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Shpendi1984
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Ressentiments der Albaner gegenüber Drenica!

Sa, 04. Mär 2006, 20:41

Ich bin neu hier und habe mir mal das ein oder andere Thema im Forum gelesen! Was mir aufgefallen ist, dass viele noch Vorurteile gegenüber Drenica und seine Bewohner vorhanden sind.

Ich frage mich ob die meisten Albaner vergessen haben, dass Drenica immer zur Stelle war es darum ging für die Freiheit zu kämpfen? Dann würde ich mal wissen was für ein Bild ihr über Drenica habt ?

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Miss Kosovarja
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Sa, 04. Mär 2006, 21:03

Ey Shpend,
kommst du aus Drenica?

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Shpendi1984
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Sa, 04. Mär 2006, 21:10

Ja ich komme aus Drenica und ich muss sagen, dass ich viele Vorurteile gegenüber denen aus Drenica gehört habe!

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Sa, 04. Mär 2006, 21:26

Na endlich spricht das jemand mal an!
Ich weiß genau was du meinst.
Ein Elternteil von mir kommt auch aus Drenica, somit bin ich zur Hälfte Drenicake, aber im vollen Maße stolz darauf.
Vorurteile, wie du sie ansprichst, sind mir schon öfter zu Ohren gekommen und um ehrlich zu sein ist dieses undankbare Verhalten eine dermaßige Unverschämtheit, wenn man Drenicas Rolle zurzeit des Krieges betrachtet und ihre Leistung bedenkt.
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Shpendi1984
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Sa, 04. Mär 2006, 21:44

Vorallem habe ich das oft persönlich erlebt. Viele meinten die UCK sei kriminell und korrupt obwohl die meisten ihr leben dafür riskiert haben, damit die in prishtina in discos abfeiern konnten. Dann habe mich mal eine frau aus Kosova kenengelernt, die meinte die menschen in drenica seien rückständig und ungebildet, so als wären wir irgendwelche hinterwäldler. die drenicaner sind sogar von albanern selbst massakriert worden. das muss man sich einmal vorstellen, selbst von albanern. die aus gjakova sollten ihren helden ,,Fadil Hoxha" sehr gut kennen, der albaner abgeschlachtet hat in drenica. ich war mal bei einem aus gjakova, der mir weismachen wollte, dass er ein held sei. ich will hier ja keinen diskreditieren, aber ich würde trotzdem gerne wissen ob andere auch so denken.

Viktor
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Sa, 04. Mär 2006, 23:39

Wie sagt man so schön: Die Albaner (also aus Albanien) fangen erst Krieg an wenn sie 100% wissen dass sie gewinnen können, die Maz. Albaner erst gar nicht und die Drenicakt fangen den Krieg an egal ob sie gewinnen oder nicht :lol:

Bis jezt gabs keine Streitmacht die Drenica einnehmen konnte, weder die Osmanen noch die Serben.
Während sich andere Albaner nicht ma wussten was am laufen is und sich noch überlegten welche Hose man für den Ausgang anziehen soll waren die Drenicakt schon lange im Kapf gegen die Serbischen Paramilitärs.
Drenica hatt eine lange Geschichte die bis zu den Illyren reicht, es war die Hochburg der Dardanen.Die Drenicakt sind ein Symbol der Nationalen vereinigung. Die Drenicakt haben sich für den Rest geopfert, so kanns man sehen und wer was gegen die Drenicakt sagt, is indirekt gegen die Kosovaren.
Diejenigen die was gegen Drenica sagen, sind genau die die jetzt ne zimlich grosse Lippe riskieren, im Krieg geflüchtet wie ein Hund und jetzt den Held markieren und die Drenicakt zu beleidigen.
Aber was die Menschen angeht, so sind sie schon zimlich konservativ und altmodisch, das is nun mal Fakt, aber ich ich liebe DRENICA TROTZDEM!!!!! :P


ich sage: RROFT DRENICA, Rroft Adem JASHARI!!
:evil: :evil: :evil:

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Bizza
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So, 05. Mär 2006, 12:09

Ich hatte nie Vorurteile gegenüber Drenica und werde es auch nie haben!!

