Viktor
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Blick Auflage 08.01.2006

So, 08. Jan 2006, 23:14

Hatt jemand den Blick schon gelesen?

SIE + ER
SonntagsBlick Magazin-DIE KOSOVAREN KOMMEN

Find den Beitrag sehr gut, und empfind auch dank, wird endlich gesagt was Sache is!! Super!

Wenn ich bischen mehr Zeit habe, tipp ich den Beitrag ein.

bis dahin

mfg

Viktor
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Mo, 09. Jan 2006, 11:27

HIer der Beitrag, auf die Bilder müsst ihr leider verzichten.


„Danke, dass Ihr wegen uns so weit gefahren seid. Ehrlich, das bedeutet mir etwas“,
sagt Vater Ragip Behrami, 50, am zugigen Hintereingang des Fussballstadions von Genua. Der bescheidene Arbeiter aus dem Kosovo geniesst den Rummel um seinen Sohn: „Die Schweiz hat uns geholfen, als wir in Not waren. Und jetzt kann Valon endlich etwas davon zurückgeben.“ Valon Behrami, 20, hat mit seiner Mannschaft Lazio Rom gerade 0:2 verloren. Nebensache, schliesslich hat Valon sein wichtiges Tor acht Tage zuvor geschossen, im Stade de Suisse in Bern, beim Barrage-Hinspiel gegen die Türkei, erzielte der Kosovo-Albaner des entscheidende 2:0. Die ganze Familie Behrami ist angereist, um den gefeierten Sohn nach den dramatischen Spielen von Bern und Istanbul endlich in die Arme zu schliessen. „Wir danken Alex Pedrazini“, sagt Ragip. „Ohne ihn wären wir längst nicht mehr in der Schweiz“.
Die Behramis waren 1990 als Asylbewerber im Tessin gestrandet, drei Mal wäre die Familie in den 90er-Jahren beinahe ausgeschafft worden. Doch so wie Behrami jetzt die Schweizer WM-Qualifikation sicherte, half der Sport damals den Behramis. Vater Ragip spielte beim FC Stabio, der Sohn bei den Junioren. Beim Fussball lernte Behrami den damaligen Tessiner Justizdirektor Alex Pedrazzini kennen, dessen Sohn ebenfalls im Nachwuchsteam spielte. „Alex sagte mir eines Tages, ich solle mir keine Sorgen machen.“ Der mächtige Götti half, die Behramis blieben. Zehn Jahre später und zwei Autostunden nördlich von Stabio kämpft heute ein anderer Götti um seine Kosovo-Albaner: Reto Dürst, der Gemeindepräsident der Bündner 330-Seelen-Gemeinde Wiesen. Die Bündner Fremdenpolizei hatte im Oktober in einer brutal nächtlichen Aktion die Frau und die fünf Kinder der seit Jahren in Wiesen lebenden Familie Kolic in den Kosovo ausgeschafft.

Bilder mit Text unterhalb:

Der Kampf der Secondos beginnt an der Discotür
„ Die Polizei wollte meine Anzeige erst gar nicht aufnehmen“ sagt Bafti Zeqiri vor der Metro-Disco in Olten. Bafti hat mehrere Lokale verklagt, weil diese keine Kosovo-Albaner einlassen. Nachdem sein Versuch scheiterte, eine Lehre zu machen, büffelt der Secondo für die Aufnahmeprüfung einer Privatschule, wo er die Matura nachholen möchte. Noch wohnt er bei seinen Eltern, die als Hilfsarbeiter in die Schweiz kamen. „Im Herzen bin ich Albaner, im Alltag muss ich doppelt so viel arbeiten wie ein Schweizer“ sagt Afrim Mushja. Mit seiner Ersparnisse hat der Altenpfleger jetzt in Bern eine Hip-Hop-Boutique eröffnet.

