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Albanien mit LKW ; Tauchen; Enduro
Verfasst: Sa, 18. Jun 2005, 11:13
von taucherkai
Hallo, wir wollen im August mit unserem Wohni (LKW:8.00m Länge incl. Enduro-Halterung,2.50m Breite, 3.60m Höhe) nach Albanien. Weiß jemand etwas über Höhenbeschränkungen bzw. zu schmale Straßen auf irgendwelchen Hauptrouten, die wir evtl. umfahren müssen?
Wer hat Infos über Die Möglichkeiten, in Albanien mit Gerät zu tauchen? Gibt es Probleme, die Enduro an der Grenze anzumelden?
Danke im Voraus für eure Infos vom taucherkai
Re: Albanien mit LKW ; Tauchen; Enduro
Verfasst: Mo, 20. Jun 2005, 12:20
von Lars
Lastwagen, Tauchen, Enduro - diesbezueglich habe ich leider noch nicht gross Erfahrungen gemacht. Aber schau dir mal diesen Reisebericht an:
http://www.afrika-virus.de/reisebericht ... anien.html
Die Hauptrouten sind alle auch mit Sattelschleppern befahrbar - sollte also keine Probleme geben. Einzig suedlich von Vlora gibt es ein engeres Tunnel - aber zur Not auch eine Alternativroute.
Bezueglich Tauchen und Enduro kann ich gar nichts sagen.
Verfasst: Sa, 25. Jun 2005, 14:25
von taucherkai
Danke, Lars, für deine Antwort.
Ich denke, wir probieren das alles mal aus. Super, dass die Straßen auch für große Fahrzeuge geeignet sind. Sie können ja schlecht sein, wir sind einiges gewöhnt, aber groß und ausreichend breit- das ist uns wichtig!
Mit den Enduros schauen wir halt immer vorher, wo wir hin können. Das Tauchen probieren wir halt einfach mal aus. Die Albaner betreiben ja noch Dynamit- Fischerei. Da wird fischmäßig gar nicht so viel los sein. Mal schauen. Mitte August geht´s los, 2 Fahrzeuge (Mercedes- LKW und MAN Allrad). Wir freuen uns schon gewaltig!

Hallo!
Verfasst: Sa, 25. Jun 2005, 14:51
von sykaltroshja
Hallo Taucherhai, oh sorry Taucherkai,
Es gibt überhaupt keine Probleme mit dem Wohnmobil durch Albanien zu reisen. In Albanien gibt es auch eine menge alte Lkw aus Deutschland.

:)Wir fahren jedes Jahr und haben bisher keine Probleme gehabt. Allerdings kann man nicht so schnell fahren wie hier in Deutschland. Die Hauptstrasse von Durres bis Lushnja ist neu. Von Lushnja bis Fier ist nicht so gut (aber es sind nur 30 Km). Von Fier bis Vlora ist gut und mit vielen Kurven. Wenn ihr weiter nach Süden fahren möchtet (was ich Euch unbeding emfehlen würde), könnt ihr von Vlora aus, entlang der Küste fahren, nach Lllogara, Himara und Saranda. Die Strasse ist seit letztem Sommer neu (nicht die ganze Strecke), aber wir haben von Vlora aus 7 Stunden gebraucht, um in Saranda anzukommen. Eine alternative Strasse ist bis Fier zu fahren und dann nach Ballsh, Permet Gjirokastra und dann Saranda. Es dauert ungefähr 4 Stunden. Beide Wege sind sehr schön. Hin sind wir entlang der Küste gefahren (ich hatte so viel Angst) und zurück sind wir über Gjirokastar gefahren. Das ist eine gute Kombination, glaube ich.
Also viel Spaß wünsche ich euch
Gruß
Sheriana
Damke für die Auskunft
Verfasst: So, 03. Jul 2005, 10:47
von taucherkai
Danke, Sheriana, für deine Auskunft. Wir fahren am 12. August in Deutschland los und werden den ersten Zwischenstop schon mal in Slowenien machen. Da kann man in der Soca gut tauchen. Dann werden wir die von dir empfohlenen Straßen ausprobieren. Der Weg ist das Ziel! Im Süden werden wir dann auch noch mal schauen, ob man dort tauchen kann. Wir haben ja Zeit bis zum 5. September. Im Chat habe ich gelesen, dass man den Albanern vielleicht helfen kann, wenn man was mitbringt. Was wird denn gebraucht? Weiß jemand was? Wir haben relativ viel Stauraum.
Re: Damke für die Auskunft
Verfasst: So, 03. Jul 2005, 13:53
von Lars
taucherkai hat geschrieben:Im Chat habe ich gelesen, dass man den Albanern vielleicht helfen kann, wenn man was mitbringt. Was wird denn gebraucht? Weiß jemand was? Wir haben relativ viel Stauraum.
Das würde ich nicht unbedingt empfehlen, da das leicht mit extremen bürokratischen Aufwand an der Grenze und allenfalls sogar Importzöllen verbunden sein kann.
Verfasst: So, 03. Jul 2005, 16:41
von taucherkai
Ok, danke für die Auskunft. Wahrscheinlich ist es auch besser, wenn nicht jeder Fremde gleich mit Helfer- Syndrom auftritt. Ich habe Schüler in meiner Schule gefragt, die aus Albanien sind, die haben nur gesagt, sie freuen sich, wenn Deutsche ihr schönes Land besuchen. Lassen wir´s auf uns zukommen, vielleicht ergeben sich gezielte Kontakte und Freundschaften.
Re: Helfer-Syndrom
Verfasst: So, 03. Jul 2005, 19:04
von Lars
taucherkai hat geschrieben:Wahrscheinlich ist es auch besser, wenn nicht jeder Fremde gleich mit Helfer-Syndrom auftritt. Ich habe Schüler in meiner Schule gefragt, die aus Albanien sind, die haben nur gesagt, sie freuen sich, wenn Deutsche ihr schönes Land besuchen.
Helfen ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Aber es wird einem nicht immer einfach gemacht. Und einfach ein paar Kisten mitnehmen und irgendwo abladen, macht auch wenig Sinn: entweder bringt man nicht das benötigte oder es landet in falschen Händen - alles schon gesehen und erlebt. Vieles kann heute - oft günstig - in Albanien erworben werden. Das Problem ist eher, dass spezielle Dinge oder die Finanzen fehlen.
Transporte machen also nur Sinn, wenn man ganz genau weiss, was man wem bringen soll und die Transport-Kosten und -Bürokratie den Aufwand einer Anschaffung in Albanien nicht übersteigen.