Drenica und ihre Bewohner sind für mich wie der lebende Beweis dafür, dass Kosovos Tapferkeit, Opfermut, der starke Willen und ein enormes Durchhaltevermögen unser Land zu befreien und zu schützen nie und nimmer aussterben wird!!

Drenica war sowieso, soweit ich weiss, während des Krieges eine uneinnehmbare Festung und ein Grund dafür dass die serbischen Paramilitärs einen hohen Verlust einstecken mussten ( korrigiert mich bitte wenn das nicht stimmt) was mich zu tiefst ehrt! Drenica ist weiter die Geburtsstätte unseres Landeshelden und unserer Befreiungsarmee, dass wir nie vergessen sollten!

Ich war noch nie in Drenica aber die Menschen dort sind sicherlich genau so gut gebildet wie in anderen Städten und Dörfern Kosovos! wär auch ein bisschen unrealistisch wenn dem nich so wäre!

Mein Onkel hat mir mal erzählt gehabt (war selber in der UCK) mit wenig Munition und leichterem Waffenarsenal formierten sie sich in den UCK Reihen um das Dorf vor den vordringenden serbischen Militärs aufzuhalten. Es war wie ein Kampf zwischen David und Goliath, sie konnten nur wenig mit ihren Waffen gegen die gutgerüstete serbische Armee anrichten. Doch trotzdem war der Wille zum Durchhalten da, und als dann noch per Funkspruch Hilfe höchstpersönlich aus Drenica bestätigt wurde, war die Moral unter den kosovarischen Uck Brüdern um so stärker! Als mir mein Onkel erzählte dass die kräftigen, starkbewaffneten Drenicarischen Männer aus den Bergen kamen um Nachschub und Unterstützung für die Brüder zu bringen, hatte ich richtig das Schimmern in den Augen! es überkam mich richtig so ein Gefühl des Stolzes :) Mein Onkel erzählte mir weiter dass die drenicarischen Helden wirklich keine Angst kannten, sie waren richtig darauf aus die serben vernichtend in die Flucht zu schlagen! beeindruckt von den drenicarischen Brüdern formierte sich die dortige UCK Armee neu , um einen letzten, vernichtenden Schlag gegen die Serbische Armee auszuführen! Schliesslich gelang das was man bis dahin nicht geglaubt hatte, Die Serben zogen sich mit grossen Verlusten zurück, die nicht zu guter letzt durch die drenicarischen Helden zurückzuführen ist. Verluste dieses Tages: 7 zerstörte Panzer,Autoblindas, unzählige serbische Tote! (die meisten wurden zurückgelassen) 3 Gefangengenommene und in den Reihen der UCK zählte man einen Verwundeten.


Hut ab vor Drenica und ihre Bevölkerung!!
Gib deine Träume niemals auf. Wenn du sie verloren hast, existiert noch der Körper, aber innerlich bist du längst tot.

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lord_red_dragon
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So, 05. Mär 2006, 14:39

nun was soll man über drenica schon sagen ich persönlich war nur bei ADEM JASHARI (nach dem krieg) die leute dort kenne ich nicht ich kann nur sagen was ich gehört habe.

von hören und sagen:

die sind immer noch so barbarisch drauf wie in mittelalter.
<---KA wie die das meinen.

die töten sich immer noch gegen seiteig wegen kleinlich keiten.
<---mag schon sein aber wir albaner sind ja dafür bekannt :?

nur wegen adem jashari haben die so einen grossen namen bekommen sonst wären sie heut wie vor dem krieg nichts.
<---kann ich nicht nach voll ziehen.


nun wie gesagt ich kenne die drenicaket nicht so gut und kenne ihre geschichte auch nicht.
eigentlich sind die für mich ganz normale menschen und ich habe ehrlich kein genaues bild von denen.
Und schon gar nicht nach euren beiträgen. (die alles wieder sprechen was ich gehört habe)
der von BIZZA hat mich am meisten beeidruckt.

deswegen wäre ich froh wenn einer mal die geschichte von dieses Albanischen GALLIEN aufschreibt oder einen link drauf tut.

danke shcon ma.
Wörter sind gut doch Taten sind besser.

Die Verantwortung zu tragen ist hart, die Kosnequenzen zu tragen noch härter.

