Lesenswerter Artikel im Tagesspiegel über alte Tomatensorten und Mikrofinanz: »Kleinkredite: Das Geld der kleinen Leute«
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»Die albanische Tomate ist nicht gerade eine Schönheit«
Sonntag, 12. Juni 2011Die Albaner lieben Fussball
Dienstag, 3. Mai 2011Die Albaner sind zwar riesige Fussball-Fans, für die Fussballszene im eigenen Land interessiert sich aber kaum einer. So einfach lässt sich ein interesanter Artikel im Guardian über Fussball in Albanien zusammenfassen:
>> Albania loves football – just not the version played in its stadiums
Was in den grossen europäischen Ligen geschieht, beschäftigt die albanischen Fussballfanatiker und Wettsüchtigen einiges mehr, als das Gekicke zu Hause. Entsprechend endet der Artikel: »It’s a country that loves the game, just not necessarily the version of the game played in its own stadiums.«
Auslandsstudium in Tirana
Montag, 7. März 2011»Die Zeit« berichtet von deutschen Studenten in Tirana – Anektoten wie »mit dem Wintermantel in der Vorlesung« oder »die Hilfsbereitschaft der Professoren war unglaublich«.
»Der Staatsanwalt von damals ist Richter von heute«
Mittwoch, 16. Februar 2011Heinz Eggert schreibt in SUPERillu über seine Erfahrungen in Albanien, wo der einstige DDR-Oppositionelle und spätere Innenminister von Sachsen derzeit als Berater in Sachen Vergangenheitsbewältigung aktiv ist.
Top-Reiseland zum 2.
Dienstag, 11. Januar 2011Schon bei meinem ersten Beitrag zur Auszeichnung von Albanien als »Top-Reiseland 2011« stellten wir die Frage, ob sich Albanien wirklich zur In-Destination entwickeln würde. Die Skepsis scheint nach wie vor weit verbreitet zu sein.
Eine Umfrage von T-Online auf ihrem Internet-Portal liefert jetzt Zahlenmaterial hierzu. Die Vorbehalte gegenüber Albanien scheinen gar nicht so gross zu sein. Mehr als zwei Fünftel können sich vorstellen, nach Albanien zu reisen. Die meisten werden es trotzdem nicht machen. Aber das wäre ja auch nicht gut, wenn die Massen das Land überrollen würden.
Interessant auch die Kommentare: Natürlich sind die, die abschätzige Bemerkungen machen über den Balkan als Reisedestination machen, noch nie dort gewesen.
Albaniens Elite ist ein Produkt der Hoxha-Zeit
Mittwoch, 5. Januar 2011Die mangelnde Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Albanien war vor bald zwei Jahren auch schon in diesem Blog ein Thema (Wie war das damals?). Heute – rund 20 Jahre nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems in Albanien – diskutiert Daniel Ursprung in der NZZ die Thematik sehr zutreffend:
Traumdestination Albanien
Dienstag, 9. November 2010Jetzt ist es – sozusagen – amtlich: Der englische Reiseführerverlag »Lonely Planet« hat Albanien zum Top-Reiseland fürs Jahr 2011 erklärt. Überraschung im deutschen Blätterwald.
Ob jetzt wirklich die Touristen-Invasion kommt, wie zum Beispiel die »Washington Post« voraussagt, dürfte zu bezweifeln sein. Vermutlich sind weder die albanische Infrastruktur noch die Köpfe der westlichen Reisenden so weit. Aber allmählich macht sich wohl doch die Gewissheit breit, dass Albanien alles andere als eine No-Go-Destination ist. Bild.de schreibt hierzu: »… Traumstrände, eine umwerfend gute Küche und freundliche Einheimische … Welterbestätten …, erschwingliche Preise und ein pulsierendes Nachtleben. Damit wird Albanien nicht mehr lange ein Geheimtipp bleiben!«
»In Albanien ist es auch nicht schlimmer als hier«
Samstag, 21. August 2010Die Weltwirtschaftskrise macht sich in Albanien insbesondere dadurch bemerkbar, dass weniger Geld von Emigranten ins Land fliesst. Gerade die billigen albanischen Arbeitskräfte in Griechenland kriegen das zu spüren. Der Spiegel zitiert in seiner neuen Ausgabe einen Albaner:
[Der Wirt] Sakis hält noch durch, ab und an ist ein Tisch bei ihm besetzt. »Eigentlich gibt es hier keine Arbeit mehr für mich«, sagt seine albanische Hilfskraft, die sich in Griechenland Eleni nennt. »Viele meiner Landsleute gehen zurück nach Albanien, da ist es auch nicht schlimmer als hier. Mal sehen, wann ich fahren muss.«
Weniger schlimm trifft es wohl die Griechen und Albaner, die mit ausländischen Touristen zu tun haben. Dieser Wirtschaftszweig scheint noch einigermassen zu funktionieren. Ein Albaner aus Durrës berichtete mir diesen Sommer auf Santorini ganz überzeugt, dass dort im Sommer mehr Albaner als Griechen leben. Im Winter, wenn keine Touristen mehr kommen, fährt der Oberkellner dann zurück nach Albanien und erholt sich von seiner fast pausenlosen Tätigkeit an meist sieben Tagen die Woche.


