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Shonya
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Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 12:18

Auf die Gefahr hin, dass es mal wieder zur Religionsdebatte verkommt, werfe ich das Thema trotzdem in den Raum.
Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass Beschneidungen an Jungen aus religiösen Gründen Körperveretzung sei.
Ich bin schockiert über dieses Urteil und glaube, dass es Konsequenzen für das friedliche Zusammenleben zwischen den Religionen in Deutschland haben wird. Es ist ein neues Pulverfass in Deutschland. Ich blicke auf die letzten Jahre und komme zu dem Schluss, dass 2 der 3 Weltreligionen in Europa anscheinend nicht erwünscht sind.
Es wird das Recht auf körperliche Unversehrtheit vorgeschoben und die Religionsfreiheit wird (mal wieder) mit Füssen getreten.
Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist schön und gut...wenn wir aber soweit gehen wollen, dann gilt das aber bitteschön für alle. Dann bitte auch verbieten, dass Kinder mit Psychopharmaka zugedröhnt werden, weil sie angeblich ADS oder ADHS oder wie man das heutzutage nennt, wenn Kinder durch den Konsum von zuviel Zucker, Elekrtronik, inkosequenter Erziehung durchknallen.
Dann auch keine Ohrlöcher mehr für kleine Kinder und so weiter und so fort...

Ich für meinen Teil bin stinkig und werde meine Söhne (so Gott will bekomme ich noch welche) beschneiden lassen, egal ob ich mich dann in der Zukunft damit strafbar mache :shock:
Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

leknilk0815
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 13:59

Servus,

Beschneidung ist Körperverletzung und hat nicht das Geringste mit Religion zu tun.
Wenn ein Moslem kein Schweinefleisch isst, dann ist das seine Entscheidung.
Wenn ein kleiner Junge beschnitten wird, ist das nicht seine Entscheidung, sondern die seiner Eltern. Seltsamerweise regen sich viele über die Beschneidung von Mädchen auf - wo ist der Unterschied? Ist "ein bißchen Körperverletzung" weniger strafbar?
Und - falls jetzt die Hygieneschiene kommt - Unfug!
Gruß - Toni

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Shonya
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 14:48

Du leugnest also den hygienischen Aspekt, den eine Beschneidung beim Mann mit sich bringt? Ein beschnittener Mann kann keine Balanitis bekommen, steckt sich weniger leicht mit Geschlechtskrankheiten an. Unter der Vorhaut bildet sich leicht mal Smegma und da verschlossen = warm = Bakterienalarm. Unbeschnittene Männer hinterlassen beim GV häufiger bakterielle Entzündungen bei der Frau, nicht wirklich angenehm. Frauen von beschnittenen Männern haben weniger häufig Gebärmutterhalskrebs.
Natürlich kommen bei Beschneidungsgegnern immer die gleichen Argumente, eins davon ist, dass man sich ja ordentlich waschen könnte. Ich glaube aber kaum, dass jeder unbeschnittene Mann sich ordentlich unter der Vorhaut reinigt/reinigen kann.

Ich kenne übrigens keinen beschnittenen Mann, der seinen Eltern hinterher einen Vorwurf wegen seiner Beschneidung gemacht hätte. Zumindest nicht, wenn die Eltern es professionell und nicht mit einem rostigen Messer haben machen lassen.
Siehst oder kennst Du den Unterschied zwischen Beschneidung von Männer oder Frauen? Ist Dir klar, dass es bei Frauen keinen hygienischen Aspekt gibt? Das es nur darum geht, die Sexualität der Frauen zu kontrollieren und ihnen die Freude an der Sache zu nehmen? Das Frauen dadurch zu Gebärmaschienen gemacht werden und sie bei jedem GV leiden?
Leiden beschittene Männer beim GV? Wo siehst Du die Nachteile einer Bescheidung bei Männern?
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 15:21

Bei Männern wird nur die Vorhaut entfernt während bei Frauen die äusseren weiblichen Geschlechtorgane komplett entfernt werden. Findest du dies immer noch einen guten Vergleich?

