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"Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Ihre Meinung - Ihre Fragen, die in den anderen Themen nicht Platz haben.

"Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon malenki » Mo, 11. Jul 2016, 22:15

Nachtrag: Der Film wurde mittlerweile depubliziert, wie es Vorschrift ist bei den ÖR Sendern…

Der Film "Die Brücke am Ibar" von Michaela Kezele kam kürzlich auf ARD und hat es sogar in die Mediathek geschafft, so dass man ihn online ansehen und sogar herunterladen kann.
In der Mediathek steht allerdings: "Aus rechtlichen Gründen ist dieses Video nur innerhalb von Deutschland abrufbar. "
Bei Fragen: PM an mich.
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon Estra » Fr, 15. Jul 2016, 15:42

hallo
Ich habe den Film gesehen, aber ich muss mich leider eher kritisch äussern. Die Thematik ist schwer und denke die ist soweit gut eingefangen. Auf beiden Seiten gibt es blinden Hass, Trauer, Wut, Vorurteile usw. Aber was mich gestört hat, ist dass man gemerkt hat, dass eine albanische Mitwirkung/Einfluss im Film fehlt, respektive die albanische Seite wurde so dargestellt, wie man sie sich vorstellte, wie Albaner/Innen in Kosovo aussehen sollten in ihren Augen, aber völlig falsch und da waren in den Szenen, die auf der albanischen Seite spielte, alle Frauen verhüllt mit Kopftuch und Mantel. Die wenigsten Frauen in Kosovo tragen Kopftuch, also wenn man Kosovo nicht kennt, hat man ein sehr seltsames Bild von Land und Leuten.
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon TiranaAlb » Di, 02. Aug 2016, 12:49

Estra hat geschrieben:hallo
Ich habe den Film gesehen, aber ich muss mich leider eher kritisch äussern. Die Thematik ist schwer und denke die ist soweit gut eingefangen. Auf beiden Seiten gibt es blinden Hass, Trauer, Wut, Vorurteile usw. Aber was mich gestört hat, ist dass man gemerkt hat, dass eine albanische Mitwirkung/Einfluss im Film fehlt, respektive die albanische Seite wurde so dargestellt, wie man sie sich vorstellte, wie Albaner/Innen in Kosovo aussehen sollten in ihren Augen, aber völlig falsch und da waren in den Szenen, die auf der albanischen Seite spielte, alle Frauen verhüllt mit Kopftuch und Mantel. Die wenigsten Frauen in Kosovo tragen Kopftuch, also wenn man Kosovo nicht kennt, hat man ein sehr seltsames Bild von Land und Leuten.



Hör Bitte auf. Lass mal dein in Schutz nehmen bei Seite. Du bekommst vom echten Kosovo das du alle 2 Jahre mal besuchst auch kaum was mit um jetzt so gross zu erzählen. Du versuchst hier ständig zu schützen und tust so als wenn es keine Probleme gäbe wo du wahrscheinlich noch Themen sperrt.
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon Illyrian^Prince » Di, 02. Aug 2016, 22:15

Estra hat geschrieben:hallo
Ich habe den Film gesehen, aber ich muss mich leider eher kritisch äussern. Die Thematik ist schwer und denke die ist soweit gut eingefangen. Auf beiden Seiten gibt es blinden Hass, Trauer, Wut, Vorurteile usw. Aber was mich gestört hat, ist dass man gemerkt hat, dass eine albanische Mitwirkung/Einfluss im Film fehlt, respektive die albanische Seite wurde so dargestellt, wie man sie sich vorstellte, wie Albaner/Innen in Kosovo aussehen sollten in ihren Augen, aber völlig falsch und da waren in den Szenen, die auf der albanischen Seite spielte, alle Frauen verhüllt mit Kopftuch und Mantel. Die wenigsten Frauen in Kosovo tragen Kopftuch, also wenn man Kosovo nicht kennt, hat man ein sehr seltsames Bild von Land und Leuten.


Sieh dir die Schauspielerliste mal an ...

http://www.imdb.com/title/tt2302739/ful ... t_ov_st_sm
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon Estra » Do, 11. Aug 2016, 22:47

TiranaAlb hat geschrieben:
Estra hat geschrieben:hallo
Ich habe den Film gesehen, aber ich muss mich leider eher kritisch äussern. Die Thematik ist schwer und denke die ist soweit gut eingefangen. Auf beiden Seiten gibt es blinden Hass, Trauer, Wut, Vorurteile usw. Aber was mich gestört hat, ist dass man gemerkt hat, dass eine albanische Mitwirkung/Einfluss im Film fehlt, respektive die albanische Seite wurde so dargestellt, wie man sie sich vorstellte, wie Albaner/Innen in Kosovo aussehen sollten in ihren Augen, aber völlig falsch und da waren in den Szenen, die auf der albanischen Seite spielte, alle Frauen verhüllt mit Kopftuch und Mantel. Die wenigsten Frauen in Kosovo tragen Kopftuch, also wenn man Kosovo nicht kennt, hat man ein sehr seltsames Bild von Land und Leuten.



