Rubi
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Psychisches Trauma

So, 19. Feb 2012, 17:57

Hallo bin neu hier.

Mich würde interessieren wie in der Schweiz lebende Kosovo Albaner mit einem Psychischen Trauma umgehen das eines ihrer Kinder(Tochter) erlebt hatte.

Estra
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Re: Psychisches Trauma

So, 19. Feb 2012, 20:50

hallo Rubi
ich vermute mal, dass du diese Frage wegen einem aktuellen Ereignis in deinem Umfeld stellst.
Man kann das nicht so allgemein bewantworten, da die in der Schweiz lebenden albanischen Familien, ganz unterschiedlich reagieren, wie dies auch in schweizerischen Familien ein schweres Thema ist und ganz unterschiedlich damit umgegangen wird.
Ich kann dir nur sagen, dass in unserer Familie bei solchen Problemen eher unsicher bis beschämt damit umgegangen wird. Man will es lieber ganz still angehen oder gar nicht ansprechen, da oftmals gedacht wird, dass man die Kinder eher noch mehr belastet, wenn man da offen darüber spricht.
Ich vermute auch dass die Art des Traumas entscheidend ist. Ist es ein sexuller Übergriff, ist es sowieso ein Tabu und externe Hilfe ist eher unerwünscht, ist es dass das Kind einen geliebten Menschen verloren hat durch Unfall oder durch eine Gewalttat, kann es sein, dass eher darüber gesprochen wird und auch auswärtige Hilfe angenommen wird usw. Aber wie gesagt, oftmals will man die Kinder auch schützen indem man schlimme Dinge nicht immer wieder anspricht und man hofft, dass "Gott" und die Zeit die Wunden heilt.
Gruss Estra

Rubi
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Re: Psychisches Trauma

So, 19. Feb 2012, 21:42

Hallo Estra

Eigentlich waren es drei Ereignisse,das erste liegt ca. 10 Jahre zurück(Gewalt in der Familie).Und die letzten beiden Ereignisse beide am gleichen Ort ca.3 Jahre.
Ich lernte Sie als sehr liebenswerten und ehrlichen Menschen "kennen" als Sie noch bei uns arbeitete(sprach nicht viel und war introvertiert).
Und Sie weiss,das Sie jederzeit auf mich zu kommen kann,wenn Sie will.Aber Sie hat Probleme mit dem Vertrauen.



Gruss Rubi

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Re: Psychisches Trauma

So, 19. Feb 2012, 22:01

hi nochmals,
so rein laienhaft psychologisch betrachtet, ist das Vertrauen bei fast allen Personen mit Trauma gebrochen worden und nicht mehr oder nur noch teilweise vorhanden. Das wieder herzustellen braucht sehr sehr viel Zeit und eventuel auch professionelle Hilfe und nicht immer wird es überhaupt wieder annähernd so vorhanden sein, dass es für die Mitmenschen sicht - oder fühlbar ist.
Ein guter Freund/-in zu sein ist für diese Mensche sehr wichtig, zusammen still sein, zusammen weinen, im richtigen Moment nicht drängen und im richtigen Moment manchmal ein bisschen motivieren usw. Mehr kannst du wohl leider nicht erwarten oder erhoffen.
Gruss Estra

Rubi
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Re: Psychisches Trauma

So, 19. Feb 2012, 22:25

Hallo

Ich muss jetzt vorsichtig sein,was ich hier schreibe,denn ich will niemanden verletzen,aber wenn das Vertauen in den Vater gestört sein könnte, wem kann man da noch vertrauen?
Und ehrlich gesagt kenne ich die Familienverhältnisse ja nicht und weiss nicht wie es dort so abläuft.
Ich "kenne" Sie eigentlich nur von der Arbeit her als Sie noch bei uns arbeitete.



Und ich bin nicht Ihr Freund,bin ca. 20 Jahre älter als Sie und bin Schweizer.

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Re: Psychisches Trauma

So, 19. Feb 2012, 22:34

Trauma egal welcher Art und Vertrauen stehen leider im Wiederspruch, egal in welcher Kultur oder Umfeld.

Mit Freund meinte ich einfach jemand bei der die Person, die ein Trauma erlitten hat, sich selbst sein kann ohne dass sie das Gefühl hat sich rechtfertigen oder erklären zu müssen.
Sie wird sich sicher jemanden mitteilen bei Gelegenheit und einem Fünkchen Vertrauen in die andere Person, oder sie macht es so wie viele, um zu überleben verdrängt man oftmals das was schmerzhaft ist.