Frag mal all die beschnittenen Männer ob sie es gerne rückgängig machen würden.

leknilk0815
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 16:21

Es ist müssig, darüber zu streiten. Fakt ist, daß Kinder unfreiwillig beschnitten werden. Es ist in Deutschland auch die Prügelstrafe verboten, darüber regt sich niemand ernsthaft auf. Warum? Weil es nichts mit Religion zu tun hat.
Weibliche Beschneidung hat nichts mit Hygiene zu tun, männliche auch nicht. Die restlichen Behauptungen (Krebs, Entzündungen, etc.) sind genauso stichhaltig wie daß dreimal täglich beten vor Meteortreffern schützt.
Wenn sich ein volljähriger Mann beschneiden läßt, kein Problem. Wenn diese Entscheidung aus religiösen Gründen von den Eltern getroffen wird, ist das Körperverletzung.
Da vorehelicher Verkehr ja ohnehin verboten ist, sollte das Risiko, eine Frau mit Bakterien zu verseuchen nahe Null sein, oder? Er kann sich ja dann freiwillig vor der Heirat noch stutzen lassen, oder gibts da ein Problem? Und - ich kenne jede Menge unbeschnittener Männer, noch keinem ist der Schniedel abgefault mangels Hygiene. Eine Zwangsbeschneidung würde ich allenfalls bei Priestern akzeptieren (wenn sie gründlich wäre), vielleicht ließen sie dann die kleinen Jungs in Ruhe...
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 16:29

ich finds ja schon ein bißchen lustig, daß sich ausgerechnet ein mann gegen die beschneidung hier ausspricht und 2 frauen dafür. bevor jetzt was kommt, ich stimmt euch völlig zu mädels! ja ich bin auch dafür (oder zumindest mal nicht dagegen) und kenne ebenfalls keinen einzigen beschnittenen mann, der sich beschwert hat darüber. sicher kann man jetzt streiten drüber, ob es besser ist, wenn die jungs das selber entscheiden könnten. aber dann müßte man ja warten, bis sie volljährig sind, denn sonst könnte man ja auch wieder argumentieren, sie sind noch zu leicht beeinflussbar usw. aber wer läßt sich schon mit 18 noch beschneiden?

eltern entscheiden noch ganz andere dinge für die kinder, das müßte man ja dann alles in frage stellen. sie entscheiden die religion, die schule, die sprache(n) und und und. nur weil es jetzt keine "körperverletzung" ist, ist es deswegen nicht anders, weil man es hinterher ebenfalls nicht mehr rückgängig machen kann.
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 16:29

leknilk0815 hat geschrieben: Eine Zwangsbeschneidung würde ich allenfalls bei Priestern akzeptieren (wenn sie gründlich wäre), vielleicht ließen sie dann die kleinen Jungs in Ruhe...
hä?! und wieso das??? da müßte man vielleicht schon ein bißchen mehr abschneiden dann :-P

edit: ah man sollte alles lesen, sorry, hab das in klammern übersehen ;)
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 16:54

ich hab ehrlich gesagt noch keine gefestigbte meinung zum thema. ich weiß, daß die beschneidung meinem mann sehr wichtig war (vll. gar nicht mehr so sehr ist) und wir uns darauf geeinigt haben die jungs erst beschneiden zu lassen, wenn sie selbst alt genug sind es zu verstehen und sich dafür oder dagegen auszusprechen.

in einem anderen forum hab ich bereits eine diskussion verfolgt und folgenden artikel aus der welt online fand ich sehr interessant:

Die Beschneidung – ein unnützes Opfer für AllahDie Beschneidung muslimischer Jungen ist eine ebenso abscheuliche archaische Sitte wie die Genitalverstümmelung bei kleinen Mädchen. Sie ist ein Unterdrückungsinstrument und gehört geächtet. Von Necla Kelek

"Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit." Steht im Grundgesetz Artikel 2. Niemand wird bestreiten, dass die Genitalverstümmelung von Frauen eine abscheuliche Sitte ist. Sie steht bei uns deshalb unter Strafe.

