erion_i
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Wie sieht Kosova in 10 Jahren ?

Do, 28. Sep 2006, 22:11

Habt Ihr mal gedanken gemacht wie Kosova in 10 Jahren aussieht.

Ich denke es wird eine sehr Kreatives Land für Investitoren sein, oder was sagt Ihr dazu ?

Gruss
Erion

erion_i
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Re: Wie sieht Kosova in 10 Jahren ?

Do, 28. Sep 2006, 22:14

erion_i hat geschrieben:Habt Ihr mal gedanken gemacht wie Kosova in 10 Jahren aussieht.

Ich denke es wird eine sehr Kreatives Land für Investitoren sein, oder was sagt Ihr dazu ?

Gruss
Erion
Aus der Vergangenheit kann jeder lernen. Heute kommt es darauf an, aus der Zukunft zu lernen.

Kanuni_jem
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Do, 28. Sep 2006, 23:15

ich weiss nicht ob es besser sein wird da die kriminalitaetimmer mehr waechst und die arbeitslosigkeit immer groesser wird.
Aber mit der UNanhaengigkeit des Kosovo wird sich sicher sehr viel aendern. Ob zum guten oder zum schlechten bleibt voresrest offen.
Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft, denn der
Morgen gehört dem der sich heute darauf vorbereitet!

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altruisti
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Do, 28. Sep 2006, 23:38

Ich denke es hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Doch der entscheidende Faktor bleibt der Faktor "MENSCH", du, ich, wir. Kosova braucht junge gut ausgebildete Leute aus dem Ausland welche ihre Erfahrungen sowie meterielle Investitionen kreativ und konkret umsetzen können.

Diese Hilfe könnte sehr hilfsreich sein, kann aber nicht viel in 10 Jahren verändern. Ich wäre überglücklich wenn Kosova, sagen wir mal in 10 Jahren das Energieproblem endgültig lössen könnte. Das wäre der erster Schritt, dann können wir noch hoffen....?
Mein Moto:"Realität muss man mit offenen Augen sehen, auch wenn man schläfft.
Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht

germantiger
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Kosovo in 10 Jahren...Meinung der FAZ

Sa, 30. Sep 2006, 9:28

im Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung habe ich bei Kosovo Wirtschaft einen link (FAZ) reingepostet mit ein paar Auszuegen, sehr interessant. Aber leider nicht sehr positiv.
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479 ... ntent.html
Hallo Gruss aus Pristina, nun hat es mich wieder in den Kosovo verschlagen 1 Jahr darf ich hierbleiben, dann geht es zurueck in die Heimat, mit Strom, Telefon und warmen Wasser

bigbadalbanian
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Sa, 30. Sep 2006, 12:45

Das ist eine schwierige Thematik. Die "großen" Geschäfte werden sich wohl irgendwelche Politiker und ehemalige Kommandanten in die Hände reissen (die diese eigentlich eh schon in den Händen halten). Ansonsten sehe ich die Zukunft auch eher düster. Es fängt ja schon bei den Investitionen an: Wer soll bitte in ein so rückständiges Gebiet mit nur zwei mio. Einwohnern investieren??? Für das Geld und den Aufwand investiere ich woanders. Das Kosovo hat ein sehr schlechtes Bildungsniveau, auch wenn ich selber sowas nicht gerne höre. Aus wirtschaftlicher Sicht könnte man noch tausend andere Gründe nennen, jedoch hoffe ich mal, dass es trotz allem gut ausgehen wird.
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illyrian
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Re: Kosovo in 10 Jahren...Meinung der FAZ

Sa, 30. Sep 2006, 19:41

germantiger hat geschrieben:im Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung habe ich bei Kosovo Wirtschaft einen link (FAZ) reingepostet mit ein paar Auszuegen, sehr interessant. Aber leider nicht sehr positiv.
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479 ... ntent.html
Dieser "Vladimir Gligorov" hat aber anscheinend nicht viel Ahnung von "Südosteuropa" bzw. Albanien/Kosovo.