Blochers Asylbürokraten und ihre Vertreter in Chur hatten für einmal Pech: In Wiesen gerieten sie an einen Gemeindepresidänten der weiss, wie man kämpft. Reto Dürst ehemaliger Eishockey-Profi bei Davos und ZSC, sagt: „So etwas darf in der Schweiz mit solchen Leuten nicht passieren“. Zweimal schon reiste der parteilose Lokalpolitiker in den Kosovo zu „seiner“ Familie, das letzte Mal in Begleitung eines Blick-Teams. Noch stellen sich die Behörden quer, doch Dürst ist optimistisch, dass die Familie bald wieder zusammen ist, zu Hause im märchenhaft verschneiten Wiesen. Behramis verhinderte Abschiebung, Dürst Kampf um seine Kosovaren: Wo man sich kennt, schätzt man sich „Kosovo-Albaner sind so fleissig und loyal, dass man sie für bessere Schweizer halten könnte“ sagt Gjyle Krasniqi, die in Luzern mit albanischen jugendlichen Gewaltpräventien betreibt. Viele Kosovo-Albaner fragen sich deshalb: Warum schiesst sich die SVP gerade diese Leute ein, die in vielen so ähnlich denken?

Wo man sich nicht kennt, sind Kosovo-Albaner unbeliebt. Sie gelten als Raser, Rauschgifthändler und Sozialschmarotzer, nicht nur SVP-Kader halten sie für faul, brutal, verschlagen und unberechenbar. Jeder zehnte Kosovo-Albaner der Welt lebt in der Schweiz, die fast 200`000 Emigranten schicken jährlich eine Viertelmilliarde Franken an Angehörige in der Heimat: „Die Interesse des Kosovo sind auch unserer, namentlich im Bereich Sicherheit“, mahnt Aussenministerin Michel Calmy-Rey und pocht darauf, dass die Statusfrage der Unruheprovinz endlich und schnell geklärt wird.
„Wir Kosovo-Albaner leiden alle unter der kollektiven Vorurteilung“, sagt Ylfete Fanaj, 23. „Eine kriminelle, gewalttätige Mehrheit, die viel Lärm macht, bringt uns alle in Verruf“.
Nach aussen prägen die Männer das Bild der Kosovo-Albaner, Frauen der ersten Generation kennt man nur als verschrupfte Kreaturen, die kaum Deutsch sprechen und jeden Blickkontakt vermeiden. Mir der zweiten Generation treten dagegen mehr und mehr selbstbewusste junge Frauen in die Öffentlichkeit. Frauen wie die angehende Sozialarbeiterin Ylfete aus Sursee LU: Mit provozierendem offenem Blick mustert sie ihr modisch und figurbetont. „Ich lebe seit der Pubertät im Spannungsfeld dieser zwei so unterschiedlichen Kulturen“, sagt sie. „Es ist nicht einfach, den Eltern zu erklären, warum wir so leben wollen, wie wir leben“ Konfliktpunkte sind etwa das Recht, in den Ausgang zu gehen, aber auch die traditionellen üblichen, von den Eltern arrangierte Heirat: „junge Frauen wie ich sind ständig auf einer Gratwanderung zwischen unserer eigenen Wünschen und de, Vorstellungen der Familie. Im Alltag sind wir ständig am Verhandeln“, sagt Ylfete. Luzern und sein Hinterland sind seit jeher