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Das Albanertum - Die Definition

Die albanische Kultur ist vielen Mitteleuropäern fremd - Fragen und Diskutieren ist hier erlaubt.

Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon Armend » Mo, 18. Nov 2013, 22:12

Also, da ich in letzter Zeit sehr viele Posts gesehn habe die das
Albanertum versucht haben zu erklären, aber daran kläglich gescheitert
sind,weil ihre Verfasser keine Alabaner waren und das Albanertum nicht
verstehen, habe ich mich dazu überredet, so nett und edel wie ich bin,
mir ein bisschen Zeit zu nehmen und meinen verehrten Mitbalkanesen
dieses Phänomen zu erklären.

Also um es vornewegzunehmen, das Albanertum ist keine politische Richtung.
Der Begriff "Albanertum" lässt sich auf Naim Frasheri zurückführen.
Zu seiner Zeit herrschte der Sultan in Albanien. Die Albaner waren durch
die Religionen gespalten. Es gab Muslime und Christen. Es gab manche
die Pro-osmanisch waren, dann welche die Anti-osmanisch waren und dann
noch die, die sich nicht richtig entscheiden konnten und irgendwo zwischen
diesen zwei Extremen waren. Irgendwann gab es ein paar einflussreiche
Albaner die beschlossen die Liga von Prizren zu gründen und Albanien
endlich zu befreien. Es standen aber nicht alle Albaner hinter ihnen, denn
die Osmanen hatten (durch den Islam) starken Einfluss auf die alb. Muslime.
Andererseits gab es nicht viele chr. Albaner die bei der Liga waren, da sie
hauptsächlich von Muslimen angeführt wurden. Naim Frasheri versuchte
die Albaner dazu aufzurufen Seite an Seite zu kämpfen unabhängig von
der Religion. So entstand sein berühmtes Zitat: "Feja e Shqiptarit esht
Shqiptaria "Die Religion des Albaners ist das ALbanertum".

Anhänger des Albanertums zu sein heißt also nicht zwangsläufig, dass man
Atheist ist, sondern dass man der Religion sein Vaterland vorzieht, indem
man z.B. seinen chr. Landsmann akzeptiert. Wir Albaner wurden immer
schon durch die Religionen gespalten. (Vorosmanisch Nord und Süd (Nord
= Venedig also katholisch) (Süd= Byzanz also orthodox) und als die
Osmanen kamen,kam da noch der Islam). Das Albanertum sieht vor dass
man eben in erster Linie Albaner ist und kein Muslim oder Christ.

Ausserdem brauchen wir Albaner keine
Religion um uns zu identifizieren!

Um die Albaner also zu vereinen hat man also das Albanertum erfunden.
Daran haben sich unsere Vorväter zum Glück gehalten sonst gäbe es
heute kein Albanien.


Ich hoffe ich konnte euch etwas aufklären. Euer Armend
Athere kur ishte Jeta e bukur !!
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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon roland » Di, 19. Nov 2013, 8:16

danke für die Info. Sprich nur nicht so viel im Plural von dir :wink:
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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon TiranaAlb » Mi, 27. Nov 2013, 21:22

Armend hat geschrieben:Also, da ich in letzter Zeit sehr viele Posts gesehn habe die das
Albanertum versucht haben zu erklären, aber daran kläglich gescheitert
sind,weil ihre Verfasser keine Alabaner waren und das Albanertum nicht
verstehen, habe ich mich dazu überredet, so nett und edel wie ich bin,
mir ein bisschen Zeit zu nehmen und meinen verehrten Mitbalkanesen
dieses Phänomen zu erklären.

Also um es vornewegzunehmen, das Albanertum ist keine politische Richtung.
Der Begriff "Albanertum" lässt sich auf Naim Frasheri zurückführen.
Zu seiner Zeit herrschte der Sultan in Albanien. Die Albaner waren durch
die Religionen gespalten. Es gab Muslime und Christen. Es gab manche
die Pro-osmanisch waren, dann welche die Anti-osmanisch waren und dann
noch die, die sich nicht richtig entscheiden konnten und irgendwo zwischen
diesen zwei Extremen waren. Irgendwann gab es ein paar einflussreiche
Albaner die beschlossen die Liga von Prizren zu gründen und Albanien
endlich zu befreien. Es standen aber nicht alle Albaner hinter ihnen, denn
die Osmanen hatten (durch den Islam) starken Einfluss auf die alb. Muslime.
Andererseits gab es nicht viele chr. Albaner die bei der Liga waren, da sie
hauptsächlich von Muslimen angeführt wurden. Naim Frasheri versuchte
die Albaner dazu aufzurufen Seite an Seite zu kämpfen unabhängig von
der Religion. So entstand sein berühmtes Zitat: "Feja e Shqiptarit esht
Shqiptaria "Die Religion des Albaners ist das ALbanertum".