Das Oberlandesgericht Köln hat nun in einem Urteil die Entfernung der Vorhaut bei Jungen aus religiösen Gründen ebenfalls als Körperverletzung definiert. Jüdische Verbände, Muslimvereine protestieren dagegen, dass die Verfassung Vorrang vor religiösen Riten haben soll.


Pflicht oder bloße Empfehlung?

In keiner Sure des Korans lässt sich ein Hinweis auf das Beschneidungsgebot finden, die Beschneidung gehört zur Sunna, einer nachzuahmenden Gewohnheit, auf jeden Fall ist sie "Pflicht und Voraussetzung für die Gültigkeit des Umkreisens der Kaaba bei der Pilgerfahrt und der Wallfahrt".

Es gibt einige Hadithe, überlieferte Worte und Taten der Propheten, die zur Begründung dieser "nachzuahmenden Pflicht" herhalten müssen. Eingefordert wird diese unter Berufung auf Abraham: "Abraham vollzog für sich die Beschneidung, als er im Alter von 80 Jahren war, und bediente sich dazu der Axt."

Ob die Beschneidung wirklich Pflicht oder bloße Empfehlung ist, darüber gingen die Meinungen unter den Islamgelehrten immer schon auseinander. Die Beschneidung ist ein Brauch wie das Barttragen, mit dem sich Fundamentalisten heute von den Ungläubigen, die Sauberen von den Unreinen, den Nichtmuslimen, abgrenzen.

Mit welcher demonstrativen Pracht das Beschneidungsfest auch früher schon zelebriert wurde, macht der 1829 veröffentlichte Bericht des österreichischen Gesandten Graf Julius von Lezsky deutlich, der die Beschneidung des Sohnes von Murad III. im Jahr 1583 schildert.


Schweigend ertragen

Zu diesem mehrere Tage währenden Volksfest marschierten Legionen von in- und ausländischen Gästen und Würdenträgern am Hof des Sultans auf, die Flotte und die Armee paradierten vorbei, alle Zünfte des Landes präsentierten ihre Künste. Nur der, um den es bei diesem Fest ging – Mohammed, der Sohn Murats des III. –, kam in der Geschichte kaum vor.

Auch meine Schwester hat ihre Söhne beschneiden lassen, weil es Brauch und Tradition ist. Unbeschnittene Jungen werden in der türkischen Gesellschaft nicht akzeptiert, die Beschneidung gehört zum Muslimsein und unauflöslich zur männlichen Identität. Und diese gewinnt nur, wer Schmerzen ertragen kann.

Wer die nicht aushält, wer nicht bereit zu sein scheint, einen Teil von sich Allah zu opfern, gehört nicht dazu. Der südafrikanische Freiheitsheld Nelson Mandela erzählt in seiner Autobiografie "Der lange Weg zur Freiheit" von seiner eigenen Beschneidung, die unter Beobachtung von Eltern und Verwandten sowie einiger Häuptlinge und ihrer Berater stattfand:

"Die Beschneidung ist eine Probe in Tapferkeit und Stoizismus; es wird keinerlei Betäubungsmittel verwendet; ein Mann muss sie schweigend ertragen." Im "kritischen Augenblick", so Mandela, war der Schmerz "so intensiv, dass ich mein Kinn gegen meine Brust presste. Viele Sekunden schienen zu vergehen, bevor ich mich an den Ausruf erinnerte; dann war ich wieder bei mir und rief ,Ndiyindola!' (Ich bin ein Mann!)."


Hinreichend widerlegt

"Aufgeklärte" Türken führen lieber medizinische Gründe an, die angeblich für eine Beschneidung sprechen. Ein Beschnittener leide nicht an Vorhautverengung, statistisch gebe es weniger Peniskarzinome, die Hygiene falle leichter, und das Risiko der Übertragung des Papillomavirus auf Frauen werde verringert.

Alle diese Argumente sind inzwischen von Urologen hinreichend widerlegt worden, selbst die Mär, dass die Beschneidung keine nachteiligen medizinischen Folgen habe, wird von Ärzten bestritten.

"Kurieren durch Amputieren", so der Kinderarzt und Chirurg Christoph Flechter, "sei so dumm wie der Versuch, einer Nasenentzündung durch Entfernung des Riechorgans beizukommen."

