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Höhlen in Albanien

Fragen und Kommentare rund ums Reisen in und nach Albanien.

Re: Höhlen in Albanien

Beitragvon GjergjD » Di, 26. Jul 2016, 19:55

ja, er ist ja nur im Wasser unterwegs
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Re: Höhlen in Albanien

Beitragvon enis » Mi, 27. Jul 2016, 13:39

Sowas würde ich ja auch gerne mal machen. Bin da aber glaub ich zu ängstlich...
Si eshte vendi, behet kuvendi
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Höhlen von Velces

Beitragvon claus1408 » Di, 30. Aug 2016, 9:56

Ich versuche mal etwas Licht in das Dunkel der Höhlen von Velces zu bringen (Besuch August 2016)
DSC_4945a.jpg
Blick von Bar zu Höhlen

Von der Bar im alten Ortsteil von Velces (40.3211791, 19.680924) führt ein gut sichtbarer Trampelpfad zur Shpella e macit (Katzenhöhle) (Der auf dem Foto sichtbare Trampelpfad liegt parallel unterhalb des richtigen Pfades und führt nicht zur Höhle. Deren Eingang ist auf dem Foto im rechten Bildbereich rechts neben der kreisrunden "Höhle" hinter dem Felsblock.
DSC_4845a.jpg
Eingang Macithöhle hinter dem von der Bar aus sichtbarem Felsblock

Die Höhle ist voll mit Tropfsteinen, super-super-superschön, aber innen sehr rutschig (teils knöcheltiefer Fledermauskot). Selbstverständlich wimmelt es auch von Fledermäusen. Einen Führer aus Velces (gegen Trinkgeld) hat der englischsprachige Wirt der Bar organisiert.
DSC_4880a.jpg
Macit-Höhle


Die Skota-Höhle befindet sich auf oberem Bild direkt oberhalb der Straße im linken Bildbereich (Höhleneingang auf Bild nicht, von Straße sehr gut sichtbar)
DSC_4924a.jpg
Eingang Skotahöhle von Straße aus

In dieser Höhle müssen längere Passagen bäuchlings auf den Ellbogen roppend durchquert werden. Entgegenkommende Fledermäuse fliegen einem dabei ständig gegen den Kopf. Ich habe vor dem ersten Raum aufgegeben, meine Frau nach dem ersten Räumchen. Laut Führer sollen die Räume aber sehr schön sein.

Hinter der Mauer mit Tür und Fenster soll gemäß Wirt nichts Interessantes sein. Das ehemalige Wohngeäude wird als Ziegenstall genutzt.

Ebenso soll in der Velceshöhle (40.339528, 19.677648) nördlich des neuen Ortsteils von Velces nichts Interessantes zu sehen sein (ebenfalls Ziegenstall), so daß wir uns den hochsommerlichen Aufstieg erspart haben.

Die Straße von Norden nach Velces besteht aus schlechtem Asphalt, soll aber demnächst repariert werden. Unser Zelt durften wir - nach ausreichendem Rakigenuß - auf dem Dach der besagten Bar aufstellen.
Zuletzt geändert von claus1408 am Di, 30. Aug 2016, 16:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Höhle von Lepenica/ Lepenice

Beitragvon claus1408 » Di, 30. Aug 2016, 10:22

Die Shpella e Shkrutar / Lepenice ist inzwischen ganz einfach zu erreichen. Eine neue weiße Schotterpiste (weithin und leider von "überall" deutlich sichtbar) führt zwischen Gjorm und Lepenice zu einem neuen Steinbruch. Nach der letzten Linkskehre (Stand August 2016) bei dem kreisrunden Wasserbecken (40.298237, 19.627115) folgt man dem letzten Pistenstück in südwestliche Richtung, durchquert dann zu Fuß den Eichenhain und ist nach etwa 10-15 min (ab kreisrunden Becken) auf "Wiesen-" Gelände am Rand eines kleinen Felsplateau, wo gut sichtbar die Höhle liegt (etwa 40.294609, 19.626798).
DSC_5044a.jpg
Blick auf Höhle von NO