Ich zitiere "eine angemessene Verkehrsverbindung in die albanische Hafenstadt Durrës hingegen existiert nicht und wird in absehbarer Zeit auch nicht zu finanzieren sein".
Nein also wirklich, wer ist das? Jemand der durch seinen Papa seinen Schulabschluss gekauft hat oder wie?

Solche falsche Kommentare sind lächerlich und äusserst schlecht für dessen Ruf. Er tut so als ob er viel Ahnung vom Kosovo hätte, weiss aber nicht einmal dass der Bau der Verbindung zwischen Kosovo/Albanien schon seit längerem eine feste Sache ist (übrigens hat die Albanische Regierung gestern den 250Mio. Euro Vertrag genehmigt für diese Verbindungsstrecke).

Ich behaupte zwar auch nicht dass Kosovo eine traumhafte Zukunft vor sich hat, aber Meinungen von solchen Personen sollte man lieber meiden.

erion_i
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Di, 03. Okt 2006, 21:51

So so...

Einen sehr schweren Schwahpunkt bei uns Albaner habe ich entdeckt, und zwar wir werden sehr schnell gezündet von irgendwelche Provokation der auch von einer nicht bedeutende Person, der in der Welt niemand kennt.
Von solchen Provokationen dürfen wir auf keinen Fall den Optimismus verlieren. Kann mich jemand sagen, welches Land ist nach dem Krieg so schnell Entwickelt worden, kann mir jemand sagen welches Land ist nach dem Krieg in die Kurzeste fasse so verändert das man schwer zur erkennen ist. Diejenigen die in Kosova gewesen sind kennen dies am besten, die Menschen dort erwarten viel von die Westen und das wird kommen nicht Heute und nicht Morgen aber sehr bald. Wie Albaner in Diaspora sind sehr klug geworden " DIE MEISTEN" ich kenne viele Leute die von der Schweiz abschied genommen und in Kosova Investiert haben, ich höre auch immer wieder Leute die so schnell als möglich zurück kehren wollen, und die Leute die das sagen oder behauten die sind nicht Leute die Jahre lang von Arbeitslosenkasse gelebt haben, sonder sind Leute die das Leben riskiert haben und um das Geld zu kommen, die Investieren jetzt, die Frage ist aber wer wird jene Geschäfte Führen, Sie haben zwar Geld aber von Führung haben sehr wenig Ahnung, das stimmt. Sie haben Geld, Führung ist eine Fremdworte für sie, aber nicht vergessen es hat genug qualifizierten Leute in Kosova.

Ich habe vor 2 Jahren ein Vortrag erhaltet in Hotel Grand Prishtina, es ging über Internetanschluss in der Schweiz bekannt als ADSL oder über TV- Anschluss eine tolle Sache oder ?

Die Experten dort haben es mit einem geschlossenen Auge dies angesehen, weil sie fanden dies als unmöglich vor 20 Jahre, nicht zu Glauben diesen Projekt hat die Firma IPKO NET bereits angefangen, nicht zum fassen ist auch das die Firma IPKO NET ist als erst Informiert worden von mir über dieses Aktion.

Also, was habe ich persönlich daraus gelernt?
Die Menschen in Kosova benötigen nur Ideen, der Rest erledigen sie selber, ohne und und aber, die Sache ist eingeflossen und ich kann nur Sagen "BRAVO" das ist toll, ich habe davon nicht profitiert aber ist mir wirklich egal, davon haben die Menschen in Kosova Profitiert, das ist meine Land und ich will das meine Land vorwärts kommt, es wird auch vorwärts kommen.

In einen anderen Treff, bei einen Messe in Shanghai, dachte ich bin der einzige Albaner in Shanghai, da war ich aber völlig Falsch. Wir Albaner gerner schimpfen in unsere Sprache wenn etwas nicht OK geht, beim Vorführung der Produkte von der Firma die ich Tätig bin, ist mir eine sehr Gute Geschäft von Hand gerutscht, und ich sagte " uhhhh nonen bre pse erdhe "

der andere Antwortet " kadal njeri mos u shaj se ke Kostumor tjere sjam i vetmi", so bin ich schockiert und in dem Moment konnte ich nichts mehr sagen, der Herr ist der CEO beim eine Tochtergesellschaft von SIEMENS, also es gibt schon Leute die Ahnung haben.

