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Prominente Albanien-Reisende
Verfasst: Fr, 03. Apr 2009, 21:12
von Lars
Seit Kara Ben Nemsi war Franz Josef Strauss einer der ersten berühmten Albanien-Reisenden. Der Papst und Bush schauten auch einmal vorbei. Aber nach wie vor sind Albanien-Reisende eine Ausnahme – prominente erst recht.
Jetzt wird der bayrische SPD-Fraktionschef Franz Maget nach Albanien reisen.
<hr>
Maget verbringt Osterferien in Albanien
Ein eher ungewöhnliches Ziel hat sich der bayerische SPD-Fraktionschef, Franz Maget, dieses Jahr für seinen Osterurlaub ausgesucht: Er verbringt seine Ferien in Albanien. «Ich war dort noch nie und kenne auch keinen, der da schon mal war», sagte Maget am Freitag in München.
München (ddp-bay). Ein eher ungewöhnliches Ziel hat sich der bayerische SPD-Fraktionschef, Franz Maget, dieses Jahr für seinen Osterurlaub ausgesucht: Er verbringt seine Ferien in Albanien. «Ich war dort noch nie und kenne auch keinen, der da schon mal war», sagte Maget am Freitag in München. Er habe aber gehört, dass Albanien sehr schön sein solle. Nach einer Nacht in der Hauptstadt Tirana wollen er und seine Frau sich ein Mietauto nehmen und zehn Tage lang das Land erkunden. (ddp)
Fr. 03. Apr., ddp Landesdienst Bayern<hr>
Verfasst: Fr, 03. Apr 2009, 22:13
von volkergrundmann
Hoffentlich hat er sich einen Jeep vorbestellt, die gibt es nämlich hier meist nur auf längere Vorbestellung.
Verfasst: Sa, 04. Apr 2009, 10:50
von Slevin Kelevra
Hoffentlich hat er auch ein paar Bodygards mit...
Verfasst: Sa, 04. Apr 2009, 11:28
von volkergrundmann
Sagst du das jetzt hier nur so zum Spaß oder hast du konkrete Infos zu jüngsten Vorfällen solcher Art? Ich hätte nämlich eigentlich noch immer gesagt, dass auch für Politiker wie Maget das Risiko einer Privatreise durch Albanien tragbar wäre.
Aber ich studiere natürlich hier auch die Boulevard-Presse und gewisse Entwicklungen der vergangenen Monate stimmen mich doch bedenklich. Falls dir also konkret etwas zu Ohren gekommen sein sollte, wäre es schön, wenn du es hier kundtun würdest.
Verfasst: Sa, 04. Apr 2009, 12:20
von Slevin Kelevra
Ich habe das etwas scherzhaft gesagt, aber mit einem ernsten Hintergedanken.Das letzte mal war ich vor fast 5 Jahren in Albanien.Daher kennst du dich sicherlich besser aus als ich.Aber die organisierte Kriminalität ist in Albanien sehr präsent und ich denke, dass ein Politiker auf Landesebene nicht ganz ohne Schutz durch Albanien reisen sollte.Ein Vorfall würde nämlich Albanien großen Schaden zufügen
Verfasst: Sa, 04. Apr 2009, 13:20
von volkergrundmann
Aber man kann den Spaß auch übertreiben. Ein gesundes Risiko ist auch für Politiker gut und sicher will der Mann auch mal inkognito reisen. Also, in Italien hätte ich da definitiv mehr Bedenken und da fahren auch alle Politiker zum privaten Urlauben hin.
Außerdem weiß doch jeder Strolch, dass Bayern so Pleite ist, dass man für Maget sowieso nichts zahlen würde.
Verfasst: Sa, 04. Apr 2009, 13:42
von Slevin Kelevra
Seit wann soll denn Bayern pleite sein??Bayern ist das reichste Bundesland zur Zeit, vielleicht noch nach Baden-Würtemberg.Wie gesagt, ich weiß nicht ob es in letzter Zeit Vorfälle im Zusammenhang mit Touristen in Albanien gab, aber der Mafia traue ich alles zu.Und davon gibt es in Albanien wie auch in Italien genug
Verfasst: Sa, 04. Apr 2009, 13:53
von Lars
quatsch – die Mafia hat ganz andere Interessen als sich mit einem unbekannten Politiker aus Deutschland die Finger zu verbrennen. Das ist ja keine kolumbianische oder philippienische Guerillia, die ihr Problem möglichst in die weite Welt hinaus tragen will. Die Mafia ist froh, wenn sie operieren kann, ohne grosses Aufsehen zu erregen – schon gar nicht auf internationaler Ebene. Und auch in Italien hat das Entführungsbusiness kaum mehr Bedeutung. Und auch dort waren selten Prominente Opfer von Entführungen und meistens Kinder (von Vermögenden, aber nicht sehr Reichen).
Lassen wir das mit den Gruselmärchen besser bleiben – sonst glaubt es noch jemand.
Verfasst: Sa, 04. Apr 2009, 13:57
von Slevin Kelevra
Hast auch wieder Recht.Ich lass mich gerne des Besseren belehren. Bin ja kein Dickkopf.

