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Berat ist wohl die schönste Stadt Albaniens - natürlich schon wenig kleiner als Tirana, leider auch nicht am Meer, aber doch sensationell am Beginn der Berge gelegen und mit der schönsten ottomanischen Altstadt weit und breit. Von ihr hat sie auch den Übernamen Stadt der 1000 Fenster. Im Gegensatz zu anderen albanischen Städten achtet man hier darauf, den Touristen einen schönen Aufenthalt in angenehmer Atmosphäre bieten zu können.

Stadtbesichtigung

Stadtrundgang

Am besten beginnt man im Stadtteil Kalaja, der Burg. Nach dem erschwerlichen Aufstieg, den man am besten noch vor der Mittagshitze hinter sich bringt, betritt man die weitläufige Anlage durchs grosse Tor. Hinter den Mauern verbirgt sich ein ganzes Städtchen. Die vielen kleinen Häuser sind alle noch bewohnt. In den verwinkelten Gassen ist das Onufri-Museum versteckt, das eine Auswahl der schönsten Ikonen Albaniens zeigt. Von den zahlreichen Kirchen und Moscheen, die früher auf der Burg standen, ist leider ansonsten wenig zu sehen: entweder sind sie zerstört oder geschlossen. Am entlegenen, südlichen Ende der Anlage gibt es ein Restaurant. Hier kann man von der Stadtmauer eine wunderbare Aussicht auf die Stadt geniessen. Sogleich erhält man eine gute Übersicht über die sehenswerten Quartiere. Wer gut zu Fuss ist und feste Schuhe trägt, kann hier über einen halsbrecherischen Pfad zu einem Kirchlein hinabklettern, das mitten im Steilhang klebt (St. Michaels-Kirche). Ansonsten kann man auf der anderen Hügelseite einen weniger steilen Weg wählen oder beim Stadttor die Strasse hinutergehen.

Unterhalb des Burghügels liegt der Stadtteil Mangalem. Die Häuser stehen sehr dicht am Hang, und die Fassaden zum Tal haben alle große Fenster. Das Viertel hat deshalb der Stadt auch zu ihrer Bezeichnung Stadt der 1000 Fenster' verholfen. Im ehemals nur von Muslims bewohnten Quartier liegen die Junggesellen-Moschee, die Blei-Moschee und die Königs-Moschee sowie die Helveti-Tekke und das Ethnographische Museum, das einen Einblick in die Lebensweise zur türkischen Zeit erlaubt. Fast an der steilsten Stelle des Burgbergs klebt die kleine Michaels-Kirche über dem Fluss.

Danach bietet der Stadtteil Gorica jenseits des Flusses Ossum nicht mehr viel Neues. Wer aber Zeit hat, wird den Spaziergang entlang des Flusses bis zur Steinbrücke und durch die verwinkelten Gassen des Christen-Quartiers zum St. Spyridon-Kloster sicherlich geniessen.

Sehenswürdigkeiten

  • Burg- und Altstadtviertel - Wie oben beschrieben.
  • Königs-Moschee (Xhamia e Mbretit) - Eine der ältesten Moscheen Albaniens aus dem frühen 16. Jahrhundert mit schöner Deckenbemalung.
  • Junggesellen-Moschee (Xhamia e Beqarëve) - das Gotteshaus am Fusse des Burghügels ist berühmt für seine schönen Aussenwände. Erbaut im Jahr 1827. Daneben sind einige nett-rekonstruierte Souvenir-Läden zu finden.
  • Blei-Moschee (Xhamia e Plumbit) - Ein ebenfalls sehr altes Gebäude (Mitte 16. Jahrhundert), das durch seinen schönen Bau hervorsticht.

Museen

  • Onufri-Museum - Auf der Burg in der Kirche Heilige Maria (Shën Mërisë). Ausgestellt sind Ikonen von Albaniens berühmtesten Ikonen-Maler und anderen Künstlern. Am Wochenende und nach 14 Uhr geschlossen.
  • Ethnographisches Museum - Im Viertel Mangalem der Strasse rechts vom Weg zur Burg ins Tälchen folgen. Nachbarn sind einem in der Regel behilflich, Angestellte vom Museum zu finden, falls man ausserhalb der Öffnungszeiten (unter der Woche vormittags) vorbeikommt. Das Museum ist in einem alten Patrizier-Haus mit Garten untergebracht. Ausgestellt sind Alltagsgegenstände aus Haushalt, Handel und Kunstwerk aus dem Ende der Türkenzeit und dem Beginn der albanischen Unabhängigkeit.

