AfrimO
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250 Mio Euro teures Büro-, EKZ- und Wohnkomplex geplant

Sa, 22. Mär 2008, 0:42

Den Link anklicken für weitere Informationen!

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/319205/index.do




Ich glaub das ist nun eines der größten Bau -Vorhaben die im Kosovo eingeleitet werden, hoffentlich aber nicht das Letzte dieser Art.


nebenbei, hat igrendwer Information über die 3 milliarden Investition der Enbw für Trepca, oder hat das ausschreiben die EnbW überhaubt gewonnen?

jeki
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Sa, 22. Mär 2008, 18:04

gute Sache, hoffe dass innnländische BAufirmen angestellt werden.

Mit 165 m, wird es auch das höchste Gebäude auf dem Balkan 8)

Bild

Bild
Zuletzt geändert von jeki am Di, 15. Apr 2008, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.

mentor
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Sa, 22. Mär 2008, 22:15

Das ist eine sehr erfreulich Nachricht für die Kosovarische Wirschaft.

Ich habe es schon immer gewusst, der ungeklärte Status hat die Wirtschaft gehemmt und Investoren abgeschreckt. Das aber schnell nach der Unabhänigkeitserklärung so ein Riesen Projekt gestartet wird, überrascht micht, wow Glückwunsch!


@ Jeki

ist dieses Foto das Riesen Bauprojekt?

Gruß aus HH
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lolita
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Re: 250 Mio Euro teures Büro-, EKZ- und Wohnkomplex geplant

Sa, 22. Mär 2008, 22:34

ist volll coolll 8) 8) hehe

hey leute... ich glaub (so wie ich es gehört habe) dass kosovo ein sehr schönes land werden wird!!! und so wie ich sehe und lese wird schon damit begonnen! :D :D

lg lena

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shqip20
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Mo, 24. Mär 2008, 19:58

Passt auf später kommen bestimmt einpaar anere Firmen, mit bisschen glück könnten Unilever, Coca-Cola Company ect investieren. :D

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lolita
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Mo, 24. Mär 2008, 20:40

:lol: :lol:

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shqip20
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Di, 25. Mär 2008, 23:00

Lachst du bzw. Kosova gerade aus? :? :o

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lolita
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Di, 25. Mär 2008, 23:01

nein sicher nicht... halloo komme ja schliesslich selber aus kosovo!!!

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shqip20
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Di, 25. Mär 2008, 23:25

Hab nur nurein scherz gemacht :)
Gruß

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Albin
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So, 30. Mär 2008, 23:00

Es geht Aufwärts ! :D

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illyrian
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Di, 01. Apr 2008, 20:08

Albin hat geschrieben:Es geht Aufwärts ! :D
Ja durch einen Wohnkomplex wird alles besser. :D

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Zamira
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Mi, 02. Apr 2008, 15:28

So ein Riesenprojekt ist ja auch dringend nötig....

teure Wohnungen, riesige unvermietete Büroflächen, leerstehende Geschäfte...und natürlich horrende Mieten....

Ich hoffe es zwar nicht, aber solche großen Projekte bei der hohen Arbeitslosenquote und dem geringen Pro-Kopf-Einkommen sind reine Geldmacherei, Geldwäsche und legale Steuerersparnis...Prestige, mehr nicht!

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Masar
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Mi, 09. Apr 2008, 2:03

In Skenderaj wurde neulich ebenfalls ein Wohnblock errichtet und die Wohnungen waren bis auf ein paar, innerhalb von wenigen Wochen verkauft. Meistens von Leuten aus dem Ausland, jedoch gab es auch viele die im Kosovo wohnen und arbeiten und die sich eine Eigentumswohnung geleistet haben. Ich denke nicht, dass die nur leer stehen werden. Im Kosovo wird jetzt viel Arbeit geschaffen, dadurch steigt das Volkseinkommen, dadurch wiederum der Konsum und durch den steigenden Konsum steigen wieder die Investitionen der Unternehmen. Durch diese Investitionen werden wieder mehr Arbeiter benötigt und dies führt zu einem Kreislauf. Unter Wirtschaftlern nennt man dies Multiplikatoreffekt, und der tritt vorallem bei Ländern ein, die gerade im boom sind und in denen sich neue Möglichkeiten anbieten. Kosovo ist definitiv eines dieser Länder, also sehe ich optimisitsch in die Zukunft. Oder besser gesagt.....schlimmer kann es nicht mehr werden :lol:

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Zamira
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Mi, 09. Apr 2008, 10:11

Es handelt sich hier um Investitionen, um schnellstmöglich Gewinn zu machen.
Kurzfristig werden Arbeitsplätze geschaffen, da hast Du recht...aber langfristig?
Von den Löhnen der Arbeiter wollen wir mal lieber nicht reden, damit wird die Wirtschaft ganz bestimmt nicht angekurbelt...
Das mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, sehe ich auch nicht...im Gegenteil, durch die Privatisierung vieler Unternehmen verlieren die Arbeiter dort ihren Job. :evil:
Und wo gibts denn wirklich Festanstellungen oder Kündigungsschutz?

Die ausländischen Firmen arbeiten mit Mitteln der KFW....es ist also reine Projektarbeit, zu denen kosovarische Firmen mit ins Boot genommen werden als "Subunternehmer". Ist das Projekt vorbei, enden auch schlagartig viele Arbeitsverhältnisse....


Kapital, das in Immobilien fließt, ist nunmal gebundenes Kapital, mit dem man nicht mehr arbeiten kann.

Wieviele Eigentumswohnungen wollen wir denn bauen, bis der Bedarf der Diaspora an Ferienwohnungen gedeckt ist?
Da haben wir doch das gleiche Ergebnis wie bei den Tankstellen und Motels....
Schau Dich doch mal genau um in Kosovo...wieviele leerstehende Häuser, Wohnungen, Geschäfte gibt es ?

An der Ostsee gibt es z.B. heftige Auseinandersetzungen in den Gemeinden, die vom Tourismus leben wegen dem ständigen Neubau von Ferienwohnungen.
Denn diese stehen den größten Teil des Jahres leer und die Eigentümer tragen im Grunde nix zum Umsatz der Gemeinde bei.

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Albin
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Mi, 09. Apr 2008, 12:24

Ich sage es gerne noch einmal, wie wäre mit ein wenig Tourismus !? :wink: Da könnte meiner Meinung nach gutes Geld machen !! :D

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Zamira
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Mi, 09. Apr 2008, 16:23

Tourismus?

Daran ist wohl erst zu denken, wenn sich die politische Lage beruhigt und die Infrastruktur verbessert ist...

Noch gibt es Reisewarnungen für deutsche Bürger...schon vergessen?

Und wohin soll denn der Tourismus gehen?

Dazu muss erstmal das passende Angebot in der passenden Umgebung aufgebaut werden---

ansonsten wohl nur Abenteuerurlaub.... :roll:
mal ohne Strom, mal ohne Wasser, mal ohne Heizung

Urlaub auf dem Lande, dafür braucht man nicht so weit fahren.
Das kann ich auch auf einem Bauernhof in Westfalen haben...allerdings mit anderen Clanstrukturen.

Urlaub am Wasser? Wasser ist ja im Sommer nicht soviel da, ausser an den Seen...und die Hauptanlaufstellen sind immer total vermüllt.

Bisher gibt es dafür wohl nur Brezovica....und da sind ja auch schon die Gespräche im Gange wegen Privatisierung.

Vor dem Tourismus muss leider noch ne Menge anderer Dinge grade gerückt werden.

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Albin
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Mi, 09. Apr 2008, 16:40

Zamira hat geschrieben:Tourismus?

Daran ist wohl erst zu denken, wenn sich die politische Lage beruhigt und die Infrastruktur verbessert ist...

Noch gibt es Reisewarnungen für deutsche Bürger...schon vergessen?

Und wohin soll denn der Tourismus gehen?

Dazu muss erstmal das passende Angebot in der passenden Umgebung aufgebaut werden---

ansonsten wohl nur Abenteuerurlaub.... :roll:
mal ohne Strom, mal ohne Wasser, mal ohne Heizung

Urlaub auf dem Lande, dafür braucht man nicht so weit fahren.
Das kann ich auch auf einem Bauernhof in Westfalen haben...allerdings mit anderen Clanstrukturen.

Urlaub am Wasser? Wasser ist ja im Sommer nicht soviel da, ausser an den Seen...und die Hauptanlaufstellen sind immer total vermüllt.

