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Pogradec ist ein kleines Städtchen. Es liegt am südlichen Ende des Ohridsees, der in eine sehr schöne Berglandschaft eingebunden ist.

Dank seiner Lage auf über 700 Meter sind See und Stadt ein beliebter Aufenthaltsort, um der Hitze während der Sommermonate an der Küste entgehen zu können. Im Sommer ist es aber doch noch warm genug, um Baden zu können.

Die Stadt selber hat trotz langer Geschichte nicht viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Seepromenade und ein paar Fussgängerzonen wurden aber schön herausgeputzt. Pogradec eignet sich gut, um von hier aus die Umgebung zu erkunden.

Museen

  • Geschichtsmuseum - Ein kleines Haus in der Nähe des alten Hotel Turizmi (Albturist), in dem Exponate aus griechischer und römischer Zeit sowie dem Mittelalter. Vermutlich zur Zeit geschlossen.

Im Dorf Lin am Ohridsee

Ausflüge

  • Drilon - Das kleine Feuchtgebiet mit zahlreichen Teichen liegt östlich von Pogradec nahe der mazedonischen Grenze. Im kleinen, idyllischen Park rund und um die Quellen, die den Ohridsee speisen, lässt es sich hervorragend den Schatten der Bäume geniessen. Ein kleines Café sorgt fürs leibliche Wohl. Die nahen Strände am See eignen sich bestens als Badeort.
  • Shën Naum - Gleich hinter der Grenze bei Tushemisht liegt das orthodoxe Kloster Shën Naum (mazedonisch: Sveti Naum). Das Kloster liegt sehr schön auf einem Felsen über dem See. Bis 1925 gehörte es zu Albanien. Der damalige Staatspräsident Zogu hatte es aber als Gegenleistung für militärische Unterstützung den Jugoslawen verschenkt.
    Unweit der Kirche befindet sich ähnlich wie in Drilon ein Feuchtgebiet mit mächtigen Quellen. Die Teiche hier können mit Booten befahren werden.
    Kloster und der ganze Ohrid-See gehören zum Unesco-Welterbe "Ohrid und Umgebung".
    Shën Naum ist von Pogradec aus nur mit dem Taxi zu erreichen. Am einfachsten ist es, wenn der Taxifahrer selber bis Shën Naum fahren kann (allenfalls sind seine Visakosten zu begleichen). Andernfalls kann man in Tushemisht zu Fuss über die Grenze und dort ein Taxi zum Kloster nehmen. In Shën Naum dürfte es hingegen schwierig sein, ein Taxi zu finden, das einen zurück zur Grenze bringt. Es ist nicht auszuschliessen, dass man die paar Kilometer zur Grenze zu Fuss gehen muss.
  • Ohrid - Die wunderschöne Stadt in Mazedonien ist sicherlich einen Ausflug wert. In etwas mehr als einer Stunde erreicht man mit dem Auto von Pogradec die lebensfrohe Stadt. Zur Besichtigung des Unesco-Welterbes sollte man mindestens einen Tag einrechnen: es gibt eine grosse Altstadt mit zahlreichen Kirchen, einem antiken Theater, Stadtmauer und Burg sowie zahlreichen Cafés und Läden in der Fussgängerzone.
    Das Überqueren der Grenze ist problemlos (die meisten Westeuropäer brauchen zur Zeit kein Visa für Mazedonien). Auf beiden Seiten der Grenze gibt es meistens Taxis. Allenfalls kann man auch in Pogradec einen Taxifahrer finden, der die ganze Strecke fährt. Der Ausflug lässt sich verbinden mit einer Besichtigung von Shën Naum.
  • Lin - Das kleine Dorf Lin liegt nördlich von Pogradec am Ohridsee unweit der Strasse nach Elbasan. Das malerische Dorf lohnt sich allemalen für einen kurzen Abstecher. Es gibt schmucke, von Reben überwachsene Gassen, alte Häuser und antike Überreste auf dem Hügel über dem Dorf. Die Strände eignen sich gut zum Baden.
  • Selca - In Selca befinden sich zahlreiche Gräber aus illyrischer Zeit. Diese wurden kleinen Tempeln gleich in Felsen gehauen. Selca befindet sich abgelegen in den Bergen südwestlich von Përrenjas an der Strasse Pogradec-Elbasan. Weitere Infos unter Elbasan.

