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albanien.ch Forum     Albanien - Meinungen & Fragen
 

Geschichte Albaniens

Ihre Meinung - Ihre Fragen, die in den anderen Themen nicht Platz haben.

Re: Machtwechsel und die Folgen

Beitragvon Illyrian^Prince » Di, 22. Okt 2013, 12:22

Kusho1983 hat geschrieben:Die Arbereshen sagen nur gegenübern Albanern und ethnischen Albanern, bspw. wenn ein albanischer oder kosovarischer Fernseh sie interviewt, dass sie Arbereshen sind. Andere tun es aus touristischen Zwecken, um damit alb. und kos. Touristen anzulocken.


Immerhin sind sie ja unsere Cousins :D

Albaner aus dem Kosovo,Mazedonien,Südserbien besuchen ja auch die Republik. Hätte mir von Rama gewünscht, dass er die Idee aufbringt, dass Schulen in Albanien den Kosovo besuchen ... um sich so besser gegenseitig kennezulernen. Viele Staatsalbaner leben ja bereits in Prishtina.
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Re: Geschichte Albaniens

Beitragvon adku » Di, 22. Okt 2013, 21:45

Die Idee mit dem Austausch finde ich ausgezeichnet. Doch das sollte auf beiden Seiten gemacht werden. Denn auf beiden Seiten herrschen Unwissen und Vorurteile. Sehr gut wäre es, wenn man solche Austauschprojekte auf den ganzen Balkan ausweiten würde. Doch ich fürchte dazu ist der Balkan noch nicht bereit.
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Re: Geschichte Albaniens

Beitragvon Illyrian^Prince » Mi, 23. Okt 2013, 13:00

Viele Albaner aus dem Kosovo und Mazedonien besuchen die Republik jedes Jahr. Ebenfalls viele Schulen.

Am 28.11.2012 war eine grosse Mehrheit der Menschen auf den Plätzen in Tirana aus dem Kosovo und Mazedonien. Mit dem Pferd und zu Fuss machten sich viele auf dem Weg nach Vlora. Ebenfalls gab es am 17.2.2013 viele Republiksalbaner die im Kosovo waren, vorallem viele TR-Schilder habe ich gesehen.
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Re: Geschichte Albaniens

Beitragvon Alket » Mi, 23. Okt 2013, 14:09

djali i vores hat geschrieben:Se cfare thone nderkombetaret dhe fqinjet per bashkimin e shqiptarve ajo gje sduhet te na behet shume vone. Askush ska te drejte ti ndaloj popujt te bashkohen me njeri tjetrin. Kur u bashkua gjermania bashkohemi dhe ne.


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"Wir wollen nichts anderes als die gleichen Rechte wie sie jedes Volk in Europa hat"- Ibrahim Rugova
Zuletzt geändert von Alket am Mi, 23. Okt 2013, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vorstellung

Beitragvon Alket » Mi, 23. Okt 2013, 14:21

Kusho1983 hat geschrieben:Illyrian Prince, für einen Verfechter der grossalbanischen Idee bist du ein sehr eingeschrenkter (nicht geistig, also nicht beleidigend gemeint) Lokalpatriot. Eigentlich ist das nichts erstaunliches, alle ex-jugoslawischen Befürworter Grossalbaniens sind für diese Idee, weil sie ihr Dorf, ihre Stadt oder ihre Region dadurch besserstellen wollen.
Für solche Leute gilt das Wohl ihres Dorfes/ihrer Stadt/Region über das Wohl Albaniens. Denn die grossalbanische Idee birgt grosse aussenpolitische Risiken und Probleme für Albanien. Folglich können solche Leute keine Patrioten sein, oder sie sind geistig beschränkt.


Mir scheint als würdest eher du nur die eigenen finanzielle Interessen im Auge haben, denn für eine EU integration zu sein, dessen Werte aber nicht zu teilen und gegen eine Vereinigung der Albaner zu sein ist einfach nur Geldgierig ohne den Sinn hinter der europäischen Union zu verstehen.

Na dann bleibt dir wohl das einzige dir selbst auf die Schulter zu klopfen weil du der einzigen bist der mehr wert auf die Interessen der Nachbarn legt als auf die eigene.