Wer sein eigens Auto schonen möchte - der Wirt von der Bar in Lepenice östlich des kleinen Hotels am "Platz" hat uns mit seinem pickup hochgefahren und zur Höhle geführt. In dem neuen Hotel kann man in der "Hochzeitssuite" übernachten - allerdings nicht alleine - das Arbeiten der Holzwürmer in den Bettgestellen des Vorzimmers ist unüberhörbar.
Zuletzt geändert von claus1408 am So, 26. Mär 2017, 22:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Höhlen in Albanien

Beitragvon volkergrundmann » Di, 30. Aug 2016, 15:44

Falls kein anderer Danke sagt, sage ich es mal schon. Saubere Erkundungsarbeit und Beseitigung einer Wissenslücke, die wir schon eine ganze Weile mit uns rumschleppen. Also, dreck-resistente Klamotten mitnehmen und dann rein in den noch unerforschten Raum! (aber mir geht es ja selber meistens so, dass ich vor um mich schwirrenden Fledermaus-Schwärmen zurückschrecke).
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Re: Shpella e Kabashit

Beitragvon claus1408 » Di, 30. Aug 2016, 19:46

GjergjD hat geschrieben:Eine besonders eindrucksvolle und lange Höhle muss die Shpella e Kabashit im Kreis Gramsh sein. Als Führer biete sich z.B. Evi Zogu aus Tirana an, der auch Touren mit Maultieren organisieren kann. Wer hinwandern möchte, kann bei der Koordinate 40.940964, 20.233830 starten: http://www.wikiloc.com/wikiloc/view.do?id=6288926.
Wo genau sich der Einstieg zum Naturdenkmal befindet, habe ich noch nicht sicher herausgefunden, wenig wahrscheinlich erscheint mir Evis Endpunkt nahe 40.926996, 20.250005, wahrscheinlicher in der Nähe von 40.926814, 20.253613.

Fotos aus dem Inneren: http://www.panoramio.com/photo/114567877 (und folgende 27 Bilder -weiterblättern) oder Album auf facebook
Der Dateianhang Kabashi Höhle.jpg existiert nicht mehr.


Evi Zogus Weg zu Kabashithöhle ist grundsätzlich richtig, aber von ihm bewußt nicht vollständig eingezeichnet, um die weitere illegale Entnahmen von Tropfsteinen aus der Höhle zu vermeiden. Nach Passieren des Passes bei 40.930303,20.229653 (auf Google Maps) führt der Pfad südostwärts an der Felswand mit einer anderen Höhle vorbei. Dann ist der Schotterhang 40.929040,20.231392 (auf Google Maps) hinabzugehen/-rutschen. Vom unteren Rand der Schotterfläche geht es etwa höhengleich ostwärts zum unscheinbaren, kleinen Höhleneingang (etwa bei 40.928718,20.23300 (auf Google Maps)).

DSC_3654a.jpg
unscheinbarer Eingang der Kabashit-Höhle


Geführt hat uns ein junger Erwachsener aus dem Dorf Kabash (Startpunkt der Wanderung), der die Höhle sehr gut kannte (Vermittlung durch Evi Zogu nach Kontaktaufnahme über wikiloc). Die Höhle soll einen Ausgang bei Librazhd haben - zumindest soll dort ein Hund wieder aufgetaucht sein, der bei Kabash in die Höhle getrieben wurde und ein anschließend gelegtes Feuer dem Hund den Ausgang/Rückweg versperrte. Ganz soweit sind wir natürlich nicht in die Höhle eingedrungen, da nach einigen Kilometern inmitten des Berges inzwischen eine Eisentür mit 7 Schlössern sein soll, deren Schlüssel bereits vor Generationen verloren gegangen sind.

Die Höhle hat wunderschöne Tropfsteine - viele wurden inzwischen leider der Höhle entnommen und werden z.B. in Restaurants von Gramsh stolz dem Touristen präsentiert.
Zuletzt geändert von claus1408 am Di, 30. Aug 2016, 21:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Höhlen in Albanien

Beitragvon claus1408 » Di, 30. Aug 2016, 19:56

volkergrundmann hat geschrieben:Falls kein anderer Danke sagt, sage ich es mal schon. Saubere Erkundungsarbeit und Beseitigung einer Wissenslücke, die wir schon eine ganze Weile mit uns rumschleppen. Also, dreck-resistente Klamotten mitnehmen und dann rein in den noch unerforschten Raum! (aber mir geht es ja selber meistens so, dass ich vor um mich schwirrenden Fledermaus-Schwärmen zurückschrecke).