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Shpendi1984
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So, 05. Mär 2006, 17:40

Das ist das Problem lieber Lord_red_dragon. Das sind doch keine Barbaren oder ein so rückständiges Volk, wie man hier davon ausgeht. Dann ist es so, dass sie als kriminell gelten, obwohl die Kriminalität in Drenica tendenziell niedriger ist, als z.B. in anderen Gegenden aus dem Kosova.
Das einzigste Vorurteil welches stimmt, dass es dort Armut gibt. Und was mich immer nervt ist, dass die UCK, selbst von Albanern, als kriminell gilt.
Sicher gab es kriminelle in der UCK, aber keiner kann mir weismachen, dass THAQI ein krimineller sei!

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Shpendi1984
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So, 05. Mär 2006, 18:42

http://www.geocities.com/pejani19/drenica.html

hier ein link, der euch ein wenig über drenica unterrichtet!

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Shpendi1984
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So, 05. Mär 2006, 18:46


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Illyrian^Prince
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Re: Ressentiments der Albaner gegenüber Drenica!

So, 05. Mär 2006, 20:20

Shpendi1984 hat geschrieben:Ich bin neu hier und habe mir mal das ein oder andere Thema im Forum gelesen! Was mir aufgefallen ist, dass viele noch Vorurteile gegenüber Drenica und seine Bewohner vorhanden sind.

Ich frage mich ob die meisten Albaner vergessen haben, dass Drenica immer zur Stelle war es darum ging für die Freiheit zu kämpfen? Dann würde ich mal wissen was für ein Bild ihr über Drenica habt ?
Ich habe mich nie gegen die Bewohner von Drenica geäussert.

Drenica - war nicht nur für die Freiheit immer zur Stelle sondern auch um die nationale Vereinigung sowie um die Verteidigung albanischer Werte im Kosovo.

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So, 05. Mär 2006, 22:03

Bizza hat geschrieben:Ich hatte nie Vorurteile gegenüber Drenica und werde es auch nie haben!!

Drenica und ihre Bewohner sind für mich wie der lebende Beweis dafür, dass Kosovos Tapferkeit, Opfermut, der starke Willen und ein enormes Durchhaltevermögen unser Land zu befreien und zu schützen nie und nimmer aussterben wird!!

Drenica war sowieso, soweit ich weiss, während des Krieges eine uneinnehmbare Festung und ein Grund dafür dass die serbischen Paramilitärs einen hohen Verlust einstecken mussten ( korrigiert mich bitte wenn das nicht stimmt) was mich zu tiefst ehrt! Drenica ist weiter die Geburtsstätte unseres Landeshelden und unserer Befreiungsarmee, dass wir nie vergessen sollten!

Ich war noch nie in Drenica aber die Menschen dort sind sicherlich genau so gut gebildet wie in anderen Städten und Dörfern Kosovos! wär auch ein bisschen unrealistisch wenn dem nich so wäre!

Mein Onkel hat mir mal erzählt gehabt (war selber in der UCK) mit wenig Munition und leichterem Waffenarsenal formierten sie sich in den UCK Reihen um das Dorf vor den vordringenden serbischen Militärs aufzuhalten. Es war wie ein Kampf zwischen David und Goliath, sie konnten nur wenig mit ihren Waffen gegen die gutgerüstete serbische Armee anrichten. Doch trotzdem war der Wille zum Durchhalten da, und als dann noch per Funkspruch Hilfe höchstpersönlich aus Drenica bestätigt wurde, war die Moral unter den kosovarischen Uck Brüdern um so stärker! Als mir mein Onkel erzählte dass die kräftigen, starkbewaffneten Drenicarischen Männer aus den Bergen kamen um Nachschub und Unterstützung für die Brüder zu bringen, hatte ich richtig das Schimmern in den Augen! es überkam mich richtig so ein Gefühl des Stolzes :) Mein Onkel erzählte mir weiter dass die drenicarischen Helden wirklich keine Angst kannten, sie waren richtig darauf aus die serben vernichtend in die Flucht zu schlagen! beeindruckt von den drenicarischen Brüdern formierte sich die dortige UCK Armee neu , um einen letzten, vernichtenden Schlag gegen die Serbische Armee auszuführen! Schliesslich gelang das was man bis dahin nicht geglaubt hatte, Die Serben zogen sich mit grossen Verlusten zurück, die nicht zu guter letzt durch die drenicarischen Helden zurückzuführen ist. Verluste dieses Tages: 7 zerstörte Panzer,Autoblindas, unzählige serbische Tote! (die meisten wurden zurückgelassen) 3 Gefangengenommene und in den Reihen der UCK zählte man einen Verwundeten.


