Latreia
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Registriert: Mi, 22. Jan 2014, 2:52

Domina

Mi, 22. Jan 2014, 4:24

Ich war mir nicht sicher ob ich das thema eröffnen soll aber die Meinung anderer würde mich noch interessieren. Damit ihr als Ausserstehende eure Meinung bilden könnt, muss ich ein wenig von mir erzählen.

Ich bin 22ig und komme aus der Schweiz. Wurde wie eine typische Albanerin aufgezogen. Gehe nie raus, hatte keine Partner, trinke kein Alkohol, rauche nicht usw..

Mit 19 Jahren habe ich mich verlobt. Mit einem Jungen, der in Kosovo lebt. Meine Cousine hat sozusagen "um meine Hand angehalten" für ihren Schwager. Dazu muss ich sagen dass meine Cousine wie eine Schwester für mich ist. Sie lobte ihn bis zu geht nicht mehr, ich glaubte ihr natürlich. Sie ist eine herzensgute und korrekte Frau, wenn sie hinter der Fassade gesehen hätte, was das für eine Familie ist, hätte sie mich nie hineingezogen. Ich habe den Jungen einmal gesehn bevor ich mich verlobte, doch noch nie ein Wort mit ihm gewechselt. Ich war guter Dinge und erklärte mich einverstanden.

Der Beginn eines Dilemmas. Es kam ganz anders als erhofft. Dieser Junge hat mir das Leben zur Hölle gemacht. Nach einem Monat zeigte er sein wares Gesicht. Er wollte mich von dort aus steuern, sagen was ich zu tun und zu lassen habe. Er hat mir alles Verboten. Er meinte ich solle dort arbeiten, wo nur frauen beschäftigt sind (dazumals war ich gerade in einem Praktikum im Büro) . Ich durfte nicht ins Internet, weil ich da ja mit leuten schreiben könnte und noch viele andere lächerliche Sachen. Ja, ich habe das mitgemacht, des Friedens Willen. Er hat mich so oft blamiert mit seiner Paranoia! Es ging mir immer schlechter und ich rutschte in eine Depression. Auch nach vielzähligen Versprechungen seinerseits, änderte sich garnichts. Ich wollte mich so oft trennen aber meine Familie unterstützte mich au nicht richtig. Ich verstand einfach die Welt nicht mehr. Ich hatte mich so unglaublich bemüht dass er zu Vernunft kommt. Ich nahm sovieles auf mich dass wir es gut haben. Nichts hat geholfen. Bis er mir mal eine Ohrfeige verpasst hat und es mir reichte. Ich trennte mich. Der war echt nicht mehr human.

Heute zwei Jahre später habe ich mich sehr verändert. Ich weiss nicht ob es mit meinem Ex zusammenhängt. Der Grund weshalb ich überhaupt dieses Thema eröffnet habe. MEINE NEIGUNGEN.

Mir gefällt es einen Mann zu dominieren und zu unterwerfen.
Leider auch zu demütigen. Ich will ihn als Objekt...mein Besitz!
Ich will für alles um Erlaubnis gefragt werden. Er soll mich begehren und vergöttern. Mir gefallen auch Masken. Was für andere ziemlich erschreckend klingen mag -auch Pferdepeitschen, Leinen und Halsbänder-.
Es ist nicht ausschliesslich eine sexuelle Neigung. Mittlerweile sehe ich es für mich als "normal" an. Ich bin mir bewusst dass viele andere geschockt wären und es abnorm erscheint , vorallem bei unserer Gesellschaft, als Albaner.
Das seltsame daran ist, ich bin eig immernoch sehr lieb. Es ist so widersprüchlich. Auf was ich nicht verzichten könnte, wäre eigentlich das dominieren im Schlafzimmer. Das ist für mich ein "muss" (ohne auspeitschen und demühtigen). Bei Einem, der nicht die Veranlagung und das Interesse dafür hat, will ich es natürlich nicht.

Wie soll ich das irgendwann, wenn ich ein Mann habe, ansprechen? Der rennt doch weg.

Was haltet ihr davon?



*Hat nichts mit Albaner/innen zu tun,sondern mit persönlichen Neigungen. Dafür gibt es einschlägige Foren`*

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