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Lars
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Do, 24. Dez 2009, 17:12

Widerstand

Rote Fabrik montiert Minarett

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Die Rote Fabrik hat den Kamin in einen muslimischen Gebetsturm verwandelt.
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Der Protest der Roten Fabrik ist nicht der erste: In der ganzen Stadt sind rund ein Dutzend Leucht-Minarette an Privathäusern angebracht.
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daylight
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So, 03. Jan 2010, 17:35

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Ismail
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Der Islam ist eine Religion, wo man andere Menschen aufrufen muss zu diesem Weg, man betet 5 Mal täglich und verhält sich wie es sich laut Islam gehört, das Minarett brauchen die wahren Muslime nicht, aber die 0815-Muslime, die mit "der Hand der Fatima" etc und anderen absolut unislamischen Glücksbringer rumlaufen brauchen ein Minarett, denn sie tun so wenig bis gar nichts für den Islam und wollen sich aus schlechtem Gewissen ein wenig einsetzen für den Islam und meinen es sei getan wenn man für ein Minarett ist...
Inshallah wird Gott uns rechtleiten... Auch die Albaner...

Viktor
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Do, 21. Jan 2010, 15:11

Und nun kommt eine fette osmanische Ohrfeige für alle Naiven die auch für einen Minarett Verbot waren.

Von einem Minarett Verbot zu einem Verbot für kulturelle Zentren.



http://www.grenchen.net/blog/2010/01/20 ... er-kampfen

Estra
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Do, 21. Jan 2010, 16:42

Also wer vorgibt eine Garage bauen zu wollen und dann daraus ein alb.-islam. Kultruzentrum daraus machen will, muss sich nicht wundern, dass Einsprachen kommen.
Aber anstonsten spricht nichts gegen ein solches Zentrum, auch nicht von der svp Seite, wenn es vom Baudepartement überprüft ist.

Viktor
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Do, 21. Jan 2010, 20:33

meinst du sie hätten irgendwo Land erwerben können wenn sie von vornherein gesagt hätten sie wollen ein islamisches Zentrum dort bauen?

BesaBes
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Do, 21. Jan 2010, 21:05

Viktor hat geschrieben:meinst du sie hätten irgendwo Land erwerben können wenn sie von vornherein gesagt hätten sie wollen ein islamisches Zentrum dort bauen?
Wenn man Land kauft muss man doch nicht unbedingt angeben was man bauen will, weil wenn ich z.B einen Hallenbad bauen möcht und auf einmal entscheide ich mich für einen Hotel zu bauen ist doch mein recht egal wieso ich es kaufte, finde ich.

Eins sollte man aber schon klar stellen, die Schweizer wollen nichts haben was mit dem Islam zu tun hat, klar kann man auch an gewissen Orten auch mal bauen aber bei den meisten Fällen wird sicher alles abgelehnt, es ist ihnen lieber wenn man im Industriegebiet eine alte Fabrikhalle mieten tut und man sie nicht sehen muss.

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kleshtrimania
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Do, 21. Jan 2010, 21:12

Doch in der Schweiz muss man es ganz genau angeben für was man Land kauft. Es muss nämlich zonenkonform sein.

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Do, 21. Jan 2010, 21:14

Und man kann nicht erst ein Hallenbad bauen wollen und sich dann plötzlich doch für ein Hotel entscheiden.

BesaBes
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Do, 21. Jan 2010, 21:34

Mir ist schon klar das man in einem Wohngebiet nicht eine Disco eröffnen kann, der unterschied zwischen einer Islamzentrum und Garage sollten die Behörden entscheiden ob es im Weltbild passt, da geht es aber mehr darum das man etwas Islamisches bauen will und das sticht fast jedem schweizer die Augen aus.
Zuletzt geändert von BesaBes am Do, 21. Jan 2010, 21:46, insgesamt 1-mal geändert.

BesaBes
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Do, 21. Jan 2010, 21:45

Ich habe jetzt mal gegooglet und konnte nichts finden das man bei Land erwerb das Bauvorhaben angeben muss. Den ich kann doch Landboden kaufen und einfach nichts bauen oder?

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kleshtrimania
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Do, 21. Jan 2010, 22:10

Ich hab es nicht gegoogelt. Ich weiss es nur von meinem Bruder, der Architekt ist. Jede Gemeinde ist irgendwie in verschiedene Bauzonen eingeteilt.

BesaBes
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Fr, 22. Jan 2010, 6:50

Ja das auf jeden fall, mein bester Freund ist auch Architekt muss ihn mal genau fragen wie das abläuft.