Und dein vergleich mit dem Dorf hinkt gewaltigt, ein pan-nationaler Zusammengehörigkeitsgefühl ist genau das gegenteil zur dorf mentalität und hat weniger mit egoismus sondern mehr mit solidarität zu tun.
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Re: Machtwechsel und die Folgen

Beitragvon Kusho1983 » Mi, 23. Okt 2013, 16:52

Alket, die grossalbanische Idee hat überhaupt nichts mit der EU-Integration zu tun, sonder zielt in die gegenseitige Richtung. Diese Idee hat die Exklusion zum Ziel, man schliesst sich ab von den anderen Ländern und Völker.
Zudem hat die grossalbanische Idee nichts mit pannationalen Bewegungen zu tun, denn die Verfechter dieser Idee haben nicht die Solidarität vor Augen, sondern lokalistische oder chauvinistische Interessen.
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Re: Machtwechsel und die Folgen

Beitragvon adku » Mi, 23. Okt 2013, 17:23

Illyrian Prince, ich dachte eher an reguläre Schulaustausche. Denn Ferienaufenthalte haben kaum dazu beigetragen, die Vorurteile der Leute aus dem Kosovo und Mazedonien gegenüber den Albanern aus Albanien abzubauen (und vice versa). Ein Grund dafür ist, dass Touristen aus dem Kosovo und Mazedonien in Albanien mehr unter sich sind und kaum Kontakte zu den Einheimischen aufbauen.
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Re: Machtwechsel und die Folgen

Beitragvon Illyrian^Prince » Mi, 23. Okt 2013, 18:31

adku hat geschrieben:Illyrian Prince, ich dachte eher an reguläre Schulaustausche. Denn Ferienaufenthalte haben kaum dazu beigetragen, die Vorurteile der Leute aus dem Kosovo und Mazedonien gegenüber den Albanern aus Albanien abzubauen (und vice versa). Ein Grund dafür ist, dass Touristen aus dem Kosovo und Mazedonien in Albanien mehr unter sich sind und kaum Kontakte zu den Einheimischen aufbauen.


Nicht alle, der fast 1 Million Touristen aus MK/KS.
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Re: Geschichte Albaniens

Beitragvon TiranaAlb » Mi, 23. Okt 2013, 20:10

Illyrian^Prince hat geschrieben:Viele Albaner aus dem Kosovo und Mazedonien besuchen die Republik jedes Jahr. Ebenfalls viele Schulen.

Am 28.11.2012 war eine grosse Mehrheit der Menschen auf den Plätzen in Tirana aus dem Kosovo und Mazedonien. Mit dem Pferd und zu Fuss machten sich viele auf dem Weg nach Vlora. Ebenfalls gab es am 17.2.2013 viele Republiksalbaner die im Kosovo waren, vorallem viele TR-Schilder habe ich gesehen.


Nicht deswegen um die Unabhängigkeit im KS zu feiern :D

Du bist doch aus Kumanovo? Bist du oft in KS
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Re: Machtwechsel und die Folgen

Beitragvon TiranaAlb » Mi, 23. Okt 2013, 20:12

Illyrian^Prince hat geschrieben:
adku hat geschrieben:Illyrian Prince, ich dachte eher an reguläre Schulaustausche. Denn Ferienaufenthalte haben kaum dazu beigetragen, die Vorurteile der Leute aus dem Kosovo und Mazedonien gegenüber den Albanern aus Albanien abzubauen (und vice versa). Ein Grund dafür ist, dass Touristen aus dem Kosovo und Mazedonien in Albanien mehr unter sich sind und kaum Kontakte zu den Einheimischen aufbauen.


Nicht alle, der fast 1 Million Touristen aus MK/KS.



Nicht alle aber die sehr große Mehrheit.

Es sind auch keine Million Touristen sondern Pendler ob Beruf oder Tourismus die einreisen.
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Re: Machtwechsel und die Folgen

Beitragvon adku » Mi, 23. Okt 2013, 20:20

Illyrian Prince, ich meinte die Klassen, die Ausflüge oder Ferien in Albanien machen.
Doch auch viele Touristen bleiben mehr unter sich, aber natürlich nicht alle.
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Re: Machtwechsel und die Folgen

Beitragvon Alket » Do, 24. Okt 2013, 15:51

Kusho1983 hat geschrieben:Alket, die grossalbanische Idee hat überhaupt nichts mit der EU-Integration zu tun, sonder zielt in die gegenseitige Richtung. Diese Idee hat die Exklusion zum Ziel, man schliesst sich ab von den anderen Ländern und Völker.
Zudem hat die grossalbanische Idee nichts mit pannationalen Bewegungen zu tun, denn die Verfechter dieser Idee haben nicht die Solidarität vor Augen, sondern lokalistische oder chauvinistische Interessen.