einer der Hotspots der Immigration aus dem Kosovo. „Wenn du hier einen albanischen Namen trögst, findest du kaum eine Lehrstelle“, sagt Ylfete. In diesem Umfeld, mangelnde Akzeptanz, keine Perspektiven. “reethnisieren“ sich viele Jugendliche, idealisieren ihre eigene Kultur, wie Ylfete beobachtet: „ Die Entwicklung Aggressionen gegen die Schweiz und verherrlichen Kosovo. Warum, frag ich mich manchmal, fahren die nicht einfach zurück?“ Wenn Bafti Zeqiri, 26, morgens in seinem Zimmer in Olten So die Augen aufschlägt und zur Decke blickt, liest er als Erster den Spruch, den er dorthin geklebt hat: „Ich will die Aufnahmeprüfung bestehen!“ Bafti ist einer der Secondos aus dem Kosovo, die eigentlich keine Chance haben. Auch sein Versuch, eine Lehre zu machen, scheiterte. Deshalb paukt er jetzt für die Aufnahmeprüfung in eine Privatschule, will die Matura nachholen. Daneben arbeitet er als freiwilliger in einem Jugendclub und in mehreren Integrationsprojekten- ein Vollzeitjob ohne Lohn.
„Wenn die Eltern es zulassen, haben wir Jugendliche keine Probleme mit der Integration“ sagt Bafti. Aber leider würde viele Eltern Hass und Vorurteile fördern statt bekämpfen. „Es ist doch absurd: Albaner gelten als Rauschgifthändler, Schweizer als Konsumenten. Schweizer Eltern verbieten ihren Kids wegen der Dealer den Umgang mit Albaner, albanische Eltern umgekehrt ihren Kindern den Umgang mit Schweizern, weil diese Drogen konsumieren.“
„Wir vergessen gerne, dass die Schweizer Bauwirtschaftlich zwischen 1965 und 1990 rund 60 000 Kosovo-Albaner aktiv ins Land hole“, sagt Thomas Kessler, der Integrationsbeauftragter des Kantons Basel-Stadt. Anfang der 90er Jahre steigen die Spannungen im heimatlichen Kosovo, wer konnte, versuchte seine Familie in die Schweiz zu holen. Gleichzeitig führte der Bundesrat das „Drei-Kreisel-Modell“ ein, Ex-Jugoslawien gehörte plötzlich nicht mehr zu den Gegenden, in denen die Schweizer Wirtschaft Arbeitskräfte rekrutieren konnte. Die Kosovo-Albaner kamen trotzdem, erst die Familien, später die jungen Männer, die hier politisches Asyl suchten. Um die Attraktivität der Schweiz zu mindern, wurden die Männer möglichst weit weg von Verwandten platziert, die schon in der Schweiz waren. „Die Arbeiter in Genf kamen aus zwei Distrikten im Kosovo, aus nur sechs Dörfern, jeder kannte jeden. Wurde einer kriminell oder auffällig, schickte ihn der Clan-Chef nach Hause. Man wollte den guten Ruf im Gastland, den man sich mit viel Fleiss erarbeitet hatte, nicht aufs Spiel setzen“ sagt der grüne Nationalrat Ueli Leuenberger, Gründer der Albanischen Universität von Genf. Ohne die Kotrolle der Grossfamilien scheiterte manch einer der jungen Männer in der ungewohnten Freiheit und Einsamkeit.

