Landwege II: Sachsen nach Albanien
Verfasst: So, 31. Jan 2010, 11:38
In jüngster Zeit tummeln sich im Reisforum auffällig viele Sachsen. Ich meine, dass deren Interessen in Hinblick auf Anreiseinformation bisher sträflich vernachlässigt wurden.
Der allgemeine Landweg von Süddeutschland über Österreich-Kroatien ist ja hier ständiges Thema. Ich hatte in einem benachbarten Thread gerade deutlich gemacht, dass Sachsen (oder Brandenburger-Berliner) recht komfortabel über Prag-Szeged-Belgrad-Skopje nach Tirana kommen.
Hinzufügen möchte ich noch, dass eine längere (2 Stunden), anstrengendere (stark kurvige Bergschluchtengegend), aber landschaftlich äußerst ergiebige Nebenroute von Belgrad über Podgorica (MNE) nach Albanien führt.
Von der Zeiteinteilung recht gut zu machen ist aber für Sachsen auch die Anreise mit der Fähre von Triest. Die Fähre (http://www.agemar.it/) fährt dreimal die Woche, und zwar 13.00 Uhr. Sie ist ein uriger Seelenverkäufer, aber unproblematisch (bloß das Essen ist recht mäßig auf dem Kahn).
Man fährt an einem Tag von Sachsen über München-Salzburg bis an die österreichische Grenze nach Arnoldstein. Vom Schkeuditzer Kreuz sind das knapp sieben Stunden, falls auf der A9 kein Stau ist (bis München 448 km/3:30, von München Südkreuz dann bis Arnoldstein 336 km /3:00).
Arnoldstein hat drei angenehme Pensionen, mein Favorit ist eine, die im Dorf Agoritschach, 2 km südlich oberhalb liegt (google: Fertala Arnoldstein). Da oben ist es nachts recht ruhig, aber sie haben nur in der Saison Küche. Essen sollte man also unten im Hotelrestaurant Wallner in der Ortsmitte.
Am nächste morgen dann nochmal bequeme zwei Stunden runter zur Fähre. Aufpassen, die Fähre liegt im Porto Vecci, der alten Hafenruine von Triest. Abfahrt "Sconico/Prosecco" nehmen, bei Google Earth vorher genau anschauen, wie das läuft. Das ist eine enge Bergstraße mit mindestens zweimal Irrtumspotential. Die letzte Abfahrtsecke unten vor dem Hafen ist eine winzige, kurze Einbahnstraße, die man nicht für voll nimmt. Wenn man die richtige Gasse erwischt hat, kommt man genau vor dem Bahnhof raus, an dessen Vorderfront geht quer vorbei gleich in den Hafen).
Die Fährübersetzung dauert 24 Stunden. Bei der Rückreise dann dieselbe Prozedur, die Fähre kommt um 18.00 Uhr an, gute Zeit, um zum Abendessen in Arnoldstein zu sein.
Der allgemeine Landweg von Süddeutschland über Österreich-Kroatien ist ja hier ständiges Thema. Ich hatte in einem benachbarten Thread gerade deutlich gemacht, dass Sachsen (oder Brandenburger-Berliner) recht komfortabel über Prag-Szeged-Belgrad-Skopje nach Tirana kommen.
Hinzufügen möchte ich noch, dass eine längere (2 Stunden), anstrengendere (stark kurvige Bergschluchtengegend), aber landschaftlich äußerst ergiebige Nebenroute von Belgrad über Podgorica (MNE) nach Albanien führt.
Von der Zeiteinteilung recht gut zu machen ist aber für Sachsen auch die Anreise mit der Fähre von Triest. Die Fähre (http://www.agemar.it/) fährt dreimal die Woche, und zwar 13.00 Uhr. Sie ist ein uriger Seelenverkäufer, aber unproblematisch (bloß das Essen ist recht mäßig auf dem Kahn).
Man fährt an einem Tag von Sachsen über München-Salzburg bis an die österreichische Grenze nach Arnoldstein. Vom Schkeuditzer Kreuz sind das knapp sieben Stunden, falls auf der A9 kein Stau ist (bis München 448 km/3:30, von München Südkreuz dann bis Arnoldstein 336 km /3:00).
Arnoldstein hat drei angenehme Pensionen, mein Favorit ist eine, die im Dorf Agoritschach, 2 km südlich oberhalb liegt (google: Fertala Arnoldstein). Da oben ist es nachts recht ruhig, aber sie haben nur in der Saison Küche. Essen sollte man also unten im Hotelrestaurant Wallner in der Ortsmitte.
Am nächste morgen dann nochmal bequeme zwei Stunden runter zur Fähre. Aufpassen, die Fähre liegt im Porto Vecci, der alten Hafenruine von Triest. Abfahrt "Sconico/Prosecco" nehmen, bei Google Earth vorher genau anschauen, wie das läuft. Das ist eine enge Bergstraße mit mindestens zweimal Irrtumspotential. Die letzte Abfahrtsecke unten vor dem Hafen ist eine winzige, kurze Einbahnstraße, die man nicht für voll nimmt. Wenn man die richtige Gasse erwischt hat, kommt man genau vor dem Bahnhof raus, an dessen Vorderfront geht quer vorbei gleich in den Hafen).
Die Fährübersetzung dauert 24 Stunden. Bei der Rückreise dann dieselbe Prozedur, die Fähre kommt um 18.00 Uhr an, gute Zeit, um zum Abendessen in Arnoldstein zu sein.