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland zahlen für diesen Eingriff nicht. Die in Deutschland lebenden Türken lassen sich dadurch nicht von der Beschneidung abbringen, nicht einmal die säkular lebenden Türken.


Ohne jede Erklärung

Etwa 10.000 muslimische Jungen in Deutschland kommen in jedem Jahr in das Alter, beschnitten zu werden. Das machen türkische Ärzte, aber auch aus der Türkei eingeflogene angelernte Beschneider. Oft aber wird die Beschneidung im Sommerurlaub in der Türkei vorgenommen, da sie ein Familienfest ist.

Auch mich beschäftigen das kulturelle Muster, die Macht der Umma des übergeordneten sozialen Systems, die in diesem Ritus deutlich wird, und die Vorstellung von Männlichkeit, die damit immer wieder fortgeschrieben wird.

Mein kleiner neunjähriger Neffe, der tagelang breitbeinig mit einem weit vom Körper gehaltenen Nachthemd zwischen den Frauen herumlief, entsprach so gar nicht dem männlich-heroischen Bild, das mit der Beschneidung verbunden wird.

Das war kein "Held", der da auf unsicheren Beinen durch die Gegend wankte, sondern ein gepeinigtes Menschenkind. Zu einer Zeit, wenn der Heranwachsende vielleicht gerade anfängt, seinen Körper zu entdecken, einen eigenen Willen und eigene Vorstellungen vom Leben zu entwickeln, wird seine Persönlichkeitsentwicklung durch eine Lektion gebrochen, die er ohne jede Erklärung erteilt bekommt – dass er sich zu fügen hat, wenn die Erwachsenen ihm Schmerz zufügen, dass Gott ihm Prüfungen auferlegt, die es zu bestehen gilt, oder er ist ein Nichts, weder Muslim noch Mann, noch Teil der Gemeinschaft.


Schändliche Tradition

Was die schändliche Tradition der Beschneidung bei Mädchen anrichtet, darüber wissen wir einiges. Die Genitalverstümmelung von Mädchen ist durch den Paragrafen 242 Strafbesetzbuch verboten. Warum gilt die Beschneidung nur bei Mädchen als Körperverletzung?

Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist ein Grundrecht, das nicht durch ein wie auch immer begründetes Gewohnheitsrecht, durch eine orientalische Sitte, außer Kraft gesetzt werden darf.

Die Psychiaterin Janet Menage hat den durch die Beschneidung verursachten seelischen Schaden als "gesellschaftlich sanktionierten Missbrauch" bezeichnet, der eine nachhaltige Traumatisierung hervorrufe.

Die Geborgenheit, die Sicherheit, das Vertrauen, das Kinder in diesem Alter ihren Eltern überwiegend entgegenbringen, wird durch ein anderes "Lebensmuster" ersetzt – sie empfinden Ohnmacht und Verrat.

Traumata aber sind nicht bewältigbar, sie werden eingefroren und verdrängt. Was nicht der Arbeit der Erinnerung und damit auch der Veränderung zugeführt werden kann, lebt in einem fort und zwingt zur Wiederholung. Das erklärt vielleicht auch, warum diese Tradition immer weiter fortleben kann.

Die Autorin ist Sozialwissenschaftlerin und Publizistin. Von ihr erschien unter anderem: "Die verlorenen Söhne"


Die Beschneidung ein unnützes Opfer für Allah

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... Allah.html
Paulo Coelho ‎"Love can consign us to hell or to paradise, but it always takes us somewhere"