Hut ab vor Drenica und ihre Bevölkerung!!
Was soll man dem noch hinzufügen? Mir fehlen die Worte...
Hast du wirklich schön gesagt! :D
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Mo, 06. Mär 2006, 15:41

Viktor hat geschrieben:
Aber was die Menschen angeht, so sind sie schon zimlich konservativ und altmodisch, das is nun mal Fakt, aber ich ich liebe DRENICA TROTZDEM!!!!! :P


ich sage: RROFT DRENICA, Rroft Adem JASHARI!!
:evil: :evil: :evil:
Nur mal in Punkto Rückständigkeit. Hasan Prishtina z.B. kamm aus Drenica und war Ministerpräsident in Albanien bevor er von Zogu gestürzt wurde. Und
diese "UÇK", die ihr für rückständig haltet, war von Studenten, Lehrern, Professoren und Generälen gebildet worden. Das Gymnazium in Drenas hat unter anderem viele Schüler herausgebracht , die unter den besten in ganz Jugoslawien waren. Die Drenicaner legen Wert auf Traditionen, aber das heißt nicht, dass es Rückständig ist. Und außerdem wurde die Bevölkerung in Drenica, selbst zur Titos Zeiten, nie in Ruhe gelassen und unterdrückt, somit wurde es immer daran gehindert modern zu werden!

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Valon
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Mo, 06. Mär 2006, 17:21

Mein Vater ist auch aus Drenica (Kopeliç) ich muss schon sagen viele labern Ka*Ke über dieses Stück alb. heilige Erde. Ich selber sehe mich
als Mitrovicali, aber meine Vorfahren und auch mein Dad stammen alle aus Drenica. Ein paar aus Skenderaj- die Mehrheit jedoch aus Kopeliç...

Ich habe eigentlich nix gegen die anderen Kosovaren oder Albaner.
Ich schau niemanden an, ob andere Religion, Region oder Aussehen.
Charakter ist eher eine wichtige Rolle. Die Gjakovaren ehrlich gesagt
kann ich nicht so ab. (Zu große Angeber, und unbrüderlich) Ansonsten
liebe ich alle Albaner. :wink: Auch Gjakovaro´s...


Përshendetje.
If you love something let it go, if it comes back to you it is yours. If it doesn't, it never was...

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Mo, 06. Mär 2006, 17:37

Valon hat geschrieben: Die Gjakovaren ehrlich gesagt
kann ich nicht so ab. (Zu große Angeber, und unbrüderlich) Ansonsten
liebe ich alle Albaner. :wink: Auch Gjakovaro´s...

Përshendetje.
Ich will nicht alle Gjakovaren gleichsetzen, aber FADIL HOXHA hat viele Albaner aus Drenica getötet (bis Shaban Polluzha kam) und massakriert. Trotzdem feiern die ihn, zumindestens habe ich den Eindruck bei seinem Tot gehabt!

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Valon
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Mo, 06. Mär 2006, 19:37

Fadil Hoxha... den Namen habe ich schon mal gehört aber
kenne ich vom Aussehen nicht und von der Geschichte auch
nicht. Verräter gehören schon begraben.
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Mo, 06. Mär 2006, 20:32

Nun ich kann zu Fadil Hoxha nicht viel sagen, außer das es Fakt ist, dass er Albaner mit seiner jugoslawischen Einheit getötet hat. Als Shaban Polluzha, der auch in der Jugo-Armee war, sich gegen die Unterdrückung der Albaner wehrte und die aus Drenica zum Widerstand organisierte, sendeten die Serben FADIL HOXHA nach Drenica um Shaban Polluzha zu besiegen. Dies gelang ihm nicht, Shaban Polluzha siegte. Nach Informationen meiner Großeltern konnte man kaum gehen auf der Strasse ohne, dass man auf tote
Serben treten konnte (12000 serben).