Nicht schlaffen, wacht auf es wird immer besser und unsere Kinder werden schon das Unmögliche Bahrain erleben, der Herr Klikorov, miklorov beklorov oder wie auch immer, sollte zuerst seine Land Kritisieren und danach soll er wo, anderes gehen.


Der Klickt ich doch nicht ganz Richtig !!!

Lesh
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Mi, 04. Okt 2006, 8:25

Nach dem unabhängigkeitskampf stieg als erstes der Kapitalismus, da hinter dem kapitalismus die grösste moltavation steckt, durch den kapitalismus und dem neoliberalismus wird die Bevölkerung richtung Armut "gedrängt".

Dazu kommt noch der Kampf der Mächtigen, was einerseits mit dem Kapitalismus zu tun hatt und andere seits die fehlende Grundlage für einen demokratischen Staat.


Nach dem emporsteigen der Kapitalisten und Neoliberalisten wird es eine weile dauern bis engültig einen neue Form auftaucht.


Ich denke dass in den nächsten 10 jahren nichts grosses geschehen wird, ende dieser 10 Jahre und nach diesen 10 Jahren wird einer kommen der alles verändert und einen teil verstaatlicht.


Meiner Meinung nach wird sich das Kosovo etwa wie Bolivien entwickeln.

bigbadalbanian
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Mi, 04. Okt 2006, 9:18

Lesh hat geschrieben:Nach dem unabhängigkeitskampf stieg als erstes der Kapitalismus, da hinter dem kapitalismus die grösste moltavation steckt, durch den kapitalismus und dem neoliberalismus wird die Bevölkerung richtung Armut "gedrängt".

Dazu kommt noch der Kampf der Mächtigen, was einerseits mit dem Kapitalismus zu tun hatt und andere seits die fehlende Grundlage für einen demokratischen Staat.


Nach dem emporsteigen der Kapitalisten und Neoliberalisten wird es eine weile dauern bis engültig einen neue Form auftaucht.


Ich denke dass in den nächsten 10 jahren nichts grosses geschehen wird, ende dieser 10 Jahre und nach diesen 10 Jahren wird einer kommen der alles verändert und einen teil verstaatlicht.


Meiner Meinung nach wird sich das Kosovo etwa wie Bolivien entwickeln.
Naja, in Bolivien wachsen wenigstens Kokapflanzen und andere weltweit wichtige Exportgüter... :twisted:
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Lesh
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Mi, 04. Okt 2006, 9:25

Morgen

In Kosova wächst dafür das:



Pb-Zn-Ag-Erze: Stan Terg (Stari Trg = Alter Markt), Melenica, Zijaca, Kishnica und Artana, Kopoaonik (Leposaviq ), Belo Brdo, Cikavica, Crnac, Ajvalia

Ni-Co-Erze: Cikatove (Gushice, Jerli-Sadovine)

Cr-Erze: Dreva-Mine

Bauxit: Gremnik (Voljak)

Eisen: Car-Sedlar, Terstenik-Carraleve-Ivaje

Magnesit: Goleshe (Magure), Guri i Bardhe (Strezoc)

Kaolinit, Mergel, Ton und Quarzsand, Bentonit, Kalkstein- und Dolomit, Sand und Kies, Lignit: Karaqeve, Hani i Elezit, Han i Elezit, Ferizaj /Urosevac, Lypjan, Gjakove, Dardane, Landovice, Skenderaj/Srbica, Kline, Peje und Viti, Glame, Cikatove, Voljok, Bardh und Mirash, u.v.a


Aktinolith
Anglesit
Ankerit
Aragonit
Arsenopyrit
Baryt
Bornit
Boulangerit
Bournonit
Calcit

Mn-Calcit
Cerussit
Chalkanthit
Chalcedon
Chalkophanit
Chalkopyrit
Childrenit
Chlorit
Coronadit
Cosalit
Covellin
Crandallit
Cubanit
Diopsid
Dolomit
Enargit
Epidot
Falkmanit
Galenit
Gips
Gold
Hämatit
Hedenbergit
Illit
Ilvait
Indium
Jamesonit
Limonit
Löllingit
Ludlamit
Magnetit
Markasit
Melanterit
Pyrargyrit
Pyrit
Pyrrhotin
Quarz
Rhodochrosit
Scheelit
Siderit

