und doch gab es dinge, die ich beachtet habe, die mir in den ohren klangen, wie z.b. "achte darauf wie er seine mutter behandelt, denn so wird er auch dich behandeln" oder aber worte meines urgroßvaters "man heiratet immer die familie mit". warum habe ich darauf geachtet? weil ich gesehen habe, schon als kind, daß sie in einer glücklichen beziehung waren, das hat mich motiviert ebenso leben zu wollen.

will heißen: wer sich dann später einen schläger, lügner und betrüger aussucht, der hat es vll. in der kindheit ähnlich erlebt?!

meine eltern haben mir dinge vorgelebt und ich habe für mich entschieden, was ich davon wiederholen möchte und was partout nicht.

es sind so viele faktoren, die bei der partnerwahl mitspielen - die kindheit, der eigene charakter, die erwartung, die erfahrung - aber vor allem braucht man eines: selbstvertrauen. ohne selbstvertrauen keine liebe und dann braucht man auch keine eltern fragen, denn dann spürt man selbst, wenn etwas nicht stimmt und gesteht sich das auch ein. wenn man sich etwas zeit lässt wird man immer rausfinden, ob der mensch liebgenswert ist oder nicht.
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mo, 27. Aug 2012, 13:24

Hallo Liberte

Im Grunde sind deine Gedanken ja nur menschlich und somit auch richtig und werden im Grundgedanken von mir ja auch geteilt.

Um selbstvertrauen zu haben, braucht es meiner Meinung nach, aber den Prozess der Selbstfindung.

Das was du beschreibst, sind die Eckpfeiler die einem mitgegeben werden aber erst die Selbsfindung stellt doch das Fundament dar. Ohne Fundament kann doch kein stabiles Konstrukt hergestellt werden, egal wie man es anstellt.

Ich merke, dass ich eigentlich sehr konservativ rüber kommen muss bei dem was ich hier schreibe, aber von diesem Handeln und Denken bin ich nun mal überzeugt.

Liebe Grüsse Strellc i vertet
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liberté
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mo, 27. Aug 2012, 14:50

hey strellci,

also konservativ ist an sich überhaupt nichts schlimmes - kommt nur auf die wert an, die man konserviert.

ich z.b. bin sehr modern, aufgeschlossen im 68er stil erzogen worden, viel anti-autoritär und so manch einer rümpft dabei sofort die nase. doch was ich doch immer mit bekommen habe waren werte. sicher hat sich mein selbstvertrauen im laufe der jahre gewandelt. aber erst durch das er-leben, durch das eigene fehler machen bin ich zu dem menschen geworden, der ich bin. und der bin ich offen gestanden sehr gerne;-).

also sind wir uns da schon eins - daß man leben sollte, fehler machen sollte, um zu selbstvertrauen zu gelangen, oder?

eltern können beratend zur seite stehen, sollten aber - un dich denke hier unterschieden wir uns - auch die fehler ihrer kinder akzeptieren, denn sie gehören für mich genau so zu meinem kind wie seine schokoladenseiten;-)I
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Di, 28. Aug 2012, 9:49

liberté hat geschrieben:
aber natürlich wollen wir alle unsere kinder glücklich sehen. nur denke ich z.b., daß ich viele jahre lang zeit habe mein kind so zu fördern, daß es mensch mit selbstwert und vor allem selbstvertrauen wird. und ich werde meinen söhnen einfach vertrauen, daß sie in der lage sind einzuschätzen was sie von einem partner wollen und ob der partner an ihrer seite sie zufrieden macht. ich denke eltern sind nicht bei der partnerwahl gefragt, sondern vorher!
auch ich profitiere von der lebenserfahrung meiner urgroß- groß und eltern. aber das war im vorherein. als ich meinen mann kennenlernte, hat meine mutter schon lange nicht mehr gelebt. und doch gab es dinge, die ich beachtet habe, die mir in den ohren klangen, wie z.b. "achte darauf wie er seine mutter behandelt, denn so wird er auch dich behandeln" oder aber worte meines urgroßvaters "man heiratet immer die familie mit". warum habe ich darauf geachtet? weil ich gesehen habe, schon als kind, daß sie in einer glücklichen beziehung waren, das hat mich motiviert ebenso leben zu wollen.