Die Herstellung der Grenzen wie sie Albanien einst gelegt hat sehe ich nicht als Chauvinistisch weder noch als lokalistisch an sondern verständlich und gerechtfertigt. Albanien hat das Recht offen und ehrlich über dieses Problem zu sprechen und alle Beteiligten an einen tisch zu hohlen, zwecks einer Lösung, denn es war Unrecht was geschehen war. Nur heute die genau gleichen Grenzen einzufordern ist unrealistisch, da sich die demographischen Grenzen verschoben haben und auch sonst vieles verändert hat.

Die Richtung stimmt und auch ich teile sie voll und den mein und das Schicksal von Mio. Menschen hängte mit dieser Entwicklung zusammen, nur das Ziel das Koco Danaj fordert teile ich überhaupt nicht.

Ich bin für die vereinigung von Kosova und Albanien, in Mazedonien sollte die Mehrheit entscheiden wie sie das regeln wollen, darüber hinaus bin ich für den vollen Schutz der albanischen kultur und bevölkerung in Montenegro, Serbien und Griechenland.

Es muss auch keine "Vereinigung" stattfinden, den so oder so lebt man neben und miteinander, auch mit Serbien oder anderen Nachbarsländer, und unter der EU noch mehr sogar.

Was ich mir wünsche ist eine Renaissance, sei es in der Zivilgesellschaft oder in der Wirtschaft, das Verlangt die Eu von jedem Mitgliedsstaat.

Und all das steht im vollsten Umfang im intersse der EU sowohl derem Recht.
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Re: Vorstellung

Beitragvon adku » Do, 24. Okt 2013, 16:51

Kusho1983 hat geschrieben:Illyrian Prince, für einen Verfechter der grossalbanischen Idee bist du ein sehr eingeschrenkter (nicht geistig, also nicht beleidigend gemeint) Lokalpatriot. Eigentlich ist das nichts erstaunliches, alle ex-jugoslawischen Befürworter Grossalbaniens sind für diese Idee, weil sie ihr Dorf, ihre Stadt oder ihre Region dadurch besserstellen wollen.
Für solche Leute gilt das Wohl ihres Dorfes/ihrer Stadt/Region über das Wohl Albaniens. Denn die grossalbanische Idee birgt grosse aussenpolitische Risiken und Probleme für Albanien. Folglich können solche Leute keine Patrioten sein, oder sie sind geistig beschränkt.

Ich weiss nicht, ob man deine These des Lokalpatriotismus verallgemeinern kann. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass viele Kosovo- und Mazedonienalbaner, die ich kenne und die für die Vereinigung sind, lokalistische Interessen haben.
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Re: Geschichte Albaniens

Beitragvon Alket » Do, 24. Okt 2013, 17:25

Welche lokalistische Interessen?

Wie ich das sehe, und ich denke dass die Mehrheit der Albaner gleich denkt, ist es viel mehr dass die besetzten alb. Gebiete bis heute unter einer de-albanisierungs Politik leiden, man hat die Gebiete besetzt und wollte die dortige Bevölkerung vertreiben, und das bis heute, das letzte mal in einer grossangelegten Aktion 1999 in Kosova. Man akzeptiert das Existenzrecht der Albaner nicht, weder in Montenegro,Griechenland noch in Serbien oder Mazedonien. Kosova ist zwar jetzt ein Staat, aber auch Kosova lies man nicht sein was es ist, nämlich albanisch, schon mal darauf geachtet wie in den Medien Kosova beschrieben wird, "das heute nur noch von Albanern besidelte Kosovo", als wären wir Einwanderer die kürzlich alle Serben vertrieben und Kosovo erroberten, (lauut serbischen Volkszählung, lebten am meisten Serben 1956 mit 241000 in Kosovo, heute sind es 170 000)

Man hatt einfach die schnauze voll, von diesem ständigen anti-albanischen National-Sozialismus, diese ständige Versuche überall, in den Schulbüchern, auf öffentlichen Plätzen, in den Medien die existenc der Albaner zu leugnen.