Hör Bitte auf. Lass mal dein in Schutz nehmen bei Seite. Du bekommst vom echten Kosovo das du alle 2 Jahre mal besuchst auch kaum was mit um jetzt so gross zu erzählen. Du versuchst hier ständig zu schützen und tust so als wenn es keine Probleme gäbe wo du wahrscheinlich noch Themen sperrt.


Wieso in den Schuzt nehmen?? Ich fand den Film aus den von mir genannten Gründen nicht gut und äussere mich halt kritisch, weil es meine ganz persönliche Meinung ist.
Ich weiss sehr wohl, wie Albanerinnen in Kosovo aussehen und Kosovo selber auch, aber darüber muss ich nun echt nicht mit dir diskutieren.
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon Estra » Do, 11. Aug 2016, 22:49

Illyrian^Prince hat geschrieben:
Estra hat geschrieben:hallo
Ich habe den Film gesehen, aber ich muss mich leider eher kritisch äussern. Die Thematik ist schwer und denke die ist soweit gut eingefangen. Auf beiden Seiten gibt es blinden Hass, Trauer, Wut, Vorurteile usw. Aber was mich gestört hat, ist dass man gemerkt hat, dass eine albanische Mitwirkung/Einfluss im Film fehlt, respektive die albanische Seite wurde so dargestellt, wie man sie sich vorstellte, wie Albaner/Innen in Kosovo aussehen sollten in ihren Augen, aber völlig falsch und da waren in den Szenen, die auf der albanischen Seite spielte, alle Frauen verhüllt mit Kopftuch und Mantel. Die wenigsten Frauen in Kosovo tragen Kopftuch, also wenn man Kosovo nicht kennt, hat man ein sehr seltsames Bild von Land und Leuten.


Sieh dir die Schauspielerliste mal an ...

http://www.imdb.com/title/tt2302739/ful ... t_ov_st_sm


ja hab ich schon. aber da der Film doch eine Zusammenarbeit war mit verschiedenen Ländern, hätte ich schon gedacht, dass sich vielleicht irgendjemand von dem ganzen Team ein bisschen besser informiert.
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon TiranaAlb » Do, 11. Aug 2016, 22:57

Gabs schon viele Kopftücher unten. Aber stört es dich wie man sie darstellt ? Und wenn Ja wieso ?
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon Estra » Do, 11. Aug 2016, 22:59

nein nicht so wie im Film dargestellt und schon gar nicht vor dem Krieg, ausser vielleicht in Mamusha...
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon TiranaAlb » Do, 11. Aug 2016, 23:02

Estra hat geschrieben:nein nicht so wie im Film dargestellt und schon gar nicht vor dem Krieg, ausser vielleicht in Mamusha...



Naja ok, in Skopje jedoch liefen viele Albanerinnen so rum. Und in Prizren viel mir das schon auf. Tetovo auch aber das ist wohl der Grund wieso manche stolz auf das osmanische Erbe dort sind.
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon Illyrian^Prince » So, 14. Aug 2016, 19:08

Ein viel besserer Film

https://www.youtube.com/watch?v=T1X9WB0ZkqA

Ebenfalls vom albanisch-serbischen Krieg um den Kosovo.

Azem Bejta wurde am 10.12.1889 in Galica (Drenica) geboren und verstarb im Jahre 15.07.1924. Ein bemerkenswerter Kämpfer für die Befreiung des ethnischen Albanien für einen demokratischen Staat Albanien. Sowie Führer einer bewaffneten Bewegung in Kosova gegen verschiedene Eindringlinge (Serben) im Laufe der Jahre 1912 bis 1924.

Azem Bejta gehörte zu den Gründern der in Shkoder (Albanien) gegründeten nat. Komitee zur Verteidigung von Kosova (Komiteti i Mbrojtes Kombëtare të Kosovës).

Azem Bejta wurde bei seiner Verwandtschaft groß. Seine Familie war eine sehr patriotische Familie,die schon immer kompromisslos gekämpft hat. Als Kind erlebte Azem tragische und bittere Erlebnisse. Die Türken töteten seinen Vater und brannten sein Haus nieder. Er wurde obdachlos. Er und seine Familie stärkten ihre patriotische Ader und entwickelten ein Ideal, das sich nicht so schnell auslöschen lies, für das sie sogar ihr Leben opferten.