leknilk0815
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 17:05

Lilli hat geschrieben:eltern entscheiden noch ganz andere dinge für die kinder, das müßte man ja dann alles in frage stellen.
Kannst Du das mal präzisieren? Ich kenne keinen Fall, in dem es erlaubt wäre, einem Kind körperlichen Schaden zuzufügen (in D zumindest). Es gibt Fälle, in denen eine medizinische Norwendigkeit besteht, z.B. das Zungenband beschneiden, dessen Unterlassung evt. zu Sprachstörungen führen kann. Für die "Pimmelverstümmelung" besteht keinerlei Grund, alle "Gründe" dafür stammen aus dem Mittelalter, halten keiner Beweisführung stand und sind nichts als Religionshörigkeit.
aber wer läßt sich schon mit 18 noch beschneiden?
Warum denn plötzlich nicht mehr? Wo doch soviel dafür spricht! Es müsste doch, so wie es oben dargestellt wurde, fast schon ein Genuss für den Betreffenden sein...
Keine Reinigungsprobleme, die Mädels stehen drauf (hallo Lilli!), kein Gebärmutterkrebs mehr, usw...
Noch seltsamer: ausgerechnet Ärzte, die ja damit Geld verdienen könnten, behaupten ketzerisch, daß eine Beschneidung völlig unnötig ist. Die sind aber auch dumm, diese Ärzte. Sie sollten doch besser auf die gläubigen Religionsspezialisten hören, die kennen sich mit medizinischen Fragen schließlich viel besser aus!
Ach ja - noch was: Ist Gott, Allah, Jave oder wie auch immer das höhere Wesen genannt wird, etwa unvollkommen? Oder hat er das Stückchen Haut aus Prüfungszwecken wachsen lassen? Wer sich nicht traut das wegzuschneiden kommt in die Hölle?

Und noch was: Wenn man bei Hunden oder Katzen Ohren oder Schwanz beschneiden läßt, bekommt man eine Anzeige wegen Tierquälerei (zu recht!), weil keine medizinische Notwendigkeit besteht.
Bei Kindern soll man das dann straffrei dürfen? Sind die Kinder weniger Wert als Haustiere? Oder ist das Tierschutzgesetz falsch?
Gruß - Toni

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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 17:39

schweres Thema,
zuerst mal möchte ich schon auch nochmals klarstellen, dass die Beschneidung von Jungen und Mädchen zwei völlig verschiedene Themen sind. Wie schon geschrieben wurde geht es bei der Beschneidung der Mädchen darum dass sie in der Intimzone keine Lustgefühle hat, damit sie ja nicht auf dumme Gedanken kommt und damit das auch noch gesichert ist, macht man es fast unmöglich indem sie zugenäht wird und nur eine winzig kleine Öffnung gelassen wird damit sie noch irgendwie urinieren kann.
Bei den Jungs ist das ja anders, trotzdem wird ihnen was abgeschnitten, was aber von Natur aus da ist, also ein plastisch chirurgischer Eingriff, der nicht notwendig wäre.
Unser Sohn wurde beschnitten, gleichzeitig mit seinem Cousin, der sich mit Händen und Füssen und Schreien gewehrt hat, da hatte ich also schon Zweifel, was tun wir hier eigentlich?! Es gibt Männer die ihren Eltern Vorwürfe machen, dass sie das zugelassen haben. Es ist was anderes wenn man selber entscheidet ob einem was abgeschnitten wird oder nicht.

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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:04

es gibt noch andere verletzungen außer körperlichen!! ebenso wie andere eingriffe in die entwicklung von kindern. ich hab doch geschrieben:
Lilli hat geschrieben:sie entscheiden die religion, die schule, die sprache(n) und und und. nur weil es jetzt keine "körperverletzung" ist, ist es deswegen nicht anders, weil man es hinterher ebenfalls nicht mehr rückgängig machen kann.
woher willst du wissen, ob ich drauf stehe?? ich sagte, ich bin nicht dagegen! den unterton überles ich jetzt mal .. ;)
wäre ein aufschrei durch die männerwelt gegangen, alle klagten über schwere seelische störungen, unerträgliche schmerzen, beeinträchtigung ihrer lebensqualität usw. wäre ich dagegen, ganz sicher, aber die beschnittenen männer haben überhaupt nichst dagegen!

frag doch mal die männer, wieso sie so gerne zur vorsorgeuntersuchung zum urulogen gehen oder bei problemen in diesem bereich am liebsten gar nichts machen, schon gar nicht aber zum arzt gehen?? ich bin halt kein mann, kann ich nicht beurteilen. als frau bist du im normalfall gewohnt, regelmäßig zur kontrolle zu gehen und da nichts dabei zu finden. ich denke, das schamgefühl wäre zu groß, grad wenn es was ist, wo es keine medizinische notwendigkeit gibt. da müßten sie ja begründen, warum sie das tun wollen :-D *kopfkino* :mrgreen: aber so wie es jetzt ist, gibt es einfach einen religiösen grund, fertig, keine diskussion, einfach machen.