Man will einen albanischen Staat, wo die Menschen nicht ständig einen nationalen Kampf führen müssen,nicht ständig sagen müssen, "hej ich war seit jahrhunderten hier und bin es noch heute".

Und ich verstehe das sehr gut.
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Re: Vorstellung

Beitragvon Florim » Do, 24. Okt 2013, 17:33

adku hat geschrieben:Ich weiss nicht, ob man deine These des Lokalpatriotismus verallgemeinern kann. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass viele Kosovo- und Mazedonienalbaner, die ich kenne und die für die Vereinigung sind, lokalistische Interessen haben.


Hallo adku

Kannst du bitte ausführen, was diese lokalistischen Interessen sind!?

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Re: Geschichte Albaniens

Beitragvon Alket » Do, 24. Okt 2013, 20:13

Es ist eine art zweite Inquisition in Europa, das seit über einem Jahrhundert andauert, immer noch diese "Die Osmanen sind weg und wir errobern die Länder und slawisieren und christianisieren alles".
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Re: Vorstellung

Beitragvon adku » Fr, 25. Okt 2013, 10:04

Florim hat geschrieben:
adku hat geschrieben:Ich weiss nicht, ob man deine These des Lokalpatriotismus verallgemeinern kann. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass viele Kosovo- und Mazedonienalbaner, die ich kenne und die für die Vereinigung sind, lokalistische Interessen haben.


Hallo adku

Kannst du bitte ausführen, was diese lokalistischen Interessen sind!?

Gruess
Florim

Die Albaner aus dem Kosovo oder Mazedonien, die ich kenne und die für eine Vereinigung sind, sagen z. B. immer, dass das Kosovo nie die vollständige Unabhängigkeit erlangen wird, darum sollte es sich mit Albanien vereinen. Denn sonst würde es in einem Zustand "zwischen Himmel und Boden" verbleiben. Andere Albaner aus Mazedonien argumentieren, dass es den Albanern in Mazedonien schlecht gehe unter der mazedonischen Regierung, deshalb sei es notwendig, sich mit Albanien zu vereinen. Niemand von diesen Leuten, die ich kenne, hat jemals die Interessen Albaniens angesprochen. Man erachtet Albanien als das kleinere Übel, mit Hilfe dessen man sich eine bessere Zukunft erhofft. Das zeugt schon von einer lokalistischen Denkweise. Niemand, dieser besagten Personen, wünscht sich eine Vereinigung nur um der Vereinigungs willen. Die Albaner Albaniens, die ich kenne und die eine Vereingung mit Kosovo und Westmazedonien wollen, erhoffen sich durch diese Vereinigung einen Arbeitsplatz, dass die Korruption abgeschafft ist, dass ihr Kind eine gute Ausbildung erhält, dass die Politik für die Bedürfnisse der Bürger arbeitet.
Also, die Albaner Kosovos und Mazedoniens haben lokalistische Interessen, die Albaner Albaniens unrealistische.
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Re: Vorstellung

Beitragvon Florim » Fr, 25. Okt 2013, 10:53

adku hat geschrieben:Die Albaner aus dem Kosovo oder Mazedonien, die ich kenne und die für eine Vereinigung sind, sagen z. B. immer, dass das Kosovo nie die vollständige Unabhängigkeit erlangen wird, darum sollte es sich mit Albanien vereinen. Denn sonst würde es in einem Zustand "zwischen Himmel und Boden" verbleiben. Andere Albaner aus Mazedonien argumentieren, dass es den Albanern in Mazedonien schlecht gehe unter der mazedonischen Regierung, deshalb sei es notwendig, sich mit Albanien zu vereinen. Niemand von diesen Leuten, die ich kenne, hat jemals die Interessen Albaniens angesprochen. Man erachtet Albanien als das kleinere Übel, mit Hilfe dessen man sich eine bessere Zukunft erhofft. Das zeugt schon von einer lokalistischen Denkweise. Niemand, dieser besagten Personen, wünscht sich eine Vereinigung nur um der Vereinigungs willen. Die Albaner Albaniens, die ich kenne und die eine Vereingung mit Kosovo und Westmazedonien wollen, erhoffen sich durch diese Vereinigung einen Arbeitsplatz, dass die Korruption abgeschafft ist, dass ihr Kind eine gute Ausbildung erhält, dass die Politik für die Bedürfnisse der Bürger arbeitet.
Also, die Albaner Kosovos und Mazedoniens haben lokalistische Interessen, die Albaner Albaniens unrealistische.