Die Fledermausschwärme störten uns nicht so, aber unsere Rücken mögen das Ellenbogen-Bauch-Roppen nicht mehr so sehr. Dreckresistente Klamotten sind hilfreich, ebenso knöchelhohe Wanderschuhe mit griffiger Sohle (auch unser Führer hatte solche (und keine FlipFlops!)und empfahl uns von sich aus unsere Wanderschuhe). Ach so, an der Bar gab es einen Wasserschlauch zum Reinigen der Schuhe, Klamotten und unbedeckten Körperteile - Fledermausparfum ist ja nicht jedermanns Sache.

Danke zurück für die vielen Tipps und Ideen in diesem Forum, z.B. auch an die empfohlenen Familienwanderungen zur Ura Abdyl Ages mit Ziegenherden & lustigen Schäfern bzw. zur Ura e gurte e perroit te Gjipese (waren beide wunderschön).
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Shpella e Shkrutar

Beitragvon GjergjD » Di, 30. Aug 2016, 20:26

Hallo Claus, besten Dank für deine spannenden Berichte und Glückwunsch, dass du mehrfach fündig geworden bist. Es ist immer schön zu sehen, dass hier im Forum nicht nur genommen, sondern auch gegeben wird :-) Ich war am 6. Juni auf der Suche nach der Höhle mit den Felsmalereien. Wie sich jetzt herausstellt, fehlten nur knapp 200 Meter zum Ziel. Das kam so: Es war bereits Nachmittag, da kam uns der aberwitzige Gedanke, Shpella e Shkrutar noch einen Besuch abzustatten, auch wegen der einladend wirkenden neuen Piste. Nach einigen hundert Metern stellte sich heraus, dass das Befahren mit dem normalen PKW wegen der Steigung in Verbindung mit dem groben Schotter schwierig werden würde. So wurde der PKW abgestellt und überlegt. Man könnte dem Ziel entgegenlaufen, in der Hoffnung, dass in Richtung des zu erwartenden Steinbruchs auch Fahrzeuge verkehren. Das sollte sich bald bestätigen, allerdings nur talwärts. Wir hätten den Steinbruch nicht mehr erreicht, wenn nicht nach einer dreiviertel Stunde Fußmarsch der Mercedes-Kleintransporter des Steinbruchs angehalten hätte, um uns mitzunehmen. Die schlechte Nachricht war, nach nur 20 Minuten Aufenthalt sollte es schon wieder talwärts gehen, denn die Arbeiter waren bereits auf Feierabend eingestellt. Man gab uns noch eine grobe Richtung mit auf den Weg und den Hinweis, weit sei es ja nicht. Einige Meter oberhalb beginnt eine faszinierende Karstzone, die das Fortkommen erschwert. Unsere Koordinate vor dem Umkehren war 40.295214,19.627917. Für diese „Spaltenschau“ hatte sich der Weg schon gelohnt, nicht zu vergessen die grandiosen Talblicke.
Erstaunliche Spaltenbildung.jpg

Erstaunliche Spaltenbildung1.jpg

Erstaunliche Spaltenbildung2.jpg

Beim nächsten Mal wird einfach mehr Zeit eingeplant. Großes Lob an den Fahrer, der trotz so ziemlich aller blinkenden Warnleuchten den Wagen sogar an der steilsten Stelle nach Abwürgen wieder in Gang brachte, die Straße ist nicht ohne und hat einige tückische Stellen, wo man ohne Bodenfreiheit und Geländeuntersetzung nicht durchkommt. Bei der Verzweigung 40.299027,19.647710 führt ein anderer steiler Schotterweg zu der Anlage, an der die Steinblöcke geschnitten werden. Wie dort die schwerbeladenen LKW hochkommen, ist mir immer noch ein Rätsel :o
dienstbarer Transporter an der Schneide.jpg

Resüme: Google liegt ganz falsch mit seiner Verortung, ebenfalls die etwas dubiose Sammlung
shqiperine.blogspot.de (nicht verlässlich!!)
Lars war dicht dran mit seiner Einschätzung, etwa so dicht, wie ich auch gekommen bin. :oops:
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Re: Shpella e Kabashit

Beitragvon GjergjD » Di, 30. Aug 2016, 21:42

claus1408 hat geschrieben:Evi Zogus Weg zu Kabashithöhle ist grundsätzlich richtig, aber von ihm bewußt nicht vollständig eingezeichnet, um die weitere illegale Entnahmen von Tropfsteinen aus der Höhle zu vermeiden.