Rubi
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Re: Psychisches Trauma

Mo, 20. Feb 2012, 19:40

Das mit dem verdrängen kann aber auch sehr gefährlich werden,wenn man plötzlich keine Kraft mehr hat und es einem innerlich auffrisst.
Sie weiss auf jeden Fall das ich Sie so mag wie Sie ist,aber zu Ihr nach Hause anrufen getraue ich mich ehrlich gesagt nicht,
denn ich weiss ja nicht wie Ihr Vater darauf reagiert.

Und gestern feierten hier die Kosovo Albaner Unabhängikeitstag,und mein Arbeitskollege sah Ihren Vater und zwar alleine ohne die Familie.

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Re: Psychisches Trauma

Mi, 22. Feb 2012, 10:10

ja auf jeden Fall, verdrängen ist keine Lösung, aber für einige eine Überlebensstrategie um in der Gesellschaft funktonieren zu können.

Ich lese bei dir eine gewisse Abneigung gegen ihren Vater heraus und dass du vielleicht denkst er sei dafür verantwortlich.
Ich weiss jetzt nicht genau, ob du konkreten Verdacht hast, dass sie ein Trauma hat oder ob es eher Vermutungen sind, da sie verschlossen erscheint.
Dass der Vater den Unabhänigkeitstag nicht mit der Familie feierte, ist kein Signal für irgendwas. Wir haben überhaupt nicht gefeiert. Das Männer sich auch mal in den alb. Clubs oder sich sonst treffen ohne Familie ist auch keine grosse Sache.
Du hast geschrieben dass du 20 Jahre älter bist, also vielleicht sogar im Alter ihres Vaters. Es ist sehr nett, dass du dich um sie sorgst, aber ich denke dass du da vielleicht nicht ganz die Person sein kannst, der sie sich anvertraut, aus verschiedensten Gründen. Du bist ein Mann, ein Mann im Alter vielleicht von ihrem Vater, also von der Kultur her eher eine Respektsperson. Das hat nichts mit dir persönlich zu tun. Bei einer Anlaufstelle für junge Frauen bei Problemen jeglicher Art, trifft man auch eher auf Frauen die da beratend tätig sind.
Es ist nicht einfach zu sehen wie jemand zu leiden scheint, wenn er einem in irgend einer Form wichtig ist. Es ist auch nicht einfach sich da nicht im Gedankenkarussell zu verlieren, indem man rotiert, was alles sein könnte wenn usw.
Ein leidender Mensch, schafft oftmals weitere leidende um sich herum, ohne es zu merken.
Versuche dich nicht in ihrem Schicksal zu verlieren.
Gruss Estra

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saloni
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Re: Psychisches Trauma

Mi, 22. Feb 2012, 17:34

Rubi hat geschrieben:Hallo

Ich muss jetzt vorsichtig sein,was ich hier schreibe,denn ich will niemanden verletzen,aber wenn das Vertauen in den Vater gestört sein könnte, wem kann man da noch vertrauen?
Und ehrlich gesagt kenne ich die Familienverhältnisse ja nicht und weiss nicht wie es dort so abläuft.
Ich "kenne" Sie eigentlich nur von der Arbeit her als Sie noch bei uns arbeitete.



Und ich bin nicht Ihr Freund,bin ca. 20 Jahre älter als Sie und bin Schweizer.

Hallo

Kenne ich von mir selber. Das dauert, gerne bricht man eine eigentlich gute Beziehug dan auch mal ab. Innerer Koten. Eigene Fesseln. Es ist immer ein Leiden da und man lernt, dass man leider jedem noch so lieben Menschen, nicht vertrauen kann. Für alle rund herum ist es schwer, es geht aber nur durchs akzeptieren und nicht als zu persönlich nehmen. Das Hinterstübchen ist hellhöriger, als bei anderen.


mfg

Rubi
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Re: Psychisches Trauma

Mi, 22. Feb 2012, 19:58

Hallo Estra

Ich selber habe psychische Probleme und arbiete im geschütztem Rahmen.Und als Sie noch bei uns arbeitete erfuhr ich es von den "Betreuern".Und das Sie traumatisiert ist merkt man sehr gut.Und was das funktionieren betrifft,wird Sie sehr warscheinlich nie mehr so sein wie früher,auch was das arbeiten betrifft.

Und was das alter betrifft,den jungen Leuten ging und geht Sie mehr aus dem Weg als Sie noch bei uns arbeitete auch jetzt wenn ein paar Arbeitskollegen Sie sehen,läuft Sie ihnen davon,ausser es sind Landsleute von Ihr die Sie noch von "früher" her kennt.(Vielleicht will Sie sich nichts anmerken lassen,vor unangenehmen Fragen bei Ihren Landsleuten)

Mitte letzten Jahres lief Sie auch vor mir zwei mal davon und sagte mir auch einmal,bitte lass mich in Ruhe.Ende letzten Jahres sah ich Sie zwei mal am Bahnhof sitzen und wir redeten miteinander.Und dieses Jahr kam Sie im Supermarkt sogar auf mich zu und ich wünschte Ihr ein gutes Neues Jahr.Und sogleich verabsiedete Sie sich auch schon wieder.

