Qendresa93
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Jugend in den westl. Staaten

Di, 23. Okt 2012, 2:39

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Zuletzt geändert von Qendresa93 am Do, 24. Jan 2013, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.

Strellci i Vertet
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Re: Jugend in den westl. Staaten

Di, 23. Okt 2012, 9:28

Mirmengjesi Qendresa

Ich bin aus der Schweiz und daher weiss ich gar nicht ob ich überhaupt was schreiben sollte, denn deine Frage war an die in Deutschland lebenden Menschen gerichtet.

Man kann nicht eine verallgemeinerte Antwort finden auf deine Frage. Jeder dieser Menschen hat einen anderen Lebenserfahrung / Hintergrund und man müsste schon mit spezifische Stereotypen hier Anfangen. Von welchem Stereotypen gehst du denn aus bei deiner Frage?

Wenn du verschiedene Studentinnen aus Deutschland mit Migrationshintergrund suchst, so gibt es einige Studenten WEB Sites.

Verallgemeinert kann man aber nur festhalten, dass eben jeder dieser Menschen einen anderen Weg gegangen ist in seinem Privaten Umfeld und dies zieht sich dann auch bei der Bildung weiter. Stell dir vor alle würden Studenten sein…….woher nimmst du dann die Arbeitskraft die der Wirtschaftsmarkt und auch der Gesundheitssektor braucht?

Du hast nun angefangen zu studieren. Dabei wünsche ich dir viel Erfolg.

Liebe Grüsse Strellci i vertet
I pasun esht ai i cili din se per qka ka jetu. Pytja osht: per qka jeton ti?

insomniac
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Re: Jugend in den westl. Staaten

Di, 23. Okt 2012, 18:40

Hallo Qendresa

Es freut mich zu lesen, dass du deine "Chance", sprich dein Abi, gepackt und dich für ein Studium entschieden hast. Deine Aussagen über die albanische Jugend finde ich ziemlich gewagt. Von zwei/ drei Studierenden auf eine ganze Volksgruppe zu verallgemeinern ist etwas oberflächlich.

Ich bin auch eine Studentin, jedoch aus der Schweiz und kann dir keine genauen Angaben über die Berufswege der albanischen Jugend liefern. Meines Erachtens muss man jedoch mit solchen Aussagen vorsichtige umgehen, auch wenn man das Gefühl hat, man sei die einzige Person weit und breit im Lande, die ein Studium gewählt hat.
Fakt ist, dass es erfolgreiche Albaner/innen gibt, die ihren Karriereweg gemacht haben bzw. machen, möge es über ein Abitur, ein Studium oder auf einen anderen Weg sein. Viele Wege führen ja bekanntlich zum Ziel und ein Abitur, lässt sich übrigens darüber streiten ob es einfach oder schwierig ist, ist nicht jedermanns Wunsch.
Heutzutage ist das Bildungssystem sehr vielseitig und bietet verschiedene Möglichkeiten. Es muss also nicht jeder ein Abitur abschliessen, um erfolgreich zu sein. In unserer Gesellschaft darf man übrigens nicht vergessen, dass die Erfahrungen eine entscheidende Rolle spielen und da kann leider ein Abiturient/ eine Abiturientin nun einfach nicht mit erfahrenden Berufspersonen mithalten. Es kann also durchaus eine Entscheidung für oder gegen die Erfahrungen sein, die natürlich jede Person selbst trifft.
Zu guter Letzt schliesse ich mich strellc i vertet's Meinung an, dass wir in unserer Wirtschaftsstruktur auch niedrigere Berufsgruppen brauchen!!

