Adaptierte Version für Albanien – hier als Werbevideo von LSI …
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Artikel-Schlagworte: „Tirana“Gangnam Style TiranaFreitag, 18. Januar 2013Adaptierte Version für Albanien – hier als Werbevideo von LSI … >> Gangnam Style Tirana (YouTube) MüllcontainerFreitag, 29. Juni 2012Tirana Dumpsters ist ein Blog, der Bilder von Müllcontainern in Tirana zeigt. Der Blog soll wohl mit kontrastreichen Fotos provozieren, die die Gegensätze zwischen Ordnung und Chaos, Reichtum und Armut, Entwicklung und Stagnation zeigen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass es noch nicht lange her ist, dass Tirana nicht über eine eingermassen funktionierende Müllentsorgung verfügte. Auch wenn der Anblick nicht immer super toll ist: Auch Müllcontainer können Fortschritt sein. LimonadenverkäuferFreitag, 29. Juni 2012Tirana Street StyleMittwoch, 28. März 2012Habe gerade rechts unter »Albanien-Blogs« einen weiteren Link hinzugefügt: Tirana Street Style Dieser Blog zeigt Fotos von modischen Menschen in Tirana. Was für die Macher wohl vor allem ein »Fashion-Statement« sein soll und ihre Freude an modischen Menschen zum Ausdruck bringt, dürfte das Albanien-Bild manches Westeuropäers über den Haufen werfen: Dass die Jugend in Albanien oft sehr aufreizend gekleidet ist und sie sich wenn immer möglich hübsch herausputzt, passt mit den Vorstellungen vieler über Albanien nicht überein. Aber nicht nur die albanische Jugend kommt oft elegant daher. Besonders Freude habe ich persönlich an den vielen älteren Herren, die meist nur mit Anzug, Hut und Krawatte das Haus verlassen. Und manchmal trifft man auch einen Hirten im Sakko weit weg von der nächsten Stadt oder Strasse. Diese Herren haben dann aber meist kein allzu vollen Kleiderschrank – ab all der hübschen Bilder darf man auch nicht vergessen, dass viele sich kaum die nötigsten Kleider leisten können. Die Melodie der LanaMittwoch, 5. Oktober 2011Nochmals ein neuer Blog aus Albanien. Hier berichtet ein Deutsch-Türke, der sechs Monate lang an der Schule Sami Frashëri in Tirana aushelfen wird: Rauf und runter rennenDonnerstag, 8. September 2011Die internationale Sportelite verirrt sich selten nach Albanien. Ab und zu kommen Fussball-Weltstars für ein Länderspiel nach Tirana. Internationale Anlässe finden höchstens in Randsportarten statt: Ringer traten in Tirana schon gegeneinander an, und dieses Wochenende finden die Berglauf-Weltmeisterschaften statt. Das internationale Teilnehmerfeld der Bergläufer, in dem Italiener, einige Schwarzafrikaner, die Amerikaner und weitere Europäer dominieren dürften, hat einen Parcours am Rande von Tirana zu bewältigen. Start ist beim Botanischen Garten undweit des Stausees beim grossen Park. Die Männer müssen drei Runden à 4,5 Kilometer und 285 Höhenmeter bestreiten, die Frauen eine weniger. Die Junioren müssen eine Runde weniger machen als die Elite. Die Strapazen dürften ordentlich sein, kündigt doch der Wetterbericht Temperaturen über 30 °C an für den Wettkampftag. Dafür können sich die Teilnehmer dann im Adriatischen Meer bei einem frischen Bad erholen – sind sie doch in Hotels in Durrës-Plazh untergebracht. Letztes Jahr schickte Albanien ein Team von einem halben Dutzend Läufer nach Slowenien an die Weltmeisterschaft. In die Entscheidungen eingreifen dürften sie wohl auch dieses Jahr an der Heim-WM nicht können. Letztes Mal landeten sie in der Nationenwertung auf Platz 22. Auch für die albanischen Organisatoren dürfte das ein grosser Test sein. Vielleicht werden in Zukunft auch andere Sportanlässe an Albanien vergeben, wenn hier alles reibungslos klappt und keine grosse Infrastruktur von Nöten ist.
Tirana unoffiziellMittwoch, 3. August 2011Soeben habe ich einen neuen Blog in der Liste rechts ergänzt: Dieser Blog bietet Erlebnisse und Einsichten eines holländischen Doktoranden, der zur Zeit in Albanien lebt, sei es zu den Wahlen, zum albanischen Adler in Blau oder über 1997. Viel interessanter Lesestoff. Small World: Berisha und Martin Parr und ichSamstag, 9. Juli 2011Ist es Zufall, wenn sich zwei meiner Begeisterungen vereinen? Ich bin begeistert von Albanien und den Fotos von Martin Parr. Vielleicht musste es so sein, dass auch diese zwei sich zusammenfinden. Denn schliesslich scheinen wir diverse gemeinsame Interessen zu haben – auch noch andere als Albanien, auf die wir hier nicht einzugehen brauchen. Trotzdem habe ich nicht schlecht gestaunt, dass die Nationale Kunstgalerie in Tirana eine Sonderausstellung mit Fotografien von Martin Parr zeigt. Neu war für mich zudem, dass Martin Parr 1990 Albanien bereist hatte. So waren in der Ausstellung nebst Bildern aus seinen Serien »Small World« und »Common Sense« auch divers Fotos von dieser Albanienreise zu sehen. Es gibt also einen guten Grund, weshalb gerade Parr diesen Sommer in Tirana ausgestellt wird. Die »Galeria e Arteve« – meines Erachtens wegen ihrer ständigen Sammlung mit vielen Gemälden im Stil des sozialistischen Realismus immer einen Besuch wert – ist somit diesen Sommer ein Muss nicht nur für ausländische Touristen, sondern auch für Einheimische: 21 Jahre später bieten die aussagekräftigen Fotos einen Einblick in eine vergangene Welt, die wir uns heute kaum mehr vorstellen können. Der Fotograf, als getarnter Tourist in einer Gruppenreise unterwegs, nutze damals Randstunden morgens und am frühen Abend, wenn die Begleiter sich zurückgezogen hatten, um den albanischen Alltag zu dokumentieren. Ausländische Journalisten waren im kommunistischen Albanien nicht willkommen, machten aber den Grossteil der Teilnehmer bei dieser Rundreise aus. Es handelte sich um die erste Gruppenreise in Albanien nach dem Sturz der Mauer 1989, als das kommunistische Regime in Albanien selbst schon kurz vor dem Zusammenbruch war. Martin Parr brachte eindrückliche Bilder aus diesem damals noch sehr unbekannten und verschlossenen Land zurück. Parr fragte Sali Berisha bei der Eröffnung, wie er sich fühle beim Betrachten dieser Bilder. Berisha meinte, es sei wie einen amputierten Arm anzuschauen. Jetzt warte ich nur noch darauf, dass Parr auch ein Albanien-Album publiziert. Vielleicht fänden sich dann in diesem Buch auch Bilder von seinen Albanienreisen 1996 und 2011. Weitere Informationen zur Ausstellung: |