Aussichtspunkte

  • Burg - Die Aussicht von der Burg auf den Fluss und die anderen Stadtteile ist eindrücklich. Je nach Standort hat man eine gute Sicht auf Neu-Berat, das Zentrum oder in die Berge.
  • Umgebung - Die Hügel rund um Berat bieten eine Vielzahl weiterer Aussichtspunkte. Beliebt sind beispielsweise Restaurants zu Beginn der Strasse nach Permeti (Flusseite Gorica).

Ausflüge

  • Skrapar - Südlich von Berat, in der Region Skrapar, ist die Berglandschaft besonders schön. Der Ossum zwängt sich durch enge Schluchten. Bei Çorovoda gibt es noch eine alte Steinbrücke.
  • Tomor - Der höchste Berg Mittelalbaniens (2414 Meter) liegt südöstlich von Berat. Die Anfahrt ist nur von Çorovoda über sehr schlechte Strassen möglich und lokale Führer sind unabdingbar. Auf der Bergspitze liegt eine Bektaschi-Tekke. Jeden August feiern die Bektaschi auf dem Tomor ein grosses Fest.

Verkehr

Anreise

  • Flugzeug - Tirana ist der nächste Flughafen.
  • Busse - Verbindungen bestehen in alle grösseren Städte Mittelalbaniens.
  • Auto - Die Autobahn führt bis nach Lushnja, das von Berat nur etwa 40 Kilometer entfernt liegt. Berat ist somit von Tirana aus in etwa drei Stunden erreichbar. Auch von Fier führt eine fahrbare Strasse nach Berat. Die Strasse nach Permet ist hingegen nicht mehr als ein breiterer Pfad, über weite Strecken mit groben Pflaster aus den 1930er Jahren belegt.

Weiterreise

Berat ist nur auf der Strasse erreichbar. Der Busbahnhof liegt am zentralen Platz. Es gibt dort auch ein Schild mit den Abfahrtszeiten.

Innerstädtisch

Busse stellen die Verbindung in die Aussenquartiere sicher.

Essen & Trinken & Schlafen

Das ehemalige Albturist Hotel im Zentrum ist eine recht günstige Alternative. Die Zimmer sind aber einfach eingerichtet und Wasser und Strom sind auch nicht auf sicher. Es gibt zwischenzeitlich einige private Hotels sowie diverse private Restaurants.

Geographie & Natur

Berat liegt am Übergang von der grossen mittelalbanischen Mizeqe-Ebene ins südalbanische Gebirge. In den älteren Stadtteilen befindet man sich schon mitten in der Hügellandschaft. Die Berge versperren aber auch die Wege, so dass Berat nur von Norden und Westen erreichbar ist. Das Wetter ist - abgesehen vom Winter - trocken und heiss.

Weitere Infos

 

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Kommentare

Kommentare vom 22 October 2005

01:01 von Travelscout

Toll Restauriert, und eine der wenigen sauberen Orte des Landes.

Kommentare vom 23 November 2005

11:45 von Ohne Namen

Sehr gut das man über diser schönen,und alten stadt von berat was schreibt..weiter so.viele grüsse

Kommentare vom 07 August 2006

14:30 von Ohne Namen

pse smund ta gjej nje hartë ku mund ta shiqoj kuksin me rrethin,kam kerkue gjithkah por kot,dua nje hartë ku jan edhe rrugët e fshatrave e qyteteve të gjith Shqiperis.

Kommentare vom 08 August 2006

14:30 von e kam haruar

Bereati eshte shume qyteti i bukur me shume me pelqen kalaja ose turismi eshte shume vendi i bukur turistik. Une edhe familia ime jemi beratas edhe jetojme ne berat. jame shume i gezuar qe eshte bere kjo faqe interneti per shqiprin flm shume. ____________

Kommentare vom 10 March 2008

16:31 von syri aus deutschland

berati ist das herz von albanien mit 2500jahre geschikteda muss jeder hin gehen das ist faszinierend.danke syri75@yahoo.de

Kommentare vom 16 May 2010

01:00 von Jannis

Empfehlenswerte Adresse: Hotel-Restaurant "Mangalemi" +355 3232093 liegt zentral an der steilen Strasse zum ethnologischen Museum. Traditionelle Küche. Sprachen: englisch/griechisch  

 


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January 18, 2012, at 01:45 PM
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