Kosovo.Albaner brauchen eine harte Hand, sie brauchen eine Autorität, vor der sie Respekt haben“ sagt Azem Maksutaj Inhaber des „WIng Thai Gym“ in der Winterthurer Altstadt und 13facher Weltmeister im Kick- und Thaiboxen. In seinem Boxkeller gelten deshalb strikte Regeln: keine Drogen, keine Gewalt. Leichtere Verstösse werden ahndet Azem mit einer Serie Liegestützen, schwerer mit dem sofortigen Rauswurf. Auch Box-Champ Azem, mittlerweile eingebürgert, ist ein Chrampfer, wie man sie unter den vergleichsweise verwöhnten Schweizern kaum mehr findet: „Zwischen 16 und 18 habe ich nie mehr als zwei bis drei Stunden geschlafen, in der Handelsschule bin ich oft eingeknickt“, erzählt er. Neben der Schule arbeitet Azem als Boxtrainer, abends und am Wochenende auch als Türsteher vor einer Disco. Der Krampf lohnte sich: „mit 18 hatte ich 50 000 Franken gespart, ich konnte meinen eigenen Boxkeller kaufen“ Der Champ kritisiert, dass die Generation seiner Eltern in ihrer Isolation in der Schweiz weit konservativer blieb, als es der Kosovo von heute tatsächlich ist: „Wenn diese erste Generation in den Kosovo fährt, heisst es: Die Verrückten kommen, die Fundamentalisten!“ Gerade in Sachen freier Heirat seien die Kosovaren in Prishtina heute weit liberaler als die in der Schweiz. Über dem Empfang des Bürohochhauses der Mabetex in Lugano Paradiso hängt das Bild von Mutter Teresa. Wir sind bei Begjet Pacoli, 54, beim erfolgreichsten Kosovaren hierzulande. Mit fünf Bruder und einer Hand voll Cousins führt Pacolli ein Generalunternehmen mit einer Milliarde Franken Umsatz, er beschäftigt eine Armee von 4000 Kosovo-Albanishen Bauarbeiter. Gerade hat er das Regierungsviertel der Hauptstadt von Kasashtan gründlich saniert, zuvor für seinen Freund Boris Jelzin in Moskau das weise Haus und den Kreml renoviert. Das prestigeträchtige Kreml-Projekt brachte Pacolli jede Menge Ärger mit der damaligen Bundesanwältin Carla Del Ponte. Diese witterte Korruption und Russenmafia, und ermittelte mit viel Lärm, aber ohne Erfolg.
„Wir sind ein Volk, das einen starken Hausherren braucht, in der Familie, im Staat“ sagt Pacolli, Ein unabhängiges Kosovo brauche deshalb einen starken Presidenten, eine Vaterfigur. Und nicht unbedingt sofort eine Demokratie nach westlichem Vorbild. Diese Ansicht hat Pacolli kürzlich auch in Washington deponiert.
„Wiviu Träne fliessa, wivie Müettere immer wdr gränne….“ Wummert es berndeutsch aus den mächtigen Boxen, Lulzim Axhami, 24, alias Lil DxE singt von Tränen der Mütter nach den Raserunfällen ihrer Söhne. „Du killst, du killst dien Leben und tausend weitere Herzen. [Schimpfwörter werden hier nicht geduldet] auf den 3er BMW, [Schimpfwörter werden hier nicht geduldet] auf die NEunhzehnzollfelgen, [Schimpfwörter werden hier nicht geduldet] auf deinen Spoiler“!
Pro Helvetia zeichnet den jungen Rapper mit 15 000 Franken aus, die Berner Bürgergemeinde feierte ihn als „Brückenbauer zwischen den Kulturen“ und überwies 10 000 Franken. Im vergangenen April druckte die Berner Zeitung dien Gespräch Lulzim und Eduard Gnesa, dem Chef des Bundesamtes für Migration: „ lulzims Geschichte ist die einer Integration, wie ich sie mir wünsche“ schwärmte Blochers Mann über den Fremden. Vier Tage später ist der gleiche Lulzim im Schweizer Fernsehen Gegenstand einer „Rundschau“ Reportage über kosovo-albanische Jugendliche: Lulzim, gefilmt am Steuer seines Alfas, wird als einsichtiger Raser dargestellt. Seinem Vater fällt indem Beitrag die Rolle des „Sozialschmarotzers“ zu, er bezieht nach 35 Jahren Arbeit in Bern eine Viertel-IV-Rente. „Die Medien brauchen halt Sündenböcke“ sagt Lulzim.