Anhänger des Albanertums zu sein heißt also nicht zwangsläufig, dass man
Atheist ist, sondern dass man der Religion sein Vaterland vorzieht, indem
man z.B. seinen chr. Landsmann akzeptiert. Wir Albaner wurden immer
schon durch die Religionen gespalten. (Vorosmanisch Nord und Süd (Nord
= Venedig also katholisch) (Süd= Byzanz also orthodox) und als die
Osmanen kamen,kam da noch der Islam). Das Albanertum sieht vor dass
man eben in erster Linie Albaner ist und kein Muslim oder Christ.

Ausserdem brauchen wir Albaner keine
Religion um uns zu identifizieren!

Um die Albaner also zu vereinen hat man also das Albanertum erfunden.
Daran haben sich unsere Vorväter zum Glück gehalten sonst gäbe es
heute kein Albanien.


Ich hoffe ich konnte euch etwas aufklären. Euer Armend


Das Albanertum ist an sich eine gute Sache aber grßenteils übertrieben. Darf man nicht an seinen Glauben festhalten ?

Für mich gibt es dieses Albanertum nicht und es erweckt in meinen Augen auch sowas wie eine Parole.
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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon Illyrian^Prince » Do, 28. Nov 2013, 20:29

Das "Albanertum" oder auf albanisch "Shqiptaria" ist die albanische Kultur,Seele und Volk in einem Wort zusammengefasst.

Das die Nation über die Unterschiede steht, über unterschiedliche Religionen,Traditionen,Dialekte und Wohnorte. Es vereint uns zu einem.


Die Albaner sollten heute vermehrt zusammenarbeiten um einen gemeinsamen starken Staat aufzubauen der alle Interessen aller Albaner berücksichtigt. Ein Staat der auch die Albaner überall auf der Welt unterstützt um die Erhaltung der Sprache und Kultur und somit unsere Idenität weltweit fördert.

Auch Rama wird diese "Ziele" nur teilweise erfüllen, aber er macht einen Anfang

"Për ne që jemi këtu së bashku me kryetarin e Kuvendit dhe me bashkëkryetarin e Aleancës për Shqipërinë Europiane është një ditë për të rinënvizuar angazhimin e plotë që ndjejmë që në këto vite të para të 100-vjetorit të shtetit ta çojmë shtetin shqiptar përpara dhe të rrisim edhe bashkëpunim me të gjithë shqiptarët në të gjithë rajonin për të patur ditë më të mira për shqiptarët kudo ku janë" Edi Rama, Vlore 28.11.2013
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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon Malsia E Madhe » Mo, 02. Dez 2013, 22:27

Das Hauptziel der Liga war zunächst innerhalb des Reiches zu verbleiben. Als dies aber aussichtslos erschien, versuchte sie die Albaner in einem unabhängigen Staat zu vereinen. Ansonsten sehr gute Beschreibung des Albantertums.
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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon Alket » Mo, 16. Dez 2013, 15:49

Ich bin nicht ganz Einverstanden was du schreibst.

Eine Gruppe definiert sich von selbst und nicht von aussen.

Einige sind der Meinung dass im MIttelalter keine albanische Identität gab weil keine Feudalherrschaft existierte, was aber falsch ist, eine Gruppe muss nicht zwingend ein politisches System über ihren Köpfen haben um sich selbst definieren zu können, was der Kanun am besten zeigt. Gerade weil sie keine eigene Feudalherrschaft hatten, entwickelte sich eine mündlich überlieferte "Verfassung", eine immateriale "Feudalherrschaft" sozusagen um die eigene Kultur zu bewahren. Denn gerade das Gewohnheitsrecht der Albaner ist ausschlaggebend für die eigene Wahrnehmung. Die Albaner hatten eine eigene Rechtssprechung, unabhängig ihrer Nachbarn, eine eigene mündlich überlieferte "Verfassung" die das tägliche Leben regelt und die zwischenmenschlichen Beziehungen, egal ob im Norden oder Süden, oder welcher Konfesion man angehörte. Das war und ist die albanische Kultur, die albanische Identität. Dazu kommt eine eigene von anderen unterscheidente Sprache, was die Identitätswahrnehmung am stärksten Beeinflusste und natürlich auch die Bekleidung.

Die Albaner hatten lange vor der Rilinjda Bewegung eine eigene Wahrnehmung, Identität, sonst würde der Kanun gar nicht existieren, und wen man davon ausgehen kann dass der Kanun schon vorrömische Wurzeln hatt, dann reicht diese Identität (möge man sie nennen wie man möchte) bis dahin.


