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Von den Zinsen leben
Mehr als die Hälfte der albanischen Bevölkerung lebe von Zinsen ihrer angelegten Gelder. Nicht möglich meinen Sie. Doch, denn verschiedenste Firmen versprechen traumhafte Renditen von 6 bis 25 Prozent monatlich (!) auf einbezahlte Dollars. Die meisten dieser Firmen basieren wohl auf dem sogenannten Pyramiden-System. Beobachter gehen aber davon aus, dass ein guter Teil der Firmen unter anderem die bekannte VEFA-Holding die Zinsen nur dank illegaler Schmuggel-, Waffen- und Drogengeschäfte ausbezahlen könne. Dies wäre auch eine plausible Erklärung für das Bombenattentat vor einem VEFA-Super-markt im Februar. Als verdächtige Terroristen wurden aber im September Kommun-isten festgenommen.

Kommunalwahlen
Anfangs September haben sich die zwölf wichtigsten Parteien auf Spielregeln für die Wahlen geeinigt. Die Gespräche kamen auf internationalen Druck zustande. Die Wahlen am 20. Oktober sind nach Angaben der Beobachter-Delegation des Europarates frei und fair verlaufen. 20 Prozent der Stimmberechtigten vom Mai bemühten sich nicht mehr an die Urne (Wahlbeteiligung: 70%). Die Opposition spricht von erneutem Wahlbetrug. Mit 52,2 Prozent der Stimmen wird die Demokratische Partei in Zukunft in 88 Prozent der Städte und 91 Prozent der Landgemeinden den Bürgermeister stellen.

Koran
Der Ohrid-See ist berühmt für eine Forellen-Art, die sonst nur im sibirischen Baikal-See lebt: Der Koran. Dieser einzigartige Fisch und der See an der makedonischen Grenze sind aber gefährdet: Der Ertrag aus dem Fischfang ist in den letzten zehn Jahren um etwa 60% zurückgegangen. Der Grund dafür liegt wohl bei den Fangmethoden. In ganz Albanien wird oft mit Dynamit gefischt.
Auch der Grosse Prespa-See, südlich vom Ohrid am Dreiländereck mit Griechenland und Mazedonien gelegen, ist gefährdet. Der Wasserspiegel ist in letzter Zeit um fünf Meter gesunken. Das Wasser verschwindet in Gesteinshöhlen. Der Ausfluss des Sees ist ebenfalls eine unterirdische Verbindung zum Ohrid-See.

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