Ich habe gestern die Sendung 10vor10 angeschaut da wurde von diesem Fall berichtet, so wie es aussieht steht aussage gegen aussage. Der SVP Gemeinderat hat dieses Grundstück verkauft, sein Treuhänder hatte ihm zwei Käufer gefunden und einer war der mit Garage wo auch schlussendlich das gekauft hat. Der von der SVP behauptet er habe dreimal gefragt was er bauen will und die Antwort war eine Garage. Der Käufer sagt es war nie die Rede davon. Nun ist es aber nicht zu ende, der Käufer hat aber ein Angebot von Islamzentrum bekommen und sein Grundstück verkauft und jetzt wollen sie dieses Islamzentrum bauen.
Ich denke sie werden alles daran setzen damit sie einen Grund finden um es abzulehnen, ausserdem ist es im Industrie und nicht im Wohngebiet.

Viktor
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Fr, 22. Jan 2010, 17:46

kleshtrimania hat geschrieben:Doch in der Schweiz muss man es ganz genau angeben für was man Land kauft. Es muss nämlich zonenkonform sein.
Nein dem ist nicht so ausser der Vorbesitzer will das so auf dem Kaufvertrag geregelt haben, aber Grundsätzlich gilt dass es niemanden zu interessieren hat was jemanden bauen will wen er das Land kauft.

Ansonsten würde da einige tausende Klagen im umlauf sein, weist du wieviel Land heutzutage verkauft wird und der Vorbesitzer ärgern sich heute weil auf dem verkauften Land neben ihrem Haus nun riesige Blöcke stehen, oder mitten in einem einem EinfamilienHaus-quartier wird ein riesiger Wohngeblock gebaut, alle Einwohner ärgern sich, aber sie können auch nichts tun.
Und man kann nicht erst ein Hallenbad bauen wollen und sich dann plötzlich doch für ein Hotel entscheiden.
Du kannst ein Hallenbad bauen, nach einem Monat abreisen und dann ein Chinagarten drauf bauen, das interessiert niemanden, hauptsache du haltest dich an die Bauvorschriften.

Viktor
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Fr, 22. Jan 2010, 17:51

BesaBes hat geschrieben:Ja das auf jeden fall, mein bester Freund ist auch Architekt muss ihn mal genau fragen wie das abläuft.

Ich habe gestern die Sendung 10vor10 angeschaut da wurde von diesem Fall berichtet, so wie es aussieht steht aussage gegen aussage. Der SVP Gemeinderat hat dieses Grundstück verkauft, sein Treuhänder hatte ihm zwei Käufer gefunden und einer war der mit Garage wo auch schlussendlich das gekauft hat. Der von der SVP behauptet er habe dreimal gefragt was er bauen will und die Antwort war eine Garage. Der Käufer sagt es war nie die Rede davon. Nun ist es aber nicht zu ende, der Käufer hat aber ein Angebot von Islamzentrum bekommen und sein Grundstück verkauft und jetzt wollen sie dieses Islamzentrum bauen.
Ich denke sie werden alles daran setzen damit sie einen Grund finden um es abzulehnen, ausserdem ist es im Industrie und nicht im Wohngebiet.
Ich denke dass es gar keine Rolle mehr spielt, Eier oder Farbe wird wohl das mindeste sein wass dieses Kulturzentrum treffen wird, wen es mal fertig ist, die Verantwortlichen dieses Kulturzentrum hätten mehr nachdenken müssen.

Arbëror
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Fr, 22. Jan 2010, 18:24

Viktor hat geschrieben:
kleshtrimania hat geschrieben:Doch in der Schweiz muss man es ganz genau angeben für was man Land kauft. Es muss nämlich zonenkonform sein.
Nein dem ist nicht so ausser der Vorbesitzer will das so auf dem Kaufvertrag geregelt haben, aber Grundsätzlich gilt dass es niemanden zu interessieren hat was jemanden bauen will wen er das Land kauft.

Ansonsten würde da einige tausende Klagen im umlauf sein, weist du wieviel Land heutzutage verkauft wird und der Vorbesitzer ärgern sich heute weil auf dem verkauften Land neben ihrem Haus nun riesige Blöcke stehen, oder mitten in einem einem EinfamilienHaus-quartier wird ein riesiger Wohngeblock gebaut, alle Einwohner ärgern sich, aber sie können auch nichts tun.
^

Das stimmt so nicht. Die Nachbarn, die unmittelbar daneben ihre Parzelle liegen haben, erhalten automatisch mit dem Gesuch des Bauvorhabens Einspracherecht. Zudem wird von Gemeindes wegen Baugesuche öffentlich publiziert und mit einer Frist belegt, damit man Möglichkeit hat, Einsprachen einzulegen. In einem weiteren Schritt gibt es dann eine Einigungsverhandlung, und wenn die Einsprachen dann immer noch nicht zurückgezogen werden, liegt es an der Gemeindebehörde, Einsprachen gut zu heissen oder abzulehnen und die Baubewilligung dem Gesuchssteller zu verweigern oder zu erteilen.