Verärgert tritt er in die dunkle, neblige Nacht und verschwindet in der winterlichen Kälte des Tschernerguts in Bern Bethlehem, zwölf Prozent Jugendarbeitslosigkeit, hoher Ausländeranteil: „Mich macht keiner mehr blöd an“ brummt er in seinen dicken, hochgeschlagenen Kragen. Sein Freund Afrim Mushja, 26, der sich in acht Jahren als Altenpfleger des Startkapital für einen HipHop Kleiderladen in der Berner Altstadt zusammensparte, hat seine eigene Formel:“ Im herzen bin ich Albaner, im Alltag muss ich doppelt so viel arbeiten wie ein Schweizer“
Die Generation der Eltern hatte nur ein Ziel: arbeiten, sparen, und als gemachte Leute in einen freien Kosovo zurückkehren. Die Secondos fehlt dieses Ziel, Statusverhandlungen hin oder her. „wenn ich im Kosovo bin, hab ich Heimweh. Wieder hier, bin ich der Ausländer“, sagt Kastriot Komani, 19, Pfleger im Basler Altersheim „Zum Lamm“,
Die beste Antwort auf die Frage nach einer Rückkehr aber liefert Boxer Azem: Wohin soll ich den gehen? Vo daheim nach Hause?

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Illyrian^Prince
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Mo, 09. Jan 2006, 13:00

Typisch Blick ... :roll: :roll:

Estra
Danke für die vielen Übersetzungen
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Mo, 09. Jan 2006, 15:32

Illyrian^Prince hat geschrieben:Typisch Blick ... :roll: :roll:
Naja nicht ganz typisch... geht ja eher mal in die Richtung, dass nicht alle Albaner so sind, wie die die sonst in den Medien present sind. Also ich find es besser wenn sie über die schreiben die was psitives geleistet haben, als über solche wie Bashkim Berisha usw....
Gruss Estra

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Illyrian^Prince
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Mo, 09. Jan 2006, 17:41

Estra hat geschrieben:
Illyrian^Prince hat geschrieben:Typisch Blick ... :roll: :roll:
Naja nicht ganz typisch... geht ja eher mal in die Richtung, dass nicht alle Albaner so sind, wie die die sonst in den Medien present sind. Also ich find es besser wenn sie über die schreiben die was psitives geleistet haben, als über solche wie Bashkim Berisha usw....
Gruss Estra
Sie loben nur die , die für die Schweiz etwas guten tun.

Blick berichtet, dass Kosovo ganz eine andere Welt als die Schweiz wäre.. :roll: :roll:

Viktor
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Mo, 09. Jan 2006, 17:58

Illyrian^Prince hat geschrieben:Typisch Blick ... :roll: :roll:
Hast du eigentlich gelesen was ich gepostet hab?
Ich zähl nur ma ein Punkt auf: Dieser Rapper Lul irgendwas wird vom Migrationsdirekot mit hohen Tönen gelobt, wird von verschiedenen Ämter als wegweiser dargestellt, und er erhält für seine förderung etliche Preise und wird im Bernerzeitung beschrieben nebenbei kommt er im Fernsehen wo man ihn als RAser darstellt und sein Vater erhält den Ruf als Sozialschmarozer...... also ists eher eine Kritik an die Schwiezer, die Albaner eher mit schlechten Augen sehen wollen auch wenn sie nicht so sind. Ich find den BEitrag wirklich gut, es werden die Problempunkte genannt und gezeigt wieviel Albaner sich durchs leben "chrampfen" und doppelt so viel Leisten als beispielweise Schweizer. Man Kritisiert und lobt, für mich ganz klar eine sehr NEutrale haltung, super, endlich ma wird gezeigt was sache is!!
Also ich empfind schon bischen dank gegenüber dem Blick und bin froh das Blick den Mut hatt nicht nach der heutigen Medienmode -"Gewalt und Aggresionen lassen sich besser verkaufen" zu berichten.
Weiter so!!! und Danke!!

Mirso Peja
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Mo, 09. Jan 2006, 19:01

Danke, dass du dir Zeit genommen hast, diesen Bericht abzutippen.

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Illyrian^Prince
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Mo, 09. Jan 2006, 20:27

