Squatrazustradin
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Re: Straßenbausituation am Skanderbeg-Platz in Tirana

Di, 15. Jun 2010, 12:50

volkergrundmann hat geschrieben:Noch ein Hinweis scheint mir derzeit dringend geboten:

Die seit Januar 2009 angekündigte Vollsanierung des Skanderbeg-Platzes hat nun tatsächlich begonnen. Die Südwestseite ist vollkommen gesperrt, der bislang in rund sechs Fahrspuren um den Platz strudelnde Verkehr macht daher den Praxis-Test auf Edi Ramas zweispuriger Platzumfahrung, die künftig für immer gelten soll. Selten hat jemand versucht, einen Stadtplan so fern der Lebenswirklichkeit und fern vom Machbaren durchzusetzen.

Mir bleibt bloß die Empfehlung, bei einem Hauptstadt-Besuch die bei Google Earth ausgewiesene äußerste Zentrumsumfahrung Richtung Elbasan zu benutzen und für das Fahrzeug beim Zentrumsbesuch entlang der Lana auf dem Bulevardi Bajram Curri, möglichst weit vor Überquerung des Bulevardi Deshmoret e Kombit, einen Parkplatz zu suchen.
Dieses Projekt mag vielleicht den Anschein machen, dass es Schwierigkeiten im Verkehr geben wird. Vielleicht wird es diese Verkehrsprobleme im Zentrum Tiranas geben. Doch ich finde dieses Projekt trotzdem gut.
Denn erstes: Fahren zuviele Leute Mitten durch das Zentrum, um vom einen Ende auf das andere zu gelangen, obwohl es die innere Umfahrungsstrasse gibt.
Zweitens: Wird dieses Projekt flankiert durch die Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur, sprich die Buslinien werden öfters fahren. Es wurden im Mai 60 neue Büsse gekauft, um die öffentlichen Verkehrswege auszubauen.
Und drittens: wird dieses Projekt für viele Albaner Anreize schaffen, statt des Autos den öffentlichen Bus zu nehme, was zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität im Zentrum Tiranas führen wird.

Tirana ist nicht die erste Stadt, die durch die Erschwerung/Einschrenkung der Bewegungsfreiheit mit dem Personalwagen Anreize für den Gebrauch des öffentlichen Verkehrs schaffen will. In vielen Mittel- und Westeuropäischen Städten sind die Zahl der Parkplätze absichtlich limitiert, damit die Leute nicht mit dem Auto in Zentrum fahren. Der City Maut und im Spezifischen das London congestion charge haben ebenfalls diese Absicht.
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volkergrundmann
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Di, 15. Jun 2010, 13:32

Sag mal, bist du nicht Albaner? Du hast dich wohl dem Denken deiner Landsleute schon lange entfremdet. Was für London gilt, das gilt doch nicht für Tirana. Solche Vernunftüberlegungen wie "Anreiz zum Umsteigen" halte ich hier substanzlos. Hier wird das Auto Fahren noch lange unerlässliches Statussymbol sein und eine Einschränkung dessen ein Angriff auf die persönliche Freiheit - tengerlek, oder wie die Leute hier sagen.
Und weißt du, wo die Busse fahren? Nicht etwa auf der eingerichteten Busspur, die scheint beim Abbiegen an manchen Stellen zu eng gebaut zu sein, ein Teil der Busfahrer zieht es jedenfalls vor, die Autospur zu nutzen.

Außerdem scheinst du die "innere Umfahrung" noch nie benutzt zu haben. Sie ist eine einzige Staukastastrofe, insbesondere dort, wo, sie die Kavajes kreuzt, ich habe deswegen am vergangenen Wochenende von der Botschaftsstraße bis zur Tirana-Brauerei eine dreiviertel Stunde gebraucht!

Der Platz hätte meines Erachtens nicht so umgebaut werden dürfen, bevor die große Umfahrung Richtung Elbasan fertig ist. Rama wird bei der nächsten Bürgermeisterwahl dafür die Quittung kriegen.

Squatrazustradin
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Di, 15. Jun 2010, 15:18

volkergrundmann hat geschrieben:Sag mal, bist du nicht Albaner? Du hast dich wohl dem Denken deiner Landsleute schon lange entfremdet. Was für London gilt, das gilt doch nicht für Tirana. Solche Vernunftüberlegungen wie "Anreiz zum Umsteigen" halte ich hier substanzlos. Hier wird das Auto Fahren noch lange unerlässliches Statussymbol sein und eine Einschränkung dessen ein Angriff auf die persönliche Freiheit - tengerlek, oder wie die Leute hier sagen.
Und weißt du, wo die Busse fahren? Nicht etwa auf der eingerichteten Busspur, die scheint beim Abbiegen an manchen Stellen zu eng gebaut zu sein, ein Teil der Busfahrer zieht es jedenfalls vor, die Autospur zu nutzen.