Im osmanischen Reich wurden Jahrhundertlang die Albaner als sogenante Baschibozouk geführt, als irregulläre Einheiten die man nicht in die osmanische Armeestrukturen Integrieren konnte, weil die Albaner, egal welcher Konfesion, nicht die Gesetzsprechung der Osmanen akzeptierten, und somit auch nur auf ihren Stammesoberhaupt hörten. Die Osmanen haben Jahrhundertelang die albanische Rechtsprechung vor der osmanischen akzeptiert, im Hochland gab es nur die albanische Rechtssprechung daher genossen viele albanische Stämme auch eine weitgehende Unabhängigkeit.

Vor der Rlindja existieren auch sogar albanischsprachige Zeitschriften aus der griechischen Insel Hydra die von "unseren Schwestern und Brüdern im Norden sprechen mit denen man einen Staat aufbauen sollte", diese Zeitungen findest du im Buch von Aristidh Kolias.

Aber das Problem ist die Aufarbeitung und Geschichtsschreibung, die albanischen Gebiete waren die letzten Jahrhunderte isoliert, erst seit 1-2 Jahrzehnten haben sich die Gebiete geöffnet. Die Zukunft wird dementsprechend auch sehr viele neue Erkentnisse mit sich bringen.


Vor 30 Jahren wussten 99.9% der Europär nicht mal was oder wo Kosova ist, oder haben nie Albanien gesehen oder wussten was davon, heute kennt jeder Kosova und Albanien, heute setzen sich viele Menschen mit diesen Länder und ihrer Geschichte auseinander und schreiben Bücher darüber, Und das ist auch sehr gut so.

Selbst dein Thema ist ein Teil dieser kritischen Auseinadersetzung der eigenen Geschichte, und um so mehr, desto besser.
Zuletzt geändert von Alket am Mo, 16. Dez 2013, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon Alket » Mo, 16. Dez 2013, 16:15

............
Zuletzt geändert von Alket am So, 08. Okt 2017, 14:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon Kreshi » Do, 18. Jun 2015, 12:04

„Moj Shqypni, e mjera Shqypni!“ („Oh Albanien, armes Albanien!“)

Oh Albanien, armes Albanien,
Wer hat dich mit dem Kopf in die Asche gesteckt?
Du bist eine vornehme Dame gewesen,
Die Männer der Erde nannten dich: Mutter!
Du hast viel Gutes gehabt, viel Reichtum.
Mit seinen Mädchen, mit jungen Burschen.
Habe und Schafe viel, Äcker und Güter,
Mit blitzenden Waffen, mit den italienischen Büchsen,
Mit Heldenmännern, mit sauberen Frauen,
Bist du unter allen Gefährtinnen die beste gewesen,
Wenn die Büchse krachte, wie das Wetter einschlägt, Dann ist der Sproß des Albaners immer der überlegene
Im Kampfe gewesen, und im Kampfe ist er gestorben.
Und nie hat er Schande hinter sich hergezogen.
Wenn der Mann Albaniens ein Treueverhältnis abschloß, Dann flößte er dem ganzen Balkan Schrecken ein. Überall stürzte er sich in grimme Kriege,
Mit sieghaftem Antlitz ging er immer daraus hervor,
Aber heute, Albanien, sag mir, wie du bist!
So wie der zu Boden gestürzte Baum!
Die Welt schreitet fort, und über dir trampelt sie mit den Füßen,

Und niemand sagt dir ein freundliches Wort.

Wie der Berg mit Schnee, wie die Wiese mit Blumen Bist du bekleidet gewesen, jetzt steckst du in Lumpen, Und weder Ruhm noch Treue ist dir geblieben,
Du selbst hast sie verdorben mit deinem Unglücksgesicht. Albaner, mit euren Brüdern schlagt ihr euch,
In hundert Gruppen seid ihr gespalten!
Die einen sagen „ich habe den christlichen Glauben“, Die anderen „ich huldige dem Islam“,
Der eine ist Türke, der andere Lateiner,
Einige heißen Griechen und Slawen einige andere,
Aber alle seid ihr Brüder, ihr lieben Unglücklichen.
Die Priester und die Hodschas haben euch irregeführt, Um euch zu trennen, euch arm zu machen!
Es kommt der fremde Mann, er sitzt auch am Herd,
Um euch zu schänden mit [Schimpfwörter werden hier nicht geduldet], mit Schwester;
Und für etwas Geld, das ihr verdienen wollt,
Vergeßt ihr alle die Treue zu den Ahnen
Und laßt euch zu Sklaven des fremden Mannes machen, Der nicht eure Sprache hat, noch euer Blut!
Weinet, ihr Schwerter, weinet, Gewehre!
Denn Albanien wurde gefangen wie ein Vogel in Schlingen! Möge die Heldenschaft mit uns weinen,
Denn Albanien ist mit dem Gesicht auf den Boden gefallen! Und weder Brot noch Fleisch ist ihm geblieben, Weder Feuer auf dem Herd, noch Licht, noch Kienspan, Noch Blut im Gesicht, noch Ehre bei den Gefährten, Sondern es ist gestürzt und ist schmutzig geworden. Versammelt euch, ihr Mädchen, versammelt euch, ihr Frauen! Die ihr mit euren schönen Augen zu weinen versteht. Kommt, beklagen wir das arme Albanien,
Das ohne Ehre, ohne Ansehen aufrecht geblieben ist! Albanien ist eine Witwe geblieben, wie ein [Schimpfwörter werden hier nicht geduldet] ohne Mann, Es ist geblieben wie eine Mutter, die nie Söhne gehabt hat. Wer bringt es übers Herz, Albanien sterben zu lassen? Eine solche Heldin, die heute ohnmächtig ist?
Diese geliebte Mutter, wollen wir sie verlassen,
Daß der Fremde sie mit Füßen trete?
Nein, nein!! Diese Schande will niemand;
Dieses Unglück scheut jeder!
Bevor so Albanien verlorengeht,
Lasset mit der Büchse in der Hand die Heldenschar sterben!