Viktor hat geschrieben:
Illyrian^Prince hat geschrieben:Typisch Blick ... :roll: :roll:
Hast du eigentlich gelesen was ich gepostet hab?
Ich zähl nur ma ein Punkt auf: Dieser Rapper Lul irgendwas wird vom Migrationsdirekot mit hohen Tönen gelobt, wird von verschiedenen Ämter als wegweiser dargestellt, und er erhält für seine förderung etliche Preise und wird im Bernerzeitung beschrieben nebenbei kommt er im Fernsehen wo man ihn als RAser darstellt und sein Vater erhält den Ruf als Sozialschmarozer...... also ists eher eine Kritik an die Schwiezer, die Albaner eher mit schlechten Augen sehen wollen auch wenn sie nicht so sind. Ich find den BEitrag wirklich gut, es werden die Problempunkte genannt und gezeigt wieviel Albaner sich durchs leben "chrampfen" und doppelt so viel Leisten als beispielweise Schweizer. Man Kritisiert und lobt, für mich ganz klar eine sehr NEutrale haltung, super, endlich ma wird gezeigt was sache is!!
Also ich empfind schon bischen dank gegenüber dem Blick und bin froh das Blick den Mut hatt nicht nach der heutigen Medienmode -"Gewalt und Aggresionen lassen sich besser verkaufen" zu berichten.
Weiter so!!! und Danke!!
Ja klar, oder denkst du es gibt mehr kriminelle Albaner als "anständige"? Du scheinst mich nicht zu verstehen, sobald man etwas gutes Tut wird man gelobt, doch es heisst nicht "der Albaner war es " sondern "Schweizer". Sie tun es im Namen der Schweiz.

Warum denkst du haben wir Balkanvölker es so schwer hier? Ganz einfach, weil wir die Heimat nicht vergessen können. Wenn ein Schweizer in den USA auswandert, ist schon nach einer Generation die Schweiz vergessen.

Viktor
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Mo, 09. Jan 2006, 20:36

hMM?

Entweder versteh ich dich nicht, oder du nicht den Beitrag.
Es wird dargetsllet (unter andererm) das die Abschiebungspolitik mängel aufweist, und man so nicht handeln kann, den hätte man nach dem Schweizerrecht handeln müssen wären die Behramis weg und die Schweiz nicht in dER WM, man zeigt nur das sich die Schweiz selber ans Bein pinkelt. Den derjenige der das entscheidene Tor gemacht hatt wollte man anfangs nicht oO?

Du kommst ausem Aargau? woher den genau?

Und klar, ein Schweizer wird nicht gezwungen auszuwandern, wir jedoch wurde dazu, liegt schon ein Unterschied. Und sicher werden jene gelobt die hier was leisten, den um das gehts ja hier, oder sollst du im Leben vom Schicksahl dafür belohnt werden das du Menschen schadest? das währe zimlich krass oder :lol: :?

Estra
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Mo, 09. Jan 2006, 21:21

Ich vestehe diese ewigen Negativdenker nicht.. echt!!! Ich hab langsam echt ein Problem. Der Blick hat mit diesem Artikel ein paar berühmte rausgepickt damit die Schweizer damit was anfangen können. Wenn sie über Filoni aus irgendwo lesen bleibt es nicht so gut im Gedächnis, wie wenn sie über die lesen, die was angepackt haben und Positives leisten.
Natürlich gibt es x-andere die hier leben gut integriert sind und trotzdem mit ihrer Heimat verwurzelt bleiben.

Ps. Auch hier gab es nicht so gute Zeiten in denen manch einer gezwungen war auszuwandern oder seine Kinder als billige Arbeitskräfte zu verkaufen, um zu überleben.

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Gjakova
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Mo, 09. Jan 2006, 23:54

wir sind auch nicht gezwungen hier in die schweiz oder irgendwo auszuwandern
Une kam lind Shqiptar dhe jam Shqiptar dhe do te vdes si Shqiptar

Viktor
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Di, 10. Jan 2006, 0:34

@Estra ich auch nicht, habs eigentlich gepostet mit dem Sinn, dass man sich an dem Artikel erfreut, also ich finds Gei/ dass Blick sowas gebracht hatt. Vorallem in diesen Zeiten wo Albaner eh immer mit Raser.....ect asoziert werden.

