Die traurige Entwicklung des
Lura Nationalparks - dem einstigen
Albanischen Naturjuwel - soll nun endlich gestoppt werden.
Die massiven illegalen Abholzungen und die allgemeine Naturzerstörung hat dort Ausmaße angenommen, die nur noch mit hohen Investitionen wieder gemildert werden können. Das soll jetzt passieren: Das Umweltministerium beabsichtigt, in kürze 300 Hektar des 1.280 Hektar großen Schutzgebietes wieder aufzuforsten. Es sollen über zwei Millionen Sämlinge gepflanzt werden. In einem Nationalpark sollte die Natur eigentlich sich selber überlassen bleiben, aber aufgrund der Vorgeschichte kann hier wohl nur noch ein menschlicher Eingriff helfen.
Die Maßnahmen, für die eine Million Dollar eingeplant sind, beinhalten laut Alqi Bllako vom Umweltministerium innerhalb eines Jahres die Säuberung aller Seen, eine Beschilderung des Schutzgebietes und zudem die Wiederherstellung der Lura-Straße auf einer Länge von 18 km, also von Fushë Lura bis zum südlichsten See. Eine befahrbarer Forstweg wird hoffentlich nicht als Einladung für neuerliche Plünderungen verstanden, aber inzwischen ist dort ja nichts mehr zu holen.
Weitere Mittel stehen zur Verfügung für Maßnahmen an der Lagune von Divjaka-Karavasta, beim Fluss Buna am Delta von Velipoja sowie am Drin bei Lezha (Lagunen-System von Kune-Vain-Tale). Ich wünsche viel Erfolg
http://youtu.be/jshO2_O_-84
Heute war die Lura noch anderweitig im Focus: Die Rallye Albania befuhr die Lura Hochebene. Hier ein paar
Bilder