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Mo, 06. Mär 2006, 20:33

Etwas über einen Helden aus Drenica
Shaban Polluzha u lind me 1873 ne Polluzhe te Drenices, Ky ishte i biri i Mustafe Rexhep Kastratit qe kishte vetem nje vella Dervishin, i cili vdes ne moshe te re dhe nuk la trashegimtar, Shaban Polluzha rrjedh nga nje familje me gjendje ekonomie mesatare, Shabani nuk ishte i Arsimuar, po si i ri u inkuadrua ne jeten politike, te cilen ja imponuan rrethanat dhe padrejtesite e regjimeve pushtuaese, u konfrontua me bullgare e austriake gjate luftes se pare boterore, dhe me regjimin e jugosllavise borgjeze, Gjate mbreterise jugosllave ishte i inkuadruar ne jeten politike, kryetar e deputet, Shpesh konfrontohej me qarqet e regjimit antipopullor dhe per nje kohe u detyrua te kaloje ne ilegalietet ne Shqiperi. Gjate luftes se dyte boterore ishte komandant i nje pjese te frontit ne Mal te Zi, Kolashin dhe Sanxhak, ku u dallua per organizim e strategji, Ishte antar i keshillit te islihatit (gjyqit paqetues)dhe me propozimin e Miftar Bajraktarit e emrojne kryetar te islihatit ne Drenice, Shaban Polluzha kishte edhe taktike politike, Ai me strategji politike kishte bere njefare lidhje formale dhe mashtruese me qarqet komuniste, por ne realitet ai asnjehere kete ideologji nuk e pranoi si ideologji qe do te zgjidhte qeshtjen shqipetare, Shpeshhere ne mesin e shokeve dhe bashkekohesve te tij thoshte, „une kame pervoje ne bashkpunim me serbet, siq jame munduar te bashkepunoj me ta sinqerisht, po me kot, sepse bese dhe marrveshje te sinqerte kurr nuk kame mund te beje me ta". „Prandaj, shton ai, duhet mbajtur njefare afrimi politik derisa te ja arrijme qellimit tone" Per kete paria dhe keshilli organizativ i Kuvendit te Skenderajit e propozuan per komandant te Brigades se Drenices, para dhe gjate luftes se saj deri ne vdekje mes 21-22.II.1945

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Illyrian^Prince
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Mo, 06. Mär 2006, 20:41

Die Jasharais gehen in die Geschichte ein.
Das albanische Volk jenseits des Drins unterbrach keinen Moment den Kampf für die Freiheit und die nationale Vereinigung. Dieser Kampf bewegte sich auf verschiedenen Ebenen. Mal nahm er die Dimension der bewaffneten Auseinandersetzung an. Unser Volk opferte alles für die Realisierung der gerechten und erhaben Vorhaben der besetzten Nation.

Dies bewies das albanische Volk während seiner Geschichte viele Male, wie gegen die osmanischen Besatzer so auch gegen die serbo–mazedonisch–montenegrinischen Besatzer, wie auch von 1910 – 1913, 1919, 1945 und bis zum heutigen Tag. Natürlich wurden diese Vorhaben der Freiheit und der nationalen Vereinigung zweifellos von hervorragenden Figuren, der Nation, Kampfstrategen und klugen Politikern angeführt, wie dies waren Millesh Kopiliqi, Gjergj Kastrioti – Skanderbeg, Rrapo Hekali, Jakup Ferri, Sefë Kosharja, Idriz Seferi, Mic Sokoli und Isa Bolitini, Hasan Prishtina, Ahmet Delia, Shota und Azem Galica, Shaban Polluzha, Mulla Idriz Gjilani, Mehmet Gradica und Tahir Meha, Shaban, Hamza und Adem Jashari usw.

Diese gewaltigen Anstrengungen und dieses geheiligte Blut, das das albanische Volk von seinen eigenen besten Söhnen gab, ist der Wegweiser für unser Volk auf dem einzigen Weg, der uns Richtung Freiheit und nationaler Vereinigung führen wird.



Der Donner geht jetzt über Prekaz nieder und das Feuer brennt die Kulla (albanisches Wehrhaus – Wehrturm) von Shaban nieder.


Tapferkeit und Klugkeit, Grosszügigkeit und Mut erbten Shaban mit den Söhnen von ihren Vorfahren, die würdige Kämpfer für die nationale Frage waren.