Ups, da habe ich ja mal richtig daneben gelegen. Kann mich noch erinnern, dass ich lange dran geknobelt habe, weil mehrere Varianten in Frage kamen.
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Shpella e Bletës (Vlora)

Beitragvon GjergjD » Mi, 31. Aug 2016, 21:24

Mit den Höhlen sind wir ja gerade so schön im Fluss... Wer sich auf dem Weg nach Amantia befindet, kommt bei Vajze an welchen vorbei.
https://www.facebook.com/DRKK-Vlor%C3%A ... 6182175368
Angelockt von den Bildern der Monumenten-Verwaltung Vlora machte ich mich also am Ausflugslokal Taverna Shpella Vajzë (dort ist die schon erwähnte Bärin Sonila eingesperrt) auf die Suche. Hinter dem Parkplatz führt rechts ein Weg den Hang hoch, auch auf Luftbildern erkennbar. Bald verliert sich die Spur und man muss rechts einen Zaun überwinden und durchqert einen privat genutzten Gemüsegarten. Die meisten Aufnahmen entstanden an dem Felsabbruch, wo ein Imker seine Bienen aufgestellt hat: 40.363089,19.686936 (auf Google Maps). Die Höhlen dort waren eher unspektakulär und kaum ausgeprägt. Die Stelle mit der Stalaktitenbildung muss sich wohl an anderer Stelle befinden, oder ich habe nicht tief genug reingeschaut? Ich krieche - im Gegensatz zu euch - nirgendwo durch :P
shpella vajze.jpg
War schon mal jemand dort?
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Re: Höhlen in Albanien

Beitragvon Lars » Mi, 31. Aug 2016, 22:17

Danke für die schönen Berichte! :bump:
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Re: Shpella e Shkrutar

Beitragvon claus1408 » Sa, 03. Sep 2016, 14:26

GjergjD hat geschrieben:Hallo Claus, besten Dank für deine spannenden Berichte und Glückwunsch, dass du mehrfach fündig geworden bist. Es ist immer schön zu sehen, dass hier im Forum nicht nur genommen, sondern auch gegeben wird :-) Ich war am 6. Juni auf der Suche nach der Höhle mit den Felsmalereien. Wie sich jetzt herausstellt, fehlten nur knapp 200 Meter zum Ziel. Das kam so: Es war bereits Nachmittag, da kam uns der aberwitzige Gedanke, Shpella e Shkrutar noch einen Besuch abzustatten, auch wegen der einladend wirkenden neuen Piste. Nach einigen hundert Metern stellte sich heraus, dass das Befahren mit dem normalen PKW wegen der Steigung in Verbindung mit dem groben Schotter schwierig werden würde. So wurde der PKW abgestellt und überlegt. Man könnte dem Ziel entgegenlaufen, in der Hoffnung, dass in Richtung des zu erwartenden Steinbruchs auch Fahrzeuge verkehren. Das sollte sich bald bestätigen, allerdings nur talwärts. Wir hätten den Steinbruch nicht mehr erreicht, wenn nicht nach einer dreiviertel Stunde Fußmarsch der Mercedes-Kleintransporter des Steinbruchs angehalten hätte, um uns mitzunehmen. Die schlechte Nachricht war, nach nur 20 Minuten Aufenthalt sollte es schon wieder talwärts gehen, denn die Arbeiter waren bereits auf Feierabend eingestellt. Man gab uns noch eine grobe Richtung mit auf den Weg und den Hinweis, weit sei es ja nicht. Einige Meter oberhalb beginnt eine faszinierende Karstzone, die das Fortkommen erschwert. Unsere Koordinate vor dem Umkehren war 40.295214,19.627917. Für diese „Spaltenschau“ hatte sich der Weg schon gelohnt, nicht zu vergessen die grandiosen Talblicke.
Der Dateianhang Erstaunliche Spaltenbildung.jpg existiert nicht mehr.

Der Dateianhang Erstaunliche Spaltenbildung1.jpg existiert nicht mehr.