Hallo adku

Um dich richtig zu verstehen, musst du mir erklären, was du mit " eine Vereinigung nur um der Vereinigungs willen" genau meinst?

Ich denke, dass vorallem die Albaner Kosovos ihren Willen gegenüber einer Vereinigung mit viel Blut bezeugt haben. Die Brüderung mit den Jugoslawen hat bei ihnen nie eingeschlagen und sie haben sich vor jedweder Assimilation verwehrt.
Man kann natürlich nach Gründen suchen, die gegen eine Vereinigung sprechen, aber der Wille zur Vereinigung ist durchaus da. Nach Gründen, die eine Vereinigung befürworten, müssen wir nicht wirklich suchen. Es genügt zu sagen, dass wir zusammen stärker sind.

Gruess
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Re: Vorstellung

Beitragvon Alket » So, 27. Okt 2013, 17:26

adku hat geschrieben:
Florim hat geschrieben:
adku hat geschrieben:Ich weiss nicht, ob man deine These des Lokalpatriotismus verallgemeinern kann. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass viele Kosovo- und Mazedonienalbaner, die ich kenne und die für die Vereinigung sind, lokalistische Interessen haben.


Hallo adku

Kannst du bitte ausführen, was diese lokalistischen Interessen sind!?

Gruess
Florim

Die Albaner aus dem Kosovo oder Mazedonien, die ich kenne und die für eine Vereinigung sind, sagen z. B. immer, dass das Kosovo nie die vollständige Unabhängigkeit erlangen wird, darum sollte es sich mit Albanien vereinen. Denn sonst würde es in einem Zustand "zwischen Himmel und Boden" verbleiben. Andere Albaner aus Mazedonien argumentieren, dass es den Albanern in Mazedonien schlecht gehe unter der mazedonischen Regierung, deshalb sei es notwendig, sich mit Albanien zu vereinen. Niemand von diesen Leuten, die ich kenne, hat jemals die Interessen Albaniens angesprochen. Man erachtet Albanien als das kleinere Übel, mit Hilfe dessen man sich eine bessere Zukunft erhofft. Das zeugt schon von einer lokalistischen Denkweise. Niemand, dieser besagten Personen, wünscht sich eine Vereinigung nur um der Vereinigungs willen. Die Albaner Albaniens, die ich kenne und die eine Vereingung mit Kosovo und Westmazedonien wollen, erhoffen sich durch diese Vereinigung einen Arbeitsplatz, dass die Korruption abgeschafft ist, dass ihr Kind eine gute Ausbildung erhält, dass die Politik für die Bedürfnisse der Bürger arbeitet.
Also, die Albaner Kosovos und Mazedoniens haben lokalistische Interessen, die Albaner Albaniens unrealistische.


Solche Argumente habe ich jetzt zum ersten mal gehört, aber seis drum.

Wen man gegen die Vereinigung ist dann sollte man das auch offen sagen, aber wen man seinen Standpunkt nicht verteidigen kann, dann sollte man nicht versuchen den Wesen des Menschen als Gegen-Argument zu verwenden und mit Wörter wie "lokalistisch" schmücken, den das ist ziemlich heuchlerisch und lächerlich.

Es liegt im Natur jedes Lebewesen stehts nach dem für ihn vorteilhafte zu streben (siehe Darwin und Dawkins), und das verwendet ihr als Gegenargument für eine Vereinigung?

Also solltet ihr zuerst euch selbst kritisieren, für eure Kommentare, für eure Partner, für eure Jobs........denn all das ist "lokalistisch"

Und darüber hinaus halte ich das für eine wischiwaschi Gerede weil gewisse Personen nicht offen Ihre Verachtung und Hass zugeben wollen, der Florim hat ja schon mitbekommen wie man über die Albaner aus Mazedonien denkt.Ich denke, bei dir wird es auch nicht lange dauern.
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Re: Geschichte Albaniens

Beitragvon Kusho1983 » Mo, 28. Okt 2013, 0:43

Jaja Alket. Mach du nur weiter mit deinen Hasstiraden gegen Andersdenkende.
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