Shaban Murat Jashari zählte in der Region von Drenica und darüber hinaus

zu den respektiertesten Figuren. Er wurde 1924 in Prekaz geboren. Er war 1949 – 1952 der erste Lehrer in Drenica. Er zierte überall die Kaminfront in den Stuben von Drenica. Sein Wort hatte in der Erziehung der jungen Generation ein Gewicht. Er sprach mit grosser Liebe über das albanische Buch, über unsere Geschichte und Kultur. Er sagte oft : Die Bücher Albaniens hielten wir an der Brust versteckt und verbreiteten damit die Strahlen des Wissens. Er war ein Mitkämpfer von Shaban Polluzha. Die serbische Besatzung sah in Shaban einen Menschen mit grossem Einfluss und entliess ihn als Lehrer und setzt diese Familie einer fortwährenden Beschattung aus. Seit diesem Moment verschrieb sich Shaban mit seiner Familie der nationalen Frage, indem er alles zum Besten der Nation gab. Er stand sowohl seinen Altersgenossen wie auch der jungen Generation bei. Seine Reden waren immer moralische und nationale Ratschläge. Er wankte vor keiner Katastrophe und zusammen mit seinen Söhnen, Adem und Hazem war er bei jeder nationalen Anstrengung für die Freiheit schon seit dem Jahr 1968 an vorderster Front bis zum erhabensten Opfer dabei, das der Albaner erbringen kann, fallend als Märtyrer mit 19 Mitgliedern der Familie auf dem Altar der Freiheit. Sie, Frauen, Alte, Kinder und Männer, waren alle gleich alt, Märtyrer der Freiheit, hatten alle einen gemeinsamen Geburtstag, welcher wie niemals zuvor überall auf dem besetztenn albanischen Boden und darüber hinaus anklopft.


Hamza Shaban Jashari : Er wurde 1950 in Prekaz geboren. In patriotischem Geist erzogen widmete er sein ganzes Leben dem Dienst am Vaterland. Die Grund– und Mittelschule besuchte er im Geburtsort und in Skënderaj. Er arbeitete in der Munitionsfabrik dieser Stadt und als ihn die gewalttätige serbische Staatsmacht von der Arbeit entliess, hatte Hamza einigen Genossen vorgeschlagen : Genossen, ich bin bereit und ich schlage vor, dass wir diese Fabrik in die Luft sprengen und sie nicht in den Händen des Feindes lassen, der sie für seine Zwecke verwendet.

Aber die damaligen Bedingungen und Umstände waren so wie sie waren und folglich wurde der Auftrag von Hamza leider nicht realisiert.

Hamza sagte : Brüder, wir müssen bereit sein auch das Leben zu geben, wenn wir die Freiheit realisieren wollen.

Jenen persönlichen Satz sagte er stets mit Mut, Entschlossenheit und Aufrichtigkeit und war bereit das in Tat umzusetzen, was er aussprach.


Adem Shaban Jashari : Er wurde 1955 in Prekaz geboren. Er wuchs unter der besonderen Fürsorge der Eltern auf. Die Grund– und Mittelschule, technische Fachrichtung, besuchte er im Geburtsort und in Skënderaj. Er war ein wohlerzogener und beispielhafter Schüler. Mut, Tapferkeit und Grosszügigkeit erbte Adem von seinen Vorfahren. Die Unfreiheit begriff er auf die direkte Art und auf dieser Basis wusste er um die unbedingte Notwendigkeit frei zu sein.

Sich bewusst, dass die Freiheit auch seinen Tribut fordert, machte er sich an die Arbeit Gleichgesinnte zu finden, welche der gleichen Meinung waren über die Mobilisierung und den kämpferischen Aufstand, die wie ein Leib handeln um das Vaterland zu verteidigen.

Der Wehrturm von Shaban, Hamza und Adem Jashari wurde beizeiten zu einem der warmen Nester der Söhne und Töchter der Befreiungsarmee Kosovas. Shaban unterschied nicht mehr zwischen den Freiheitskämpfern und den eigenen Kindern. Adem stand den Leuten bei und war geduldig. Seine Reden riefen überall Hass gegen den Feind und Liebe zur Freiheit wach.