Der Dateianhang Erstaunliche Spaltenbildung2.jpg existiert nicht mehr.

Beim nächsten Mal wird einfach mehr Zeit eingeplant. Großes Lob an den Fahrer, der trotz so ziemlich aller blinkenden Warnleuchten den Wagen sogar an der steilsten Stelle nach Abwürgen wieder in Gang brachte, die Straße ist nicht ohne und hat einige tückische Stellen, wo man ohne Bodenfreiheit und Geländeuntersetzung nicht durchkommt. Bei der Verzweigung 40.299027,19.647710 führt ein anderer steiler Schotterweg zu der Anlage, an der die Steinblöcke geschnitten werden. Wie dort die schwerbeladenen LKW hochkommen, ist mir immer noch ein Rätsel :o
Der Dateianhang dienstbarer Transporter an der Schneide.jpg existiert nicht mehr.

Resüme: Google liegt ganz falsch mit seiner Verortung, ebenfalls die etwas dubiose Sammlung
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Lars war dicht dran mit seiner Einschätzung, etwa so dicht, wie ich auch gekommen bin. :oops:


Die Pistenqualität kann ich nur bestätigen: für einen normalen PKW einladend wirkend, doch tatsächlich steil und m.E. nur mit 4x4 befahrbar. Unser pickup-Fahrer heizte tw. mit Vollgas, durchdrehenden Reifen und zunehmenden Gerüchen aus dem Motorraum in 20 min die Strecke hoch (war zum Glück nicht unser kleinere 4x4 ... der durfte sich mit angebrochener & in Albanien gut fixierter Feder, die dann normale Pisten aushielt, ausruhen ...) Ansonsten: die Karstfelder mit ihren tiefen Spalten lohnen ebenso wie die Aussicht. Felsinschriften sind an der Höhle zuhauf vorhanden, die prähistorischen freilich (falls überhaupt noch da) für den Laien nicht wirklich erkennbar. Ist trotzdem irgendwie ein "mystischer Ort" - Hochwandern wäre wohl mit etwas Enttäuscung verbunden gewesen, aber mit der Piste und anschließendem netten Fußmarsch durch Eichenwäldchen, "Wiese" und über das Karstfeld hinter der Höhle ein lohnender entspannter Nachmittags-Frühabendausflug.

DSC_5052a.jpg
Felszeichnungen
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DSC_5066a.jpg
Spalte im Karestfeld hinter der Höhle
Zuletzt geändert von claus1408 am Sa, 03. Sep 2016, 20:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Höhlen in Albanien

Beitragvon Lars » Sa, 03. Sep 2016, 19:43

traurig, diese Schmierereien an einem historischen Denkmal
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Re: Shpella e Valit (Tirana)

Beitragvon claus1408 » Di, 06. Sep 2016, 23:27

GjergjD hat geschrieben:Die Höhle Shpella e Valit bei Biza wurde von malenki auf seiner Albanien-Wanderung im Sommer 2014 besucht.

http://malenki.ch/Touren/14/Tag_11.html
http://malenki.ch/Touren/14/Galerie/Tag ... de_26.html

Ganz aktuell sind diese Bilder:
facebook
Das ist doch mal was anderes: Anreise auf der Ladefläche eines IFA LKW :D

Hier wird die die Höhle bei 5:25 überflogen http://youtu.be/m259u7LWRJA


Auch diese Höhle ist wunderschön -zwar ohne Tropfsteine und nur mit wenigen Fledermäusen- dafür fließt ein größerer Bach in die Höhle und verschwindet in diesig-neblig-feucht-mystischer Dunkelheit. Vor der Höhle war Wildzelten möglich, ein Hirte brachte uns extra Bergtee vorbei und meinte, wenn wir Probleme bekommen sollten er sei in der Nähe in seiner Hütte. Die Neumondnacht beim Lagerfeuer war sternenklar - die Sternschnuppen flogen nur so über das gesamte Firmament. Mehrere auf Eseln und Pferden Milch transportierende Hirten hielten am Morgen Schwätzchen mit uns - einer hatte sogar in Deutschland versucht als gelernter Friseur zu arbeiten - doch war es ihm hier bei uns zu stressig, zu laut, irgendwie zu totArbeit hatte er auch keine gefunden - nun ist er zufrieden in sauberer Luft mit seinen Ziegen und Schafen in wunderbarer Natur zu leben - sein Einkommen reicht ihm in Albanien ...

