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albanien.ch Forum     Albanien - Meinungen & Fragen
 

Ohridsee zum Prespasee (Fahrrad)

Fragen und Kommentare rund ums Reisen in und nach Mazedonien.

Ohridsee zum Prespasee (Fahrrad)

Beitragvon cawa » Di, 12. Jan 2016, 17:50

Hallo ,
schönes Forum hier (auch die Albanien-Seiten sind erste Sahne!)

Ich fahre im April mit dem Fahrrad von Skopje Richtung Zagoria.
Ist die Verbindung von Trpejca nach Oteshevo alphaltiert?
Habe ein Tourenrad mit relativ schmalen Reifen und kann mit Gepäck keine sandigen bzw. Offroad-Straßen fahren....

Würdet Ihr vom Ohridsee die SH79 oder die SH3 Richtung Süden nehmen (Belag, Verkehrdichte)?

Ist die SH75 bis Leskovic fahrradtauglich, oder sollte ich doch auf die griechische Seite ab Kapshtice ausweichen?

Im Voraus vielen Dank für Eure Infos!
carsten
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Re: Ohridsee zum Prespasee (Fahrrad)

Beitragvon GjergjD » Di, 12. Jan 2016, 18:16

cawa hat geschrieben:Ist die Verbindung von Trpejca nach Oteshevo alphaltiert?

Willkommen Carsten. Ja, die touristische Panoramastraße durch den Nationalpark Galičica ist asphaltiert und war zuletzt in guten Zustand. Die Straße am Prespa See nach Albanien ist schön und auch sehr ruhig aber die Höhenmeter sind nicht ohne. Statt der SH3 kann die neuer asphaltierte Nebenstrecke über Podgorie empfohlen werden, wenn man gleich Griechenland ansteuert. Auch die Straße nach Leskovik ist sehr ruhig und schön, aber hier musst du mit altem Asphalt rechnen, der gröber ist und nicht so perfekt.
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Re: Ohridsee zum Prespasee (Fahrrad)

Beitragvon Lars » Do, 14. Jan 2016, 4:14

Du hast dir einiges an Höhenmetern vorgenommen …

SH3 (Pogradec–Korça) hätte am wenigsten davon. Nach dem ersten Pass wäre die Strasse auch recht gut machbar: zwar etwas Verkehr und der wohl bei 80km/h (plusminus), aber dafür eine breite Strassenanlage.

Wenn du dir die Höhenmeter zutraust, würde ich die Route am Prespasee entlang nehmen. Aber wie Gjergj angedeutet hat: Nach der Galičica-Überquerung kommen noch zahlreiche Höhenmeter, um auf albanischer Seite aus dem Prespa-Becken rauszukommen.

SH75 fuhr sich im Mai 2014 nicht schlecht mit dem Auto. Eher schmal, aber kaum Verkehr und deshalb auch der Asphalt nicht allzu schlecht. Aber auch hier hast du ein andauerndes Rauf und Runter so zwischen 800 und 1100 Meter über Meer. Erst vor Leskovik hört es auf mit den Gegensteigungen. Zu bedenken ist, dass es 10 km hinter Korça sehr menschenleer wird. Ab und zu ein Dorf, aber wirklich kaum was los.

Ohrid-Korça je nach Route 75-100 Kilometer – fast etwas viel, für einen Tag (aber da gäbe es Unterkünfte am Prespasee)
Korça bis zur Farma Sotira: 70 Kilometer
dann wäre der letzte Tag über Leskovik nach Griechenland nicht mehr so weit: 30 km resp. 40 km über Çarshova (streitbar, welches jetzt die schlechtere Route sein soll)
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Re: Ohridsee zum Prespasee (Fahrrad)

Beitragvon cawa » Mo, 25. Jan 2016, 11:54

Hallo Gjergj & Lars,

vielen Dank für die Inforamationen! Das sind ja gute Neuigleiten für mich.
Höhenmeter sind eigentlich kein Thema, wenn das Wetter passt, die Landschaft schön und der Verkehr gering ist...
Und grober als in Neuseeland kann der Asphalt gar nicht sein .

Kann man in den kleinen Dörfern zur Not eine Unterkunft/Zeltgelegenheit + Dusche bekommen? Ich bin eher jemand, der nicht groß im Voraus die genauen Etappen plant und lasse mich gerne mal aufhalten.
Wasser sollte es ja überall genug geben, so dass man nicht ständig große Vorräte mitschleppen muss - oder?
Habe gelesen, dass es überall Quellen gibt.

Viele Grüße
carsten
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Re: Ohridsee zum Prespasee (Fahrrad)

Beitragvon Lars » Mi, 03. Feb 2016, 1:39

Privatunterkünfte kann man meistens organisieren – meist kriegst du wohl einen Platz auf dem Sofa oder im Garten fürs Zelt organisiert. Wenn du unbedingt eine warme Dusche brauchst, würde ich mich aber schon eher an die Hotels halten. Und dann solltest du ja auch noch nahrhafte Verpflegung kriegen, damit du am nächsten Tag wieder über die Berge kommst …

Ausserhalb der Städte ist Südalbanien stark entvölkert – und ab Korça Richtung Südwesten war noch nie viel los (da kann schon mal für 25 Kilometer kein Dorf in der Nähe der Strasse liegen). Auf ein paar alte Leute sollte man zwar in jedem Dorf treffen, aber die dann gleich spät abends ohne gemeinsame Sprache noch überreden zu wollen, einen aufzunehmen … Ich würde schon mal so an die 30 Kilometer oder zwei Stunden vorausplanen …

Fazit: Wenn du nicht zu den ganz Abenteuerlichen gehörst, würde ich schauen, dass du Übernachtungen in den folgenden Orten/Regionen (in Albanien) einplanst: rund um Pogradec resp. eines der Dörfer am Prespasee; Korça (in der Umgebung gibt es noch ein paar Hotels und Ausflugsrestaurants an den Durchgangsstrassen und in den Dörfern); Erseka; Farma Sotira; Leskovik. In den Dörfern zwischen Korça und Erseka wäre wohl eher eine Unterkunft zu kriegen als zwischen Erseka und Leskovik, wo nur noch zwei Dörfer direkt an der Strasse liegen.

Wie viele Quellen jetzt da wirklich direkt am Strassenrand liegen, kann ich dir nicht so genau sagen. So alle 10-15 Kilometer solltest du an einem Dorf oder an einer Quelle vorbeikommen, so dass Wasser nicht wirklich ein grosses Problem ist.
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