Überflutungen und Schäden nach Starkregen

Kurznews: »Land unter« in ganz Albanien

Soldaten retten Bewohner aus ihren überschwemmten Häusern

Seit Tagen hat es in Albanien fast ununterbrochen geregnet. Die teilweise sehr heftige Regenfälle führten im ganzen Land zu Überschwemmungen: rund 8000 Hektar Nutzland sind überflutet und Tausende Häuser stehen unter Wasser. An vielen Orten traten Bäche und Flüsse über die Ufer. Sturzbäche zerstörten mancherorts Strassen und Brücken.

Besonders heikel ist die Situation am Unterlauf der Vjosa nördlich von Vlora, wo Dämme gebrochen sind. Die Armee muss mit Helikoptern und Booten Menschen und Vieh retten, die von den Fluten eingeschlossen wurden. Rund 1500 Personen mussten evakuiert werden. In Tirana blieben zahlreiche Autos in den Fluten stecken. Auch die Innenstadt von Berat wurde überflutet.

Durch eingebrochene Brücken sind mehrere Dörfer im Hinterland von Kruja, südlich von Tirana und bei Delvina von der Umwelt abgeschnitten. Auch der Strom ist an vielen Orten unterbrochen. Mehrere Angestellte der nationalen Elektrizitätsgesellschaft verunfallten bei Reparaturarbeiten – einer verstarb, zwei weitere wurden nach Italien in Krankenhäuser gebracht.

Bei den grossen Stauseen sind die zuletzt sehr tiefen Wasserstände dank des Regens wieder angestiegen.

Im Norden fiel viel Neuschnee.

> Kachelmann sagte den Regen voraus

(div)

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