Oligonit
Smithsonit
Sphalerit

Marmatit
Stannit
Stibnit
Struvit
Tennantit
Tetraedrit
Valleriit
Vivianit
Wismut
Wollastonit


Kurzgesagt:

Die drittgrösste Zink, Blei, Nickel Chrom ressourcen der Welt.
Die zweitgrössten Braunkohleressourcen auf der Welt.


Ach ja...

bei uns wachsen auch Gurken, Kartoffel....ect

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illyrian
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Mi, 04. Okt 2006, 17:43

Lesh hat geschrieben: Kurzgesagt:

Die drittgrösste Zink, Blei, Nickel Chrom ressourcen der Welt.
Die zweitgrössten Braunkohleressourcen auf der Welt.


Ach ja...

bei uns wachsen auch Gurken, Kartoffel....ect

Könnte es sein das du was verwechselst?
Dieses Statistiken sind nicht in einem 1:1 Verhältniss erstellt worden, was natürlich klar ist.
Also ist es klar das z.B. Länder wie Frankreich usw. deutlich mehr dieser Ressourcen verfügen. Der Kosovo liegt eben nur im Vergleich zu einem anderen gleichgrossesm"Landstück" vieler Staaten vorne.

Also ist das zwar gut, jedoch ist der Kosovo einfach viel zu klein, als dass man von diesem Land einen erheblich grossen Teil für die Wirtschaft beisteuern könnte.

Wird sich aber in nächster Zeit sicherlich von Vorteil sein am Anfang.

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Mi, 04. Okt 2006, 17:59

Kreativ für Investoren? In welcher Hinsicht? Bis jetzt hat es kaum ein Land im Balkan geschaft, abgesehen von Slowenien, attraktiv für Investoren zu werden!

Kusho
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Mi, 04. Okt 2006, 18:42

Es wird gut, keine Angst. Wir sind auf dem besten Weg, wartets ab.

Lesh
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Mi, 04. Okt 2006, 22:13

illyrian hat geschrieben:
Lesh hat geschrieben: Kurzgesagt:

Die drittgrösste Zink, Blei, Nickel Chrom ressourcen der Welt.
Die zweitgrössten Braunkohleressourcen auf der Welt.


Ach ja...

bei uns wachsen auch Gurken, Kartoffel....ect

Könnte es sein das du was verwechselst?
Dieses Statistiken sind nicht in einem 1:1 Verhältniss erstellt worden, was natürlich klar ist.
Also ist es klar das z.B. Länder wie Frankreich usw. deutlich mehr dieser Ressourcen verfügen. Der Kosovo liegt eben nur im Vergleich zu einem anderen gleichgrossesm"Landstück" vieler Staaten vorne.

Also ist das zwar gut, jedoch ist der Kosovo einfach viel zu klein, als dass man von diesem Land einen erheblich grossen Teil für die Wirtschaft beisteuern könnte.

Wird sich aber in nächster Zeit sicherlich von Vorteil sein am Anfang.

Land x hatt 10kg speca, Land y hatt 0 speca obwohl es grösser ist...

Fazit: Land x hatt nun mal 10kg und land y nicht..

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illyrian
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Do, 05. Okt 2006, 13:22

Lesh hat geschrieben:
illyrian hat geschrieben:
Lesh hat geschrieben: Kurzgesagt:

Die drittgrösste Zink, Blei, Nickel Chrom ressourcen der Welt.
Die zweitgrössten Braunkohleressourcen auf der Welt.


Ach ja...

bei uns wachsen auch Gurken, Kartoffel....ect

Könnte es sein das du was verwechselst?
Dieses Statistiken sind nicht in einem 1:1 Verhältniss erstellt worden, was natürlich klar ist.
Also ist es klar das z.B. Länder wie Frankreich usw. deutlich mehr dieser Ressourcen verfügen. Der Kosovo liegt eben nur im Vergleich zu einem anderen gleichgrossesm"Landstück" vieler Staaten vorne.