Außerdem scheinst du die "innere Umfahrung" noch nie benutzt zu haben. Sie ist eine einzige Staukastastrofe, insbesondere dort, wo, sie die Kavajes kreuzt, ich habe deswegen am vergangenen Wochenende von der Botschaftsstraße bis zur Tirana-Brauerei eine dreiviertel Stunde gebraucht!

Der Platz hätte meines Erachtens nicht so umgebaut werden dürfen, bevor die große Umfahrung Richtung Elbasan fertig ist. Rama wird bei der nächsten Bürgermeisterwahl dafür die Quittung kriegen.
Statussymbol hin oder her, die vielen Staus werden den Leuten früher oder später schon noch auf die Nerven gehen. Solche Massnahmen haben schon ihre Wirkung.

Die Busspuren lassen sich mit einigen kleineren Investitionen verbessern.

Kommt natürlich darauf an, wann du die innere Umfahrungsstrasse benutzt hast. Ich weiss, dass diese Strasse staugefährdet ist, doch es lassen sich auch hier mit kleineren Investititonen die Staus vermeiden. In den meisten Fällen werden Staus durch die undisziplinierte Fahrweise der Lenker verursacht, und nicht wegen der Beschaffenheit der Umfahrungsstrasse. Ich denke an der Umfahrungsstrasse sollte an jeder Kreuzung das System Kreisverkehr eingeführt werden, statt der Ampeln. Denn an die Ampeln halten sich die wenigsten Lenker. Die beiden Problemkreuzungen "21 Dhjetori" und "SW Tirana" (gleich beim Birra Tirana, wo man in Richtung Tirane-Durres Autobahn abbiegt) sind wegen der Missachtung der Lichtsignale so staugefährdet.
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volkergrundmann
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Di, 15. Jun 2010, 20:28

Falls du doch Albaner bist, ich verstehe immer nicht, wieso die Albaner nur zu solchen Einsichten befähigt sind, wenn sie im Ausland wohnen. Warum gibt es keinen, der das Chaos hier ordnen kann, die Lösungen liegen doch auf der Hand.
Aber vielleicht ist die Antwort auf meine Frage ungeheuer simpel, mein sehr guter Arzt sollte mich drauf gebracht haben, der hat sich nämlich eben nach den USA abgesetzt. Es scheint, alle Albaner mit Verstand gehen über kurz oder lang ins Ausland. Zurück bleiben jene, die meinen, es reiche aus, ein paar Polizisten, die sich durch Treue zur Partei (Berishas) ausgezeichnet haben, eine Radarpistole in die Hand zu drücken - das ergäbe ausreichende Verkehrsüberwachung, und alle, die an jeder Kreuzung in breiter Front über den gesperrten Mittelstreifen fahren und damit den Gegenverkehr zur Vollbremsung zwingen, begehen nur einen Kavaliersdelikt. Sie haben vor einem halben Jahr stolz verkündet, dass sie Verkehrsüberwachungskameras gekauft haben. Andere hätten diese auf dem Deshmoret e Kombit schon längst effektiv eingesetzt und die fahrenden Vollidioten medienwirksam aus dem Verkehr gezogen. Aber vielleicht hat man Angst, weil die Hälfte davon Staatsbeamte und Parteidiener sind.

Nein, hier ist das gesellschaftliche Denken schizophren und das widerspiegelt sich im Verkehrsverhalten und in der Auffassung der Behörden zum Verkehr.

Komm du zurück nach Albanien, sage ihnen, wo es in Europa lang geht und mache auch dem Rama klar: Erst muss er die große Umfahrung bauen, dann kann er den Leuten gleichzeitig als richtig verkaufen, dass er den Skanderbeg sperrt. Er wird dann für beide Großtaten wieder geliebt werden wie Berisha von den Seinen für den Bau des Kalimash-Tunnels und die vielen überflüssiger Weise asfaltierten Dorf(zentrums)straßen.

