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Peshkopi ist der Hauptort der landschaftlich schön gelegenen Region Dibra im Osten Albaniens.

Stadtbesichtigung

Die kleine Stadt ist nicht reich an Sehenswürdigkeiten. Bei der alten Moschee zieht sich ein Viertel mit schönen alten Häusern den Hang hinauf.

Viel Treiben herrscht tagsüber auf der für den Verkehr gesperrten Hauptstrasse mit einigen Cafés und Läden. Der Hauptplatz wird von einer grossen neuen Moschee überragt. Der lebhafte Markt weiter unten bietet einen Eindruck vom Alltag im ländlichen Albanien.

Museen

  • Dibra Geschichtsmuseum - Das Museum, auf einer Terasse oberhalb der Hauptkreuzung gelegen, ist leider vermutlich geschlossen.

Ausflüge

  • Llixhat - Das Schwefelbad zwei Kilometer ausserhalb ist beliebter Kurort von Kranken aus Albanien, Mazedonien und Kosovo. Touristen können gegen eine kleine Gebühr ebenfalls ein Bad nehmen. In einem kleinen Abteil kann man sich eine Badewanne mit dem gesunden, aber stinkenden Wasser füllen. Die Badezeit sollte anfangs nur ca. 15 Minuten betragen. Für den besseren Teil des Bades sollte im Voraus reserviert werden.
  • Lura-Nationalpark - Peshkopi eignet sich gut als Standort für Ausflüge in die albanischen Berge. Ein Höhepunkt sind die malerischen Lura-Seen nordwestlich von Peshkopi. Leider wird der Wald trotz Schutz als Nationalpark abgeholzt. Die Strassen sind dermassen schlecht, dass man für die wenige Dutzend Kilometer dorthin Stunden braucht. Es dürfte schwierig sein, in Peshkopi ein Allradfahrzeug zu mieten. Auch mit eigenem Fahrzeug empfiehlt sich ein ortskundiger Führer - insbesondere wenn man dort Campieren möchte.
    >> weitere Informationen
  • Kala e Dodës & Korab - Anderthalb Stunden nördlich von Peshkopia liegt die Bergregion Kala e Dodës. Die albanische Bergwelt bietet frische Luft, eine schöne Umgebung und viele interessante Ecken für Wanderer.
    Vom Dorf Radomira aus kann als Tages-Ausflug Albaniens höchster Berg, der Korab, bestiegen werden. Der ungefährliche Weg benötigt für den Aufstieg rund sechs Stunden, für den Abstieg etwa vier. Da die Anfahrt auch einiges an Zeit benötigt, übernachtet man meist im Dorf oder auf der Alp Fusha Korabit (nur Camping). Nur trainierte Alpinisten können den ganzen Ausflug von Peshkopia aus an einem Tag machen.
    Der Berg liegt auf der Grenze zu Mazedonien - Grenzübertritte sollten vermieden werden, um sich Scherereien zu ersparen. Nur erfahrene Berggänger sollten die Tour ohne ortskundige Führung machen (zB Hamit Salkurti in Peshkopia).
    >> weitere Informationen

Verkehr

Anreise

  • Flugzeug - Der Flughafen von Ohrid in Mazedonien ist nur etwa zwei Stunden Autofahrt entfernt und somit viel näher als der Flughafen von Tirana. Mit mazedonischen Mietwagen darf man vermutlich nicht nach Albanien ausreisen. Taxis in Mazedonien sind aber recht günstig.
  • Busse - Von Tirana fahren nur Minibusse nach Peshkopi (der genaue Abfahrtsort ist uns unbekannt, muss aber irendwo an der Ausfallsstrasse nach Norden (rruga Durrësit) sein. Die Busse benötigen ca. fünf bis sechs Stunde, weshalb man morgens reisen sollte. Wer die Wahl hat, nimmt besser ein Fahrzeug in gutem Zustand.
    Von Tetovo und Gostivar verkehren Busse nach Tirana, die zum Teil über Dibra fahren. Kurz nach dem Grenzübergang kann man die Busse verlassen und dann mittels Minibussen weiterfahren. Ansonsten nimmt man einen Bus nach Debar in Mazedonien und fährt mit dem Taxi zur Grenze. Auf der anderen Seite sollten Minibusse oder Taxis warten.
  • Auto - Die Fahrt durch die albanischen Berge nach Peshkopi ist anstrengend und dauert mindestens vier Stunden. Die Route von Tirana führt zuerst nach Norden (neue Autostrasse bis Milot bei Laç), dann entlang des Flusses Mat nach Burrel und weiter über Bulqiza nach Peshkopi. Die Strasse ist holprig, aber in recht gutem Zustand.

Weiterreise

  • Sammeltaxis - Es verkehrt täglich ein Minibus nach Kukës?. Laufend verkehren Minibusse in die Dörfer der Umgebung und am (frühen) Morgen auch nach Tirana.

Essen & Trinken & Schlafen

Neben dem alten Albturist Hotel Korabi, das jetzt privatisiert wurde, gibt es auch noch ein, zwei kleine neue Hotels.

Kleine Kebab-Buden finden sich überall in der Stadt. Die Zahl der Restaurants ist gering. Am Hang hinter dem Korabi-Hotel sind zwei Restaurants (eines heisst "Deutschland"), die wie das neue Hotel bessere Küche bieten.

Kultur

Im Oktober findet das Folklore-Festival "Oda Dibrana" statt.

Geographie & Natur

Peshkopi liegt in den ostalbanischen Berge. Die Umgebung ist ländlich schön. Im Sommer sind die Temperaturen angenehm warm bis heiss. Im Winter kann es aber empfindlich kalt werden. Strassen sind bei Schneefall zweitweise unpassierbar.

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18.03.2009 21:02 Uhr
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