will heißen: wer sich dann später einen schläger, lügner und betrüger aussucht, der hat es vll. in der kindheit ähnlich erlebt?!

meine eltern haben mir dinge vorgelebt und ich habe für mich entschieden, was ich davon wiederholen möchte und was partout nicht.

es sind so viele faktoren, die bei der partnerwahl mitspielen - die kindheit, der eigene charakter, die erwartung, die erfahrung - aber vor allem braucht man eines: selbstvertrauen. ohne selbstvertrauen keine liebe und dann braucht man auch keine eltern fragen, denn dann spürt man selbst, wenn etwas nicht stimmt und gesteht sich das auch ein. wenn man sich etwas zeit lässt wird man immer rausfinden, ob der mensch liebgenswert ist oder nicht.
Hallo Liberte
Das Problem bei der Sache ist nur, dass Teenis nicht so spezifisch genau daran denken wie wir jetzt hier nach all den Jahren, wie und wann wir von unseren Eltern/Grosseltern profitiert haben und sich ihre Ratschläge als richtig erwiesen haben. Ich brauch jetzt hier nicht alles aufzuzählen warum und weshalb Jungendliche diesen Prozess der Ablösung durchmachen müssen und warum es einfach so ist, dass die meisten Eltern zu der Zeit einfach nicht erwünscht sind als allererster Ratgeber, sondern sie sich an andere wenden, weil es einfach ein natürlicher Prozess ist. Nichts destotrotz, ist es die Aufgabe der Eltern in der Zeit auch mal unpopulär zu sein, nicht nur auf gut Freund zu machen, auch Grenzen zu setzen und einzugreifen wenn notwenig, damit das Kind nach ein paar Jahren und eingependeltem Hormonhaushalt auch so zurückblicken kann wie wir.
Grüsschen

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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Di, 28. Aug 2012, 11:22

liberté hat geschrieben: also sind wir uns da schon eins - daß man leben sollte, fehler machen sollte, um zu selbstvertrauen zu gelangen, oder?

eltern können beratend zur seite stehen, sollten aber - un dich denke hier unterschieden wir uns - auch die fehler ihrer kinder akzeptieren, denn sie gehören für mich genau so zu meinem kind wie seine schokoladenseiten;-)I
Morgen Lieberté

Wir sind uns schon einig wegen den Fehlern, aber was wir als solchen definieren denke ich mal unterscheiden wir uns.

Nein da unterscheiden wir uns eher nicht. Fehler gehören zum Prozess des Erwachsen werdens aber was wir als solches deffinieren, da unterscheiden wir uns und bei Dingen die meine Kinder in was reinschlittern lässt, da kann ich nicht nur daneben stehen. Sorry das kann ich nicht zu lassen. Da suche ich dan mittel und wege die eben meine Kinder wieder da raus holen kann.

Es gibt menschen die lassen sich von ihrem Schicksal leiten und dann gibt es noch welche die gestalten ihr Schicksal.

Wo es auch immer möglich will ich mein Schicksal gestalten. Natürlich gibt es Schicksalschläge daran hat man kein Anteil für die gestaltung, wie Tod, Schwere Krankheiten oder unverschuldeter Unfall usw...