Verfasst: Sa, 04. Apr 2009, 22:04
von Belifario
ich denke dass das nur der anfang ist, es werden jedes jahr mehr besucher, und bitteschön: who is mag(n)et!? er soll ein promi in albanien sein! glaube eher nicht wenn er celentano oder berlusconi hiesse ok! aus deutschland kennt man ja die ..... scorpions und benz!
aber ich hoffe nur dass er den linken in albanien beibring wie man über 50 jahren in oposition bleibt! wir (albaner) haben wirklich genung von links!
immerhin "welcome herr maget"!
Verfasst: So, 05. Apr 2009, 10:09
von Slevin Kelevra
Ne Berlusconi hat zu viel zu tun.Er muss telefonieren...

@volkergrundmann
Verfasst: Mo, 06. Apr 2009, 18:18
von 5SterneAI
Aber ich studiere natürlich hier auch die Boulevard-Presse und gewisse Entwicklungen der vergangenen Monate stimmen mich doch bedenklich.
Welche Entwicklungen hat es denn konkret gegeben?
Verfasst: So, 07. Jun 2009, 18:03
von Lars
Maget berichtet positiv von seiner Reise – aber nicht von Bodyguards
Franz Maget hat Albanien offensichtlich genossen (Münchner Abendzeitung)
Re: @volkergrundmann
Verfasst: Mo, 08. Jun 2009, 0:42
von volkergrundmann
5SterneAI hat geschrieben:Aber ich studiere natürlich hier auch die Boulevard-Presse und gewisse Entwicklungen der vergangenen Monate stimmen mich doch bedenklich.
Welche Entwicklungen hat es denn konkret gegeben?
Ich sehe grade, dass ich hier längerfristig noch eine Antwort schulde:
Es hat im Winter eine Serie professioneller Bombenattentate (mit Handy-Zündern), typischer Weise auf Bars, in mehreren Präfekturstädten, aber auch z.B. auf den Polizeichef von Berat gegegeben. Sogar in besseren Vierteln Tiranas wurden Leute regelrecht hingerichtet. Im vergangenen Sommer gab es nach vielen Jahren der Ruhe erstmals wieder einen Raubüberfall auf eine Gruppe von Autotouristen (aus dem Kosovo). In keinem Falle wurden die Täter gestellt.
Für mich eindeutige Anzeichen von Verteilungskämpfen, kraftvoll anwachsender Aktivität von mafia-ähnlichen Verbrecherbanden.
Ich denke, im Moment braucht dies die Individualtouristen noch nicht beunruhigen. Ihre Anzahl ist noch zu gering, um für diese Banden ein lohnendes Geschäftsfeld zu erzeugen. Aber für die Zukunft lässt dies süditalienische Verhältnisse erwarten. Man wird dann, was man heute in Albanien eigentlich noch nicht braucht, mit den typischen Touristenfallen der organisierten Kriminalität rechnen müssen.
Re: @volkergrundmann
Verfasst: Di, 09. Jun 2009, 13:36
von Belifario
volkergrundmann hat geschrieben:5SterneAI hat geschrieben:Aber ich studiere natürlich hier auch die Boulevard-Presse und gewisse Entwicklungen der vergangenen Monate stimmen mich doch bedenklich.
Welche Entwicklungen hat es denn konkret gegeben?
Ich sehe grade, dass ich hier längerfristig noch eine Antwort schulde:
Es hat im Winter eine Serie professioneller Bombenattentate (mit Handy-Zündern), typischer Weise auf Bars, in mehreren Präfekturstädten, aber auch z.B. auf den Polizeichef von Berat gegegeben. Sogar in besseren Vierteln Tiranas wurden Leute regelrecht hingerichtet. Im vergangenen Sommer gab es nach vielen Jahren der Ruhe erstmals wieder einen Raubüberfall auf eine Gruppe von Autotouristen (aus dem Kosovo). In keinem Falle wurden die Täter gestellt.
Für mich eindeutige Anzeichen von Verteilungskämpfen, kraftvoll anwachsender Aktivität von mafia-ähnlichen Verbrecherbanden.
Ich denke, im Moment braucht dies die Individualtouristen noch nicht beunruhigen. Ihre Anzahl ist noch zu gering, um für diese Banden ein lohnendes Geschäftsfeld zu erzeugen. Aber für die Zukunft lässt dies süditalienische Verhältnisse erwarten. Man wird dann, was man heute in Albanien eigentlich noch nicht braucht, mit den typischen Touristenfallen der organisierten Kriminalität rechnen müssen.
ich denke das ist etwas übertrieben, vielleicht liegt an die rosa (dunkel) roten brillen von "mjaft"!
Verfasst: Fr, 21. Aug 2009, 18:11
von Lars
nicht wirklich gerade super prominent, aber doch erwähnenswert:
Nach WM-Bronze Trekking-Tour in Albanien
Kaum raste der 17-jährige Steinhaldenfelder vor Wochenfrist bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Moskau mit dem Bahnvierer des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zu Bronze, landete am vergangenen Sonntag in Stuttgart, ließ sich schnell mal seine Haare kürzen, um bereits am vergangenen Dienstag wieder aufzubrechen in den wohlverdienten Urlaub. Doch entspannen und einfach am Strand herum lümmeln ist nichts für Muche. Aktivurlaub ist angesagt. „Ich mache eine Trekking-Tour in Albanien.“
aus der
Eßlinger Zeitung