Squatrazustradin
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Mi, 16. Jun 2010, 11:58

Ich weiss nicht, ob das jetzt Zynismus war. Aber zu deiner Frage, wie ein Albaner, der im Ausland lebt, zu solchen Denkweisen gelangen kann: Das soziale Umfeld hat eine prägende Wirkung. Wenn man sein ganzes Leben im Ausland (in diesem Fall in der Schweiz) verbracht hat, wird man mit den Denkweisen der Schweizer sozialisiert, ausser man kapselt sich völlig von der Schweizer Gesellschaft ab.
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rezi
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Mi, 16. Jun 2010, 12:49

oh man albanisches Verkehrsgeschehen ist so ne Gaudi für sich!
Man muss es nur mit Humor nehmen das ganze.

Ich war Ende Mai Anfang Juni wieder mit meinem Motorrad unterwegs auf dem Rückweg von der Eurotour 2010 Kosovo.

Die neue Autobahn von Kukes nach Milot war genial.
Kompliment, dass die die das gebaut haben ein bisschen mitgedacht haben.
Die Autobahn läuft entlang einer Ödnis, keine Dörfer links und rechts und keine zwei Beinige Tiere am Strassenrand ;-)

Als wir dann aber die Nationalstrasse Shkoder - Fushe Kruje erreicht haben hat dann die Horrorshow begonnen mit alles drum und dran.
Mein Gott ich hatte eine kleine Österreicher Gruppe (Landtagsabgeordnete aus Kärnten) alle mit Maschinen so wie ich. Ich habe immer Kommando äusserts rechts von der Fahrban fahren gegeben! und die Wahnsinigen vorbei lassen.

40 Tonner haben überholt, Furgone, PKW-s alles mögliche ;-)) ganz schön lustig.

Und siehe da, kurz nach der Abzweigung Flughafen Rinas Richtung Vore hat es gekracht und patsch gemacht: 2 LKW-s in einander verkeilt, trauriges Szenario.

Als wir gesund und :-) in Durres angekommen sind und unser wohlverdienten Grillfisch genossen, fragte mich Hans: Rezi, hat das Leben hier wirklich gar keinen Wert?

Ich schmunzelte und antwortete, es ist nur die Mentalität des "albanischen Fahrers"

Die Lösung: Immer degressiv fahren und den Vollidioten der so tut als er es supereilig hat, vorbei lassen! Keep Coolness und entspanntes Fahren!
Relax man! und dann passiert dir nie etwas in Albanien!

Wir sind ja schliesslich in Urlaub!

Ach ja, die Blockabfertigung beim Kalimash Tunnel und das Fahren nur einer Fahrbahn pro Richtung mit dem blinkenden Feuerwehrwagen vorne, rettet Albaner-Leben!
Denn bei ihrer Fahrweise und bei der geilen vollbeleuchteten Tunnel würden sie massenweise im Tunnel drin überholen.

Ich bin da sehr skeptisch inzwischen dass die Situation durch mehr Infrastruktur oder Polizei oder Schilder verbessert.

Der Tod holt die verrückten alle! Gott schütze die unschuldigen!

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Lars
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Do, 17. Jun 2010, 22:54

Skanderbegplatz und Umgebung ist zur Zeit wirklich eine Katastrophe. Da muss sich viel zu viel auf zwei kleine schmale Spuren drängen, wo meist irgendwo noch einer in zweiter Reihe parkt.

Die Verkehrsumleitung ist alles andere als durchdacht und taugt in der Praxis gar nicht.
Und was ich als Meist-Fussgänger-und-nicht-Autofahrer-Verkehrsteilnehmer überhaupt nicht schätze, ist, dass zur Zeit viele Strassen, die früher eher ruhig waren, plötzlich Hauptverkehrsadern sind: verstopft, verlärmt, verstunken. Während sich früher der meiste Verkehr über den Boulevard leiten liess, quält er sich jetzt durch enge Strässchen, an denen entlang man früher noch einigermassen gemütlich entlanggehen konnte – heute macht das Spazieren dort (oder im Café-Sitzen) aber überhaupt keinen Spass mehr

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Tani
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So, 20. Jun 2010, 21:40

Hallo,

wir kommen gerade frisch aus unserem Albanien-Urlaub zurück - und es ist echt Wahnsinn was sich in den letzten vier Jahren, seit dem ich das letzte Mal dort war, in Sachen Strassenbau getan hat und noch tut. Die Strasse nach Voskopja ist ab kurz noch Voskop komplett erneuert wurden - so als Anmerkung an den Auto des Reiseführer :D , da dort noch vermerkt ist, dass die Strasse relativ schlecht ist.


Liebe Grüße

Lina

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So, 20. Jun 2010, 23:42

Man möchte dem Berisha in diesem Punkte Gerechtigkeit widerfahren lassen, der Straßenbau kommt tatsächlich bislang in einem Schrittmaß voran, dass das Reisehandbuch tatsächlich spätestens für 2012 überarbeitet werden müsste.