Estra
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Di, 10. Jan 2006, 16:12

Genau, so sehe ich den Artikel auch, als ein Versuch der Verständigung.
Ist doch schön mal was Gutes zu lesen und nicht nur die unschönen Dinge.
Vielen Dank Viktor, dass du dir die Mühe gemacht hast...
Gruss Estra

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Gjakova
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Di, 10. Jan 2006, 17:03

ich lese geanug gutes zeig über albaner
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Viktor
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Di, 10. Jan 2006, 17:37

Wie bekannt genügt das lesen nicht, man muss das gelesen auch verstehen :wink:

qytetare
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Fr, 03. Feb 2006, 1:05

wieso wollen albaner den schweizern immer beweisen wie gut sie doch sind? wären sie so gut wie einige sich darstellen dan müssten sie uns nicht beweisen. die tamillen müssen auch nichts beweisen, sie sind zwar nicht beliebt da sie stinken und ihre sprache hab ich auf dem kicker aber die gelten nicht als kriminell. wir habe genug tamille hier, aber über die redet niemand schlecht. an was das wohl liegen mag?????

und raser, drogen etc. ist lebenseinstellung, aber was mich an albaner stört ist diese altmodische einstellung in vielen dingen, die einfach nicht zur schweizer kultur passt. denn wir sind immer noch in der schweiz. die schweiz ist unsere kultur hier, aber eines tages wird sie untergehn, da wir vielzuvile rücksicht auf die andern nehmen. irgendwann werden hier moschen stehen, wo man von aussen erkennen kann das es moschen sind, moslem ist nicht ein schweizerglaube. aber wir aktzeptieren alles immer. eigentlich hab ich nichts gegen mosleme aber katholer könnten auch nicht in arabien ihre kirchen bauen. es geht mir hierbei nur ums prinzip. nicht um die religion. ja in kosovo könnt man eine kirche bauen, aber das ist auch ein glaube von dort. gäbe es keinen blocher der die andern ein bischen bremst wo wären wir ?

jetzt kommen die deutschen in die schweiz, mal abwarten wies kommt, auf jedenfall gibt noch weniger arbeit. die schweiz hat einfach nicht für alle platz. wieso begreifen das einige leute nicht.ich bin gespannt wie es hier in 10Jahren sein wird. aber die deutschen lassen die polen rein und jetzt kommen sie hierher, wo gehen dann die schweizer hin. ????

viele leute denken so wie ich , so entsteht natürlich eine ablehnung gegenüber albaner, da wir hier so viele haben. meiner meinung nach sind aber nicht die albaner daran schuld sondern die politik hier. denn die lässt so viele fehler zu. ich könnt noch viel erzählen, aber wiesst ihr wieso ich so denke? weil ich sehr viele albanerkollegen habe und ein abaner als mann. dies unterstützt meine meinung nur noch mehr. zwar sind meine kollegen in meiner sicht korrekt. obwohl sie auch illegale dinge treiben,ich kenn einige die schwarz hier sind. aber das ist mir egal. aber ich höre genung, da kommen so gewisse furze die sagen kosovo ist das beste wir sind so gut bla,bla,bla. die schweiz sei nichts dagegen. so was nervt mich? denn die die hier sind sollten sich mal überlegen das sie es einfach der schweiz zu verdanken haben das sie hier sind. und ein bisschen stolz auf ihre wahlheimat sein. aber nein sie sind zu stolz um zuzugeben, das es hier schön ist. damit spreche ich viel albaner an, denn viele denken so. und ich hab auch shcon hier im forum gemerkt wie shqiptare sich auf albanisch unterhalten haben und genau dieses bild bestätigt.ja dann könnt ihr mich fragen wieso ich einen albaner geheiratet habe, liebe verzeiht viel, aber manchmal muss ich meinen mann schon klarmachen was er der schweiz zu verdanken hat. und ich weiss wenn albaner alleine sind sind sie ganz anders ihr könnt euch schon so geben ach wir sind die guten, aber schaut mal wie ihr hinter dem schweizerrücken spricht kann nur sagen ptu
bye bye

Viktor
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Fr, 03. Feb 2006, 6:13

eigentlich hab ich mir nicht die Mühe gemacht den Text von der ZEitung hier hin zu tippen um solche Beiträge zu lesen, eher umgekehrt.

@qytetare weis nicht was ich dazu sagen soll, ich glaub besser nichts, schlaf gut

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