Lg rubi

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Re: Psychisches Trauma

Mi, 22. Feb 2012, 20:04

Hallo Saloni

Da gebe ich dir recht,was das vertrauen betrifft.
Und auch ich vertraue nicht jedem,aber Ihr habe ich einmal geschrieben wie es in mir drin aussieht,als Sie einmal etwas wirklich schönes zu mir gesagt hatte.Und da Sie ein sehr ehrlicher Mensch ist,glaube ich es Ihr,denn Sie ist nicht so oberflächlich wie zum Teil meine Arbeitskollegen.

Lg Rubi

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Re: Psychisches Trauma

Do, 23. Feb 2012, 9:38

Hallo Rubi,
ich denke halt dass es ein langer langer Prozess ist um wieder Vertrauen zu haben und vorwärts zu gehen.
Ich denke ihr habt da eine Verbundenheit von teilendem Schicksal das euch irgendwie verbindet.
Daheim anrufen würde ich aber trotzdem nicht und halt den Kontakt so belassen wie es ist. Wenn ihr euch per Zufall seht und sie Lust hat
zu sprechen, dann wird sie auf dich zukommen.
Gruss Estra

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Re: Psychisches Trauma

Fr, 24. Feb 2012, 20:03

Hallo Estra

Was wäre wenn Sie Kontakt will aber Angst hat vor Ihrem Vater hat das er es herausbekommt?
Oder Sie von Ihren Landsleuten gesehen wird?

Und Ende letzten Jahres kam Ihr Vater ins Geschäft wo ich arbeite,ich fragte ihn ob er nicht Ihr Vater sei.
Er sagte ja und ich erkundigte mich über seine Tochter ob es Ihr gut geht er hielt kurz inne überlegte und sagte ,gut.
Ich fragte ihn ob er Ihr bitte einen lieben Gruss ausrichten könnte?
Er sagte ja und wie heisst du.Ich sagte ihm meine Namen und er sagte Ciao.

Hätte ich Ihr keine Gruss ausrichten sollen,war es falsch?

Lg Rubi

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Re: Psychisches Trauma

Fr, 24. Feb 2012, 20:39

hi,
wenn sie Angst hätte vor der Familie, dann ist es für sie stressfreier und auch besser keinen Kontakt zu haben. Aber sie hat ja da am Bahnhof und im Geschäft mit dir gesprochen, somit denke ich dass es eher so ist, dass wenn es sich die Situation ergibt und sie dich sieht auch mit dir spricht, aber jetzt nicht gezielt den Kontakt sucht.
Das nachfragen und grüssen ist denke ich ok, was vielleicht für ein anderes mal den Vater freuen würde, wenn du nach der ganzen Familie fragst und nicht nur nach ihr, also zuerst wie es ihm geht, der Familie allgemein und dann nach der Tochter fragen, sofern er annehmen kann, dass du keine anderen Absichten bei ihr hast, sonst lieber nicht grüssen-
Gruss Estra

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Re: Psychisches Trauma

Fr, 24. Feb 2012, 20:52

Hallo Estra
Vielen Dank für den Tip,ich werde es nächstes mal tun.
Aber eines verstehe ich nicht was meinst du mit keine anderen Absichten?
Ehrlich gesagt habe ich immer so einen Menschen wie Sie gesucht was die ehrlichkeit betrifft.
Und irgendwie habe ich gefühle für Sie,wenn Sie traurig war ging es mir sehr nahe oder wenn ich Sie alleine sah.
Aber nur der Altersunterschied ist ein grosses Problem.Und dann kommt das noch mit der Kultur.

Lg Rubi

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Re: Psychisches Trauma

Fr, 24. Feb 2012, 21:22

Hi nochmals,
ich kann dich schon verstehen, aber nicht immer kann zusammen kommen, was sich zusammengehörig fühlt. Ihr habt beide sehr viel durchgemacht, das verbindet, man fühlt sich endlich wiedermal verstanden, weil der andere genau weiss wie es in einem aussieht.
Aber leider denke ich abgesehen von 20 Jahren, was sehr viel ist und nicht zu unterschätzen, trennen euch auch noch andere Dinge. Wenn der Vater eher konservativ ist, wünscht er sich für die Tochter eher keinen Schweizer, aus verschiedenst möglichen Gründen.

