Guillelmus ADAE-BROCARDUS
Dieser Bericht stammt aus dem Jahre 1332
Ausgewählte Auszüge aus:
DIRECTORIUM AD PASSAGIUM FACIENDUM
Hinter dem Namen Gullielmus Adae-Brocardus birgt der Dominikanerpriester Willhelm Adam. Willhelm war lateinischer Prälat und byzantinischer und armenischen Landen, d.h zuerst Bischoff von Smyrna, dann erzbischof von Soltanija, später nach Antivari (BAR) transferiert.
Über die Eroberung des Königreiches Rassia
"Illu regnum est in blado, vino, et oleo etcarnibus opulentm, aquis preterfluentibus foncium et fluminum est amenum, nemoribus, pratis, montibus, planis, ac vallibus est jocundu, diversarum ferarum, nationibus est repletum; etbreviter quidquid ibi nascitur, est electum, es specialiter in parte illa que situm optinet supra mare. In regno illo sunt actu nunc quinque minerie auri, pariter cm argento in quibus magistri continue operatr. Sunt nichilominus argentaric cum auro miste veraciter, nuns reperte in aliis locis pluribus et diversis, et com hoc sunt ibi magna nemora et condesa. Quicunque ergo habuerit regnum illudhabebeit veraciter unum jocale appetibile et optandum et in tot seculo preciosum"
(Aus dem lateinischen von Unvi. Prof. Georg Renatus Solta)
Jenes Köngreich hatt èberfluss an Korn, Wein, Öl und fleisch, es ist angenehm durch Wasser von Quellen und Flüsen, ein freudnliches Land mit Wälder, Bergen, Ebenen, Tälern und reih an Tieren verschiedenster Art. Kurz alle, was dort wächst und gedieht, ist von ausererlesener Art, ganz besonders in den Küstengebieten. In jenen Königreic gibt es in der Tat 5 Goldbergwerke, ebensosoviele Silbermienen, in denen die Bergleute ununterbrochenbeshäftigt sind, Es gibt zus$tzlic ach vermischte Gld und Silbervorkommen, die man an vielen verschiedenen Orten entdeckt hatt und darüber hinaus gibt es grose Dichte Wälder. Wer also dieses Königreich besitzt, wird ein wahres Juwel haben, erstebenswert und für alle Zei Kostbar.
(Aus dem Beschreibunng fällt kein anderes Gebiet als das Gebiet Kosovas zu.)
"Hoc inter cetera facit ad dictum regnum facilius capidiedum, quod sunt ibi due naciones, una videlicet Albanensium et alia Latinorum, qui omnes sub fide, ritu et obediencia Romane Ecclesie perserverant."
Unter andere trägt folgender Umstand dazu bei, dass das besagte Königreich leicht zu erobern ist: Es gibt dort 2Völkerschaften, nämlich die der Albaner und die der Latinern, die alle im Glauben, Ritus und Gehorsam gegenüber der römishen Kirche ausharren.
Fortsetzung folgt...
"Albaneses autem, quia major nacio est, ponerent in campo plusquam quindesium milia equitum, ad omnem actum belli, secundummorem et modum illius patrie, epeditos et strenuos bellatores. Et quia dicti, tam Latini quam Albaneses, sub jug importabili et durissima servitute illis odiose et abhominandi Sclavorum dominii sunt opressi, populus scilicent anguariatus, slerus deectus et minorats, episcoptiet abbates sepius vincultari, nobiles eheredati et in personis propriis captivati......"
"Die Albaner aber, die grössere Nation könnte mehr als 15000 Reiter aufstellen, nach Art und Sitte des Landes für alle kriegerischen Unternehmungen tapfere und tüchtige Krieger. Und weil die besagten, sowohl Latiner wie auch Albaner unter dem unerträglichen Joch und der härtesteb Knechtschaft der verhassten und von ihnen verabscheten Slawen Herrschaft leiden, das Volk unterdrückt, der klerus seiner Position enthoben und erniedrigt ist, Bischäfe und Äbte oft eingekerkert, Adelige enterbt und in eigener Person gefangen,die Bischofskirche wie auch die anderen aufgelöst und ihrere Rechte beraugt, die Klöster verkommen und zerstört sind....."