es war einfach eine schöne Gänsehautstelle -vielleicht romantisch verklärt empfunden, doch in Deutschland nicht mehr findbar- und gut mit 4x4 erreichbar
Dateianhänge
DSC_2798a.jpg
Valhöhle bei Bize
DSC_2870a.jpg
vor einer senkrechten Wand aus verdichtetem schwarzen Sand
DSC_2855a.jpg
der Bach in der Höhle plätschert vor sich hin
DSC_2856a.jpg
über den Blockschutt läßt es sich relativ gut klettern
Zuletzt geändert von claus1408 am Mi, 07. Sep 2016, 9:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Höhlen in Albanien

Beitragvon Lars » Mi, 07. Sep 2016, 0:51

danke für die tollen Bilder und den Bericht
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Höhlen bei Razma (Malësia e Madhe)

Beitragvon GjergjD » Sa, 04. Feb 2017, 18:47

Die Sommerfrische Razma ist eine netter Ausflugsort, man kann dort gut essen gehen - und auch zahlreiche ordentliche Unterkünfte sind verfügbar. Allerdings könnte es bei einem mehrtägigen Aufenthalt langweilig werden: so viel außer Wandern und Fußball kann man nicht unternehmen...
http://albanien.ch/albanien_info/albani ... en-shkrel/
Daher der Vorschlag, die Höhlen in Richtung des Berges Maja e Velecikut (1724 Meter) zu erkunden, wir haben ja schon länger keine neue Höhle mehr besprochen.

Palmtree :vacation: hat die Tour unternommen und dokumentiert.
http://www.palmtreeproduction.com/Hikes ... llery.html
Ich bin allerdings erst in dem folgenden Video zufällig auf die Höhen gestoßen.
https://youtu.be/Gx5LyC0gHY8?t=1m37s (ab 4:09-6:07 ist Andi Bica mit dem Chef vom Resort unterwegs zur Höhle). Auch Enver Hoxha soll die Wanderung unternommen haben :P. Die Höhlen bei 42.357528,19.526889 (auf Google Maps) suchen (siehe auch auf der Karte)
Maja e Velecikut.jpg
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Re: Höhlen bei Razma (Malësia e Madhe)

Beitragvon Lars » Sa, 04. Feb 2017, 21:15

GjergjD hat geschrieben:Allerdings könnte es bei einem mehrtägigen Aufenthalt langweilig werden: so viel außer Wandern und Fußball kann man nicht unternehmen...

wieso, gibt doch einen Spa ;-)
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Re: Höhlen in Albanien

Beitragvon volkergrundmann » Sa, 04. Feb 2017, 22:33

Noch schlimmer: Auf der Google Maps-Karte ist nördlich oberhalb vom Zentralplatz neuerdings sogar ein "Hilton" eingetragen. Hat das schon jemand in Augenschein genommen?
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Re: Höhlen in Albanien

Beitragvon GjergjD » Sa, 04. Feb 2017, 22:37

Nein das konnte ich bisher nicht verifizieren, das hat wohl ein Spaßvogel eingetragen bzw. entspringt der Vorliebe für große Namen. :twisted:
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Höhlen im Nationalpark Shebenik-Jablanica

Beitragvon GjergjD » Fr, 24. Mär 2017, 19:30

Oberhalb der kürzlich im anderen Thema gesuchten Brücke findet man die Höhlen von Borova. 41.354641,20.432113 (auf Google Maps) Interessante Ecke, und gar nicht schwer erreichbar. Die Straße über Borova (breite ebene Piste) ist für normale PKW tauglich. Ländliche Unterkünfte in der Nähe hatten wir an anderer Stelle beschrieben (Stichwort Stebleva).
Es gibt drei große Höhlen, die wissenschaftlich noch nicht erforscht sind, angeblich über 100 Meter lang.
https://www.facebook.com/rapaelbasan/po ... 3937704832

Vom Leiter des Nationalparks erhielt ich noch den Hinweis auf eine andere Höhle, sie befindet sich in etwa bei der Koordinate 41.329336,20.412870 (auf Google Maps)
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