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Lilli
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Re: Psychisches Trauma

Fr, 24. Feb 2012, 21:41

also auch auf die gefahr hin jetzt mit der tür ins haus zu fallen .. rubi, willst du was von ihr oder nicht?? ist sie "nur" eine freundin für dich, eine verbundene, oder möchtest du mehr, eine beziehung?

ich denke, das kommt noch dazu, daß sie merkt, da ist was, auch wenn du dich sicher sehr zurückhältst. ich denk, das macht sie noch unsicherer gerade was diese vertrauenssache angeht. einerseits weiß sie dich sehr zu schätzen, aber vielleicht will sie sich auch deshalb dir nicht mehr öffnen, weil sie dich nicht verletzen will. schonmal daran gedacht? vielleicht hat sie bedenken, dich so "auszunutzen", weil sie nichts von dir will.

sorry ich kanns nicht schonender ausdrücken :-(

daß du ihr grüße ausrichten läßt oder nach ihr fragst find ich jetzt nicht so schlimm. ehrliches interesse ist ja nichts negatives, aber ich sehe es ähnlich wie estra, es minimiert eher die chance auf mehr ..
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Re: Psychisches Trauma

Fr, 24. Feb 2012, 21:49

Hallo

Ich weiss nicht ob er konservativ ist(Sie raucht und zwar sehr viel),ich weiss nicht einmal ob Sie Christin oder Muslima ist.
Ich fragte Sie einmal ob Sie sich auf Weihnachten freue.Und Sie sagte mir wir haben keine Weihnachten,und ein paar Wochen später sagte Sie mir das Sie katholisch sei.

Aber ich weiss was Ihr Vater getan hat( und Sie war anwesendt) und das Sie "Angst" vor ihm hat.Hat Sie mir zwar nie so gesagt,aber wäre ich an Ihrer Stelle,ich hätte Angst vor ihm.
Hätte ich das erlebt was Sie erlebte, würde ich alles unternehmen um von dort weg zu kommen.
Und einmal fragte Sie mich wie alt ich sei,und ab und zu "wartete" Sie vor der Arbeit auf mich und machte sich auch Sorgen als ich einmal krank war.Sie die nie viel geredet hatte und sehr introvertiert war,und von da an habe ich Sie in mein Herz geschlossen.

Lg Rubi

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Re: Psychisches Trauma

Fr, 24. Feb 2012, 22:02

Hallo Lilli

Sie ist so etwas wie eine verbundene,ich will einfach das man Ihr nie mehr weh macht in Ihrem Leben.
Meine Arbeitskollegen reden zum Teil sehr negativ über Sie,auch rassischtisch Sprüche kommen da.
Eine Bezihung daran habe ich nicht gedacht,Alter Kultur usw.und Sie sagte einem Arbeitskollegen einmal das Sie keinen Freund will als er Sie danach fragte.
Und glaub mir mich hat Sie schon ein paar mal angemotzt als Ihr etwas nicht passte da ich Sie darauf hinwies Sie könne mir ruhig sagen was Ihr an mir nicht passt.

Lg rubi

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Lilli
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Re: Psychisches Trauma

Fr, 24. Feb 2012, 22:15

hallo rubi, es ehrt dich, daß du so denkst und ich kann gut verstehen, daß du sie beschützen willst, nur das ist das problem bei solchen konstellationen: auch wenn ihr vater das schlimmste getan hat, ist es dennoch ihr vater. das ist genau der konflikt, in dem sich kinder dann befinden. und es kann durchaus sein, daß sie keine angst vor ihm hat, obwohl sie sie haben müßte (von außen betrachtet). ich würde an deiner stelle versuchen, den vater nicht als "störfaktor" zu sehen, denn dann wird sie komplett zu machen. wenn du ihr wirklich helfen willst, dann kannst du für sie da sein, wenn sie es wünscht. sei einfach da, wenn sie dich braucht, mehr kannst du nicht tun. alles andere würde sie unter druck setzen und sie eher von dir weg treiben, denke ich. so wie du sie beschreibst, ist sie noch ziemlich angekratzt von dem ganzen und muß erst selbst einen weg finden, mit allem umzugehen. dabei kannst du ihr eher nicht helfen. das müssen profis machen. wenn ich dich richtig verstanden hab, ist sie ja schon dort.
Und glaub mir mich hat Sie schon ein paar mal angemotzt als Ihr etwas nicht passte da ich Sie darauf hinwies Sie könne mir ruhig sagen was Ihr an mir nicht passt.
:D gut ;)

liebe grüße
lilli
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