Allein, es bleibt zu hoffen, dass nicht Größenwahn sein tun bestimmt. Albaniens Finanzhaushalt ist zwar formell scheinbar in Ordnung, aber nur, wenn man ihn mit dem Maßstab eines erfolgreichen Industriestaates misst - das Land ist derzeit prozentual nicht mehr verschuldet als Deutschland und mit weniger als der Hälfte von Griechenland.
Allerdings, die Finanzmärkte trauen ihm nicht, Albanien hat daher mit der Refinanzierung seiner Schulden extreme Schwierigkeiten, niemand will ihm derzeit Geld leihen. Um die Kosten für den letzten Tunnelkredit zu begleichen, der unglaublich hoch verzinst ist, musste er schon das "Dajti-Hotel" verkaufen. Und bei der Begründung wird nicht selten auf das ambitiöse Straßenbauprogramm verwiesen, dass nach Meinung vieler zu hoch gesteckt ist und den Staat in die Schuldenfalle treibt.

volkergrundmann
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Mo, 21. Jun 2010, 9:32

Hier noch mal amtlich, die Zusammenfassung unserer Diskussion über die "Modernisierung" des Skanderbeg-Platzes:

TIRANA, June 21 (ATA) – Drivers moving in the main road axes of Tirana are facing since Thursday with another deviation due to reconstruction works on “Skënderbej” square, causing chaos in road traffic. Tirana municipality has informed of a deviation of vehicles flow in Dibra str., in the right turn to Bardhok Biba str. And Urani Pano str. According City Hall, a new scheme for transport lines and their itinerary will be applied. Due to these deviations, thousands of citizens were blocked in traffic jam as never before.

stickedy
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Do, 08. Jul 2010, 1:08

Da mein Vater grad von Griechenland über Albanien nach Deutschland gefahren ist, hier mal ein aktueller Zwischenstand bezüglich der SH1 zwischen Shkodra und Han i Hotit / der montenegrinischen Grenze: Die neue Straße ist tatsächlich endlich in Bau!!

Teilweise ist die neue Trasse schon fertig geschottert und muss nur noch asphaltiert werden. Eine Ortsumfahrung, wahrscheinlich von Koplik, ist auch in Bau.

Wird sich aber noch ziehen bis die Straße bis zur Grenze fertig ist.

volkergrundmann
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Do, 08. Jul 2010, 10:06

stickedy hat geschrieben:Da mein Vater grad von Griechenland über Albanien nach Deutschland gefahren ist, hier mal ein aktueller Zwischenstand bezüglich der SH1 zwischen Shkodra und Han i Hotit / der montenegrinischen Grenze: Die neue Straße ist tatsächlich endlich in Bau!!
.
Hat dein Vater zufällig berichtet, ob man auf montenegrinischer Seite auch Anstalten macht, den unsäglichen Weg zu verbreitern?

stickedy
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Do, 08. Jul 2010, 11:39

volkergrundmann hat geschrieben:Hat dein Vater zufällig berichtet, ob man auf montenegrinischer Seite auch Anstalten macht, den unsäglichen Weg zu verbreitern?
Nein, da ist nix zu sehen. Die haben in Montenegro mit ihrer Autobahn, der Verige-Brücke und so ziemlich allen anderen Straßen wohl auch einfach andere (Geld-)Sorgen...

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Belsh-Lushnje/Berat und Sarande-Butrint 07.2010

Do, 08. Jul 2010, 19:28

Moin moin,
1.
derzeit wird eine Straße (z. Zt. Schotter) zwischen Belsh und der Verbindungsstraße Lushnje/Berat hergestellt - das Teil trifft ca. 5 km südlich von Lushnje auf auf die Verbindungstraße
(hatte mich in Belsh verfahren - so ein Mist)
2.
die Straße zwischen Sarande und Butrint besteht derzeit fast nur aus Schotter (ich denke mal, die Straße wird dieses Jahr noch fertig).

MfG
Heinz

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Fr, 09. Jul 2010, 23:46

stickedy hat geschrieben:
volkergrundmann hat geschrieben:Hat dein Vater zufällig berichtet, ob man auf montenegrinischer Seite auch Anstalten macht, den unsäglichen Weg zu verbreitern?
Nein, da ist nix zu sehen. Die haben in Montenegro mit ihrer Autobahn, der Verige-Brücke und so ziemlich allen anderen Straßen wohl auch einfach andere (Geld-)Sorgen...

autobahn in montenegro!!! ist das ein witz?!