Also ist das zwar gut, jedoch ist der Kosovo einfach viel zu klein, als dass man von diesem Land einen erheblich grossen Teil für die Wirtschaft beisteuern könnte.

Wird sich aber in nächster Zeit sicherlich von Vorteil sein am Anfang.

Land x hatt 10kg speca, Land y hatt 0 speca obwohl es grösser ist...

Fazit: Land x hatt nun mal 10kg und land y nicht..
Nein eher so:

Land x hatt 10kg speca, land y hat bei gleich grossem landstück wie x nur 2kg speca.
Land y ist aber gesamt um Faktor 50 grösser als Land x.

land x = 10kg speca
land y = 100kg speca

Lesh
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Do, 05. Okt 2006, 18:22

illyrian hat geschrieben:
Lesh hat geschrieben:
illyrian hat geschrieben:
Lesh hat geschrieben: Kurzgesagt:

Die drittgrösste Zink, Blei, Nickel Chrom ressourcen der Welt.
Die zweitgrössten Braunkohleressourcen auf der Welt.


Ach ja...

bei uns wachsen auch Gurken, Kartoffel....ect

Könnte es sein das du was verwechselst?
Dieses Statistiken sind nicht in einem 1:1 Verhältniss erstellt worden, was natürlich klar ist.
Also ist es klar das z.B. Länder wie Frankreich usw. deutlich mehr dieser Ressourcen verfügen. Der Kosovo liegt eben nur im Vergleich zu einem anderen gleichgrossesm"Landstück" vieler Staaten vorne.

Also ist das zwar gut, jedoch ist der Kosovo einfach viel zu klein, als dass man von diesem Land einen erheblich grossen Teil für die Wirtschaft beisteuern könnte.

Wird sich aber in nächster Zeit sicherlich von Vorteil sein am Anfang.

Land x hatt 10kg speca, Land y hatt 0 speca obwohl es grösser ist...

Fazit: Land x hatt nun mal 10kg und land y nicht..
Nein eher so:

Land x hatt 10kg speca, land y hat bei gleich grossem landstück wie x nur 2kg speca.
Land y ist aber gesamt um Faktor 50 grösser als Land x.

land x = 10kg speca
land y = 100kg speca
Irgendwie verstehst du das nicht.....

In Kosova gibt es nun MAL HALT DIESE RESSOURCEN

IRAK HATT AUCH ÖLdie schweiz halt nicht...

bigbadalbanian
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Fr, 06. Okt 2006, 12:35

O lesh,

deine Argumente sind schon ne Wucht :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Also, glaubst du denn nicht, dass wenn das Kosovo, einmal die ganze Karte der Elemente runter und hoch in Übermaßen als Ressourcen hat, nicht schon längst in großem Maße bewirtschaftet werden würde???

Selbst in politisch noch instabileren Ländern wie einigen Ländern Schwarzafrikas wird nach Öl gebohrt obwohl es in jedem anderen Dorf dort einen anderen noch verrückteren Warlord gibt.

Ich will ja deine Euphorie nicht in Stücke reissen, aber meines Erachtens nach benötigt das Kosovo eine ganz schön lange Zeit um ein wenig weniger hinterherzuhinken. Schau dir mal Porters Diamant aus den Betriebswirtschaften an, und du wirst merken, dass kaum jemand so wahnsinnig ist dort zu invetsrieren.

Leider vergisst du, nehmen wir mal rein hypothetisch an der Kosovo wäre mit so vielen Bodenschätzen ausgestattet, den katastrophalen Bildungsstand der Bevölkerung. Quantitativ betrachtet haben wir viele die einen akademischen Hintergrund haben, jedoch Qualität an der Uni Prishtina (die einzige Uni im ganzen Kosovo) ist ein Witz.