Schon als Kind war Azem Bejta ein sehr schlauer und mutiger Bursche. Ältere Menschen erzählten ihm alte albanische Geschichten und er hörte sehr gerne zu. Mut und Tapferkeit kennzeichneten Azem Bejta. Bevor Azem 11 Jahre alt wurde, verletzte Azem mit der Waffe seines Onkels einen Serben aus dem Dorf Selaci. Vor dem hatte die Mehrheit immer Angst.

Damals spekulierten die Männer von Selaci (mütterlicherseits) und die aus Galica (väterlicherseits), wem Azem denn ähnelte:
Eher seinem Vater oder kommt er doch von seinen Onkel?
Die Männer streiteten sich darum bis ein alter weiser Mann aus Galica, Mixha Rexhep sagte:
„ Oh Männer, warum macht ihr euch so viele Gedanken darüber. Egal wem er ähnelt – seine Onkel sind mutige Männer und sein Vater war auch ein mutiger Mann“. Mit diesen Worten beendete er die Streitigkeiten.

In den Jahren 1910-1912 brachen Aufstände auf, für die Unabhängigkeit Albaniens. [..] Mit 20 Jahren nahm Azem Bejta an den Aufständen Drenicas teil, die von Ahmet Delia aus Prekaz geführt wurden. Die Menschen aus Drenica bereiteten sich für die Aufstände vor und auch ISA BOLETIN begleitete die Männer. Zwischen den mutigen Männern entdeckte Isa Boletin den jungen Mann, Azem Bejta.

Isa Boletin: „Wessen Sohn bist du?“
Azem Bejta: „Ich bin der Sohn von Bejte Galica. -Azem Bejta ist mein Name.“
Isa Boletin nährte sich Azem mit seinem Pferd und begrüßte ihn mit der Hand auf Azems Schulter und beglückwünschte ihn:
„Gut gemacht, du tapferer Bursche! Du hast dich wohl dazu entschieden den Willen deines Vaters weiterzutragen, den Kriegswillen deines Vaters beizubehalten und seinen Weg weiterzugehen. Das ist ein schwerer Weg, aber ein ehrenhafter und ein herrlicher Weg. Mein Herz freut sich, Bejta ist doch nicht gestorben! Sein Kriegswillen, den er in seiner Seele trug, sehe ich in deinen eifrigen Augen... deine Augen zeigen die Freiheit. Er hat einen Helden da gelassen, der Kosova ehren wird und die ganze Nation. Ich wünsche die viel Glück für deinen ehrenhaften Weg, den du gehen wirst. Der Ort, wo eine mutige Generation geboren wurde, wird nie verloren gehen ...“

Die Schlachten während dieser Jahren waren sehr blutig und schwer. Die Nachbarländer betrachteten die Zerstückelungen der albanischen Territorien und planten dies auch. Durch die ganzen Schlachten erschöpften die Albaner, aber auf der anderen Seite ermutigten sie sich auch gegenseitig.

Die Kriege auf dem Balkan waren nur für einige Völker im Vorteil und brachten die Freiheit, jedoch kostete es den Albanern den Kopf. Viele wurden getötet und viele auch in Gefangenschaft gebracht. Als Kosova von Serbien und Montenegro besetzt wurde, begann ihr Terrorismus gegen die albanische Bevölkerung erst richtig.
In jeder Hinsicht wurde unterdrückt und angegriffen: die albanische Sprache, Flagge, Sitten, Religion, Ortsnamen, Migration – alles.
Viele Folterlager und Gefängnisse wurden errichtet. In Drenica gab es ein bekanntes Lager (in Runik). Dort wurden viele Albaner aus Drenica misshandelt. All diese Erlebnisse musste Azem Bejta selber miterleben. Er nahm an der legendären Schlacht von Merdare teil, als tausende Albaner dabei getötet wurden. Als er von der Schlacht zurückkam, wurde er direkt festgenommen und inhaftiert. Er musste arbeiten und irgendwann kam es zu einem Konflikt zwischen ihm und einem Begleitwächter. Man brachte Azem Bejta in das Lager in Runik. Dort war es sehr schlimm. Viele starben durch die Folter, die man ihnen hinzufügte. [...]

Aus dem Buch:
"AZEM BEJTË GALICA" von Bedri Tahiri.
Veröffentlicht im Jahre 1995.
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Re: "Die Brücke am Ibar" [depubliziert]

Beitragvon TiranaAlb » So, 14. Aug 2016, 19:16

Ab heute wurde die Blockade aufgehoben habe ich gelesen. Hoffentlich gibt's keine Anschläge oder sowas in der Art.
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