vielleicht verdienen ärzte einfach nicht genug geld damit ;) oooder aber, sie fachen die diskussion an, damit sie dann mehr geld rausschlagen können. oder man hat sie schlicht falsch interpretiert, zwischen "medizinisch nicht notwenig", also unnötig und schlecht ist immer noch ein unterschied!

übrigens gab es auch bei uns eine zeit, in der alle männlichen babies direkt nach der geburt beschnitten wurden - aus medizinischen gründen ^^ das ist noch gar nicht so lange her, nämlich in den 70ern, zumindest hier in der gegend, also soviel zum thema mittlalter ;)

dein versuch die "gotteskarte" auszuspielen ist ja auch nett. hätte gott uns vollkommen gemacht, hätten wir z.B. auch keinen blinddarm, denn der kann sich entzünden, erfüllt aber sonst keinen nennenswerten zweck. mit dieser argumentation dürften wir weder brille tragen noch sonst irgendetwas an uns verändern, denn das würde ja suggerieren, daß gott unvollkommen ist :-P

ohren oder schwanz beschneiden bei hunden bedeutet einschränkung ihrer fähigkeiten, nur um einem von menschen gemachtem optischen bild zu entsprechen.
beschneidung bei männern bedeutet einschränkung der fähigkeiten?? nicht daß ich wüßte ..

ich hab aber noch einen anderen aspekt, warum mir das bauchweh macht: plötzlich wird so die weibliche und männliche beschneidung wieder gleichgesetzt, das find ich ziemlich besorgniserregnend. denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun!! meiner meinung nach könnte das alles zunichte machen, was an erfolgen gegen die weibliche beschneidung schon erzielt worden ist.

ansonsten weiß ich nicht genau, ob es vielleicht besser ist, ein alter abzuwarten, in dem die jungs zumindest verstehen, was da gemacht wird, oder ob es besser ist, wenn sie noch ganz klein sind und "gar nichts mitkriegen". außerdem bin ich natürlich dafür, das unter hygienischen bedingungen zu machen und mit betäubung.

bist du beschnitten??
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:09

Ich kenne keinen Fall, in dem es erlaubt wäre, einem Kind körperlichen Schaden zuzufügen (in D zumindest). Es gibt Fälle, in denen eine medizinische Norwendigkeit besteht
Wie viele Kleinkinder bekommen von ihren Eltern Ohrlöcher gestochen? Hier in Deutschland habe ich das vielfach beobachtet. Sagt da jemand etwas gegen? Wird es verboten? Nein!
Jetzt könnte man sagen, dass ist doch nicht so schlimm...ein Ohrloch wächst aber nie ganz zu, dass Loch bleibt zu sehen, kann sich auch entzünden, tut beim Stechen weh und ist auch nicht von Geburt an da bzw. nicht da (das Loch).
Kindern wird in D Psychopharmaka verschrieben, weil leichtfertig irgendwelche Krankheiten diagnostiziert werden (wieder mal ADHS). Die Folgen von diesen Medikamenten nehmen Einfluss auf das kommende Leben (Nervenschäden, Abhängigkeit). Über Verbote denkt keiner nach.
"Pimmelverstümmelung" besteht keinerlei Grund, alle "Gründe" dafür stammen aus dem Mittelalter
Gebärmutterhalskrebs und Krebs am männlichen Geschlecht sind Sache des Mittelalters?
Noch seltsamer: ausgerechnet Ärzte, die ja damit Geld verdienen könnten, behaupten ketzerisch, daß eine Beschneidung völlig unnötig ist.
Die Sicht des Urologen meines Mannes ist kommischer Weise etwas anderes. Der praktiziert seit über 30 Jahren und wir haben über das Thema gefachsimpelt. Er ist übrigens weder Jude, noch Muslim und Deutscher.
Und noch was: Wenn man bei Hunden oder Katzen Ohren oder Schwanz beschneiden läßt, bekommt man eine Anzeige wegen Tierquälerei (zu recht!), weil keine medizinische Notwendigkeit besteht.
Bei Kindern soll man das dann straffrei dürfen? Sind die Kinder weniger Wert als Haustiere? Oder ist das Tierschutzgesetz falsch?
Soll das ein Scherz sein? Weist Du wofür die Rute bei einer Katze da ist? Das eine Katze ohne Schwanz ihr Gleichgewicht nicht halten kann, Springziele nicht abschätzen kann?
Es macht aus keiner Sicht Sinn Hunden oder Katzen Ohren und Schwanz abzuschneiden.
Es ist nicht einmal vergleichbar was Du da anführst, lächerlich.
Einem Jungen wird nicht der ganze Pimmel abgeschnitten, nur eine kleine Haut. Frauen werden Klitoris (wie wichtig die ist fürs Lustempfinfden wirst Du wohl wissen) und in manchen Teilen der Welt auch Innere- und Äussereschamlippen entfernt. Die Frauen sterben nicht selten an Infektionen, da es durch das Zunähen zu Infektionen kommt.