In diesem Sinne wünsche ich dir ein erfolgreiches Studium!
LG aus der Schweiz

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liberté
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Re: Jugend in den westl. Staaten

Mi, 24. Okt 2012, 11:15

ich bin deutsche, kann aber auch aus der familie meines mannes in D sprechen - dort machen fast alle kinder der 2. generation hier ihr abitur oder einen guten realschulabschluß mit ausbildung.

jeder mensch - egal woher er kommen mag - hat seinen platz in seinem leben. ich glaube nicht, daß das menschen in ks schlechter ist als das hier.

bildung mag für den einen der schlüssel sein, verkäufer oder bauarbeiter für den anderen. niemand ist deswegen besser oder schlechter.

es kommt darauf an im leben seinen weg zu finden, ein zufriedener mensch zu sein.

in D gibt es viel zu viele arbeitslose akademiker, daher ist es vll. ganz gut, daß nicht alles studieren;-)))
Paulo Coelho ‎"Love can consign us to hell or to paradise, but it always takes us somewhere"

Alket
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Re: Jugend in den westl. Staaten

Do, 25. Okt 2012, 20:35

Qendresa93 hat geschrieben:Hallo. Ich möchte mich zunächst einmal vorstellen: ich bin 18 Jahre alt und bin hier in Deutschland geboren und hier auch wohl behütet aufgewachsen. Ich habe soeben mein Abitur gemacht und studiere jetzt seit Anfang Oktober Medizin.
In diesem Thread möchte ich eure Gedanken/Erfahrungen über die albanische Jugend in Deutschland erfahren. Mir geht es vor allem um den Aspekt der Bildung. Ich habe nämlich das Gefühl, dass es kaum Albaner/innen gibt, die ihr Abitur erfolgreich abschließen und dann ebenso erfolgreich ein Studium beginnen. An meiner Schule waren beispielsweise vor mir in höheren Stufen noch drei weitere Albaner und beide haben ihr Abitur nicht geschafft. Ich möchte nicht überheblich wirken, aber Abi zu machen ist nicht schwer!( wenn der Wille und die Motivation da ist!)
Was ich an der albanischen Jugend nicht verstehe ist, warum sie es nicht als DIE Chance ihres Lebens ansehen in Deutschland o.ä. ein besseres Leben führen zu können,als sie es in KS jemals hätten können. Und meiner Meinung nach ist Bildung der erste Schritt dazu. Wie kommt es dass die Jugend zu solchen Gedanken nicht fähig ist,um daraus ihre Motivation fürs Leben zu ziehen. Aber nicht nur das; dadurch wertschätzen wir doch auch das,was unsere Eltern für uns getan haben-nämlich für uns ihre Heimat verlassen haben...
Menschen sind gleich, nur haben sie andere Umstände, das bedeutet, wen du sie gewesen wärst,hättest du sie auch nicht bestanden.

Und man sollte nicht Vorurteilen, es sind 3 jugendliche die ihre Abschlussprüfung beim ersten mal nicht geschafft haben, es ist eine Prüfung, nicht mehr und nicht weniger.


Und Gratuliere dir für deinen Abschluss und viel Erfolg im Studium, das ist super

Marnello
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Re: Jugend in den westl. Staaten

Do, 24. Jan 2013, 11:25

liberté hat geschrieben:ich bin deutsche, kann aber auch aus der familie meines mannes in D sprechen - dort machen fast alle kinder der 2. generation hier ihr abitur oder einen guten realschulabschluß mit ausbildung.

jeder mensch - egal woher er kommen mag - hat seinen platz in seinem leben. ich glaube nicht, daß das menschen in ks schlechter ist als das hier.

bildung mag für den einen der schlüssel sein, verkäufer oder bauarbeiter für den anderen. niemand ist deswegen besser oder schlechter.

es kommt darauf an im leben seinen weg zu finden, ein zufriedener mensch zu sein.

in D gibt es viel zu viele arbeitslose akademiker, daher ist es vll. ganz gut, daß nicht alles studieren;-)))
Da kann ich dir wirklich nur zustimmen. Jeder muss seinen Weg finden, ob es jetzt studieren, eine Ausbildung oder sonstetwas ist, das ist egal. Wenn alles gut läuft, findet man sogar einen Job, der einem Spaß macht und gut bezahlt wird ;)

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