Er war ein grosser Stratege. Er war einer der Organisatoren der Einheit der Befreiungsarmee Kosovas in der Region von Drenica. Er wusste wann und wo zugeschlagen werden musste. Er mobilisierte geistig, moralisch und körperlich jene, die bereit waren sich für die Freiheit und Unabhängigkeit zu opfern. Er sagte: Was ist das Leben angesichts der Freiheit und wenn das Leben ohne Freiheit keinen Wert hat ? Darum müssen wir bereit sein in das Herz des Vaterlandes, als dessen Preis, unser Blut zu giessen.

Die aufeinanderfolgenden Angriffe Serbiens vom 30. 12. 91, vom 22. 1. 98 und vom 5. 3. 98 liess Adem mit seinen Genossen, seine Familie und ganz Drenica nicht zweifeln und spaltete sie nicht, sondern im Gegenteil verband sie zu einem Leib auf dem begonnen Weg Richtung Freiheit.

Ihr Kampfruf war immer : Von Serbien erwarten wir nichts anderes als Gewehrkugeln, aber auch wir halten gegen Serbien die Waffen bereit.

Diesen Kampfruf liess die Familie Jashari, aber auch ihr ganzes Dorf, Drenica und Umgebung, immer wenn die serbische Besatzung sie überfiel Realität werden. Dies beweist auch der 5. März dieses Jahres.

Das Feuer wurde von allen vier Seiten auf diese Familie und auf dieses Dorf gerichtet. Das Feuer wurde von Shaban mit den Söhnen und den Freiheitskämpfern aus allen Schiessscharten des Wehrturmes mit Feuer und Liedern erwidert. Die Waffen spukten Feuer, aber die Lieder verstummtem nicht, da Helden kämpfen und singen. In den unerbittlichen Kämpfen, die sich über mehr als 13 Stunden dahin zogen, fielen Granaten, Bomben und Mörsergeschosse auf die Jasharais. In diesem unerbittlichen Kampf fielen auch Mörsergeschosse, Geschosse und Feuer auf die Köpfe der Besatzer, es erschalten auch die kämpferischen Aufschreie von Adem und Hamza :


Warte, warte Shaban Jashari !

Begleitet von einem spontanen Lied

Leiste Widerstand Vater und hab Geduld
Wir haben uns entschieden zusammen zu sterben

Worauf der Alte antwortete :

Schlagt zu Söhne, wir schreien los,
denn wir liefern uns niemals lebendig aus.



Auch in dieser Schlacht, in der Tapferkeit und Selbstverleugnung für den Kampf und das Geben des Lebens für die Freiheit, all jener, hervortraten, an die wir uns heute und morgen, für immer, mit Respekt und Hingebung erinnern werden, an die besten Söhne und Töchter der Nation. Das ruhmreiche Epos wird von den Jasharais, von Prekaz, von Drenica, von Kosova und unserer ganzen Nation geschrieben, jenes Epos, das uns zu neuen Siegen auf dem angefangenen Weg, dem mühevollen aber stolzen, dienen wird, auf dem Weg der Freiheit, auf dem wir vor nichts zurückschrecken werden.

Der Wehrturm von Shaban Murat Jashari bewahrt jetzt innerhalb der zerstörten Mauern auf ewig die steinernen Herzen der Menschen, die in aufbauten, jener die sich für diesen Wehrturm und für die ganze Erde des versklavten Kosova opferten.

Das ruhmreiche Epos der Jashari wurde, ganz gleich wie der Wehrturm der Jasharais, jetzt in allen Herzen der Albaner rund um den Erdball errichtet um für immer dort zu bleiben. Die ruhmreichen Dimensionen jenes Epos des grossen Frühlings, kräftig wie niemals zu vor, klopfte an alle Türen der albanischen Wehrtürme.

Die Erinnerung an sie, ist wie eine Erinnerung, die von ihrem eigenen Geist, aus dem Innersten der Erde, zu uns kommt und zu uns spricht :

Nein, es gibt keinen Grund mein Haus zu verlassen. Wir werden alle, gross und klein, bei der Verteidigung der Schwelle des Hauses, unseres Vaterlandes und der Ehre der Nation sterben. Wir werden alle für das eine sterben, weil wir ausser dem Tod für die Heimat nicht wissen wo hin wir gehen sollen, sonst wird uns auch Gott nicht annehmen.

Zëri i Kosovës, 26. 3. 1998

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