Um Dir noch etwas zu erzählen, was Du sicher noch nicht weisst: Frauen haben auch eine Vorhaut, die bei Verengung aus hygienischen Sicht und auch wegen des Lustempfindens beschnitten wird (kommt aber selten vor). Dagegen würde ich mich nie aussprechen. Vergleichst Du aber Genitalverstümmelung bei Frauen mit der Beschneidung von Jungen, dann hast Du über die Themen nie wirklich nachgedacht.
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:18

Estra hat geschrieben:...und nur eine winzig kleine Öffnung gelassen wird damit sie noch irgendwie urinieren kann.
Das ist nur noch selten bei einigen Stämmen der Fall, es gibt verschieden "starke" Beschneidungen. Aber vollkommen egal ob Junge oder Mädchen - es ist Körperverletzung an abhängigen Minderjährigen und so muss es auch bestraft werden.
Früher dachten die Ärzte, daß so Dinge wie Mandeln oder Blinddarm unnötig wären und wurden einfach entfernt, wenn nur ein kleiner Verdacht bestand - was weg ist, ist weg. Die Ärzte haben dazugelernt - heute wird das weit vernünftiger gehandhabt.
Leider ist für solche Fortschritte Hirn nötig, der Glaube hilft da nicht weiter...
Vielleicht stellt man eines Tages fest, daß dieses Stückchen Haut noch eine andere Funktion hat als daß es sie nach dem zurückziehen wieder vorhaut (daher übrigens der Name... :D )
Gruß - Toni

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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:18

Estra hat geschrieben: Unser Sohn wurde beschnitten, gleichzeitig mit seinem Cousin, der sich mit Händen und Füssen und Schreien gewehrt hat, da hatte ich also schon Zweifel, was tun wir hier eigentlich?! Es gibt Männer die ihren Eltern Vorwürfe machen, dass sie das zugelassen haben. Es ist was anderes wenn man selber entscheidet ob einem was abgeschnitten wird oder nicht.

Darum würde ich meinen Sohn auch nicht im ALter von 2-12 beschneiden lassen. Ich bin dafür Jungs im ersten Lebensjahr beschneiden zu lassen. Die Beschneidungsfeier ist mir aber durchaus wichtig und die würde ich erst später abhalten, wo der Junge es geniessen kann und kein Aua mehr hat, ist sein Tag.
Meine kleinen Brüder wurden in Algerien beschnitten und das war ziemlich brutal, weil nach Tradition unseres Dorfes. Keiner von Beiden hat einen Schaden erlitten, aber ich fand die Art auch nicht schön. Spätetens da habe ich entschieden, dass es bei meinen Söhnen so nicht laufen soll, trotzdem werden sie beschnitten.
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:20

leknilk0815 hat geschrieben:
Estra hat geschrieben:...und nur eine winzig kleine Öffnung gelassen wird damit sie noch irgendwie urinieren kann.
Das ist nur noch selten bei einigen Stämmen der Fall, es gibt verschieden "starke" Beschneidungen.