Bisher gibt es dafür wohl nur Brezovica....und da sind ja auch schon die Gespräche im Gange wegen Privatisierung.

Vor dem Tourismus muss leider noch ne Menge anderer Dinge grade gerückt werden.
Ich habe ja nicht gesagt von heute auf morgen ! Und ja es kommt nichts von nichts das muss alles gut Durchorganisiert werden, von A bis Z !! Da braucht es Fachleute die so was auf die Beineseln können, es wäre aber eine Möglichkeit aus dem verarmten Kosova was zu machen !! Der Tourismus als Wirtschaftlokomotive so zusagen !!

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kzu-(KS)
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Mi, 09. Apr 2008, 17:11

Wo es KEINE arbeitsplätze gab werden NEUE geschaffen und bei gebäuden in solchen ausmassen, wirkt sich das bestimmt arbeitslosenquote deckend aus !


ehm du sagst durch privatisierung gehen andere unternehmen unter... !

erstens. NUR eine These

zweitens. Das gehört zum Wirtschaftskreislauf ...Wettbewerb gibts auch anderswo in Europa.

drittens.glaubst du wirklich solche riesige projekte dienen nur kurzfristigen Arbeitsplätzen....?Es geht hier nicht um SAISONarbeit !! Das sei mal dahingestellt. Es ist sowieso zu schwer hier für die Allgemeinheit der Angestellten zu reden...


In einem Punkt bin ich mit dir einverstanden....In einem Land, welches heute noch von Kriegspuren gezeichnet ist und erstnoch ein solch junger Staat ist kann man schwer beginnen von Tourismus zu reden !
Ausser man hat als "ausländer" kosovarische Freunde mit denen man im Urlaub fährt. Für die jenigen gibts auch befriedigende Angbebote in KS.

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Albin
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Mi, 09. Apr 2008, 17:27

Okay, hast du ein anderen Vorschlag auf lagre !? 8)

irgendwie muss man sich doch Gedanken für die Zukunft machen oder liege ich da falsch !? :wink:

Jedenfalls finde ich es besser nach vorne zu schauen als in der Vergangenheit zu schwelgen !! 8)

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Zamira
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Mi, 09. Apr 2008, 17:41

Nun muss ich Dir wiedersprechen...

es ist keine These, dass Arbeitsplätze durch die Privatisierungen verloren gehen...nicht umsonst protestieren die Arbeitnehmer von Trepca oder anderen Unternehmen, die vor der Privatisierung stehen.

Ich rede nicht von Verdrängung anderer Unternehmen durch den Aufbau privater Konkurrenz!!
Das ist normal, der Stärkere (Geschäftstüchtigere) gewinnt.

Das die Arbeitslosenquote durch den Bau solcher Mammutbauten sinkt, halte ich für sehr optimistisch.
Es werden ja nicht ständig und überall in Kosovo solche Klötze hingesetzt...und ist die Arbeit getan, dann sitzen diese Jungs wieder auf der Straße. Damit lässt sich allenfalls die Statistik kurzfristig schönen.

Im Gegenzug dazu gammeln viele Gebäude vor sich hin....aber da ist mit der Renovierung ja auch kein Gewinn zu machen.

So schnell wird sich an der desolaten Lage in Kosovo leider nichts ändern, auch wenn wir es alle gerne anders hätten.

Gut ist, dass die Kosovaren Kämpfer sind und Durchhaltevermögen haben. Ich glaube, das werden alle in den nächsten Jahren brauchen.
Denn ich glaube, bevor es bergauf geht, wirds erst nochmal richtig bergab gehen...

Wichtig ist, dass sämtliche EU Staaten den Kosovo anerkennen und die Kosovaren wieder frei reisen können.
Die Kosovaren haben sich immer mit Hilfe der Diaspora über Wasser gehalten.

Eine Idee wäre auch, dass die Diaspora-Kosovaren sich wirklich mal ernsthaft über den Ausverkauf ihres Landes Gedanken machen und eventuell eine Holding oder Aktiengesellschaft gründen und zusehen, gemeinsam die großen Happen in Kosovo zu erwerben und wieder auf Vordermann zu bringen, statt panischst Grundstücke und Immobilien zu kaufen oder das nächste Stockwerk auf ihr Haus zu setzen.

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