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Autobahn in Montenegro

Sa, 10. Jul 2010, 7:08

Da möchte ich gleich nachhaken:

Wer weiß wo es in Montenegro eine Autobahn gibt bzw. wo eine in Bau oder geplant ist ?

Wird dadurch die Nord-Süd-Verbindung, die ja für Albanienreisende interssant ist verbessert ?

lg ho
Pro Albania

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Sa, 10. Jul 2010, 11:54

Die montenegrinische Autobahn ist als Fortsetzung der kroatischen geplant, wir haben dazu hier im Forum irgendwo schon Details abgelegt, versuch's mal mit der Suchfunktion. Die Planung ist bereits in einem verbindlichen Stadium, ich weiß aber nicht, ob schon begonnen wurde.
Letztlich soll sie direkt an das albanische Nord-Süd- Fernstraßennetz anschließen, dass ja immer mehr Autobahn-ähnlich ausgebaut wird. Derzeit wird u.a. mit Intensität am vierspurigen Ausbau zwischen Durres und Rrogozhina gearbeitet.

Belifario
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Sa, 10. Jul 2010, 14:51

volkergrundmann hat geschrieben:Die montenegrinische Autobahn ist als Fortsetzung der kroatischen geplant, wir haben dazu hier im Forum irgendwo schon Details abgelegt, versuch's mal mit der Suchfunktion. Die Planung ist bereits in einem verbindlichen Stadium, ich weiß aber nicht, ob schon begonnen wurde.
Letztlich soll sie direkt an das albanische Nord-Süd- Fernstraßennetz anschließen, dass ja immer mehr Autobahn-ähnlich ausgebaut wird. Derzeit wird u.a. mit Intensität am vierspurigen Ausbau zwischen Durres und Rrogozhina gearbeitet.

zürück in die zukunft! meinst wir erleben das wunder!

volkergrundmann
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Sa, 10. Jul 2010, 18:25

Von Montenegro habe ich keine Ahnung, aber hier in AL läuft alles auf die Wiederholung von Berishas Wahl-Trick von 2009 hinaus: Straßen bauen, das gefällt den Albanern (den Touristen natürlich auch).
An vielen enorm ehrgeizigen Projekten wird so gearbeitet, dass sie wohl unmittelbar vor den nächsten Parlamentswahlen 2013 übergeben werden können (das fällt dann noch mit dem 100.Jahrestag der Schaffung Albaniens zusammen). Bei den Vier- bzw. Zweispurstraßen Fier - Vlora, Levan - Tepelena, Gjirokastra -Saranda, der Arber-Straße nach Dibra, und an etlichen mehr, kann man zusehen, wie sie derzeit entstehen. Selbst Tirana-Elbasan soll je dank Scheichs-Hilfe werden. Falls die Krise nicht zuschlägt, wird es 2013 eine regelrechte Welle von Neueröffnungen geben, die die Straßensituation hier fast umkrempeln.

Allerdings, zur Warnung: Dafür wird die Unterhaltung vernächlässigt. Die gegenwärtige Straße Fier - Vlora zum Beispiel ist im Moment eine regelrechte Katastrofe.

Belifario
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Mo, 12. Jul 2010, 22:52

volkergrundmann hat geschrieben:Von Montenegro habe ich keine Ahnung, aber hier in AL läuft alles auf die Wiederholung von Berishas Wahl-Trick von 2009 hinaus: Straßen bauen, das gefällt den Albanern (den Touristen natürlich auch).
An vielen enorm ehrgeizigen Projekten wird so gearbeitet, dass sie wohl unmittelbar vor den nächsten Parlamentswahlen 2013 übergeben werden können (das fällt dann noch mit dem 100.Jahrestag der Schaffung Albaniens zusammen). Bei den Vier- bzw. Zweispurstraßen Fier - Vlora, Levan - Tepelena, Gjirokastra -Saranda, der Arber-Straße nach Dibra, und an etlichen mehr, kann man zusehen, wie sie derzeit entstehen. Selbst Tirana-Elbasan soll je dank Scheichs-Hilfe werden. Falls die Krise nicht zuschlägt, wird es 2013 eine regelrechte Welle von Neueröffnungen geben, die die Straßensituation hier fast umkrempeln.

Allerdings, zur Warnung: Dafür wird die Unterhaltung vernächlässigt. Die gegenwärtige Straße Fier - Vlora zum Beispiel ist im Moment eine regelrechte Katastrofe.
meinste das die geschichte neu ist!? ich denke überall (in europa zum mind.) wird so gemacht oder?

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