Woher nimmst Du nur Deine Weisheit? Dir ist schon klar, wieso es oft zu den angeblich stärkeren Beschneidungen kommt?
Guck Dir doch mal ein Beschneidungsvideo an...dann wird Dir vieleicht einiges klar.
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:23

leknilk0815 hat geschrieben:
Estra hat geschrieben:...und nur eine winzig kleine Öffnung gelassen wird damit sie noch irgendwie urinieren kann.
Das ist nur noch selten bei einigen Stämmen der Fall, es gibt verschieden "starke" Beschneidungen. Aber vollkommen egal ob Junge oder Mädchen - es ist Körperverletzung an abhängigen Minderjährigen und so muss es auch bestraft werden.
und genau darin seh ich die gefahr! daß jetzt die beschneidung bei frauen wieder so abgetan wird :? es gibt keine "schwache" beschneidung von frauen!! nur "ganz stark" und "stark", auf jeden fall aber zu stark!
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:34

Shonya hat geschrieben:Vergleichst Du aber Genitalverstümmelung bei Frauen mit der Beschneidung von Jungen, dann hast Du über die Themen nie wirklich nachgedacht.
Ich denke auch nicht über Vergewaltigung nach, ich verurteile sie. Nichts anderes ist Beschneidung, ob bei Jungen oder bei Mädchen. Daß es bei Jungs weniger weh tut, ist zweitrangig, ebenso wie es bei einer Vergewaltigung vor dem Gesetz zweitrangig ist, wie lange es dauerte. Oder sollte ein Täter, der "nur mal schnell drüberhüpft" milder bestraft werden? Wohl kaum!
Die Richter haben nur bestätigt, was im Grundgesetz bereits vorhanden war. Wem das nicht passt, der sollte dahin auswandern, wo man das Mittelalter wieder hochleben läßt. In einer Zivilisation hat er/sie nichts zu suchen!
Für mich ist das Thema erledigt, weil ich mich darüber zu sehr aufrege. Wenn ein Freund eine Beschneidung befürworten würde, würde ich ihn SOFORT rauswerfen. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr!
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:38

du vergleichst äpfel mit birnen!!

bist du nun beschnitten oder nicht?
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Shonya
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:39

Grusselig Toni, es wird immer unterirdischer...
Das Grundgesetz bietet übrigens auch Religionsfreiheit und die wird wie so oft missachtet. Aber zieh Dich mal raus, da kommt eh nichts argumentativ wertvolles aus Deiner Ecke und auf Fragen oder einzelne Punkte gehst Du auch nicht ein.
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Re: Beschneidungsverbot in Deutschland.

Fr, 13. Jul 2012, 18:41

Ich kann beide Seiten verstehen.
Ich kann nachvollziehen, dass man sagt jeder mensch sollte selbst entscheiden dürfen was mit seinem Körper passiert.

ABER, für Beschneidungen an Mädchen gibt es zu keiner Zeit eine medizinische Begründung. Für Beschneidungen an Jungen schon. Auch deutsche Jungen werden wegen einer Vorhautverengung beschnitten. Demnach ist es ein Eingriff, der durchaus häufiger durchgeführt wird.

Eine MandelOP kann auch ohne Indikation passieren mit Entscheid der Eltern. So wurden mir als ich 7 war die Mandeln entfernt. Ich war ein kränkliches Kind, aber dafür müssennicht zwingend die Mandeln raus.

Oder dem Kind werden die Ohren angelegt (passiert auch schon im Kleinkindalter und hat keine medizinische Notwendigkeit) und und und.

Wenn das fachmännisch gemacht wird, hat es aus meiner Sicht auch keine psychologischen Folgen. Ich habe meine Mandeln nie vermisst. Denn ich hatte keinen Nutzem von ihnen. Genauso wie man von der Vorhaut keinen Nutzen hat.

Durch das Verbot kommt es nur dazu, dass viel mehr Stümper zu tage treten. Und das ist dann verwerflich.
te jetosh do te thote te luftosh

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