Erwachet, Albaner, erwachet aus dem Schlafe,

Alle verpflichtet euch wie Brüder durch einen Treueid! Schaut nicht auf Kirch und Moschee,
Der Glaube des Albaners ist Albanien!
Von Antivari bis nach Preveza,
Überall läßt die Sonne Wärme und Licht strahlen, Das ist unser Land, die Ahnen haben es uns hinterlassen, Niemand soll es uns anrühren, denn alle sterben wir! Laßt uns sterben wie die Männer, die einst starben, Und laßt uns nicht Schande erwerben vor Gott!

Pashko Vasa "1890"

Schriftsteller und Dichter , Unterstützer der albanischen Unabhängigkeit


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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon Rockabilly » Mi, 30. Dez 2015, 11:37

Albanertum heisst nicht unbedingt Volk vor Religion, wie es oft falsch intepretiert wird. Es ist nichts gegen die Religion oder eine eigene Religion mit dem Kanun als Bibel/Koran und will auch nicht vorschreiben, dass man die Religion vernachlässigen soll. Sondern einfach, dass man Albaner ist, egal was man glaubt, wie stark oder ob man überhaupt glaubt. Es soll heissen, Albaner bist du geboren, Albaner wirst du bleiben. Der Spruch, als erstes schriftlich erwähnt von Pashko Vasa, war zu dieser Zeit aufgetretten, als sich Albaner durch ihre Religion den jeweiligen Nationen angehörig sahen wie Katholiken zu den Italienern, Muslime als Türken und Orthodoxe als Griechen. Somit gab es oft Streitereien gegeneinander. Der Spruch will nur heissen, z.Bsp. nur weil du ein Moslem bist, bist du kein Türke sondern ein Albaner wie der katholische Albaner, dessen Vorfahren mit deinen Vorfahren Brüder waren und zu einer Familie gehörten.
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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon Kreshi » Do, 07. Jan 2016, 1:21

Rockabilly hat geschrieben:Albanertum heisst nicht unbedingt Volk vor Religion, wie es oft falsch intepretiert wird. Es ist nichts gegen die Religion oder eine eigene Religion mit dem Kanun als Bibel/Koran und will auch nicht vorschreiben, dass man die Religion vernachlässigen soll. Sondern einfach, dass man Albaner ist, egal was man glaubt, wie stark oder ob man überhaupt glaubt. Es soll heissen, Albaner bist du geboren, Albaner wirst du bleiben. Der Spruch, als erstes schriftlich erwähnt von Pashko Vasa, war zu dieser Zeit aufgetretten, als sich Albaner durch ihre Religion den jeweiligen Nationen angehörig sahen wie Katholiken zu den Italienern, Muslime als Türken und Orthodoxe als Griechen. Somit gab es oft Streitereien gegeneinander. Der Spruch will nur heissen, z.Bsp. nur weil du ein Moslem bist, bist du kein Türke sondern ein Albaner wie der katholische Albaner, dessen Vorfahren mit deinen Vorfahren Brüder waren und zu einer Familie gehörten.


Danke ich habe den Text verstanden auch ohne deiner Erklärung.

Das die Religion für die meisten Albaner eine private Sache ist und nichts mit der Ethnie zu tun hat ist mir bewusst, auch das wenn ich jetzt dem Buddhismus mich zuwende bleibe ich trotzdem Albaner .

Danke für die Mühe... Aber für die Katz.


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Re: Das Albanertum - Die Definition

Beitragvon Illyrian^Prince » Mi, 28. Jun 2017, 18:33

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