Und das mit dem Chinagarten stimmt auch nicht ganz. Grössere Änderungen an der Liegenschaft sind eintragungs- und bewilligungspflichtig. Und eine Garage, die jetzt ein islamisches Kulturzentrum werden sollte, wird ganz bestimmt darunter fallen.
Ka dy lloje njerëz: Këta që kur hynë në dhomë thonë: “Ja ku jam!”, dhe ata që kur hynë në dhomë thonë: “Ah, këtu qenke!”

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kleshtrimania
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Fr, 22. Jan 2010, 19:00

Genau so ist es Arberor. Ich erinnere mich noch ganz genau wie das war als meine Eltern ihr Haus gebaut haben. Nachdem es fertig war, haben sie sich entschieden einen Trog (mit Wasseranschluss) an das Haus zu bauen. Sie mussten "nur" wegen eines Trogs das ganz Verfahren wieder durch machen. Man kann sein Haus auch nicht so hoch bauen wie man will.

Viktor
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Fr, 22. Jan 2010, 23:46

Arbëror hat geschrieben:
Viktor hat geschrieben:
kleshtrimania hat geschrieben:Doch in der Schweiz muss man es ganz genau angeben für was man Land kauft. Es muss nämlich zonenkonform sein.
Nein dem ist nicht so ausser der Vorbesitzer will das so auf dem Kaufvertrag geregelt haben, aber Grundsätzlich gilt dass es niemanden zu interessieren hat was jemanden bauen will wen er das Land kauft.

Ansonsten würde da einige tausende Klagen im umlauf sein, weist du wieviel Land heutzutage verkauft wird und der Vorbesitzer ärgern sich heute weil auf dem verkauften Land neben ihrem Haus nun riesige Blöcke stehen, oder mitten in einem einem EinfamilienHaus-quartier wird ein riesiger Wohngeblock gebaut, alle Einwohner ärgern sich, aber sie können auch nichts tun.
^

Das stimmt so nicht. Die Nachbarn, die unmittelbar daneben ihre Parzelle liegen haben, erhalten automatisch mit dem Gesuch des Bauvorhabens Einspracherecht. Zudem wird von Gemeindes wegen Baugesuche öffentlich publiziert und mit einer Frist belegt, damit man Möglichkeit hat, Einsprachen einzulegen. In einem weiteren Schritt gibt es dann eine Einigungsverhandlung, und wenn die Einsprachen dann immer noch nicht zurückgezogen werden, liegt es an der Gemeindebehörde, Einsprachen gut zu heissen oder abzulehnen und die Baubewilligung dem Gesuchssteller zu verweigern oder zu erteilen.
Du verstehst da was falsch, Einspracherecht heist nicht ein willkürliches Recht oder ein Vetorecht, dass ist klar geregelt inwieweit die Nachbarn oder die Bevölkerung der Gemeinde einprache erheben können.
Und das mit dem Chinagarten stimmt auch nicht ganz. Grössere Änderungen an der Liegenschaft sind eintragungs- und bewilligungspflichtig. Und eine Garage, die jetzt ein islamisches Kulturzentrum werden sollte, wird ganz bestimmt darunter fallen.
Doch das stimmt "sehr sehr ganz"..
Du kannst ein Hallenbad bauen, nach einem Monat abreisen und dann ein Chinagarten drauf bauen, das interessiert niemanden, hauptsache du haltest dich an die Bauvorschriften
... unter der Bauvorschift antfallen alle anderen Anforderungen wie eben ob es Zonenkonform ist..etc.


Wir leben in keinem Schlarafenland, es gibt klar geregelte Vorschriften wer ein Gebäude bauen will, individuell emotionales Empfinden hat hier nichts zu suchen.

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hansi
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Mo, 25. Jan 2010, 9:03

kurios an dieser geschichte, dieses land wurde von einem SVP-ler gekauft :D

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Mo, 25. Jan 2010, 11:28

hm das konnte ich so niergends herauslesen, dass es ein svp-ler war der als sog. "Strohmann" für den alb.islam. Kulturverein, das Land gekauft hat.
Soweit ich aber denke zu wissen, ist ein Vertrag, der unter falschen Angaben und Tatsachen geschlossen wird, nicht rechtskräftig, oder?

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