Verkehr

Anreise

  • Flugzeug - Alternativ zum Flughafen von Tirana bietet sich eine Anreise über Ohrid an. Der kleine Flughafen dort ist durch Charterflügen und Adria Airways gut mit Westeuropa verbunden.
  • Busse - Es verkehren regelmässig Busse von und nach Tirana und Korça. Schneller geht es auf den gebirgigen Strassen mit Minibussen.
  • Auto - Die Strasse Elbasan - Pogradec wurde neu ausgebaut und ermöglicht jetzt eine schnelle und komfortable Anreise durch Berge und über Pässe.
    Auch über Mazedonien ist Pogradec gut zu erreichen. Der östlich der Stadt gelegene Grenzübergang Tushemisht ist klein, so dass die Abfertigung in der Regel schnell geht. Man kann sich auch von Taxis bis zur Grenze bringen lassen, muss dann aber ein paar hundert Meter zu Fuss gehen. Auf der albanischen Seite warten in der Regel Taxis.
  • Eisenbahn - Die Strecke wurde stillgelegt. Der nächste bediente Bahnhof ist in Librazhd, aber auch dort verkehrt der Zug nur noch ein Mal pro Tag..

Weiterreise

  • Busse & Sammeltaxis - Die meisten Busse und Sammeltaxis fahren in Pogradec nur durch. Man wartet am besten an der Hauptstrasse, bis einer hält, der Platz hat. Busse nach Korça fahren ab dem zentralen Platz.

Innerstädtisch

Pogradec ist nicht gross. Für die Fahrt zu den ausserhalb gelegenen Stränden und Restaurants eignen sich Taxis.

Essen & Trinken & Schlafen

Entlang dem Seeufer gibt es zahlreiche Restaurants und Hotels, die sich fast bis zur mazedonischen Grenze hinziehen.

Wer gerne Fisch isst, sollte unbedingt die Ohridforelle (albanisch: Koran) testen. Der Fisch, den es nur im Ohridsee gibt, schmeckt vorzüglich.

Geographie & Natur

Der grosse Ohridsee sorgt dafür, dass es in Pogradec im Sommer nicht allzu warm und im Winter trotz der Höhe von 700 Metern und den Bergen rund herum nicht allzu kühl wird.

Der Ohridsee gehört zu den ältesten Gewässern Europas. Er verfügt über keinen wesentlichen Zufluss, sondern wird vor allem von unterirdischen und ufernahen Quellen gespeisst. An den tiefsten Stellen ist der See mehr als 300 Meter tief.

Im See gibt es diverse Fischarten, die nur hier vorkommen. Vor allem auf albanischer Seite ist die Umweltverschmutzung ein Problem. Mit ausländischer Unterstützung wird ein Kanalisationssystem mit Kläranlage für Pogradec gebaut. Viele Fischarten sind wegen Überfischung bedroht.

 

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Kommentare

Kommentare vom 22 October 2005

01:25 von Travelscout

Schöne Lage am See, hätte bei besserer Pflege das Zeug für einen richtigen Kurort, aber wieder einmal ein unübersehbares Umweltproblem. Verschmutztes Wasser im Stadtbereich und jede Menge Müll... Das See-Dorf Lin findet man auf keiner Landkarte oder Straßenschild. die komfortable Straße nach Elbasan ist jetzt übrigens fertiggestellt.

Das kleine Dorf Lin liegt dort, wo die Strasse nach Elbasan zum Pass ansteigt, bei der kleinen Halbinsel in den See hinaus. albaniench

Kommentare vom 04 June 2008

20:11 von Helga?

Hallo, das Bilder-Album Pogradec und Ohridsee kann leider nicht angezeigt werden. Es kommt nur eine Fehlermeldung: "Could not query category information

DEBUG MODE

SQL Error : 1146 Table 'albanienforum_201.ALBUM_CAT_TABLE' doesn't exist

SELECT c.*, COUNT(p.pic_id) AS count FROM ALBUM_CAT_TABLE AS c LEFT JOIN ALBUM_TABLE AS p ON c.cat_id = p.pic_cat_id WHERE c.cat_id <> 0 GROUP BY c.cat_id ORDER BY cat_order

Line : 81 File : album_cat.php"

Wäre schön, wenn man's angucken könnte. Danke.

Kommentare vom 17 May 2010

16:35 von Jannis?

Die Promenade von Pogradec stinkt leider vom Abwasser. Die 20km Fahrt nach Lin hingegen lohnen sich, unterwegs bieten einige Lokale frischen Fisch an, der auf improvisierten Stegen im See serviert wird. Lin ist sehr freundlich und es gibt ein dort nettes Hotel.

Kommentare vom 29 Juni 2013

02:07 von Marcelo?

God help me, I put aside a whole afternoon to fgirue this out.  

 


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