Ich will ja nicht alles schwarz reden, jedoch brauchen wir noch weitere Jährchen bis es unten hinhaut.
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Lesh
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Sa, 07. Okt 2006, 2:19

Hallo

Zuerst solltest du diesen Text durchlesen,sehr interessant ist
"Dokumentation: Die Bodenschätze Kosovas"

http://www.kosova-aktuell.de/cms/index. ... &Itemid=39



Allein Trepca:

Trepca in Kosovo, Serbien-Montenegro

Trepca ist keine eigenständige Grube, Mine oder ein Fundort, sondern ein Oberbegriff für 40 Lagerstätten von Pb-Zn-Ag-Au-Ni-Co-Al-Fe-Cd- und Cr-Erzen sowie nichtmetallischer mineralischer Rohstoffe und für zahlreiche Aufbereitungsanlagen in der gesamten Provinz Kosovo, tw. sogar als Fortsetzung des Kopaonik-Gebirgsmassivs, grenzüberschreitend bis nach Serbien. Die größten Erzreserven sind die Pb/Zn-Lagerstätten Stan Terg und Kishnica-Artana (zusammen ca. 48,0 Mio.t).
Die meisten Erzgruben befinden sich S, SW und NNW von Pristina. Der Trepca-Bergbaukomplex repräsentiert einen Wert von ca. 5,0 Mrd US$. Die bedeutendste Lagerstätte ist Stari Trg (jetzt Stan Terg), übersetzt...Alter Markt, ca. 200km SSE von Belgrad, 10km NE von der Stadt Kosovska Mitrovica.


Die wichtigsten Lagerstätten sind:
Pb-Zn-Ag-Erze: Stan Terg (Stari Trg = Alter Markt), Melenica, Zijaca, Kishnica und Artana, Kopoaonik (Leposaviq ), Belo Brdo, Cikavica, Crnac, Ajvalia

Ni-Co-Erze: Cikatove (Gushice, Jerli-Sadovine)

Cr-Erze: Dreva-Mine

Bauxit: Gremnik (Voljak)

Eisen: Car-Sedlar, Terstenik-Carraleve-Ivaje

Magnesit: Goleshe (Magure), Guri i Bardhe (Strezoc)

Kaolinit, Mergel, Ton und Quarzsand, Bentonit, Kalkstein- und Dolomit, Sand und Kies, Lignit: Karaqeve, Hani i Elezit, Han i Elezit, Ferizaj /Urosevac, Lypjan, Gjakove, Dardane, Landovice, Skenderaj/Srbica, Kline, Peje und Viti, Glame, Cikatove, Voljok, Bardh und Mirash, u.v.a


Info für Mineraliensammler
Bis zum Zerfall der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien (1991/1992) war Trepca Synonym für hervorragende Mineralien, welche bis zum Ausbruch der Konflikte auf dem Balkan in ausreichender Menge auf den Sammlermarkt kamen. Seit Ausbruch des "Balkankrieges" ist nur sehr wenig, bzw. überhaupt kein Material mehr auf den Markt gelangt. Trepca, bzw. die Lagerstätte Stari Trg, hat prachtvolle Stufen von Sphalerit (als hochglänzende Marmatite), Galenitoktader bis 5cm, Arsenopyrit, Bournonit bis 1cm, Stibnit, Chalkopyrit, Boulangerit, Rhodochrosit, Pyrrhotin, Cosalit, Ludlamit, Childrenit, Siderit und Vivianit, sowie fantastische Quarze als Szepter- und Japanerzwillinge, scharfe große Baryt-, Calcit- und Dolomitkristalle und gut ausgebildete Skarnmineralien wie Hedenbergit, Granat, Epidot, Perowskit und Ilvait geliefert. Aufgrund der "riesigen" Reserven (jedoch bedingt durch die politische Entwicklung des Kosovo) gehört das Lagerstättengebiet Trepca nach wie vor zu den auch zukünftig interessantesten Mineralvorkommen der Welt.