Diesen Grundsatz sollen meine Kinder für sich auch anwenden dürfen, doch da wo ich sehe, dass sie sich nur leiten lassen und nicht sie ihr schicksal gestalten sondern sich leiten lassen von negativen Einflüssen, da werde ich wie geschrieben eingreiffen und nicht nur ich. :wink: Manchmal subtil oder aber auch direkt. Mache ich ja sogar bei den jungen Erwachsenen in meinem Umfeld und bis heute hat noch niemand gesagt, dass dies ihr oder ihm schlecht getan hat sondern sind sogar sehr froh darüber. :D

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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Di, 28. Aug 2012, 15:09

ahoi strellci,

auch da gehen wir absolut konform - auch ich glaube einerseits an das schicksal, andererseits aber auch daran, daß wir selbst unser leben und damit auch unser schicksal gestalten können. ich hoffe meinen jungs genug werkzeug zum gestalten in die hand zu geben, um von gut und böse zu unterscheiden.

in einigen fällen fällt es mir auch schwer die menschen in ihr unglück rennen zu sehen. aber du wirst sicher auch die erfahrung gemacht haben, daß da so mancher rat-schlag eher schlägt als rät. daß diese menschen einfach selbst die erfahrung für sich machen wollen und dann wohl auch sollen.

natürlich werde ich nicht seelenruhig dabei zusehen, wie einer meiner jungs in sein unglück rennt, sondern ihm in einem gespräch versuchen zu erklären warum ich glaube, daß das nciht gut für ihn ist. sollte er sich aber dennoch für diese weg entscheiden und scheitern, werde ich ihm IMMER die hand reichen, ihn in den arm nehmen und gemeinsam mit ihm nach einem ausweg suchen.

ein beispiel: mein vater fand meinen mann total klasse und war auch gleich einverstanden, als er um meine hand anhielt. über unseren ersten sohn hat er sich total gefreut. als ich 4 monate nach der geburt des selbigen verkündete, daß ich wieder schwanger bin, hat er sich sehr verhalten gezeigt. sein verhalten hat mich total verletzt. er hat mir dann natürlich erklärt wieso weshalb warum und ein stück weit hatte er sicher recht. er, der immer sehr sicherheitsbezogen aufgewachsen ist, war natürlich völlig verunsichert. und die erste zeit war schon eine enorme belastung für mich und auch meinen mann. aber es war unser weg und ich möchte meinen jüngsten für nichts auf der welt missen und auch nicht, daß wir sie so schnell hintereinander bekommen haben, auch wenn mein vater dagegen war.
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Di, 28. Aug 2012, 16:22

so nun sind wir also schon bei der Schifffahrt.....na dann ahoi matrose Liberté :mrgreen:

ich würde meine Tochter oder mein Sohn auch dabei unterstützen wenn sie oder er zwilinge oder drillinge bekommt oder jedes jahr eins bekommt. :D

mich würde es aber stören wenn sie dies macht oder er dies macht, wenn die Beziehung keine Zukunft hat, in meinen Augen. :wink:

Liebe Grüsse aus dem Schweizterländle.
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mi, 29. Aug 2012, 8:37

ahoi ist doch aus den tschechischen märchenfilmen;-)

guten morgen strellci,

stören würde es mich mit sicherheit auch, aber du würdest deine enkel deswegen nicht minder lieben und / oder deine tochter / deinen sohn deswegen nicht weniger unterstützen, oder?
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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mi, 29. Aug 2012, 10:13

morgen liberté

kann ich nicht sagen. kommt drauf an wie weit ich mich mit dieser Situation abfinden konnte. Deswegen kann ich auch keine aufrichtige Antwort geben. Hätte ich ihnen verziehen, dann bestimmt, wenn nicht kann ich nicht sagen ob.... .

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Re: eine langanhaltende Ehe?!?!

Mi, 29. Aug 2012, 13:22

das ist, für mich, eine sehr harte aussage. aber trotzdem danke für deine ehrlichkeit, dazu gehört auch mut.
trotzdem kann ich nicht verstehen, wie man ein unschuldiges baby nicht lieben kann, nur weil seine eltern einen in deinen augen vermeintlichen fehler gemacht haben? ich erinnere an deine ganz zu anfangs geschilderte toleranz und liebe;-)

p.s. mein vater und mein jüngster sohn waren übrigens vom ersten augenblick verliebt in einander - sie glichen sich sehr und ich denke mein vater hat mehr als einmal bereut so unschön gedacht zu haben.
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