Mineralien
Aktinolith
Anglesit
Ankerit
Aragonit
Arsenopyrit
Baryt
Bornit
Boulangerit
Bournonit
Calcit

Mn-Calcit
Cerussit
Chalkanthit
Chalcedon
Chalkophanit
Chalkopyrit
Childrenit
Chlorit
Coronadit
Cosalit
Covellin
Crandallit
Cubanit
Diopsid
Dolomit
Enargit
Epidot
Falkmanit
Galenit
Gips
Gold
Hämatit
Hedenbergit
Illit
Ilvait
Indium
Jamesonit
Limonit
Löllingit
Ludlamit
Magnetit
Markasit
Melanterit
Pyrargyrit
Pyrit
Pyrrhotin
Quarz
Rhodochrosit
Scheelit
Siderit

Oligonit
Smithsonit
Sphalerit

Marmatit
Stannit
Stibnit
Struvit
Tennantit
Tetraedrit
Valleriit
Vivianit
Wismut
Wollastonit
Zuletzt geändert von Lesh am Sa, 07. Okt 2006, 2:29, insgesamt 1-mal geändert.

Lesh
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Sa, 07. Okt 2006, 2:20

Kurzer geschichtlicher Abriß: ( Status Juni 2002 )

1927 wurden die ersten Abbau- und Aufbereitungsanlagen von Engländern gebaut. Während des II. Weltkrieges Besetzung durch deutsche Truppen; Kernanlage war dann Stari Trg, die allein 40 % des Bleibedarfs der deutschen Kriegsindustrie lieferte.

Nach Vertreibung der Deutschen durch Jugo-Partisanen wurde Trepca nationalisiert.

1999 wollte die Jugo-Regierung Trepca privatisieren. Der erste Investor, der einsteigen wollte, war die griechische Gruppe Mytileneos S.A., welche Handel im Wert von 519 mio US$ und Aufrüstung mit moderner Abbau- und Aufbereitungstechnik versprach.

Bereits im Juli 1999 gab es jedoch ein Dekret der UN-Mission im Kosovo, daß die UNMIK (United Nations Mission in Kosovo ) sämtlichen Besitz im Kosovo verwalten sollte, welcher im Namen der FR Jugoslavien oder ihrer Organe registriert war.

Dann wurde Jugoslawien 1999 von der Nato bombardiert und die Infrastruktur sorgfältig und mit tödlicher Präzision vernichtet . Mysteriös (?), daß während der 37.000 Luftangriffe durch die Natotruppen Trepca nicht beschädigt wurde, wohingegen jedoch andere Industrien komplett zerstört wurden. ( u.a. die Öl-Industrie)

Das Kosovo wurde in Sektoren unter Kontrolle verschiedener Nato-Mächte aufgeteilt; Trepca gehörte zum französischen Sektor. Ab jetzt gabs enorme Streitigkeiten zwischen UNMIK und dem Trepca-Management, weil man fürchtete, daß die UNMIK die gesamte Kontrolle über Trepca ausüben wolle. Dann kamen die Briten, welche einige Anlagen mit Panzern umstellten, dem Management den Zugang verwehrten, diesen aber den Briten erlaubten.

Im November 1999 befahl die EU-EBRD (European bank for reconstruction and development) der UNMIK, die Besitzverhältnisse in Ordnung zu bringen.

Zwischen 1999 und 2000 arbeiteten serbische und albanische Bergleute ohne Lohn, um die Gruben vor dem Absaufen zu bewahren. Der Komplex Trepca war zu dieser Zeit unter Jugo-Regierungskontrolle.

Im August 2000 besetzte ein Kontingent aus 900 britischen, französischen, italienischen und pakistanischen KFOR -Truppen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Trepca, riegelte dieses komplett ab und vertrieb die Arbeiter.

Seit dieser militärischen Besetzung Trepca`s folgte ein Besitz-Anspruchwechsel dem anderen. Die Griechen pochen auf ihren Vertrag mit der Jugo-Regierung; die Briten wollen eine Kompensation für ihre Investitionen von 1927 und ihre 50-Jahre Konzession (welche allerdings schon 1941 endete); die Franzosen wollen sich Rohstoffquellen erschließen. Und auch in den USA ist sehr bekannt, daß Trepca ein 5 Mrd US$ Anlagevermögen schlummert.

Wie es aussieht, wird Trepca den gleichen Weg wie die anderen Kosovo-Industrien gehen: Irgendwann auf der UNMIK-Web-Seite zum Verkauf an den meistbietenden angeboten. Soweit ersichtlich, ist bis heute kaum weiteres geschehen

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